Geruchssinn Gestört

Der Geruchssinn gestört

Im Falle einer Geruchsstörung geht der Geruchssinn verloren oder hat sich verschlechtert. Wenn dies in Bereichen geschieht, die für das Riechen wichtig sind, kann die Riechfähigkeit zerstört oder gestört werden. Geruchsstörung (Dysosmie) und Geruchsverlust: Symptome & Gründe Restriktionen im Geruchssinn sind keine Seltenheit: Etwa jeder Fünfte in Deutschland ist davon betroffen. 2. Angefangen von falscher Geruchswahrnehmung über Reduktion bis hin zum völligen Geruchsverlust ist alles möglich.

Wie der Geruchssinn untergeht und ob es Behandlungsoptionen gibt, können Sie hier nachlesen. Einen begrenzten oder vollständigen Geruchsverlust sowie eine Geruchsüberempfindlichkeit nennt man Geruchsstörungen.

Es sind zwei Hauptgründe bekannt: Zum einen wird der olfaktorische Eindruck nur ungenügend auf das Hirn übertragen oder von ihm aufbereitet. Geruchsstörungen können oft behandelt werden. Um dies zu erreichen, muss die Ursachenforschung und -beseitigung durch zielgerichtete Medikamenten- oder Operationstherapie erfolgen. Die Betroffenen spüren einen kompletten Verlust des Geruchs sehr zeitnah. Neben dem reduzierten Geruchssinn nimmt in der Regel auch der Geschmacksinn ab.

Weil wir die Gerüche in unserer Nahrung nicht unmittelbar mit unseren Zungen wahrnehmen, sondern vor allem über unsere Riechstoffrezeptoren in der Nase. In der Regel sind es die Düfte. Ein von einem HNO-Arzt durchgeführter Versuch gibt einen echten Hinweis darauf, ob und inwieweit der Geruchssinn eingeschrÃ?nkt ist. Differenzierung nach Herkunftsort: Was sind die Gründe für eine Geruchsstörung?

Bei einer anderen Klassifizierung von Geruchserkrankungen wird die Ursachenforschung berücksichtigt: Ist die Störung unmittelbar in der Nasenschleimhaut ( "sinunasal") oder werden die Geruchssignale nicht richtig an das Hirn weitergeleitet oder aufbereitet? Die sinunasalen olfaktorischen Störungen haben ihren Ausgangspunkt in einer Krankheit der Nasen- bzw. Nasenhöhlen. Der Duft kann nicht einmal in die Riechzellen eindringen, weil der Weg dahin blockiert ist.

Die Riechzellen liegen im obersten Nasendrittel, in der so genannten Geruchsschleimhaut (olfaktorisches Epithel). Deshalb müssen die Düfte zunächst durch die Nasen und Nasenwege in die Geruchsschleimhaut eindringen, damit sie erkennbar sind. Die erste mögliche Folge kann eine Schwellung der Nasenschleimhaut sein, die den Weg für die Geruchsmoleküle blockiert.

Der zweite Grund sind die anatomischen Ursachen, wie z.B. ein abweichendes Septum oder die in den Nebenhöhlen wachsenden polypischen Formen. Das Ergebnis: eine sinusförmige Geruchsstörung. Die Düfte erreichen bei sensiblen Geruchsstörungen die olfaktorischen Sinneszellen, doch dann wird der Stimulus nicht mehr richtig verarbeitet. Zum Beispiel kann die Geruchsschleimhaut, in der sich die Riechzellen befinden, gestört sein.

Möglicherweise sind zu wenige Geruchssinneszellen, z.B. im höheren Alter oder infolge von Unfällen, die Ursachen dafür. Die Signalübertragung von den Riechzellen zum Hirn kann auch durch Nervenschäden unterdrückt werden. Letztlich muss der Geruchseindruck im Hirn bearbeitet werden. Schliesslich gibt es auch solche Situationen, in denen die Ursachen der olfaktorischen Störung nicht klar festgestellt werden können.

Im Allgemeinen sind die sinunasalen Ursachen für eine Geruchsstörung viel öfter anzutreffen. Besonders Ältere Menschen haben ein schlechtes Geruchsempfinden, da die Fähigkeit, auf natürliche Weise zu riechen, mit zunehmendem Lebensalter abnimmt. Mit der Zeit gehen Geruchszellen allmählich aus, weshalb der Geruchssinn zunehmend eingeengt wird. Darüber hinaus lösen Krankheiten, die vor allem Ältere treffen, wie die Alzheimer-Krankheit, den Verlust des Geruchssinns aus.

Eine gute Neuigkeit für alle, die einen begrenzten Geruchssinn haben: Durch zielgerichtetes Trainieren kann der Geruchssinn verbessert werden! Die Ärzte unterschieden unterschiedliche Typen von Geruchsstörungen (Dysosmie): Der Geruchssinn kann verschwinden (Anosmie), der Geruch wird nicht richtig erkannt (Parosmie) oder die Nasenspitze ist sogar hypersensibel (Hyperosmie). Die folgende Übersicht gibt Ihnen einen Einblick in die verschiedenen Dufterkrankungen: Die folgende Übersicht: Die folgenden Tabellen geben Ihnen einen ersten Eindruck:

Interessanterweise wird ein normalerweise funktionstüchtiger Geruchssinn als normosmia angesehen. Die Betroffenen nehmen den Geruch bei einer qualitativ bedingten Geruchsstörung anders als Menschen ohne Geruchsstörung wahr. 2. Mit dieser Geruchsstörung haben die Betroffenen das Gefühl, dass sich die Alltagsdüfte geändert haben. oder verbrannte Gegenstände statt des tatsächlichen Dufts. Die Ursache für die fehlerhafte Wahrnehmung von Gerüchen ist noch unklar.

