Geist

Spiritus

Verstand (altgriechisch ?????

? pneuma, altgriechisch ???? nous und auch altgriechisch ???? Psyche, lat. spiritus, mens, animus oder anima, hebr. ruach und arabisch. einige Leute denken, der Verstand ist das Gehirn oder ein anderer Teil oder die Funktion des Körpers. In den verschiedenen Bedeutungen des Begriffs wird der Geist zitiert. Spirit ist ein mehrdeutiger Begriff.

Die Vorstellung vom Geist">Bearbeiten | | bearbeitet Quellcode]

Man kann im Kontext des Bewusstseins etwa zwischen zwei Komponenten der Bedeutung des Begriffes "Geist" unterscheiden: In Bezug auf die Wahrnehmungsfähigkeiten des Menschen, die allgemein als "mental" bezeichnet werden, bezieht sich "Geist" auf Wahrnehmung und Bildung sowie auf Erinnerung und Vorstellung, Phantasie und alle Denkformen wie Denken, Auswahl, Entscheidung, Absichten und Planung, Strategieverfolgung, Antizipieren oder Vorhersehen,

Beurteilen, Wägen, Bewerten, Steuern, Betrachten und Beaufsichtigen, die notwendige Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit sowie die Bündelung aller Stufen bis hin zu Hypnose und anderen tranceähnlichen Zuständen auf der einen und derjenigen der Aufsicht und höchsten Geistespräsenz auf der anderen Straßenseite. Verbunden mit frommen Ideen einer Geistlichkeit bis hin zu jenseitigen Erwartungen beinhaltet "Geist" die oft als geistig beschriebene Annahme einer rein oder absolut, translersonalen oder gar überirdischen Spiritualität, die nicht an den Leib gebunden ist und ihn nur betrifft, von der angenommen wird, dass sie von Gott erschaffen wurde oder ihr oder ihrem Wesen gleich, wenn nicht gar gleichwertig mit ihr ist.

Der Heilige Geist wird in der menschlichen Vorstellung jedoch als "Geist Gottes" bezeichnet, der als die Persönlichkeit der Dreifaltigkeit aufgefasst wird. Das Problem der "Natur" des Verstandes ist daher ein zentraler Bestandteil der metaphysikalischen Forschung. Doch in der Überlieferung des dt. Ideals verweist der Ausdruck auf supraindividuelle Struktur. So sollte man z.B. die Hegelsche Philosphie nachvollziehen können, aber auch Wilhelm Diltheys Vorstellung von den geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen.

Das moderne heterogene Verständnis des Geists hat seinen Anfang zum einen in der alten Weltanschauung und zum anderen in der Sage. 8] Während in den meisten romanischen Sprachfassungen ein korrespondierender Ausdruck aus dem südamerikanischen Spirituosen stammt, ist der Ausdruck Verstand von der indo-europäischen Herkunft *Gheis- abgeleitet, um zu schaudern, bewegt und angeregt zu werden.

9. Das westdeutsche Wörtchen *ghoizdo-z bedeutet wahrscheinlich "übernatürliches Wesen" und wurde mit der Chronisierung der Teutonen christianisch neu interpretiert, so dass der Ausdruck in althochdeutsch (Geist) und altenglisch (gást) geistlich als übersetzter Text für den Bibelgeiste Spiritus Sanctus dient. Diese Bedeutung des Begriffs ist bis heute geblieben, so dass "Geist" auch als Sinnbild für "Geist" benutzt wird.

Ein weiterer Bedeutungsebenen, der heute nicht mehr selbstverständlich ist, setzt den "Geist" in einen Kontext mit "Atem, Brise" als Ausprägung der Animation. Luthers Bibelübersetzung enthält also noch den Satz "Der Himmels wird durch das Worte des HERRN und alle seine Heerscharen durch den Geist seines Mundes geschaffen".

Darüber hinaus wird der Ausdruck Geist benutzt, um sich auf die geistige und seelische Existens eines lebenden Wesens zu berufen. Während theologische und philosophische Ansätze in René Descartes' Überlieferung davon ausgegangen sind, dass sich der Ausdruck "Geist" auf eine immaterielle Sache verweist, behaupten viele Wissenschaftler und Denker, dass der Geist nichts anderes als Neuronenaktivität ist.

Der Begriff bezieht sich in diesem Falle letztendlich auf das Hirn. Es wird behauptet, dass der Geist keine ideellen Substanzen ist, aber nicht auf das Hirn beschränkt werden kann. Das Wesen des Verstandes ist das zentrale Thema der Gedankenphilosophie. Einen entscheidenden Einfluss auf diese Verwendung des Begriffs hatte Johann Gottfried Herders Arbeit Vom Geist des Chorizen.

