Gestalttherapie

Gestentherapie

Im Mittelpunkt der Gestalttherapie steht die direkte Erfahrung des Klienten und des Therapeuten. Das vorliegende Lexikon ist der erste lexikalisch-systematische Überblick über die Gestalttherapie. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Gestalt-Therapie ist eine Art psychotherapeutische Therapie. 1 Die Gestalt-Therapie versteht sich als hermeneutische und phenomenologisch orientierte erlebniswirksame psychologische Therapie, die als humanistische Psyche auftritt. Die Gründer der Gestalttherapie sind Fritz Perls, Laura Perls und Paul Goodman.

Gestalt-Therapie hat sich in hohem Maße aus der psychoanalytischen Analyse, ihrer kritischen Auseinandersetzung und von einer Demarkation zu ihr durchgesetzt.

Die Entwicklungsquellen sind auch die Gestaltungspsychologie und das ganzheitliche, phänomenale und existentielle Denkvermögen des 1920. Juni. Die Gestalttherapie sollte nicht mit der Gestalttherapie verwechselt werden. Der Schwerpunkt der Gestalttherapiemethode liegt in der Weiterentwicklung und Verbesserung des Bewusstseins aller aktuell verfügbaren und erreichbaren Emotionen, Ideen, Wahrnehmungen und Verhalten des Kunden, um automatische, bewusstlose Handlungsmuster für das Bewusstseins und damit für die Entscheidungsfähigkeit des Kunden nutzbar zu machen.

Weil sich der Psychotherapeut als Partner (und nicht als Verursacher der Veränderungen des Klienten) versteht, werden auch Methoden oder Übungsaufgaben gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet oder ihm als Offerte und Anregung vorgelegt. Fritz und Laura Perls (damals noch Lore Posner), die Gründer der Gestalttherapie, trafen sich 1926 bei einer von dem Neurologe Kurt Goldstein und dem Gestaltungspsychologen Adhémar Gelb organisierten Vorführung.

Perls war damals Goldstein's Assistentin und bereits in der psychoanalytischen Berufsausbildung. Sie arbeitete als Gestalt-Psychologin, ihre Doktorandin war gelbe, und sie startete kurz darauf ihre psycheanalytische Unterweisung. Besonders hervorzuheben ist dies für die geschichtliche Weiterentwicklung der Physiotherapie, da die Gestalttherapie damit eine Pionierrolle bei der Anerkennung der Wichtigkeit des Bewusstseins im Therapieprozess spielt, da gerade in den vergangenen Jahren das Themenfeld Sensibilität, unter anderem durch die Arbeit von Jon Kabat-Zinn, einen breiten Platz in der Auseinandersetzung um die Effektivität der Physiotherapie einnehmen konnte.

Man kann von Gestalttherapie seit der Veröffentlichung des Buches gleichen Namens (Fritz Perls und Paul Goodman zusammen mit Ralph F. Hefferline) im Jahr 1951 reden. In der Gestalttherapie haben sich in Europa seit der Gründung in den USA und von dort in Europa verschiedene Variationen, Ströme und Stilrichtungen entwickelt. Nachträglich wurden die verschiedenen therapeutischen Arbeitsmethoden von Fritz Perls einerseits und Laura Perls andererseits ergänzt.

Perls löste sich von seiner Ehefrau Laura und siedelte an die amerikanische Westküste über, während Laura ihre therapeutischen Arbeiten an der Nordostküste weiterführte. Während Fritz Perls einen "West Coast Style" entwickelt hat, der auf den ersten Blick ziemlich hart, oft konfrontativ wirkt, praktiziert Laura Perls einen viel sanfteren und integrativeren "East Coast Style" der Gestalttherapie. Isadore From, die auch an der Entstehung des Gestalt Institute in Cleveland mitgewirkt hat, ist eine der wichtigsten Gestalttherapeutinnen, die mit Laura Perls zusammengearbeitet hat.

Nach einer ersten Kooperation mit Fritz Perls hat Jim Simkin an der Ostküste ein eigenes Trainingszentrum bei Elsen gegründet. Aus San Diego stammen Erving und Miriam Polster, die 1973 "Gestalt Therapy Integrated" veröffentlichten, die erste systematische Präsentation der Gestalttherapie, zeitgleich mit Joel Latners ebenso schematisiertem "Gestalt Therapy Book".

