Ghee Kur

Ghee-Kur

Die klassische Gheebehandlung dauert bis zu sieben Tage. Weshalb werden Öle und Ghee in Panchakarma verwendet? Ghee: Entgiftung in der Pancha-Karma-Kur. Die Panchakarma Kur bietet viel Unterstützung im Heilungsprozess.

Der Ghee - Heilende Effekte und Anwendung

Das Ghee ist die Butterschmalz von ayurvedischer Herkunft. Das Ghee ist Nahrung und Heilmittel in einem. Ghee hat gegenüber Butterschmalz einen interessanten Vorteil. Ghee kann auch äußerlich und äußerlich angewendet werden und ist ein unentbehrlicher Baustein der Heilkunde in beiden Varianten. Ghee - das Goldelixier - wird im Ajurveda besonders zur Entschlackung verwendet, kann aber auch - mit besonderen Heilkräutern aufbereitet - gegen Schuppenflechte, hohen Cholesterinspiegel, Arterienverkalkung und vieles mehr wirken.

Das ist Ghee? Man nennt Ghee auch reine Butterschmalz, reine Butterschmalz oder Butterschmalz - ganz schlicht, weil Ghee im Unterschied zu normaler Butterschmalz weder Eiweiß noch Laktose und auch kaum etwas anderes ist. Damit ist Ghee nahezu 100-prozentig rein. Alle anderen Bestandteile der Milch werden bei der Produktion des Ghee ausgeschieden.

Das gibt Ghee völlig neue Merkmale, die es von Butterschmalz unterscheiden: Der Ghee ist stark beheizbar! Das Ghee lässt sich leicht auf eine hohe Temperatur erhitzen und kann daher auch zum Braten oder Fritieren eingesetzt werden. Mit etwas Butterschmalz würde das Gießwasser in die Wanne fallen und das Eiweiß anbrennen. Die im Ghee enthaltenen Säuren sind bis zu 190 °C beständig.

Dadurch oxydieren die Fette nicht, es bilden sich keine Radikalen und es finden keine Oxidationsprozesse im Organismus statt. Bei Milchzuckerunverträglichkeit kann Ghee eingenommen werden! Da der Laktosegehalt von Ghee Null ist, kann Ghee bei Laktoseintoleranz ohne Probleme eingenommen werden. Aber auch viele laktoseintolerante Buttersorten können Normalbutter ertragen. Der Laktosegehalt ist zwar nicht Null, aber sehr gering, so dass nur sehr sensible Laktoseintoleranten auf Butterschmalz einwirken.

Sie können dann aber auf Ghee zurÃ?ckgreifen. Ghee beinhaltet neben den vorwiegend ungesättigten Säuren (60 Prozent) auch etwa 30 und etwa 5 Prozentpunkte einfache und polyungesättigte Säuren. Man müßte jedoch viel Ghee zu sich nehmen, so daß sein Gehalt an Vitaminen spürbar zur Abdeckung des alltäglichen Vitalstoffbedarfes beizutragen hat.

Somit würden 100 Gramm Ghee (natürlich pro Tag) 30 und 10 Prozentpunkte des täglichen Vitamin-E-Bedarfs ausmachen. Einzig und allein der Gehalt an Ghee ist so hoch, dass 20 Gramm Ghee mehr als 20 pro Tag ausmachen würden - aber nur, wenn die Butterschmalz, aus der das Ghee gewonnen wurde, auch reich an A ist.

Sattelfettsäuren - gut oder schlecht? Aber wenn Ghee aus einem so großen Teil an gesättigten Säuren zusammengesetzt ist, wie kann es dann intakt sein? Schließlich werden die gesättigten Säuren von den meisten Menschen immer noch als die bösen Jungs par excellence und die Ursache von Herz-Kreislauf-Beschwerden einschließlich Herzinfarkte und Schlaganfälle angesehen.

Heute ist bekannt, dass es ein Irrtum war, ungesättigte Säuren zu dämonisieren. In einer 2008 im New England Journal of Medicine veröffentlichten Untersuchung wurde gezeigt, dass Menschen mit einer kohlenhydratarmen Ernährung (kohlenhydratarm, aber fettreich ) bessere Cholesterinwerte hatten als Menschen, die fettarme, aber kohlenhydratreiche Nahrungsmittel aßen.

