Gibt es Gerechtigkeit im Leben

Besteht Gerechtigkeit im Leben?

und dass es im ganzen Universum nur Gerechtigkeit gibt. Es gibt keine absolute Gerechtigkeit, wie eingangs erwähnt. Zum Beispiel gibt es Täter und Opfer. "Diese beiden Jungs haben mein Leben und das meiner Frau zerstört." wären viele überrascht, wenn das Leben wirklich gerecht wäre.

Bruno Würtenberger: Was ist Gerechtigkeit?

Der erfolgreiche Autor und Coach Bruno Würtenberger stellte sich als kleines Mädchen ohne Unterbrechung die Gerechtigkeitsfrage in unserer Zeit. Wozu gibt es Krieg? Klug, witzig, leicht zu verstehen, für den täglichen Gebrauch geeignet und wunderbar provokant. Justiz - eine Sache der Perspektive? Justiz und Unrecht sind nur die beiden Aspekte einer Anfrage, die mir seit langer Zeit nicht mehr vorgelegt wurde.

Ich habe mir als kleines Mädchen immer die Fragen der Gerechtigkeit in unserer heutigen Gesellschaft ohne Unterbrechung stellen müssen. Wieso gibt es Krieg? Wenn wir alle wüssten, dass Schuldgefühle nur dann aufkommen, wenn wir unsere eigene Verantwortung für das Geschehen ablehnen und uns für das, was passiert, schuldlos fühlen, anstatt uns lediglich dafür zu verantworten, dann wäre die Sache auch verhältnismäßig leicht mit Gerechtigkeit und Unrecht zu lösen.

An einem Punkt erschien mir die ganze Erde unfair. Was könnte sich von allem Leben abheben, wenn Sie es für unfair halten? Exakt. Du siehst die Erde nie so, wie sie ist, sondern wie sie uns selbst. Das, was wir denken, schauen und miterleben.

Unglücklicherweise heißt es nicht, etwas nicht wahrhaben zu wollen, dass man es - vielleicht ohne es zu wissen - nicht wahrhaben will. Ängste deuten zum Beispiel darauf hin, dass man etwas geglaubt hat, was man nicht wirklich geglaubt hat. In der jahrzehntelangen Bewußtseinsforschung mit mehreren tausend Menschen ist klar geworden, daß jeder, der etwas erlebt, was er lieber nicht erleben möchte, exakt die korrespondierenden Glaubensüberzeugungen und -muster im Underground findet.

Was uns aber bewußt werden muß, um unseren Weg zu wechseln, ist folgende Erkenntnis: Diese Überzeugungen waren schon lange vorher und scheinen in unserem Unterbewußtsein unbeachtet. Bis zur Erkrankung ist es nur noch eine Sache der Zeit. Der Kosmos gibt uns immer das, was unserem wahren Bewußtsein exakt entspringt.

Wenn man (!) in die weite Ferne rückt, so ertönt sie zurück. Ja, ich bin auch ein Gläubiger. Unrecht wäre also nur eines: etwas zu erfahren, was im eigenen Bewußtsein nicht da ist. Heute kann man sich ein Leben lang dagegen verteidigen und feststellen, dass das Leben mir immer Recht gibt oder....

Der eine wird mit reiner Unrecht und der andere mit absoluter Gerechtigkeit konfrontiert. Klug, witzig, leicht zu verstehen, tauglich für den täglichen Gebrauch und wunderbar provokant. Hätte ich nicht geglaubt, dass wir alle viele Leben hinter uns haben, dann wäre die ganze Erde in meinen Augen mehr als nur unfair. Jetzt kann es gut sein, dass ich mich irre und all jene, die sagen, dass es kein Leben vor oder nach dem Tod gibt, Recht haben.

Aber die Bedeutung wird erst deutlich, wenn man weiss oder daran denkt, dass unser gegenwärtiges Leben nur eines von vielen ist und dass wir alles andere als ein leeres Blatt sind, wenn wir auf die Welt kommen. Falls jemand an dieser Stelle nicht sicher oder davon Ã?berzeugt ist, dass es vorher und nachher nichts gibt, erlauben Sie mir, auf das Folgende hinzuweisen:

Für oder gegen sie gibt es keine einvernehmlichen Beweismittel! Sie ist und bleibt eine - jedenfalls vorläufige - Glaubensfrage. Wenn man sich über diese Fragen Gedanken macht, kommt man schnell zu dem Schluss, dass meine Ansicht (und ich bin damit nicht allein) die nützlichere und erfreulichere ist. Wenn man sich selbst als Unfallopfer sieht, ist der einzig offensichtliche Nutzen, dass man nicht für die unerfreulichen Sachen im Leben verantwortlich ist.

