Gelbliche Augen

Gelbe Augen

Beim sogenannten Gelbsucht sind die Augen oder auch die Hautfarbe gelb. Die gelben Augen können störend sein. Wenn sich die Augen oder die Haut verfärben, hat das nicht nur etwas Unheimliches an sich. Weil gelbe Haut, insbesondere in Kombination mit gelben Augen, ein Hinweis auf Gelbsucht sein kann. Die Augen gelten als Spiegel unserer Seele - aber sie verraten auch viel über unseren Gesundheitszustand.

Ab wann muss ich mir Gedanken über die gelben Augen machen?

Ist die Dermis, auch Weißaugenhaut gennant, nicht mehr weiss, sondern verfärbt, machen sich viele Menschen Gedanken, ob dies ein Zeichen von Erkrankung sein kann. Oftmals wechseln die Augen ihre Färbung in gelblicher Hinsicht. Beim so genannten Geldgier sind die Augen oder auch die Hautfarbe Gelbfärbung.

In manchen Fällen kann der Auslöser für die Gelbaugen psychologisch sein und von selbst untergehen. Doch auch das Vergilben der Augen kann ein Zeichen für eine schwere Krankheit sein. Diese Vergilbung merkt man oft auch zunächst gar nicht, aber Familienangehörige oder Bekanntenkreis wenden sich an den Betreffenden besonders bei Tag und Nacht daran.

Oftmals ist der Bilirubinspiegel im Körper durch gelb werdende Augen oder Häute erhoeht. Die Folge ist eine Vergilbung der Augen und der Gesichtshaut. Entscheidend ist die Entstehungsursache für das Entstehen von Gelbaugen und/oder gelber Schale. Weil hinter der Vergilbung jedoch eine mögliche Gefahrensituation steht (z.B. Leberschrumpfung, Hepatitis, Nierenversagen oder Tumor), sollte der Pflegebedürftige einen Facharzt zur Aufklärung konsultieren.

Sie wirken jedoch nur dann gegen das Vergilben von Augen und der Körperhaut, wenn Stress oder falsche Ernährungsgewohnheiten die Ursachen sind.

Gelbaugen - Ursache, Therapie und Prävention

ein sogenannter "Gelbsucht" (Ikterus), sondern z. B. eine Entzündung der Leber (Hepatitis) oder Gallenwegs. Gelbaugen weisen demnach nicht zwangsläufig auf eine schwere Krankheit hin - sollte sich jedoch die Haut der blauen Augen verfärben, sollten die Betroffenen auf jeden Falle sofort einen Facharzt zur weiteren Aufklärung konsultieren. Gelbaugen werden meist erwähnt, wenn die Haut der weissen Augen (Sklera oder "Dermis") vergilbt oder vergilbt ist.

Meistens ist dies auf eine Lebererkrankung oder Gallenerkrankung zurück zu führen, insbesondere wenn gleichzeitig Hautsymptome und Schleimhaut gelb werden und es zu schmerzhaften Symptomen kommt. Der Hauptgrund für die gelben Augen ist die so genannten Ikterus ( "Gelbsucht"), d.h. eine Vergilbung der Augen, der Schamlippen und der Dermis der Augen (Sklera).

Allerdings ist ein Gelbsucht nicht eine eigene Erkrankung, sondern ein Phänomen, das bei diversen Grundkrankheiten vorkommt. Der gelbliche Farbumschlag des Augenapfels wird durch das gelblich-braune Gallenpigment "Bilirubin" verursacht, das hauptsächlich durch den Zerfall des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) (lateinisch bilis = Gallensaft und Rubin = rot) verursacht wird.

Der wasserunlösliche Wirkstoff wird zunächst in der Lunge in wasserlöslichen Ballaststoffen umgesetzt, gelangt über die Gallengänge in den Darmbereich und wird dann über den Hocker abgesondert. Wird jedoch z.B. der Metabolismus oder der Gallenfluss beeinträchtigt, kann die Ausscheidung von Gallenflüssigkeit nicht erfolgen - dadurch erhöht sich die Menge an Gallenflüssigkeit im Körper und es kann ein Gelbsucht auftauchen.

