Geomantie

geografische Lage

Geomantie ist so alt wie die Menschheit selbst. Die Geomantie ist die Kunst, Lebensräume nach den Bedürfnissen der menschlichen Seele im Einklang mit der lokalen Kraft zu gestalten. ((Stefan Brönnle) Geomantie ist eine ganzheitliche Erfahrungswissenschaft.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Geomantie (altgriechisch: ??[???] "Erde" und ???????[manteía] "Weissagung" ist eine Art des Zweiten Gesichtes, in der Kennzeichnungen und Motive in den Böden oder in den Sanden, Steinen und Böden verwendet werden. 1 ] Als Herkunftsort wird das südafrikanische Nordafrika angenommen. Die Geomantie kam im 12. Jh. durch lateinamerikanische Übersetzung von arabischen Werken nach Europa und wurde in der Wiedergeburt zu einer populären Religion.

Heutzutage ist die Geomantie im eigentlichen Sinne in Europa fast verschwunden[2]. Während er "magische" Formeln rezitiert, greift der Weissager nach einer Hand voll Körnern, deren Zahl er nicht weiß, und stellt sie als Stapel vor ihn. Danach entnimmt er immer zwei Getreide, bis nur noch ein oder zwei Getreide vorhanden sind.

Die Zeichnungsergebnisse ( "ein oder zwei Körner") werden in einer viereckigen Tischplatte mit viermal vier Feldgrößen, der Muttermatrix (Renin-Tiskidy), gespeichert. Ausgehend von der Muttermatrix werden acht weitere Zahlen aus vier übereinander liegenden Halbbildern durch Addition berechnet. Die acht Ziffern sind unter der Muttermatrix platziert. Bei jedem Bereich gibt es wieder entweder ein oder zwei Körnungen im Resultat.

Der Zusatz ist modular zwei, ein Getreide und ein Getreide gibt zwei Getreide, zwei Getreide und zwei Getreide geben zwei Getreide (von den vier Getreide werden zwei Getreide wieder subtrahiert, wie bei der Schicksalsfrage, gibt es noch zwei Körner). Das Regelwerk der Auslegung ist vielschichtig, aber vor allem sind Fürsten mächtigere Gestalten als Sklavinnen.

Die beratende Person wird durch die erste Säule (Bilady) der Muttermatrix dargestellt. Wiederum die dem Nordteil zugeordneten Gestalten Renaissance, Albiavo, Karija zuweisen. Zahlen werden als ungewöhnlich (toka oder into) angesehen, wenn eine Kardinalrichtung nur einmal unter den 16 Tafeln auftritt. Robert Fludd verwendete eine Variation, deren Geomantie aus 16 Gestalten mit je vier Zeilen bestand, die einen oder zwei Zacken haben können.

Alle Gestalten haben eine Benennung, aus der ein Orakelsprich stammt. Für den Treffer zum Opfer wurde ein Gitter gezogen - entweder auf dem Boden oder auf einem Arbeitsblatt - in dem die einzelnen Quadrate einer Zeile der Figur entsprechen. Man zog nun mit einem Stab auf der Erdoberfläche oder mit einem Kugelschreiber auf dem Briefpapier eine beliebige Zahl von Zählern.

Zu jedem Abendmahl brauchtest du vier Gestalten, aus denen du eine Prophezeiung liest. In der heutigen europäischen Geomantie handelt es sich um eine unwissenschaftlich orientierte Esoteriklehre, die sich als "ganzheitliche" Erlebniswissenschaft begreift und sich bemüht, die Identitäten eines Lebensraums, eines Platzes oder einer Kulturlandschaft zu erfass. Diese zu erfass... und durch Design, kunstvolle oder raum- und landschaftsplanerische Maßnahmen zu reflektieren und individuell auszudrücken.

Die Geomantie ist das Erfassen und Wahrnehmen von schönen Orten in Räumen und Landschaften und damit die Basis für ein stimmiges und gesundheitsförderndes Miteinander. Der Geomantist hat die Mission, "baubiologisches Wissen" mit geomantischer Technik zu verbinden, Orte zu entwerfen, den richtigen Platz zu entdecken, zu fühlen und mit den Menschen in Harmonie zu setzen.

Aus der Sicht der heutigen itoterischen Geomantie[5] ist die ganze Welt mit weltweiten Gittersystemen bedeckt. Der Begriff der Geomantie zu den von ihr vermuteten Energieträgern ist naturwissenschaftlich nicht nachprüfbar und dauerhaft. Die Geomantie von Lara Mallelien, Johannes Heimrath (Hrsg.): Was ist Geomantie? Die Geomantie lebt nach wie vor an dt: Der Gruene Zoll 110, ISBN 978-3-925817-10-6. Die Geomantie lebt an dt: Wie die Sueddeutsche Tageszeitung am 23.12.2011 berichtet:

erstmals komplett ins Deutsch übertragen, 5-bändig, Amonesta, Wien ohne Jahr, Volumen V, S. 60-94 (Astronomische Geomantie).

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