Niemals habe ich mich gut genug gefühlt, nie genug, um die Herausforderung des Alltags zu bewältigen. Das heißt, das Ergebnis eines Leben in der Opferrolle ist Irresein. Weniger und weniger Lebenslust. Im Prinzip ist das Leben 100 prozentig gerechtfertigt! Wir Menschen wollen das Leben nicht so wie es ist betrachten, es ist alles andere als nachteilig.

Leben war, ist und wird immer gerechtfertigt sein. Sie muss für alle Lebewesen gleichermaßen sprechen; sei fair, sonst wäre sie unfair. Jeder, der sich mit der Rechtsfrage beschäftigt, muss sich auch die Fragen nach "Gott" stellen. Ist''Gott'' ein gerechter oder ein ungerechter''Gott''? Ein''lieber Gott'' ist logisch gesehen gerechtfertigt.

Da alle Schöpfungen aus ein und derselben Hand stammen, muss alles richtig sein. Die einzige Fragestellung ist, ob ich diese Gerechtigkeit verstanden habe oder nicht. Denn das Leben hat sich immer exakt auf das Maß eingependelt, das dem gesamten Bewusstsein am besten entspricht. Klug, witzig, leicht zu verstehen, für den täglichen Gebrauch geeignet und wunderbar provokant.

Doch das ist es, was die meisten Menschen tun. Zuerst muss die eigentliche Gerechtigkeit des Kosmos auf einer tiefer liegenden Stufe als die des ganzen Geistes begriffen werden. Hat man einmal das Funktionieren des Kosmos - jedenfalls unseres physischen Daseins - begriffen, dann ist alles ganz folgerichtig und so ganz einfach, dass es nicht zu übertreffen ist.

Das würde heißen, dass das, was wir mit unserem Leben machen und wie wir es erfahren, in unseren eigenen Hände ist. Um dies zu erreichen, müssen wir jedoch zunächst anerkennen, wie wir sind, was wir meinen, was wir wirklich meinen und was wir am allerbesten wollen.

Man muss erkennen können und das ist es, was wir unser Leben nannten. Was wir erfahren, schauen, hören und fühlen, ist ein Spiegelbild, ein unzerstörbarer Spiegelbild unseres Selbstverständnisses. Das Leben ist eins zu eins. So können wir auf der Grundlage unseres eigenen Lebensstils klar bestimmen, wo wir im Bewusstsein sind.

Sind wir in der Lage, dies zu erkennen, ist der nächstmögliche Weg zu erwägen, ob und wie wir unser Leben ändern wollen. Aber denjenigen, die die Gerechtigkeit des Kosmos nicht erkennen oder nicht erkennen wollen oder nicht verstehen, wird es immer unfair vorkommen, was mit den Menschen im Allgemeinen geschieht.

Ich schaue mir die ganze Erde an und vergleicht sie mit dem menschlichen Bewusstseinszustand, sie wirkt gar nicht schlecht. Wenn die Grenze einmal überschritten ist, werden die Lebensumstände und Ereignisse in unserem Leben so offensichtlich, dass sie nicht mehr ignoriert werden können. Dieses Vergrößerungsglas ist in Betrieb, wenn das Leben uns helfen will.

So kann es uns nicht schaden anzunehmen, dass die Erde gerechtfertigt ist. Sie ist nicht immer hübsch, aber sie ist fair. Auch wenn sie es nicht wäre, wäre sie es, wenn wir daran geglaubt hätten. So ist es an der Zeit, dass wir erfahren, was und wie wir wollen, was wir haben.

Wenn wir das erst einmal recherchiert und gefunden haben, wissen wir genau, was wir tun können, um zu sehen, was wir wirklich wollen. So ist das Leben nicht so, wie es ist, sondern immer so, wie wir es uns wünschen. Jeder, der dies selbst erkundet und gefunden hat, kann nicht mehr nur zuschauen oder sich in seine eigene Lebenswelt zurückziehen.

Damals und erst dann gehörte man zu den Veränderungen der Erde und zu denen, die selbst zu der von ihnen gewünschten Änderung der Stadt wurden. Zusammenfassend kann ich es so sehen: Entweder'Gott' und das ganze Leben ist völlig unfair oder alles ist völlig gerechtfertigt und die ganze Kreation ist vollendet und vervollkommnet.

So wie im ganzen Kosmos bisher alles klappt, pflege ich folgende Variante: Alles, was ist, ist perfekt ist. Um die Ausgangsfrage zu beantworten: Gerechtigkeit ist alles, was ist. Klug, witzig, humorvoll, leicht zu verstehen, für den täglichen Gebrauch geeignet und wunderbar provozierend. Sie hat einen eigenen Vater und eine große Vision: eine friedvolle, fröhliche und gelungene Gemeinde aller Menschen, die im Einklang mit der Umwelt leben.

So hat er das Awareness Training für das Thema Free-Spirit® entwickelt und mehrere Fachbücher geschrieben, darunter den Buchbestseller "Klartext - Lustvoll leben in echtem Liebe zu sich und anderen".

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