Die Künstlerin Barry Stevens, die 1969 in Perls' Gestaltungsgemeinschaft am Lake Cowichan, Vancouver Island, Kanada, mehrere Monde mit Fritz Pearls zusammengesessen war, war die erste in der Gestalttherapie, die sich mehr dem Körperaspekt des Körpers zuwandte und ihre eigene Gestalt Gestalttherapeutische Gestalt-Werkstatt mit Schwerpunkt auf Körperbewusstsein ausarbeitete. Die Gestalttherapie wurde in Deutschland unter anderem durch Gerhard Heik Portele und Hermann Petzold bekannt.

Die Gestalttherapie wird heute sowohl von Privat- als auch von Kliniktherapeuten angewandt und weiter entwickelt. Die Gestalttherapie ist heute eine der in Deutschland nicht fakturierbaren Behandlungsformen, im Unterschied zu Österreich und der Schweiz. Seitdem haben humanistische Methoden wie Gestalt oder Konversationstherapie um die legale Geltung gekämpft. Die Arbeit von Pearls, Hefferline, Goodman Gestalttherapie stellt die theoretischen Grundlagen der Gestalttherapie dar.

Es stellt die Stellung der frühzeitigen Gestalttherapie in Bezug auf die damalige Psyche und Psyche dar und erarbeitet ein eigenes Selbstverständnis. Dabei zeigt sich, dass die Gestalttherapie einen deutlichen Durchbruch mit der psychoanalytischen Therapie macht. Nachfolgend werden die wesentlichen Fachbegriffe und -konzeptionen der Gestalttherapie vorgestellt und ihre Relevanz für eine Lehre der Gestalttherapie hervorgehoben.

Der zentrale Ausdruck für die Gestalttherapie ist der Ausdruck Form, der ihr ihren Namen gibt. Zuerst hatte Fritz Perls den Terminus Existenzialtherapie im Kopf, sah aber die Annäherung an die Philosphie von Jean-Paul Sartre als schwierig an und wählte den Terminus Figur - eine andere Idee war die Konzentrations-Therapie. Die wesentlichen Konzepte der Gestalttherapie lassen sich aus den oben erwähnten Bezeichnungen ableiten:

Das Konzept des Designs stammt aus dem deutschsprachigen Wort gestalteten und bedeutet, ein sinnvolles Ganzes zu sein. In engem Zusammenhang mit diesem Terminus stehen die Worte Bedeutung und Aufbau, die beide auch ein in sich stimmiges Ganzes ausmachen. Die Figurenbildung erfolgt auf einem so genannten Untergrund, von dem sich die tatsächliche Zahl oder Abbildung auszeichnet.

Die Gestalttherapie bezeichnet diesen Vorgang in Analogie zur Erläuterung der Wahrnehmungsbildung in der Gestaltwesen. Im Prinzip leugnen Gestalt-Psychologie und Gestalttherapie die Realität isolierter sensorischer Qualitäten, die einzeln als einzelne Elemente wahrnehmbar sind. Dabei werden die einzelnen Elemente in der Vorstellung als bedeutsame Ganzheit, "Formen" wie möglich miteinander verknüpft. Hier liegt der große Unterschied zwischen der Gestalttherapie und der empirisch basierten Therapie.

Geschichtlich entstammen die Gestaltpsychologien verschiedener Richtungen einem Einzelwerk von Christian von Ehrenfels aus dem Jahr 1890. Fritz und Laura Perls haben es verdient, den Terminus "Gestalt" auf die psychotherapeutische Behandlung umzustellen. Die Gestalttherapie geht davon aus, dass sich - ähnlich wie bei der Formgebung in der Wahrnehmungswahrnehmung - die Form im Vordergund vor einem Hintergund bildet - das bedeutendste Verlangen des Individuums in den Mittelpunkt des Gewahrseins stellt.

Gestaltungsprozess. 6] In gestalterischer Ausdrucksweise entsteht aus dem (Hintergrund-)Boden mit dem aufkommenden Bedarf eine geöffnete Form und wird zu einer Form im Vordergund, und das, so lange sie nicht verschlossen ist. Das fertige Modell kann wieder in den Boden zurücktauchen und Raum für eine neue Form schaffen. Unter Gestalttherapie wird die Selbstregulationsfähigkeit des Körpers verstanden.