Geist " wurde mit dem Schaffen von Georg Wilhelm Friedrich Hegel zu einem zentralen Anliegen der angelsächsischen Zeit. Laut Hegel zeigt sich ein sachlicher Geist in Gemeinden, während der unbedingte Geist für die Bereiche Bildende Künste, Philosphie und Religionen charakteristisch ist. Im Rahmen der Gesellschaftswissenschaften wird auch das Gedankengut des Verstandes verwendet, um auf die Eigenschaften von Communities aufzudecken. Max Webers Ausführungen über den "Geist" des Kapitals sind in diesem Sinn zu begreifen.

11 ] Dieser "Geist" resultiert aus den Regeln und Werten der kapitalistischen Gemeinden. In der Praxis gibt es zum Beispiel den Satz: "Hier herrschen die Geister der Harmonie". Der Aspekt, der in der antiken Geschichte durch den "Geist" ausgedrückt wird, wird hauptsächlich durch Lungenerkrankungen (Geist, Atem) und Nussen ("Vernunft, Geist") abgedeckt. Dazu kommen die Begriffe mentê (Seele), Thymus (Leben (skraft), Wut/Mut) und Logo (Sprache, Grund).

Sowohl Pneumatik als auch Nus bezeichnet zum Teil eine humane Fähigkeit, aber auch ein cosmologisches Wirkprinzip. Gemäß der Bedeutung des Wortes ist Pneumatik ein materieller Korpus aus sich bewegender Zunge. Meistens wird es als absorbierend in menschlicher Hinsicht angesehen, als stoßend in kosmischer Hinsicht. Die Bereiche Mensch und Kosmologie (d.h. die Problematik der Weltordnung) werden meist separat betrachtet, es gibt aber Überlappungen.

In diesen Getrieben kommen unter anderem zwei Gesichtspunkte zum Tragen: Bei der Pneumatik ist der Glaube, dass die Bewegung von Atemluft eine (notwendige) Komponente des Lebens ist. In Bezug auf Lungen und Nasenhöhlen, die Überführung von Merkmalen eines Lebewesens für den Kosmos: (a) in der Lungenerkrankung, besonders soweit sie animiert ist, (b) in der Nasenhöhle, besonders soweit sie mit Vernunft ausgestattet ist.

Die Bezeichnung Pneumatik wird erstmals in Anaximenen verwendet. Die Lungenentzündung wurde erstmals im sechsten Jahrhundert v. Chr. in Anaximenes nachgewiesen. Wir finden hier eine Parallele, die die Lungen als Prinzip des Lebens identifiziert und auch den Weltraum selbst als lebendig darstellt: 14 Er unterschied - auch in der späten römischen Überlieferung - zwischen drei pneumatischen Grundsätzen, die sich aus dem Zusammenspiel von Atemluft und der im Herz erzeugten Lebensqualität ergeben: einer körperlichen Lungen (Spiritus naturalis), die die Vegetationsfunktionen aufrechterhält; einer lebenden Lungen (Spiritus vitalis), einem Lebens- und Bewegungsgefühl; in Obomer und später in den meisten Präsokraten erscheint die Nusse als ein auf Sinnesgegenstände sowie verständliche Objekte gerichtetes Reichtum.

In Bezug auf die Art und Weise, wie es funktioniert, haben Vorsokratiker wie Empedokles, Antaxagoras und Demokrit gezeigt, dass sie den Geist, das Nachdenken, als einen physikalischen Prozess betrachten. Darüber hinaus differenziert Platon ausdrücklich zwischen dem Sinnlichen und dem Verständlichen und befürwortet - in der Überlieferung von Parmenides - sehr klar die Thesen, dass Wissen nur gegen die Sinneswahrnehmung und den eigenen Leib möglich ist.

Die Philosophin und Christin Augusta differenziert zwischen Geist (Männer, Animus) und Geist (Anima) im Übergangsbereich zwischen Spätantike auf das frühe Mittelalter. Der Geist wird von ihm als eine substanzielle Beteiligung an der vernunftbegabten Welt wahrgenommen, die den Körper leiten soll ("substantia quaedam rationis particeps regendo corpori accomodata"[18]). Der Verstand hat im Wesentlichen ein Recht auf Verstand (Verhältnis) und Erkenntnis (Intelligenz).

Der menschliche Geist wird von ihm als "Auge der Seelen (oculus animae)" bezeichnet. Es ist ihm möglich, ewige Wahrheiten durch das gleichbleibende Dunkel (Lumen incommutabilis) des himmlischen Geists zu erkennen, das den Menschengeist und das Wesen, das ihm begegnet, erhellt. Für ihn ist die Wende (Konversio) des Menschen zu diesem tiefsten Wesen die Selbstverwirklichung des Verstandes und meint die Rückführung zu seinem tatsächlichen Ursprungs.