Gelbfärben sich die Augen, wird in den meisten FÃ?llen eine Lebererkrankung vermuten, so dass oft kein Unterscheid zwischen Ikterus und Hepatitis (LeberentzÃ?ndung) getroffen wird. Ersteres kann jedoch viele Gründe haben und wirkt sich nicht nur auf die Haut aus. Nichtsdestotrotz wird der vermutete Leberleiden oft nachgewiesen, so dass bei Gelbaugen so schnell wie möglich ein Hausarzt für eine zuverlässige Diagnose aufsucht.

Verursacht wird der so genannten "hämolytischen Ikterus" durch einen frühzeitigen oder erhöhten Zusammenbruch der roten Hautzellen (Hämolyse), wobei sich mehr indirekte Bilirubine im Körper ansammeln und die Lebewesen den Farbstoff nicht mehr auflösen können. Dadurch setzt sich in den Geweben Belag ab und es kommt zu den üblichen Verfärbungen von Augen und Augen.

Hier sind in der Regel Bluterkrankungen die Hauptursache, wie z.B. fast ausschliesslich die kongenitale "Sphärozytenanämie". Andere Gründe für einen hämolythischen Gelbsucht kann z. B. die Entstehung von malariabedingten Krankheiten, anderen Virusinfektionen, Verätzungen, einer Vergiftung oder einer künstlichen Herzklappe sein. Denn die Blutzellen können durch ständiges Berühren mit Metallen beschädigt werden. Zusätzlich zur Vergilbung kommt es beim blutbildenden Gelbkörper oft zu einem dunklen Hocker und rotbraunem Harn, und je nach Krankheitsursache können auch andere Beschwerden wie Erkältungskrankheiten wie Fieber, Erschöpfung oder Brechreiz auftreten.

Weil sich die hemolytische Gestalt im Wesentlichen ausserhalb oder vor der Lunge entwickelt, wird oft der Begriff "prähepatischer Ikterus" (Zusammensetzung aus dem Lateinischen pre = vorher und hepar = Leber) benutzt. Beim " Leberbett " dagegen wird das Lilirubin von den Lederzellen nicht mehr oder nur noch in reduzierter Weise absorbiert.

Hier liegen die Gründe im Gegensatz zur Prähepatik in der Lunge, oft Entzündungen der Lunge (Hepatitis). Sie können durch Krankheitserreger (z.B. Hepatitis B) oder Drogen (z.B. Paradacetamol, antibiotische Mittel wie Tetracyclin oder Rifampicin, Estrogene, Testosteron) verursacht werden. Meistens ist allerdings der Alkoholeinfluss der Auslösegrund für starke Leberschäden im Zusammenhang mit einem Lebericterus, die zu einer fortschreitenden Lebernarbung (Leberzirrhose) oder gar Leberkrebs (hepatozelluläres Karzinom) nach sich ziehen können.

In der Lebergelbsucht ist der Hocker in der Regel ganz gewöhnlich oder etwas hellfarbig, und je nach Grund können neben Gelbaugen und Gelbschale auch andere Beschwerden wie Abdominalschmerzen, Brechreiz und Brechreiz oder Dauerermüdung auftreten. Bei der dritten Variation spricht man im medizinischen Sinne von "posthepatischem Ikterus" (oder "cholestatischem Ikterus"), da das Problem erst dann auftritt, wenn die Haut das Bi-Rubin bereits in Wasser löslich und damit grundsätzlich exkrementierbar gemacht hat (lateinischer Pfosten = nach, Hepar = Leber).

Das ist aber gerade das Problem der postsüchtigen Ikterus, denn das in der Gallenflüssigkeit aufgelöste Gilirubin kann aufgrund eines Problems in den Gallengängen nicht in den Verdauungstrakt eindringen. Dies führt dazu, dass es sich im Körper ansammelt und die gelbliche Färbung von Augen und Schamlippen verursacht. Aufgrund des beeinträchtigten Gallenflusses (Cholestase) kommt es neben der Vergilbung von Augen und Oberhaut oft zu einem ständigen Juckreiz durch die erhöhte Gallensäurese.