Die Gestalttherapiemethode konzentriert sich auf die Bewusstwerdung und Verbesserung aller aktuell verfügbaren und erreichbaren Emotionen, Wahrnehmungen und Verhaltensmuster des Kunden. Indem emotionale Bedarfe und deren Wahrnehmungen reaktiviert werden, wird der Kunde in die Lage versetzt, seine Kontaktstörungen zu durchbrechen.

Hieraus ergibt sich eines der bedeutendsten Wirkprinzipien der Gestalttherapie, das Konzept von Hier und Jetzt: In der Gestalttherapie werden selbstheilende Kräfte als Teil der organisatorischen Selbstregulierung gesehen, d.h. die Möglichkeit des Körpers, sich in seiner Umwelt zu erholen. In der Gestalttherapie - aufgefasst als Dialoge Gestalttherapie - basiert die Therapiebeziehung auf den Prinzipien der existenziellen Beziehungstheorie von Martin Buber, der "dialogischen Haltung".

Eine solche Einstellung, in der die Behandlungssituation als eine spezielle Auseinandersetzung im Sinn von Buber begriffen wird, die ein Höchstmaß an Authentität und Ehrlichkeit voraussetzt, ist für die Gestalttherapie von grundlegender Bedeutung. In der aktuellen Gestalttherapie wird daher meist von "Kontaktfunktionen" gesprochen. Die Fritz und Laura Perls kontern die Angleichung mit der Einleitung. Das sieht Fritz und Laura Perls in analoger Weise wie beim "Kauen" bei der Aufnahme von Lebensmitteln.

Eine Grundkonzeption des Konzepts ist die der "unvollendeten Form", d.h. der Adaptationsprozess des Organismus/Psychos an die Umgebung (und umgekehrt) konnte aufgrund von möglichen Störfällen nicht komplett als Kontaktierungsprozess durchgeführt werden. Dies bedeutete, dass sich keine "vollständige (oder "geschlossene") Form" im Sinn einer vollständigen Anpassung entwickeln konnte. Der Ausdruck "Figur" kommt zunächst aus der Gestalt-Phsychologie, einer Erkenntnispsychologie.

Die beiden Künstlerinnen wandten es jedoch auf den gesamten Organsismus an und orientierten sich vor allem an der Gestaltlehre des Neurologe Kurt Goldstein und seiner holistischen Organismuslehre. Wunderschöne Exemplare von Anpassungen und damit von Zahlenschließungen sind in den Publikationen von Oliver Säcke zu erblicken. Die Gestalttherapie betrachtet den Menschen (als Organismus) nicht nur als eine unzertrennliche Verbindung von Leib, Verstand und Psyche, sondern verweist auch auf die Gesamtheit des Körpers im Bereich der Gestalttherapie, d.h. dass der Mensch nie losgelöst von seiner Umwelt betrachtet und begriffen werden kann.

In der Gestalttherapie wird hier vom "Organ-Umwelt-Feld" als einer grundlegenden Kategorisierung gesprochen. Das " Selbst " wird auch als ganzheitlicher Vorgang in der Gestalttherapie nachvollzogen. Sie wird von den Perlen, Hefferline und Guten als "das Schema der immer neuen Kontakte" definiert. Die Gestalttherapie unterscheidet sich damit grundsätzlich von der psychoanalytischen Betrachtung, die die Seele mehr als " Gerät " mit ihren einzelnen Teilen wie Objekten betrachtet.

Zahlreiche Gestalttherapietechniken sollen das Bewusstsein der Patienten für ihre Wahrnehmung und Erfahrungen in ihrer individuellen Lebenssituation anregen. 12 ] Dies ist der Hauptzweck des Gestalt-Therapeuten, wenn er beispielsweise seine Kunden auffordert, eine gewisse Äußerung zu wiederholt oder sogar laut zu sagen, die das Wesen der Kundenerfahrung besonders treffend wiedergibt.