Für Thomas Aquin, einen der Hauptrepräsentanten der Schullehre, ist die Menschenseele eine spirituelle Substantia spiritualis. Sie hat im Gegensatz zur tierischen Geistlichkeit einen reinen spirituellen Bezug und ist daher ewig. Andererseits ist der Geist aber auch vom Körper und seiner sinnlichen Wissensvermittlung abhängig. Sämtliche spirituellen Einsichten werden mit Hilfe des "aktiven Verstandes (Intellekt-Agenten)" von den sensorischen Wahrnehmungen abgekoppelt.

Als der schwächste Lichtstrahl der Spiritualität ist der Mensch nicht in der Lage, das Reingeistige zu sehen. Das Wissen kann nur so weit gelangen, wie es der spirituelle Inhalt des Sinnlichen, von dem es ausging, erlaubt. Für Thomas ist daher eine direkte Kenntnis von Gott ausgelassen. In Thomas ist die Menschenseele die niedrigste der spirituellen Form.

Es repräsentiert daher eine tiefgreifendere Ebene der Spiritualität als die Seelen der Engeln, die keinerlei Bezug zum Material haben. Obwohl die Geistlichkeit in ihrer Entstehung nicht von der Masse abhängig ist, greift sie dennoch weit in das Physische hinein, weil sie ohne den Leib etwas Unvollendetes ist.

Es steht daher an der Begrenzung der mentalen und physischen Kreaturen (in confinio spiritualium et corporalium creaturarum[19]). Beispiel Descartes: Eine Irritation am Fuss wird über die Nervosität auf das Hirn übertragen, wo sie mit dem Geist in Wechselwirkung tritt und so zu einem schmerzhaften Erlebnis wird. Eine weitere Argumentation von DESCOARTES betrifft die Fähigkeit des Menschen zu sprechen: Es ist nicht vorstellbar, dass ein Roboter das komplizierte Hochschulsystem einer Natursprache steuert.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass die menschlichen Sprachkenntnisse noch lange nicht vollständig untersucht sind und dass die Informatik noch lange nicht die Bedeutung der natürlichen Sprache verstanden hat. Die Menschheit setzt sich aus einem stofflichen Leib und einem geistigen Wesen zusammen. In einem Punkt im Hirn (der Zirbeldrüse) wirken Koerper und Geist zusammen. Verbrennungen am Fuss zum Beispiel führen den Stimulus durch den Organismus zum Hirn und von dort zum Geist (siehe Abbildung).

In den Köpfen spürt die betroffene Personen Schmerz, der seinerseits eine physische Anstrengung auslöst. Unter anderem müssen Repräsentanten eines solchen Parallelismus erläutern, wie dieses Zusammenspiel von Geist und Leib exakt vorstellbar ist. Diese Problematik wird in der zeitgenössischen Philosophie unter dem Stichwort psychische Kausalität behandelt. Die idealistische empirische Sichtweise, dass der Geist ausschließlich auf Formaten der direkten Wahrnehmungen basiert, war von David Hume, der in anglo-sächsischen Kreisen oft als der wichtigste Aufklärer angesehen wird.

In diesem Sinn hat Johann Wolfgang von Goethe den Geist im West-Östlichen Diwan definiert: Und den Geist des Lebensstils. Innerhalb des transzendenten Ideals ist der Mensch selbst an der Entstehung der Wirklichkeit teilhaben. Ein vom Verstand und seiner Objektivität freier Realitäten kann man sich nur als eine Sache an sich ausmalen.

Aber auch unter Bezugnahme auf die Sache selbst sind keine genauen Angaben über eine vom Geist getrennte Wirklichkeit möglich, denn die Sache selbst kann von den Menschenkategorien nicht erfasst werden. Durch die idealistische Wendung erfolgt eine Wertschätzung des Verstandes, die zu einem konstituierenden Bestandteil der Wirklichkeit wird.

Es wird in den drei Manifestationen des Geists konkretisiert: im subtilen Geist des individuellen Menschen, im sachlichen Geist der Rechts-, Gesellschafts- und Staatsformen der Menschengemeinschaft und im Absolutgeist, in den Künsten, der Religionen und der Theorien. Die Rückführung des Verstandes zu sich selbst wird in der Wissenschaft in Form von absolutem Wissen abgeschlossen.