Eine weitere Symptomatik für einen nach der Geburt des Kindes ist ein leichter Darmtrakt, da kein Ballast stoff mehr in den Verdauungstrakt gelangt, entfällt auch das dazugehörige Abbauerzeugnis (Sterkobilinogen), das für die übliche hell- bis dunkelbraune Verfärbung des Stuhles sorgt. Umgekehrt ist der Harn, der in der nachhepatischen Phase oft schwarzbraun oder "bierbraun" ist, weil das gelb-braune Gilirubin nicht mehr durch die Gallenflüssigkeit fließen kann, so dass es zunächst ins Blutsystem gelangt und schließlich über die Nieren abgesondert wird.

Meistens ist die Obstruktion in den Gallengängen ein Gallstein, der den Gallenabfluss behindert, z.B. an der Mündung des Gallengangs. Es können in diesem Falle andere Beschwerden wie schwere Oberbauchbeschwerden und ein signifikanter Abnehmenserscheinungen beobachtet werden. Nur in wenigen Ausnahmefällen verursachen die Gallenwege dagegen Beschwerden wie Brechreiz und Oberbauchbeschwerden nach dem Verzehr, in einigen Ausnahmefällen können die Magenschmerzen stark und krampfhaft (Kolik) sein, die sich bis in den hinteren Bereich erstrecken.

Die " neonatale Gelbsucht " ist eine häufige "Sonderform" des hämolythischen Ikterus, die bei etwa 60% aller Säuglinge zwei bis drei Tage nach der Entbindung vorkommt und in der Regel nach etwa einer Schwangerschaftswoche nachlässt. Auch bei Kleinkindern kommt es zu einer Vergilbung der Augen und der Schale, manchmal begleitet von langsameren Bewegungsabläufen, einer geschwächten Reaktionsfähigkeit und einem verminderten Wunsch zu trinken.

Die neonatale Gelbsucht hat trotz der Symptome in den meisten FÃ?llen keinen Ansteckungswert. Vielmehr ist diese Art des Gelbsuchtes nahezu immer eine "Anpassungsstörung" der noch nicht ausgereiften Lebewesen, so dass das Gift noch nicht umgesetzt und abgesondert werden kann. Infolgedessen führt die Erhöhung des Gallenfarbstoffanteils im Organismus zu einer Vergilbung der Hautstelle und der Schleimhäute.

Seltener können Prellungen nach der Entbindung auch zu neonataler Gelbsucht mit sich bringen, denn der Stoffwechsel des darin befindlichen Blutfarbstoffs führt zu einer erhöhten Konzentration von Gallenfarbstoff, der seinerseits noch nicht von der Haut aufgespalten werden kann. Darüber hinaus können eine frühzeitige Entbindung, gewisse Arzneimittel oder Stoffwechselstörungen, wie z.B. eine Hypothyreose, dazu beitragen, dass die Haut die Konversion und Exkretion des Gallenfarbstoffes nicht einhält, was zu einem Gelbkreis.

Es gibt in einigen FÃ?llen einen sogenannten "Muttermilchpicturus": In diesem Fall wird die Ikterus durch das Stillleben hervorgerufen, wodurch davon ausgegangen wird, dass die EiweiÃ?e in der MÃ??ttermilch den Abbau von Bilirubin aufhalten. Dies führt neben der Vergilbung von Augen und Oberhaut oft zu einer reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit des Kindes, da es wenig isst, permanent verschlafen ist und oft Gähnen macht.

In dieser " Krankheit " bewirkt ein kongenitaler enzymatischer Defekt, dass das Bi-Rubin nicht komplett abbaubar ist und sich daher im Körper ansammelt. Meulengracht Patienten haben in den meisten FÃ?llen gar keine Symptome, das einzige Anzeichen ist oft die temporÃ?re Vergilbung von HÃ?uten und Augen. Seltener kommen aber auch schwerwiegendere - in der Regel schubförmige - Symptome wie schwere Ermüdung, Brechreiz, Lustlosigkeit oder Konzentrationsschwächen vor.