Der Ghee hat - laut ayurvedischer Lehre - viele weitere gesundheitsfördernde Effekte. Aber auch die Ayurveda-Enthusiasten, die in den verschiedensten Präparaten in den vielen Kurkliniken des Landes - ob in Indien selbst, in Deutschland oder in einem anderen Staat - regelmäßig Ghee bekommen, bestätigten immer wieder seine phantastische Wirkung. Vor der Betrachtung der eigentlichen wissenschaftlichen Untersuchung der Gheeigenschaften, zunächst die von uns beschriebene Eigenschaft.

Das Ghee ist - laut ayurvedischer Lehre - leicht verdaulicher als Fett oder andere Fettstoffe. Das Ghee hat entzündungshemmende Wirkung. Nach Sushruta Samhita - einer Schriftenart aus dem antiken Ajurveda - ist Ghee eines der entzündungshemmendsten Nahrungsmittel. Das Ghee für äußere ärztliche und ästhetische Zwecke: Ghee kann die Entstehung von Wunden und Bläschen vermeiden und die Heilung von Wunden begünstigen.

Das Ghee ist ein Wundermittel, das im Bereich des Ayurvedas für fast jedes Problem verwendet werden kann: Das Ghee kann das verdauungsfördernde Feuer erwärmen. Auch Ghee wird von Yogi verwendet, weil es das Gewebe befeuchtet und den Organismus mobiler macht. Laut ayurvedischer Lehre ist die entschlackende Kraft von Ghee besonders bekannt.

Im Panchakarma, dem Herzen einer echten Ayurveda-Kur, ist das drei Tage dauernde warme Ghee eine wichtige Maßnahme, die kein Ayurveda-Therapeut vermeiden kann und die sehr oft zu einer so starken Brechreizung führen kann, dass sich der Betroffene während der Ghee-Tage kaum bewegen kann. Sie dürfen sich jedoch nicht niederlegen, sonst würden Sie den Becher mit dem flüssigen Ghee wieder zerbrechen.

Zur Erzielung einer besonders intensiven und nachhaltigen Entschlackung von Organismus und Hirn wird in einem äußerst komplexen Prozess das so genannte Medical Ghee aufbereitet. Das Ghee wird nach einem alten ayurvedischen Rezept mit verschiedenen Heilpflanzen gemischt, die nach besonderen Vorgaben zubereitet und ca. 100 Std. schonend gekocht werden.

Dass das Ghee eine entgiftende oder reinigende Wirkung hat, wie es die Toxine aus dem Organismus oder gar dem Hirn beseitigen kann, kann jedoch noch kein Ayurveda-Experte erklären. An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass sich Ayurveda Kurende nach der Kur schlichtweg besser fühlt bzw. man dies seit Jahrtausenden gleichmässig so behandelt und somit herausragende Gesundheitsergebnisse erziehlt.

Arterienverkalkung? Ghee sollte auch in der Lage sein, Beläge von den Gefäßwänden zu beseitigen. Fachleute der European Academy of Ayurveda beantworten die Anfrage wie folgt: "Ajurveda bezeichnet das ganze Kreislaufsystem als Srotas. Ghee kann sehr gut mithelfen, denn es hat die Eigenschaft von Anuloman! Ein weiterer positiver Aspekt von Ghee zum Abbau von Blutgefäßablagerungen ist seine antientzündliche, leicht bekömmliche und antitoxische Eigenschaft, mit der es eine sehr gute Auswirkung auf alle kardiovaskulären Beschwerden hat.

"Der traditionelle Ghee, der als Nahrungsmittel verkauft wird, wird natürlich viel weniger aufwändig produziert als der seit hundert Arbeitsstunden gegarte Panchakarma, und kann auch von jedem in der eigenen KÃ?che aus Butterschmalz - wie unter " Ghee self-made " geschildert - aufbereitet werden. Mit Ghee oder roher Milchbutter?