So ist der unbedingte Geist der Sinnbild der Realität und der Vernunft allen Daseins. Dadurch geriet der Geist noch weiter in den Mittelpunkt der philosphischen Betrachtung, da nun eine vom Geist getrennte Realität nicht einmal als Grenzkonzept akzeptiert wurde. In solchen Vorstellungen hat das Körper- und Seelenproblem folgende Antwort gefunden: Wenn der Geist schon immer für die naturwissenschaftlich erfasste Art grundlegend war, macht es keinen Sinn nachzufragen, ob und wo der Geist in dieser Art angesiedelt sein kann.

Im Rahmen der heutigen Geistesphilosophie werden in den seltensten Fällen konsistent ideelle Thesen durchgesetzt. Viele Wissenschaftler sahen den Geist daher heute als ein Ergebnis von rein biologischen Prozessen. Die Evolutionsbiologin Ernst Haeckel stellte auch fest, dass der Geist ein naturwissenschaftlich nachweisbares PhÃ?nomen ist. Haeckels Montismus ist jedoch nicht als Materie zu verstehen, da Haeckel in Baruch Spinozas Überlieferung von einer Neutralsubstanz mit spirituellen und materiellem Aspekt ausgegangen ist.

Die Elektrophysiologin Emil Heinrich du Bois-Reymond erläuterte um 1872 in einem prägenden Vortrag: "Im neunzehnten Jh. bekam der Gedanke des Verstandes eine weitere Sinnkomponente vom Philologen, Diplompsychologen und Erziehungswissenschaftler Wilhelm Dilthey, dem Mitbegründer der Weltanschauung, der die Geowissenschaften mit den Biowissenschaften verglich. 25} Seiner Meinung nach zeichnen sich die geisteswissenschaftlichen Fächer durch eine spezielle Methodik aus, die sogenannte Helmeneutik.

Dabei sollen die Geowissenschaften zu einem vertieften Verständnis der Erscheinungen beizutragen. Das Neue Kantian Wilhelm Windelband hat versucht, diese Abgrenzung zu verdeutlichen, indem es betont hat, dass die Humanwissenschaften spezielle und einzigartige Veranstaltungen forschen, während die Biowissenschaften nach allgemeinen Gesetzen der Natur nachfragen. Im 19. Jh. wurde die weltanschauliche Reflexion über den Geist entscheidend durch den Wienerkreis beeinflusst.

Der klassische Verhaltensforscher hatte erläutert, dass beschauliche Äußerungen über den Geist nicht verifiziert werden können und daher nicht Teil einer wissenschaftlichen Arbeit sein können. Infolgedessen scheinen Äußerungen über den Geist nutzlos, es sei denn, es geht um das Benehmen. Ihre Fortsetzung findet die verhaltenistische Überlieferung in Gilbert Ryles 1949 erschienenem Buch The Concept of Mind, das mehr als ein Jahrhundert lang die orthodoxe Auslegung des Subjekts "Geist" in der angelsächsischen Weltanschauung war.

Die Ryle erklärt, dass es ein Klassenfehler war, anzunehmen, dass der Geist etwas im Inneren sei. Obwohl Wittenstein auch leugnet, dass der Geist als Innenzustand zu begreifen ist, unterscheidet er sich gleichzeitig vom Verhaltenismus. Die von Edmund Husserl gegründete Phönomenologie ging in die andere Seite, mit dem ausdrücklichen Zweck, subjektive mentale Erscheinungen zu untersuchen.

26 Unter Berufung auf Franz Brentano ging Husserl davon aus, dass mentale ZustÃ??nde im Kern von IntentionalitÃ?t geprÃ?gt sind. Merleau-Ponty wollte den Gegensatz von Geist und Fülle mit dem Konzept des Körpers auflösen. Er ist ein lebendiger und bewusst wahrgenommener Korpus und kann daher nicht von einer Opposition des Geistigen und des Nicht-Geistlichen erfasst werden.

27] Angeregt durch die Errungenschaften der Neurowissenschaften versuchen Identitätsforscher, den Geist auf das Hirn zu reduzier. 28] Mit der so genannte Qualifikation (Bewusstsein von Phänomenen) und der Absicht glauben viele Denker, dass der Geist Qualitäten hat, die sich nicht durch die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse verdeutlichen ließen. Das Spannungsverhältnis zwischen den Erkenntnissen der Empirie und den Fragen des Reduktionsbegriffs hat in der Wissenschaft zu einer sehr differenzierten Auseinandersetzung über die Beschaffenheit des Gemüts geführt.

In der Tat lehnen die eliminierenden Materiallisten die Vermutung der Existenzberechtigung eines Geists völlig ab. Selbst wenn man die naturwissenschaftliche Erkundung des Verstandes betrachtet, gibt es kein homogenes Bilde. In den Naturwissenschaften, die sich mit dem PhÃ?nomen des Verstandes befassen, werden andere Zielsetzungen verfolgt und manchmal sehr andere Muster und Verfahren verwendet. Der Begriff "Geist" wird in den Gesellschaftswissenschaften manchmal überindividuell verwendet.

