Geschichte der Aromatherapie

Aromatherapiegeschichte

Die Verwendung aromatisch duftender Pflanzenstoffe zu Heilzwecken ist uralt. Die Verwendung von aromatischen Pflanzenteilen und den daraus hergestellten Essenzen ist so alt wie die Menschheit selbst. Heutzutage wird die Kraft der Öle sehr geschätzt und die Wirkung wird nicht nur in der Parfümproduktion, sondern auch in der Aromatherapie genutzt. Ätherische Öle sind die wichtigsten Bestandteile der Aromatherapie.

Die Geschichte der Aromatherapie von Dietmar Krämer

Die Verwendung von aromatischen Pflanzenstoffen zu heilenden Zwecken ist alt. Riechstoffsalben aus zerkleinerten Blumen wurden für kosmetische Zwecke und zur Behebung verschiedener Leiden verwendet. Es wurden bereits einige Extrakte produziert, die mit speziellen Extraktionsverfahren aus Resinen, Blumen und Heilkräutern gewonnen wurden und unter anderem für die Produktion von Duftölen verwendet wurden. Der persische Mediziner und Alchemist Ibn Sina, auch bekannt unter dem Titel Avicenna, hat die Schnapsbrennerei erst um 1000 nach Christus erdacht.

In einem 5000 Jahre altem pakistanischem Gräber wurde zwischenzeitlich jedoch eine Tonbrennerei gefunden, die zur Gewinnung von aromatischen Kräuterextrakten verwendet wurde. Jahrhundert v. Chr. wurde dort auch das essentielle Blütenöl in fetthaltigen ölen aufgelöst. Sie benutzten auch essentielle öle, um die Verstorbenen einzubalsamieren. Das Rauchen und die Verwendung von duftenden pflanzlichen Essenzen für medizinische Zwecke sind auch von den antiken Juden, Sumerer, Assyrer und Chinesen bekannt.

Schon im alten indischen Uralayurveda werden die medizinischen Anwendungsmöglichkeiten mit essentiellen ölen - insbesondere Sandelholzöl - erwähnt, vor allem in Gestalt von Massierungen. Im Altertum erfuhr die Verwendung von Aromastoffen durch Araber, Griechen und Römer einen gewaltigen Ausbruch. Abgesehen von fast verschwenderischen Anwendungsbereichen in Gestalt von Parfüms, wohlriechenden Körperöle und verschiedenen kosmetischen Mitteln wurden essentielle öle bereits sehr spezifisch in der Medizintechnik verwendet.

Aus dieser Zeit gibt es eine ganze Serie von Traktaten, in denen verschiedene Düfte mit spezifischen Heilungseffekten versehen sind, darunter auch Arbeiten von Dioskuriden, die in der abendländischen Heilkunde seit nahezu 1000 Jahren allgemein gültig waren. Die damals bekannten persischen Ärzte Avicenna (980-1037) entwickelten das Produktionsverfahren für pflanzliche Essenzen weiter und ermöglichten so die Herstellung von reinem ätherischem Öl.

Sie verfasste fast 100 Fachbücher, darunter den "Kanon der Medizin" und das "Kleinere Unterrichtsgedicht der Medizin". Beides blieb über 500 Jahre lang das führende Werk der Musik. Zu denjenigen, die die Verwendung von duftenden Pflanzenstoffen für medizinische Zwecke sehr beliebt machten, gehörte der britische Mediziner und Astrologen Nicholas Culpeper (1614 - 1654).

Er beeinflusste mit seinen Publikationen über die heilende und stimulierende Wirkung von Heilkräutern und pflanzlichen Essenzen viele Alchimisten, Heilpraktiker und Mediziner in Europa. Intensive Beschäftigung mit den pflanzlichen Essenzen und sein Wissen über die heilende Wirkung bezeichnete er als "Aromatherapie". Der Militärchirurg Jean Valnet, der sich von den Publikationen der Gemeinde inspirieren ließ, heilte während des Zweiten Weltkriegs Kriegsverletzte mit essentiellen ölen.

Am Ende des Krieges behandelte er die Patientinnen und Patientinnen in seiner Praxis nur noch mit essentiellen ölen und Kraut. Nachdem er sein Werk "Aromatherapy: Meritement des Maladies par les essences des Plantes" veröffentlicht hatte, das ihm weltweites Ansehen einbrachte, begann er, Mitarbeiter in der Aromatherapie zu unterrichten. Mittlerweile ist Frankreich zu einem großen Produzenten geworden und die kleine süd-französische Stadt Grasse, in der Gattefosse' wohnte, hat sich zu einer Form Welthandelsplatz für essentielle öle gewandelt.

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