Gelbe Augen Leber

Gelbaugen Leber

Man denke an Leberschäden, zu viel Alkohol und Ernährungsfehler. Nächster Gedanke: gelbe Augen, kranke Leber. Gelbsucht und Hepatitis (Leberentzündung) sind für viele identisch. Daher nennen die Ärzte auch "Müdigkeit die Schmerzen der Leber". Blutfette sind wahrscheinlich erhöht, und die Leber ist belastet.

Ikterus

Sie ist sehr resistent und kann auch bei teilweiser Schädigung ihre Arbeit verrichten. Wird ein Leberschaden jedoch zu spat festgestellt, kann er nicht mehr umkehren. In der Leber selbst gibt es keine Nervosität, Druckschmerzen unter dem rechten Brustkorb oder Krämpfe im Oberbauch durch Leberkrankheiten werden durch Spannungen in der die Leber umgebenden Bindegewebskapsel verursacht.

Ein typischer Nebeneffekt von Leberkrankheiten ist die Ermüdung und der Verlust der Leistungsfähigkeit. Daher nennen die Ärzte auch "Müdigkeit die Schmerzen der Leber". Zudem kommt es bei Menschen mit Lebererkrankung oft zu einer Störung der Gerinnung des Blutes, weil ihre Leber die benötigten Proteine nicht mehr in ausreichendem Maße bereitstellt. Ein wichtiger Helfer bei der Diagnostik von Leberkrankheiten ist der Bluttest: Ist die Leber geschädigt, kommen die typischen Proteine aus den Blutzellen ins Haus.

Erhöhter Leberwert gibt dem behandelnden Hausarzt daher wichtige Informationen über Typ und Umfang der Krankheit. Im Falle der Ikterus ( "Gelbsucht") werden die Hautstellen, die Schleimhaut und die Dermis der Augen dunkel. Der Gelbstich wird durch Ablagerungen von Beryllubin im Gewebe hervorgerufen. Ikterus ist daher keine Krankheit, sondern ein Phänomen, das entstehen kann, wenn eine übermäßige Anzahl von roten Blutzirkeln zerfällt, die Funktion der Leber gestört wird oder der Gallenabfluss durch Gallensteine unterdrückt wird.

Ikterus kann viele Gründe haben; er tritt oft bei Krankheiten der Leber, der Gallenwege oder der Bauchspeicheldrüse auf, z.B. bei Entzündungen der Leber (z.B. Hepatitis A, B oder C), Zirrhose der Leber, Gallenflussstörungen durch Gallengangssteine oder einem malignen Pankreastumor (Pankreaskarzinom). Das Gelbfärben der Haut, der Schleimhäute und der Dermis der Augen nimmt ab, wenn die Gelbsuchtursache therapiert wird.

Sie ist eine Leberentzündung. Dabei sind die Entzündungsursachen vielfältig: Erreger, Bakterium, Parasit oder Pilz, Tabak und andere Toxine, Arzneimittel, Erbkrankheiten, Strahlentherapie, Gallengangsentzündung, etc. Es wird zwischen akuter und chronischer Hautentzündung unterschieden. Die Symptome, die durch diese Erkrankung hervorgerufen werden, wie die Erkrankung fortschreitet und wie sie therapiert wird, hängen von der Erkrankung ab.

Zu den typischen Symptomen einer Leberentzündung gehören Ikterus, Ermüdung und gelegentlich Juckreiz. Bei der primären biliären Leberzirrhose handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Gallengänge (Cholangitis). Primäre verödende Cholangitis ist eine entzündliche Erkrankung der Mittel- und Großgalle mit unklarer Ausprägung. Es kann später zu einer Gewichtsabnahme oder einer Ikterusbildung kommen. Gallenwegskrebs kann auf lange Sicht die Folgen sein.

Die Leberkreislauferkrankung ist das letzte Stadium vieler akuter Dysfunktionen. Die Leberschrumpfung wird am meisten durch anhaltenden exzessiven Alkoholeinnahme oder durch Krankheitserreger im Zuge von Leberentzündungen (Hepatitis) verursacht. Im Falle einer Zahnzirrhose wird das gesunde drüssige Gewebe der Leber wieder aufgebaut: Sinusknoten und kleine Blutgefäße können daher das Gewebe nicht mehr wegtragen. Während jedoch über die Leberschlagader und die Portalvene weiter in die Leber fließt, sammelt sich das an.

Dies führt zu einem Druckanstieg in den Gefäßen, vor allem in der Portalvene (Portalhochdruck oder Portalhypertonie). Darüber hinaus kann eine "fortgeschrittene" Zirrhose der Leber zu Geldgier anregen. Gelegentlich entstehen neue Gefäße und das Venenblut wird über "Bypasskreise" an der Leber vorbeigeführt. Danach kann das Blutentgas nicht mehr entgiften und die Leber absorbiert nicht alle Stoffe, die aus dem Verdauungstrakt in die Portalvene eingedrungen sind.

In fortgeschrittener Zirrhose können die toxischen Stoffe in das Hirn eindringen und Konzentrationsprobleme, Erschütterungen, Muskelzuckungen, Gangunsicherheiten, psychologische Änderungen, ständiges Verschlafen sein und später gar inkomieren. Leberzirrhosen entwickeln sich heimtückisch und werden oft erst in einem Spätstadium erkenn. Der regelmäßige Konsum von starkem Alkohol schadet dem ganzen Organismus und vor allem der Leber.

Dadurch wird in der Leber Fette gespeichert. Wird einer solchen Fettsäureleber eine entzündliche Veränderung hinzugefügt, spricht man von einer alkoholischen Fettleberhepatitis. Langfristiger Alkoholgenuss kann zu einer Zirrhose der Leber führen. Im Falle eines schweren Leberversagens oder einer Schwäche wird die Leberfunktion schlagartig beeinträchtigt, ohne dass der Betroffene zuvor eine Leberkrankheit hatte.

Die häufigste Ursache für akutes Leberinsuffizienz ist eine Leberinfektion mit Vitaminen (Hepatitis) oder mit toxischen Substanzen wie Medikamenten, tuberösen Pilzen oder chemischen Stoffen. Sie erkranken an Ikterus, haben Koagulationsstörungen, werden müde oder stürzen in ein Kommas. Wenn die Leber schwer beschädigt ist, kann nur noch eine Leberverpflanzung als Weg nach draußen übrig sein.

In einem Arbeitsgang werden große Geschwülste beseitigt. Maligne Geschwülste können sich entweder in der Leber selbst entwickeln (Leberzellkarzinom = Primärzellkarzinom, Angiosarkom oder Hepatoblastom) oder es handelt sich um eine Metastasierung durch maligne Geschwülste an anderen Körperstellen, z.B. durch Darmund Brustkrebs.

Bei der alveolären Equinokokkose handelt es sich um eine Entzündung des Organismus mit dem Fuchs-Bandwurm (Echinococcus multilocularis). In der Leber verbreitet sich die Erkrankung wie ein maligner Krebs und kann die Leber auslöschen. Nach Möglichkeit müssen die befallenen Stellen der Leber chirurgisch beseitigt werden. Die " Hakengarven " erreichen nach dem Eindringen in die Darmwände hauptsächlich über die Portalvene die Leber.

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