31] So bezeichnete der Sozialwissenschaftler Max Weber eines seiner prägendsten Arbeiten 1904 The Protestant Ethics and the Spirit of Capitalism und noch 1935 Ferdinand Tönnies sein Spätwerk Spirit of the Modern Age. Der Begriff "Geist" bezeichnet in diesem Kontext fundamentale Regeln, Glaubenssätze und Philosophien, die für eine Gemeinde wesentlich sind.

Aber auch diese Aussage ist nicht vom Geist des Individuums abhängig, da die Regeln und gemeinsamen Ansichten für die individuellen Glieder eines Kolchos sehr wichtig sind. Die Geisteshaltung im gesellschaftswissenschaftlichen Sinn ist nur dann vorstellbar, wenn es Korrespondenzen im Geiste einer Vielfalt von Menschen gibt. Auf der Grundlage der empirischen Alltagsforschung und der vergleichenden Kulturwissenschaft versuchte er, Geist und Substanz sowie Sachlichkeit und Objektivität zu verbinden.

Dementsprechend " integriert " der Mensch sein soziales Umfeld durch mentale Lernhandlungen, die sich auch physisch äußern. Im Rahmen der sozialpsychologischen Forschung wird der Einfluß der sozialen Interaktionen auf mentale VorgÃ??nge wie z. B. Reflexionen oder Empfindungen erforscht. Der Bereich Gesellschaftspsychologie beschäftigt sich hier auch mit der klassischen anthropologischen Fragestellung nach der Allgemeingültigkeit bestimmter spiritueller Vorgänge. In der klassischen Geisteswissenschaft handelt es sich um die Psyche, bei der man zwischen unterschiedlichen Zugängen innerhalb der Psyche differenzieren muss.

Beispielsweise werden in der kognitiven Psychologie mentale Vorgänge mit den präzisesten Experimentiermethoden erforscht, um die kognitiven Erscheinungen wie Erinnerung, Wahrnehmungsvermögen oder Denkvermögen besser zu ergründen. Aus diesen Erkenntnissen schlussfolgern die Erkenntnis, dass die Terme im Kopf in einer netzwerkähnlichen Gliederung angeordnet sind und dass die Darstellung der Primzahlen eine Vor-Aktivierung an der entsprechenden Position im Netzwerk anregt.

Kognitive Psychologen haben in den vergangenen Dekaden eine Vielzahl von Informationen über mentale Vorgänge erhoben, und sie bewegen sich immer mehr in Richtung einer Aggregation dieser Informationen zu vielschichtigen Mustern. Solche Modellierungen werden in Gestalt von Kognitive Architekuren als Computerprogrammen umgesetzt und sollen die Vorhersage von mentalen Vorgängen ermöglichen. 33 ] Solche kognitiv-psychologischen Modellierungen beschränken sich jedoch auf elementare mentale Vorgänge, wie die Wahrnehmbarkeit von Bewegungsabläufen und Formularen oder das kurzfristige Gedächtnis.

Wer komplizierte mentale Erscheinungen wie Charakterzüge oder Geisteskrankheiten mit Unterstützung psychologischer Ermittlungen erfassen will, muss auf andere Unterdisziplinen (!) zurueckgreifen. Obwohl die Psychoanalyse und die Psychoanalyse kontrovers bleiben, erkennt die Physiologie generell an, dass eine Untersuchung von unbewussten und sozialen Prozessen für ein umfassendes VerstÃ?ndnis der mentalen Struktur vonnöten ist.

WÃ?hrend die psychologische Wissenschaft die mentalen AktivitÃ?ten im Umgang mit Verhaltensweisen mittelbar betrachtet, konzentriert sich die Neurowissenschaft eher auf das Hirn als auf den Geist. Gleichzeitig macht die Neurowissenschaftenforschung aber auch klar, dass mentale Tätigkeiten nicht unabhÃ?ngig von Neuronenereignissen sind. Mithilfe von Bildgebungsverfahren ist es möglich, neuronale Tätigkeiten im Hirn zu erfassen und zu visualisieren:

Solche Verfahren ermöglichen es uns zumindestens teilweise zu erforschen, welche Tätigkeiten im Hirn stattfinden, wenn eine Testperson sagt oder anderweitig Signale gibt, dass sie etwas wahrnehmen, fühlen oder denken. Es ist zu erkennen, dass nicht alle Gehirnbereiche bei den von den Testpersonen beschriebenen mentalen Tätigkeiten gleichermaßen inaktiv sind.