Laut der Europäischen Academy of ayurveda, schätzt das Unternehmen die Wirksamkeit von Lebensmitteln immer in Hinsicht auf ihre Bekömmlichkeit und nicht - wie wir es heute tun - in Hinsicht auf ihre Zutaten. Beim Ghee findet eine Form des Transformationsprozesses durch Kochen statt, bei dem sich im Ghee viele heilende Wirkungen ausbreiten.

Generell genügt es, das Ghee auf kleiner Flamme 30 bis 60 Min. zu kochen. Wenn das Ghee jedoch als Heilmittel verwendet werden soll, wird seine heilende Wirkung durch den langen, hundert-stündigen Kochvorgang verstärkt. Gefragt, warum überhaupt Ghee statt Butterschmalz verwendet wurde, hieß die Antwort: "Ein wichtiger Grundsatz der Ayurveda-Diät ist Karana, die Ernährungsumstellung durch ihre Zubreitung.

Das gilt auch für Ghee. Während des Herstellungsprozesses wechselt die Butterschmalz von Gurt zu Gurt (leicht verdaulich) und von angesäuert zu süß. Darüber hinaus werden in den Texten des Ayurveda die verschiedenen Heilwirkungen von Ghee und Butterschmalz wie folgt beschrieben: Der Ghee ist der schönste aller Fettstoffe, kräftigt das Gedächtnis, den Verstand und die Verdauung.

Im so genannten Dry Eye kann zum Beispiel ein Augenduschen mit warmem Ghee helfen. Der Ghee steigert den Fettgehalt in der Flüssigkeit, so dass er nicht so rasch ausdampft. Zum Augenbaden 2 bis 3 EL Ghee in einem 33 C warmen Bad erhitzen. Das Ghee in ein Augendusche legen und das offene Augenlid 10 Min. waschen.

Das Ghee dann beseitigen und das Augenbad sorgfältig säubern. Auf Ghee sollte auch eine positive Reaktion der Betroffenen (Psoriasis) erfolgen. Sogar bei einer Krebserkrankung soll Ghee eine gute ldee sein: Ghee, auf der anderen Seite, scheint die Entwicklung von Krebspatienten zu verzögern. Selbstverständlich sollte Ghee von bester Güte eingesetzt werden, denn je höher die Güte, desto besser die Wirkung.

Der Ghee ist von der Butterqualität abhängt. Das hängt von den Lebensbedingungen der Kühe ab, die die Muttermilch für die Butterproduktion produzieren. Deshalb ist beim Einkauf darauf zu achten, dass es sich um einen Ghee aus ökologisch angebauter Milchbutter von Freilandkühen oder weidenden Kühen handeln muss.

Sie können Ghee aber auch ganz leicht selbst zubereiten. Wieder einmal beantwortet die European Academy of ayurveda folgende Fragen: "Auf die klassische Weise wird aus frischer Kuhfladenmilch Ghee gemacht. Dieser wird zu Butterschmalz - der so genannten weißen Butterschmalz - verarbeitet und anschließend zu Ghee gekocht. Die Ausbeute von Ghee zu Ghee ist sehr niedrig.

Aus diesem Grund wird das wahre weiße Ghee auch als wertvolles Wesen für die physische und psychische Verfassung geschätzt. Als Grundsubstanz des Ghees wird heute meist Butterschmalz (aus Rahm) eingesetzt. "Die Herstellung von Ghee in der eigenen KÃ?che ist wie folgt: Sie hacken die Buttermischung in WÃ?rfel und legen sie in einen groÃ?en, gröÃ?tmöglichen Kannen. Bei schwacher Hitze die Butterschmalz zugeben.

Nach dem vollständigen Schmelzen die Temperaturen ansteigen lässt und die Sahne kurz aufschäumt. Danach die Wärme auf das niedrigste Niveau absenken und die Sahne sehr sanft köcheln laßen. Seien Sie geduldig, denn je sorgfältiger das Ghee produziert wird, desto besser ist seine Ausbeute.

Nun das Öl in ein Küchenhandtuch, Kaffeefilter oder Geschirrsieb geben und das Ghee in einem Glas auffangen. Schmackhafte Rezepturen mit Ghee zum Beispiel findet man hier: ebenso wie in unserer Rezept-Kollektion ayurvedisch: Gesundheit liche Nahrung ist Ihre Vorliebe?

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