Weil in einem solchen Falle die Gallenfarbstoffkonzentration steigt, aber in der Regel keine hohen Werte der Leber vorliegen, verursacht die Meulengracht-Krankheit in der Regel keinen verstärkten Juckreiz - wie zum Beispiel bei posthepatischem Zwischenfisch. Andere familientypische Syndrome der Hyperbilirubinämie können zu einer Vergilbung der Augen führen, sind aber im Gegensatz zur Meulengracht'schen Krankheit viel häufiger.

die vor allem die leberkranke Bevölkerung betreffen. Weniger ausgeprägt ist dagegen der Krankheitsverlauf des Crigler-Najjar-Syndroms 2, eine Kerngattung tritt nur in Ausnahmefällen auf. Es treten vielmehr nur Beschwerden eines Gelbsuchtes auf, wie z.B. Vergilbung der Augen und der Schamlippen und starkes Jucken. Das " Vererbungssyndrom " ist auch eine sehr häufige erbliche Erkrankung der Leberwelt, bei der die Freisetzung von " direktem ", wasserlöslichem Bilirubin in die Gallenflüssigkeit gestört ist.

Auch durch die typischen Merkmale eines Gelbsuchtes, die oft durch zusätzliche Erkrankungen, Schwangerschaften, orale Empfängnisverhütungsmittel oder Arzneimittel hervorgerufen werden, wird das vor allem bei der Frau auftretende Synchronisationssyndrom ersichtlich. Abgesehen von den vereinzelten Gelbsuchtphasen gibt es bei dieser Erkrankung in der Regel keine weiteren Beschwerden, so dass eine Behandlung in der Regel nicht vonnöten ist.

Neben einem Gelbsucht gibt es in der Regel keine weiteren Anzeichen, in Ausnahmefällen gibt es unbestimmte Merkmale im rechten Oberbauchbereich und hohes Maß an Erkrankung. Charakteristisch für dieses Krankheitsbild sind chronische, wiederholte Gelbsuchtangriffe mit Verfärbungen der Augen, Schleimhäute und der Hautstelle sowie weitere charakteristische Begleiterscheinungen wie Ermüdung, Appetitlosigkeit, Brechreiz, Juckreiz und Druckgefühl im rechten Unterleib.

Auslöseimpuls für das Sommerferien-Syndrom Walshe-Tygstrup kann eine Trächtigkeit oder eine Infektion sein - in den meisten FÃ?llen kann jedoch der spezifische Grund nicht erklÃ? Diese gehört zu den sogenannten "Flaviviren", zu deren Familien zum Beispiel auch das Denguevirus und das Virus der Hepatitis C zählen. Meistens lassen die Beschwerden nach wenigen Tagen nach, aber in einigen FÃ?llen geht die Erkrankung in eine zweite Stufe Ã?ber, die durch ein Wiederauftreten von Erkältungskrankheiten, Bauchschmerzen und Ikterus oder eine Vergilbung von Hautstellen und Augen als Ergebnis von LeberschÃ?

Dazu kommen externe Schleimhaut-, Bindehaut- und Nasennasenblutungen sowie schwere interne Schleimhautblutungen im Gastrointestinaltrakt infolge schwerer Gewebeschäden, die zu Stuhlblut und Erbrechen im Körper gewebeverleiten. Eine detaillierte Analyse ist für die Diagnose in vielen FÃ?llen bereits sehr aussagekrÃ??ftig, denn es ist bereits klar, ob und welche bisherigen Krankheiten, AusflÃ??ge oder bisherige Arzneimitteltherapien eine Rolle spÃ?ren könnten oder ob z.B. ein Schwangerschafts-, Chemikaliearbeits- oder ein erhöhter Konsum von Spirituosen oder Medikamenten vorliegt.

Eine tastbare Galle weist zum Beispiel auf eine eventuelle bösartige Verstopfung der Gallengänge hin, während eine vergrösserte, knötchenförmigere Galle mit einer Zirrhose der Galle verbunden ist - vor allem, wenn unter anderem rötliche Handflächen, eine weiche rötliche Galle und vergrösserte kleine Hautvenen auftauchen. Für Gelbaugen sind Laboruntersuchungen ein bedeutendes Hilfsmittel, da die Konzentrationsbestimmung von Beryllubin und diversen Fermenten wie der "Gamma-Glutamyltransferase" (Gamma-GT) aufschlussreich ist.