Stattdessen scheint eine spezielle mentale Tätigkeit oft mit einer speziellen neurodegenerativen Tätigkeit zu sein. Allerdings steht die Forschung an solchen Substanzen noch am Anfang und es ist noch nicht möglich, aus einer konkreten Neuronenaktivität eine spezielle mentale Tätigkeit abzuleiten. Inwiefern ist dieser Zusammenhang zwischen mentalen und emotionalen Tätigkeiten zu begreifen?

Weshalb sind Änderungen im Geist mit Änderungen im Hirn verbunden? Möglicherweise ist die mentale Tätigkeit mit der Tätigkeit im Hirn gleichzusetzen. Laut einer solchen Theorien wären Kopfweh nicht mehr als eine gewisse Tätigkeit im Hirn. Obwohl eine solche Identitätslehre die Systemzusammenhänge zwischen Geist und Hirn leicht erklärt, hat sie dennoch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Auch wenn sie die systematische Verbindung zwischen Geist und Hirn erklärt.

Zweifeln an der Gleichstellung von mentalen Tätigkeiten mit Hirnprozessen werden oft mit dem Qualifikationsproblem aufbereitet. In Tanache korrespondiert das jüdische Schlagwort "rûah" am nächsten mit dem, was im Deutsch als "Geist" wahrgenommen wird. Das heißt, wie das Griechische "pneuma" und das Südamerikanische "spiritus", zunächst "Luft bewegen", "Wind". In Mensch und Natur beschreibt die Rûa auch den Luftstrom, der den Kreaturen neues Energie spendet.

Die Rûa ist als Prinzip des Lebens im Besitz von Gott; Kreaturen lebten von ihr und starben, wenn Gott sie zurückzog. Beim Menschen erfüllt er die unterschiedlichsten Lebensaufgaben geistlicher, volitionaler, moralischer und religöser Natur und ist hier nahezu gleichbedeutend mit dem Ausdruck "Nefesch" ("Seele"). Der Gott als Ursprung der Rûa ist selbst ein Geisterwesen.

Am ersten Schöpfungstag schwamm also der Geist GOTT über den Gewässern (1. Mose 1,2 EU) und das Weisheitsbuch sagt: "Der Geist des HERRN erfüllte die Welt" (Weisse 1,7 EU). Er vermittelt sich den erwählten Menschen, indem er den Geist auf sie kommen lässt. Es sind charismatische Begabungen zu (kriegerischen) Heldenhandlungen, prophetisch-ecstatischen Kräften und gefüllt mit dem "Geist der Weisheit" (Ex 28,3 EU).

Die Tanache kennen auch den teuflischen Geist, der von Yahwe als dem alleinigen Gott ausstrahlen kann. Das passiert, wenn die Adressaten eine Katastrophe verdienen: "Als Abu Melech drei Jahre lang über Israel regiert hatte, schickte Gott einen teuflischen Geist zwischen Abimech und den Bürgern Sichems, so dass die Einwohner Sichems von Abimemech abgefallen sind" (Ri 9,22-23 EU).

Die bösartige geistige Kraft, die Gott untergeordnet ist, wird später in der christtheologischen Forschung die Form des Teufels als eigenständige Aufgabe annehmen, in sich selbst eine üble Gestalten und auch mit seiner eigenen Personifizierung als Gegenstück zu Gott. Das griechische Schlagwort "pneuma" bedeutet im Neuen Testbuch "Geist". In der Regel ist damit der Geist des Herrn gemeint, der sich vom Geist des Menschen als "Heiliger Geist" deutlich unterscheidet.

In der Lehre der Trinität wird dieser Geist des Herrn noch nicht so klar als persönlich betrachtet wie später, sondern als ein Mittel göttlicher Handlung. Die persönliche Interpretation wird jedoch durch Passagen wie die in Apg 5,1-11 EU unterstützt, in denen Hananias und Saphira dafür bestraft werden, dass sie den Geist anlügen. Das Konzept der Lungenentzündung hat in der Lebensgeschichte Jesu eine große Bedeutung.

Seine Konzeption findet bereits unter dem Einfluss des Hl. Geists statt (Mt. 1,18-20 EU). Er wird von der Pneumatik in die Wildnis gedrängt, um den dort herrschenden Verlockungen zu trotzen (Mk 1,12 EU). Er nimmt als Träger des Wortes sein staatliches Mandat an (Lk 4,14 EU); auf ihm liegt nun die Lungenentzündung des Herren (Mt 12,18 EU).

Das Auferstehen Jesu von den Verstorbenen stellt einen Wechsel in die pneumatische Lebensweise dar (Röm 1,4 EU), wobei Jesus als Herrscher (Kyrios) bezeichnet wird (1 Kor 3,17 EU). Denn für Paulus ist nahezu jeder Ausdruck des Lebens der Gemeinschaft die Folge einer Lungenentzündung. Bereits während der Gründung der Christian Church ist die Pneumatik am Laufen (1. Kor 12,13 EU).