Der gleiche Grund kann in einer anderen Konstellation dadurch erreicht werden, dass der Kunde eingeladen wird, seinen aktuellen Gemütszustand nichtverbal, z.B. mit Geräuschen oder Bewegungen, zu klären. Die gleiche Methodik drückt sich in zwei sehr verschiedenen Verfahren aus, wenn sie situativ eingesetzt wird. Ein Verfahren kann nur eine Art sein, in der sich die glaubwürdige, individuelle Reaktion des Behandlers auf die aktuelle Lebenssituation des Kunden ausdrückt.

Weil sich der Psychotherapeut als partnerschaftlicher Wegbegleiter (und nicht als Verursacher der Veränderungen des Klienten) versteht, werden die Verfahren zusammen mit dem Kunden erarbeitet oder ihm als Offerte und Anregung vorgelegt. Darüber hinaus machen die Psychotherapeuten deutlich, was sie mit einer gewissen Methode leisten wollen, sie spiegeln die Methoden zusammen mit dem Kunden wider und ändern die Methoden bei Bedarf oder entziehen sie gar.

Gestalttherapietechniken haben die Mission, den Kunden bei der Erforschung seiner Adaptionsprozesse an sein eigentliches (um)- "Feld" oder seiner Anpassung der Umgebung an seine eigenen Belange zu begleiten, indem sie ihm geholfen haben, seinen Standpunkt immer wieder zu ändern. Die Sensibilisierung für automatisierte Verhaltensweisen wird gefördert, damit sich der Klient gezielt für oder gegen ein bestimmtes Verhalten entscheidet und bei Bedarf untersucht, welche innere Stütze, welche innere oder äußere Ressource er dafür braucht, wie er sie empfangen/erlernen kann etc.

Der Therapeut muss in der Gestalttherapie alle Annahmen, Mutmaßungen und Erwartungshaltungen an den Untersuchungsgegenstand beiseite legen, um der Erlebniswelt unparteiisch und mit offenem Sinn begegnen zu können. Zugleich ermutigen die Gestalt-Therapeuten ihre Klientinnen und Klientinnen auf die eine oder andere Art und Weise, aufmerksam und ganzheitlich wahrzunehmen und zu erfahren sowie die Vorgänge zu beschreiben, die von Zeit zu Zeit ablaufen.

Gestalt-Therapie als existenzialistische Methode: Der Mensch ist - aus gestalterischer therapeutischer Perspektive - dafür zuständig, wie er die Umwelt sieht (seine Bedeutungszuweisungen) und wie er darauf reagiert, wie er sich verhält (seine Lebensweise), auch wenn er sie so sieht, als ob er keine Verantwortlichkeiten hätte. 13 ] Diese Zuständigkeit ist aus der Perspektive der Gestalttherapie eine existenzielle Fakt.

In allen Verfahren müssen die dargestellten Kernmethoden der Gestalttherapie zum Tragen kommen. Fünf unterschiedliche Arten von Verfahren wurden etabliert: Ziel der Übung ist es, das Bewusstsein der Teilnehmer dafür zu schärfen, wie sie sich im jeweiligen "Feld" formen, anstatt sie anzuleiten, wie sie durch engagierte Anstrengungen werden können.

Als Hausaufgabe gelten Versuche, deren Gestaltung von Heilpraktiker und Auftraggeber während der Therapie zusammen mit dem Auftraggeber gestaltet wird, die aber vom Auftraggeber außerhalb des Therapieumfeldes durchführbar sind. Bei den meisten Gestalttherapietechniken handelt es sich um kurze Statements oder Fragestellungen des Heilpraktikers bezogen auf die entsprechende Ausgangssituation im Dialog mit dem Kunden.

Man kann diese Methoden als Feedback oder Nachrichten über persönliche Resonanz, persönliche Reaktionen oder den Eindruck des Behandlers beschreiben. Gestalttherapeutische Verfahren nutzen jedoch nicht nur das Medium ihrer selbst. Es sind verschiedene Möglichkeiten möglich: Gestalttherapeutinnen und Gestalter informieren ihre Klientinnen und Klientinnen zum Beispiel regelmäßig über ihre Atemfunktion, den Ton oder das Volumen ihrer Stimmlage, ihre Bewegungen und Körperhaltungen oder bitten sie, auf ihre körperliche Wahrnehmung zu achten oder mit dem Körper auszuprobieren.