Durch den konventionellen Ultraschallauftrag können Organe der Abdominalhöhle rasch und schmerzfrei angezeigt und ausgewertet werden, und es können z.B. Oberflächen- und Größenveränderungen der Lunge oder des Milzes nachweisbar sein. Je nach Verursacher sind die Behandlungsmöglichkeiten entsprechend sehr verschieden - vor allem, weil die Vergilbung der Dermis oft auch bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Je nach Unterschied zwischen "hämolytischer" Ikterus ( "hämolytische" Ikterus ( "durch den Verfall der Blutzellen "), "hepatischer" Ikterus ("Leber") und "cholestatischer" Ikterus ("cholestatische" Ikterus ( "durch eine Störung des Gallenflusses")") unterscheidet sich die entsprechende Behandlung. Kommt es z. B. zu einem Gallenrückstau, werden die Gallenwege durch eine Endoskopie von Gallengängen oder Geschwülsten befreien.

Es werden dann kleine Schläuche aus Plastik oder Blech (Stents) verwendet, die in den blockierten Gallenweg eingeführt werden und die angesammelte Gallenflüssigkeit abfließen lassen. Bleibt die Blase jedoch weiterhin krank, muss sie oft chirurgisch operiert werden - neben der herkömmlichen OP wird zunehmend die sanfte Laparoskopie (laparoskopische Cholezystektomie) angewandt.

Akut auftretende virale Entzündungen der Lunge verheilen in vielen FÃ?llen von selbst und werden dadurch zu einer Chronifizierung, wÃ?hrend bei antiviralen Medikamenten. So werden z.B. bei einer Leberentzündung anti-virale Arzneimittel (z.B. Lamivudin) verwendet, die den Bilirubinspiegel im Blutsystem senken und so das Gelb der Augen und der Hautstelle zum Verschwinden bringen.

Sind für die Vergilbung der Augen unter anderem Alkohole, Arzneimittel oder andere Toxine verantwortlich, ist es wichtig, diese sofort zu meiden und weitere Behandlungsmaßnahmen wie einen Medikamentenwechsel oder eine eventuelle Suchotherapie mit dem behandelnden Hausarzt zu vereinbaren. Sind die Gelbaugen durch die Meulengrachtkrankheit verursacht, kann sie nicht behandelt werden, da der genetische Enzymfehler weder korrigiert noch kompensiert werden kann.

Für die meisten Menschen ist dies jedoch kein Problem, da sich ihre Lebensstile in der Regel sehr gut mit der Fettstoffwechselstörung vereinbaren lässt, so dass die MEULENGRIFT nur geringe oder gar keine Restriktionen mit sich bringt. Bei der konservativen Therapie des Crigler-Najjar-Syndroms 1 wird in der Regel durch Tageslichttherapie mit blauem Licht und der Aufnahme von Enzyminhibitoren sowie Kalziumkarbonat und Kalziumphosphat der Abfluss von in Wasser unlöslichem Balibrubin in den Verdauungstrakt angeregt.

Weil das Typ-2-Syndrom Crigler-Najjar nur einen teilweisen Enzymmangel aufweist, wird in der Regel das Präparat "Phenobarbital" zur Therapie eingesetzt, das in den meisten FÃ?llen den Wert von Bilirubin reduziert. Bei einer Gelbfieberinfektion richten sich die Therapiemaßnahmen ausschliesslich auf die Symptombehandlung, da es derzeit kein Mittel gibt, das in der Lage ist, den Krankheitserreger effektiv zu bekämpfen.

Weil in den meisten FÃ?llen nur milde Krankheitsbilder auftauchen, ist die Erkrankung gut durchfÃ??hrbar, in schwerwiegenderen FÃ?llen ist jedoch eine intensive medizinische Versorgung nötig. Ist es eine "normale", d.h. unbedenkliche Erscheinungsform des Ikterus nach der Entbindung mit nur leicht erhöhtem Bilirubinspiegel, ist in der Regel keine Behandlung vonnöten. Vielmehr verschwanden die Krankheitsbilder in der Regel nach wenigen Tagen von selbst, und bei gesünderen Säuglingen sind keine Folgeerscheinungen zu befürchten.