Manchmal kann eine Krankheit im Maul wie verfaulte Zähnchen oder eine abnormale Magengärung dazu führen, dass die in diesen Bereichen auftretenden Zerfallsgerüche gerochen werden. Wenn dies als Grund erkannt werden kann, ist die Parosmia nur zeitweilig. Deshalb wird die Krankheit auch als "schlecht riechend" bezeichne. Hormonveränderungen und altersbedingte Prozesse sind die möglichen Ursachen für diese Geruchsstörung, weshalb besonders oft Frauen und Ältere davon betroffen sind.

Phantosmia ist auch eine qualitative Geruchsstörung und schließt alle diejenigen ein, die sich Düfte vorstellen, obwohl es keine entsprechenden Geruchsquellen gibt. Diese Krankheit tritt in der Regel als Folge eines Unfalls auf. Wenn Sie an einer quantitativ bedingten Geruchsstörung leiden, werden Sie feststellen, dass der Geruch intensiviert, reduziert oder gar nicht mehr wahrgenommen wird. Ein möglicher Grund dafür können Änderungen in der Nasenspitze sein, die eine reduzierte Schwelle auslösen.

Die Hyposmia reduziert die Fähigkeit zu riechen, während Menschen, die an dieser Krankheit erkranken, einen völligen Verlust des Geruchs erleiden. Für die Betroffenen ist diese Geruchsstörung besonders schwierig: Wer keine Geruchsbelästigung wahrnimmt, bekommt auch einen fadenscheinigen Geschmack. Denn die Geruchsbelästigung ist wesentlich an der Geschmackswahrnehmung beteiligt.

Während des Kauens ragen Aromamoleküle aus der Mundöffnung in die Nasenhöhle, wobei sich der volle Genuss einer Speise erst richtig ausbreitet. Ebenso wie bei Geruchsstörungen kann es auch zu Anosmia kommen, weil die Geruchsmoleküle nicht in die Geruchszellen eindringen oder der Geruchsabdruck nicht bearbeitet wird. Rauchtabak - ob geräuchert oder zerkaut - hat einen negativen Einfluss auf den Geruchssinn.

Wenn Sie also Ihre Geruchsfähigkeit steigern oder lange aufrechterhalten wollen, ist es besser, keine Tabakwaren usw. zu verwenden. Eine permanente Beschränkung des Geruchssinnes kann zu einer großen Last werden. Zudem verlieren die Betroffenen ein wenig Freude und Lebenslust - den Duft ihres eigenen Babys, Blüten oder frische Semmeln - das alles kann man nicht mehr riechen.

Infolgedessen leidet ein Mensch mit einer olfaktorischen Störung oft unter einer Depression. Das Schlimmste und Gefährlichste: Die Nasenspitze kann ihre warnende Funktion nicht mehr ausfüllen. Rauchentwicklung oder entweichende Abgase werden von den Beteiligten nicht mehr wahrgenommen, so dass sie nicht frühzeitig aus einer Gefahrenstelle entweichen können. Dabei werden riechende Stäbchen, auch Sniffin-Stäbchen oder Riechstäbchen oder Riechstäbchen genannt, für drei Sekunden unter die Nase des Patienten gehalten.

Dazu zählen Odoriermittel wie z. B.: Vanille, Pfefferminze, Zimt oder Terpentin. Außerdem gibt es eine Reihe von Duftnoten. Er hat vier mögliche Antworten, um den passenden Duft auszuwählen. Zum einen wird hier die Geruchsgrenze festgelegt. Die Geruchskonzentration wird vom behandelnden Arzt erfasst. Ihm wird der gleiche Duft zwei Mal und ein anderer einmal geboten. Wenn dies nicht möglich ist, z.B. bei Kleinkindern, kann mit Hilfe der Erfassung von Gehirnströmen (genauer: geruchlich evozierte Potentiale ) geprüft werden, ob die Nervfasern zur Übertragung von Gerüchen dienen.

Diese Geruchsinformation wird von den Nervensignalen an das Hirn übertragen. Dazu werden gewisse Düfte unmittelbar in die Nasenpartie injiziert und die Nervenfasersignale über eine Elektrode aufzeichnet. Die Geruchsübertragungssignale können bei einem Menschen mit gesundem Menschen erfasst werden. Sind diese nicht vorhanden, kommt es wahrscheinlich zu einer Geruchsbelästigung.

In Deutschland werden etwa 80.000 Menschen pro Jahr wegen einer olfaktorischen Störung (Dysosmie) behandelt. Je nach Krankheitsursache können verschiedene Behandlungsoptionen in Erwägung gezogen werden. Im Falle von Erkrankungen der Nebenhöhlen (Nase oder Nebenhöhlen dicht) geht es in erster Linie darum, den Weg für die Düfte zu den Riechstoffzellen zu ebnen.

Hierzu muss die Invaliditätsursache eliminiert werden. Der Geruchssinn kann sich nach diesen Interventionen wieder signifikant ausweiten. Auch die sensorineuralen Geruchsstörungen (Störungen in der Reizübertragung oder der Gehirnverarbeitung ) können je nach Auslöser zum Teil auch chirurgisch eliminiert werden. Ist die Geruchsstörung ein Anzeichen einer anderen Krankheit, muss sie zunächst therapiert werden.

Dadurch soll die Farbe besser ins Naseninnere dringen. Mit der anderen Seite in die Nasenspitze spritzen.

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