Ein besonders bekanntes Verfahren der Gestalttherapie ist die Methode des "leeren Stuhls", bei deren Ausführung ein so genannter "leerer", d.h. nicht beleg. unbelegter Sessel oder eine ähnliche Stütze verwendet wird. Die Leerstelle fungiert als Projektionswand und Stellplatz für Referenzpersonen, die für den Kunden im Rahmen eines Themas, für einen Teil der Persönlichkeit des Kunden, für ein Empfinden, etc. wichtig, aber inaktiv sind.

Durch die Abwechslung von Sprache und Gegengespräch können die Behandler ihre Patienten bitten, ihren Außenplatz selbstständig zu verändern und sich auf den Sessel zu setzen, auf dem die gerade tätige Fläche je nach Situation aufliegt. Therapeutische Ziele sind daher die Einbindung von verteidigten Teilen der Menschen, die Wiederaufnahme des Kontakts zum Hier und Jetzt und zur eigenen Persönlichkeit sowie die Fusion von "Entweder-Oder".

Charakteristisch für die Gestalttherapie ist eine doppelte Vorgehensweise bei den Problemen des Patienten. Die beiden gleichzeitig angewandten Ansätze sollen dem Kunden helfen zu wachsen, seinen Aktionsradius zu erweitern und Symptome zu überwinden. Erwähnenswert sind neben der Gestalttherapie zwei Behandlungsformen, die konzeptionell oder geschichtlich stark mit dem Perl-Ansatz verknüpft sind, aber unabhängige Wege aufzeigen.

Die von Hans-Jürgen Walter gegründete Gesten-Theoretische psychotherapeutische Therapie ist eine vollkommen unabhängige Weiterentwicklung, die direkt auf Gesten-Theorie und Gesten-Psychologie basiert. Erwähnenswert ist auch die von der Firma Petzold gegründete integrative Therapie, die die Gestalttherapie zwar intensiv, aber nur als einen von mehreren Therapieansätzen beinhaltet. Einen Überblick über den Stand der Forschung in der Gestalttherapie gibt STRÜMPFEL (2006).

Die Effektivität der Gestalttherapie ist bei unterschiedlichen psychologischen Erkrankungen belegt, auch bei schwerwiegenden, wie sie bei schizophren diagnostizierten Psychiatriepatienten auftreten, aber auch bei häufigeren Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen, Sucht und seelischen Erkrankungen. Untersuchungen, die die Gestalttherapie mit der kognitiven Verhaltenstherapie vergleichen, zeigten zwar bei den meisten Symptomen in den betrachteten Patientengruppen eine vergleichsweise deutliche Verbesserung der beiden Therapien, aber eine deutlichere Wirkung zwischen der Gestalttherapie und den Sozialkompetenzen der Pat. m., vor allem bei der Auflösung von interpersonellen Kontakten.

Wie bei den meisten Formen der Psychotherapie wird die Weiterbildung zum Gestalt-Therapeuten von unabhängigen Instituten durchgeführt, die zum Teil in Vereinen ( "Gestalttherapie-Vereine") organisiert sind, die Maßstäbe in der Lehre setzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es jedoch keine zwingende Voraussetzung für die Umsetzung dieser Normen gibt, da der Ausdruck Gestalttherapeut selbst nicht abgesichert ist.

Damit werden die Europa-Normen der EAGT (European Association for Form Therapy) eingehalten. Nur mit dieser Schulung kann ein Gestaltbetreuer die Zusatzqualifikation DVG erwerben. Der Grund für die derzeit gültigen Regelungen liegt schließlich in der anarchischen Geschichte der originalen Gestalttherapiebewegungen, die sich nicht zuletzt im Gegenzug zum damals üblichen psycheanalytischen Aufbau herausgebildet hatten.

Aus diesem Grund sind auch heute noch Institutionen, die nicht als Ausbildungseinrichtungen der DVG angesehen werden, in der Lehre von Gestalt-Therapeuten aktiv und generell bekannt. Welche Auswirkungen hat die Gestalttherapie? EAHP-Verlag, Bergisch Gladbach 2013, ISBN 978-3-8979797-000-7, Frank-M. Staemmler: Was ist Gestalttherapie? Stockholmer Verlag, Bergisch Gladbach 2009, ISBN 978-3-8979797-062-5 Erhard Doubrawa, Stefan Blankertz: Zur Gestalttherapie eingeladen.

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