Übersteigen die Grenzwerte jedoch einen bestimmten Grenzwert, wird aufgrund des gestiegenen Schädigungsrisikos an bestimmten Hirnarealen (Core-Terus) sofort eine Lichttherapie (Lichttherapie) durchgeführt, bei der das Kleinkind mit Blaulicht bestrahlt wird, wobei das gespeicherte in Wasser unlösliche Vlies in wasserlösliches Vlies überführt und damit anschließend aus dem Organismus aussortiert werden kann.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen mit sehr hohem Bilirubinspiegel muss in der Regel ein so genanntem "Blutaustausch" erfolgen, bei dem das Kinderblut nach und nach durch geeignetes Spenderblutspender verwendet wird. Wenn dadurch der Ikterus zurücktritt, können Sie dann ohne Probleme weiter stillen. Unmittelbar nach einer Augenvergilbung ist ein Besuch beim Arzt unvermeidlich, damit die Ursachen aufgeklärt und die richtige Behandlung eingeleitet werden kann.

Nichtsdestotrotz gibt es bereits im Voraus einige Chancen, die allgemeine Gesunderhaltung von Haut, Magen und Pankreas zu verbessern und so der Ikterus zu verhindern. Dabei ist auch zu beachten, dass bitterschöne und heiße Würze und Heilkräuter die Lebens- und Gallenwege der Menschen besonders anregen und schonen können. Aus diesem Grund rät Dr. Volker Schmiedel, Oberarzt der Internistischen Klinik der Habichtswald-Klinik Kassel, die Gerichte vor allem mit Ginger, Meerrettich, Pfeffer, Senf, Oregano, Cinnamon, Gewürznelken und Rosenkoriander zu zubereiten.

Die tägliche Ernährung sollte auf Empfehlung des Naturheilkundigen auch regelmässig mit Gemüsen oder Bittersalaten wie Chircorée, Radicchio, Lollo Rosso oder Endivien erfolgen, da sich die darin enthaltene Bittrigkeit die Haut selbst erholen kann. Auch die Medikation sollte hier nicht unterschätzt werden; bei der Frau zum Beispiel ist die Ikterus oft auf die Verhütungspille zurückzuführen.

Die Absorption von toxischen Stoffen kann auch zu Gelbaugen in den Augen der Betroffenen und sollte entsprechend gemieden werden. Auch wer in entfernte Staaten fährt, sollte sich mit den potenziellen Gefährdungen seines Bestimmungsortes auseinandersetzen, denn fehlende Hygienemaßnahmen bedeuten zum Beispiel, dass das Hepatitis-Virus besonders rasch über kontaminierte Lebensmittel verbreitet wird. Der Bereich der alternativen Medizin umfasst eine Vielzahl von sinnvollen Massnahmen zur Stärkung der Lebererkrankungen und damit zur Vermeidung von Gelbfärbungen der Augen.

Die in der Heilkunde vielfach verwendeten bitteren Kräuter der Lebens- und Gallenblase unterstützen zum Beispiel gut und können auch zur Behandlung von verschiedenen Lebererkrankungen und Leiden beizutragen. Als echtes " Wunderkräuter " erweist sich der Pusteblume, wenn er mit der Leberwurzel zusammengeschnitten wird und daher regelmässig in Gestalt von Salaten, Gemüsen, Suppen, Säften oder Tees konsumiert werden sollte.

Entsprechend stimuliert die Anlage die Gallenproduktion in der Haut und bewirkt die Absonderung von dünner Galle. Geeignet sind in diesem Kontext unter anderem Homöopathika, mit deren Hilfe die Haut sanft entgiften werden kann. Als Beispiel kann Cordus merianus dienen, der die Entgiftung und den Schutz der Lederzellen bewirkt.

Mit Hilfe von Schüsslersalzen kann die Haut gekräftigt und entgiften werden und so die Prävention von Krankheiten und Leiden wie Gelbaugen gefördert werden. Dabei kommt zum Beispiel das Schüsslersalz Nr. 6 (Kalium sulphuricum D6) in Betracht, das die Leberstimulation und damit die Entschlackung fördert.

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