Die Lungenentzündung ist ein Gnadengeschenk (Charisma), das unter den Religiösen anders aufgeteilt ist (Röm 12,6ff. EU). Auch Paulus erkennt eine falsche Lungenentzündung, die die Kirche "verärgern und erschrecken" kann (2. Th. 2,2 EU). Sie ist daher "die Möglichkeit, die Spirituosen zu unterscheiden" (1. Kor 12,10 EU).

Das ganze geistliche Wesen der Christen findet in der Lungenentzündung statt. Die Lungenentzündung weiht die Christen; sogar ihr Körper ist ein "Tempel" der Lungenerkrankung. Allerdings darf der Glaubende diese in der Lungenerkrankung eingeräumte Befreiung nicht als "Anlass zum Fleisch" (Gal 5,13 EU) betrachten, sondern sollte sich von der Lungenerkrankung in seiner moralischen Existenzberechtigung führen laßen (Gal 5,16f. EU).

Die Lungenentzündung wird als die Grundlage der Erlösung angesehen, aber nicht als ihre Erbringung. Er nennt es die "ersten Früchte der Erlösung" (Röm 8,23 EU) oder "Engel" (2. Kor 1,22 EU). Der Unterschied zwischen dem Königreich des Heiligen Geistes und dem Königreich des Leibes (und der Sünde) war für Paulus von zentraler Bedeutung.

Pauline dachte, dass sie später von Thomas Aquinas in Summa Theologica weiter geführt wurde, und der Ausdruck animation form corporis wird noch heute benutzt. Auf dem Gebiet des Islams ist der Arabischsprachige Ausdruck r?h (??? / r??) etwa das Pendant zum Deutschsprachigen Ausdruck "Geistes". Der Qur?an sagt, dass Gott Adam von seinem Geist eingeatmet hat und ihn auf diese Art und Weise zum Leben erweckt hat (Sure 15:29; Sure 32:9; Sure 38:72). Der Qur?an sagt, dass Gott Adam von seinem Geist eingeatmet hat.

Indem sie in seinem Geist bläst, geschieht es auch, dass Maria Jesus annimmt (arabisch 19, DMG 19, unser Geist", S. 21:91; S. 66:12). In menschlicher Form offenbart sich der Geist des Herrn Maria (arabisch ????? tama??ala ????? arsaln? tama??ala ??? tama??ala ??? tama??ala, DMG fa-ilaih? ilaih? ??? fa-_tama??ala lah? ba?aran sawiyyan 'Und wir haben unseren Geist zu ihr geschickt.

36 ] Jesus erlebt später eine spezielle Verstärkung durch den Geist der Heiligkeitsgottesdienst ( "Spirit of Heiligkeit") (Sure 2:87, 254; 5:110). Jesus selbst wird auch als Geist Gottes genannt (arabisch ??? ???, DMG r??un minhu'Spirit of Him', Sura 4:171). Auch der Geist tritt als der Mittler der Enthüllung auf. Mose 40:15 besagt, dass Gott den Geist mit dem Gebot sendet, das er dem Mann gegeben hat, von dem er dies will, damit er die Menschen vor dem Tag der Begebenheit warnen kann.

Es ist der Geist der Heiligkeit, in dem der Qur?an den Boden sendet, um die Glaubenden zu bestärken (Sure 16,102). Durch den " treuen Geist " wird der Quran zu Mohammed gebracht (26:193-194). In der buddhistischen Lehre wird der Ausdruck Geist (citta) verwendet, um etwas zu beschreiben, das die Physis verstärkt. "Der " Geist " wird aus zwei verschiedenen Blickwinkeln gesehen. Einerseits ist es eine Manifestation der Menschenexistenz (Samsara) und erfordert als solche Errettung ( "Nirvana"); anderseits beschreibt es exakt das Werkzeug, mit dem die Errettung überhaupt erst möglich wird.

Nach buddhistischen Lehren geht der Verstand jeder Rede und Handlung voraus. Darüber hinaus ist die Orientierung des Verstandes, seine Fokussierung auf einen einzigen Aspekt (sam?dhi) von großer Wichtigkeit. Im Mahayan der buddhistischen Überlieferung - insbesondere der Yogachara-Schule - entsteht ein tiefgreifender Realismus, der das Weltwesen nur als Geist deutet, während die Vielfalt der Erscheinungsformen als Täuschung und Täuschung betrachtet wird (m?y?).

Das Konzept des Verstandes bewegt sich hier in die Nachbarschaft von Nirwana, das als absolut, nicht ganz beschreibbares prinzipielles aller Existierenden hinter dem Vorhang der Individualisierung m?y? aufliegt. Ausgehend von den spirituellen Mythen und einigen philosphischen Überlieferungen wird der Ausdruck Geist in der Regel in zwei unterschiedlichen Ausprägungen verwendet. Einerseits als " menschlicher Geist ", der in etwa dem gegenwärtigen Gebrauch von " Bewusstsein " oder " Geist " entspreche und auch " Geist " umfasse.

Andererseits als "göttlicher Geist" oder "absoluter Geist", der traditionell auch personifiziert und als Gott oder Göttin angesprochen wird. 41] Die Fragestellung nach der Verbindung von Geist und Leib tritt dagegen bei den Mystologen oft in den Vordergrund. Wolfgangs Fritz Haug: Geist, in: Historisch-kritisches Lexikon des Märxismus. Vol. 5, Argument-Verlag, Hamburg 2001, 53-91 Dieter Teichert: Introduction to the Philosophy of Mind.

Wissenschaftsbuchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-15463-0 Gerhard Klier: Die drei Seelen des Menschen. Steiner, Stuttgart 2002 (= Sudhoff' s Archive, Beilage 50), ISBN 3-515-08196-8 Marielle ene Putscher: Pneumatik, Spiritus, Geist. Wie in Wiesbaden 1974. Ärztlicher Bericht Geist und Pneumatik. In: Artikelgeist. in: "pneuma" heißt also: - Bemerkenswert ist noch der Begriff des Altgriechischen ????? ?????? (h)ieròn Pneumatik (Wort heilige Pneuma).

Laut dem "Griechisch-Deutschen Schul- und Handwörterbuch" von Wilhelm Geroll heißt es nicht, wie selbstverständlich, "Heiliger Geist", sondern Entzücken ("Entrückung") und Obsession, der Begriff ?? en pnéumati ist dann auch in Extase (oder "neben sich" oder ;in Trance). Laut Gemeindegemoll wird die christliche Bezeichnung "Heiliger Geist" mit ?? ????? ?????? ?????? ?????? "pneuma tò[h]ágion" wird mit "[h]ágion" für das Heilig, das Allerheiligste, das Allheiligste reproduziert, wodurch im christlich-religiösen Kontext auch "pneuma" als Engelweihe bezeichnet werden kann.

Springen auf Zum ebenso reichhaltigen Sinnhorizont dieses lateinischen Wortes s. In Mens der "Hinweis" in der Note; Springen auf Nach dem Großen Duden geht "Geist" in etymologischer Hinsicht auf die dgg. root *gheis- zurück. Erstaunlicherweise ist auch hier zunächst nichts Geistiges im modernen Sinne gemeint, sondern in diesem Falle eine emotionale(!) Antwort, nämlich die von - seelisch bemerkenswert und für uns Menschen buchstäblich "eigenartig" - schaudern oder ergriffen werden, erregt werden oder aufgenommen werden.

Die geschichtliche Veränderung in der Sinngebung des "Geistes", nach der man heute von "spirituellen Prozessen" wie Wahrnehmung, Erinnerung, Vorstellung, Imagination, Traum, Phantasie und anderen Denkformen reden kann, mag mit Sachverhalten und Verbindungen zu tun haben, die Julian Jaynes in seinem Epochenwerk The Origin of Consciousness beschreibt (siehe dort insbesondere II/5 "The Intellectual Consciousness of the Grieks.

Laut dem Wissenschaftsphilosophen und -theoretiker Dirk Hartmann (in "Philosophische Grundlagen im Bereich der Psychologie" S. 80 f.) ist "Geist" heute vergleichbar mit Zeit, Ort, Material oder Material, etc. Allgemeine Begriffe, die am besten als so genannter "Reflexionsbegriff" zu verstehen sind: ein Begriff "soll eine Klassifizierung gewisser Äußerungen anzeigen"; er empfiehlt daher, den "Verstand" im Gebrauch der Wissenschaftssprache auf die Identifizierung von "Aussagen über Kognitionen" (und damit von Gefühlen, um die umgangssprachlichen " emotionalen Beziehungen " oder das "emotionale Leben " der alltagspsychologischen Forschung zu unterscheiden) zu begrenzen.

Überspringen Sie zu: von Francesco Moiso: Spirit. Zwei. 1 'Pneuma' and the other Greek words, in: Hans Jörg Sandkühler (ed.): Enzyklopädie Philosophie, Hamburg 1999, p. 434 f. Philosophische Zeitschrift, 1966. Hochsprung Bereits der Proto-Soziologe Montesquieu verwendete in seinem Vom Geist der Gesetzen von 1748 in diesem Sinn "Esprit".

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