Gutes Karma

Gut Karma

Das Karma fasziniert, Rätsel. Gut Karma Wie man Glück schafft und Leiden vermeidet. Die Kapseln'Good Karma' in kleinen Dosen.

Good Karma - Wie man Freude schafft und Leiden verhindert

Und wie können wir die Gründe für das Glücksgefühl schaffen? Die buddhistische Übung des spirituellen Trainings gibt uns die Antworten auf diese Fragen: Dazu gehören unter anderem die Überwindung unserer Selbstbezogenheit und die Entwicklung einer Einstellung der liebenden Würdigung an ihrer statt. Daraus ergibt sich eine Handlungsweise, die uns natürlich vom Leid zum Glücksgefühl bringt - kurz gesagt, gutes Karma erzeugt.

Mit ihrem Kommentarband zu einem der großen Buddhistengedichte, The Wheel of Sharp Arms, demonstriert sie anschaulich und praktisch, wie man die Gründe für Unruhen, Ängste und Depressionen beheben und die Gründe für eine fröhliche Erlösung für sich selbst und alle anderen schaffen kann.

Karma kontrollieren

Viele spirituelle Kreise spielen den Ausdruck Karma eine wichtige rolle. Die Bezeichnung "Karma" stammt aus dem sanskritischen und wird in der alten indischen Lebensphilosophie bezeichnet. Das Karma heißt, nach den Ergebnissen des Handelns zu trachten. Das Karma kommt von der Sanskrit-Wurzel "ká¹''", was "tun, tun" heißt. Die ursprüngliche Aussage ist, dass wir eine Aktion durchführen, um ein Resultat zu haben.

Und wir agieren, um die Ergebnisse zu sammeln und zu geniessen. Der Grund für diese Aktion ist also ein Gewinn für uns selbst. Denn es gibt das Karmagesetz - meinen die Repräsentanten des Karma-Denkens. Also jede meiner Aktionen löst eine Aktion aus, die mich rückwärts beeinflusst. In dem Karma-Zyklus bin ich dazu verpflichtet, die Ergebnisse meiner Taten zu "genießen".

Darum versuche ich, gute Taten zu vollbringen, damit die Ergebnisse meiner Taten auch gut und angenehm sind. Aber wenn ich eine eigennützige Tat vollziehe, die zum Beispiel darin bestünde, eine andere Person auszunutzen, dann muss diese ungerechtfertigte Übertreibung eines Tages kompensiert werden. So lautet das Gebot des Karma.

Aus dem Ich-Motiv zu agieren, ist daher sinnlos. Aber ich kann die Konsequenzen meiner Taten im Voraus kontrollieren, denn es gibt Taten, die schlecht oder gut Karma auslösen und solche, die kein Karma auslösen - also Taten außerhalb des Karma, die keine Konsequenzen für sich selbst haben.

Diese Aktion ist immer eine Aktion, die nicht nach Profit oder Loss sucht. Es geht uns gut. Auf diese Weise verbleiben wir im Karma-Kreislauf. Es ist nicht mehr unsere Aufgabe, die Ergebnisse unseres Handelns zu geniessen.

Im unbeabsichtigten Tun ist es möglich, eine transzendente Sichtweise zu erlangen, die die Realität jenseits des Ichs wahrnimmt. Das selbe Resultat wird in der Aktion für Gott erreicht, obwohl die Aktion mit einer Intention durchgeführt wird. So ist es möglich, dem göttlichen Wille zu vertrauen und für Gott zu wirken.

Betrachte ich mein eigenes Dasein, merke ich auf meinem geistlichen Weg allmählich, wie sehr meine Taten durch eigennützige Beweggründe angeregt werden. Selbstverständlich möchte ich auch die Frucht meines Handelns geniessen - ich bleibe bei den Erträgen. Das beweist, dass der Wunsch, durch eigene Vorstellungen und Aktionen die angestrebten Resultate zu erreichen, oft schief geht.

Denn es ist sehr schwer, alle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu beherrschen, um wirklich die von uns angestrebten Ergebnisse zu erzielen. Das egoistische Handeln steht in dieser Funktion immer im Widerspruch zu den eigennützigen Beweggründen anderer Wesen. Genauso muss auch der Bestreben, gutes Karma anzusammeln, ausbleiben. Gute Taten für andere scheinen auch nicht dem Karmazyklus zu entgehen, denn diese guten Ergebnisse werden zu einem bestimmten Zeitpunkt verzehrt.

Nicht durch bewusstes karmisches Handeln kommen wir aus dem Zyklus der Geburt und des Todes heraus. Ich habe die folgende Erkenntnis: Ein Austritt aus dem Karma-Zyklus ist nur durch unbeabsichtigtes Handeln oder Dienen für Gott möglich. In meinen eigenen geistlichen Prüfungen habe ich sehr gute Erlebnisse mit dem Gottesdienst gehabt.

Häufig ist mir zu Beginn der Aktion nicht ganz sicher, welches Resultat am Ende herauskommt, oder ich glaube, dass dieses Resultat nicht meinem Wille entspricht. In der großen Gesamtheit bin ich so selbstverständlich sicher und mein Handeln bringt nicht nur den grössten Gewinn für alle Betroffenen, sondern birgt auch das Potential, überhaupt kein Karma zu erwirtschaften, weil ich mit meinen kleinen eigennützigen Sehnsüchten daran nicht mehr beteiligt bin.

Die andere Möglichkeit, rein unbeabsichtigtes Tun, ist ebenfalls eine wundervolle Lebens- und Handlungsweise. Ich werde in dieser Distanz und Selbständigkeit unzerstörbar und kann den reinen Akt vollbringen. Aber man kann sich nicht nur zurücklehnen und "unbeabsichtigt" nichts tun, denn nicht nur das aktive Tun ist karmaerzeugend, sondern auch das Nichttun verursacht eine Karmareaktion.

Derjenige, der Nichthandeln in Aktion und Nichthandeln in Nichthandeln erkennt, ist unter den Menschen klug, und er ist auf der transzendenten Stufe, obwohl er alle Arten von Aktivitäten ausübt", sagt die Bhagavad Gita. "Um sich von den Auswirkungen fruchtbarer Taten zu lösen, genügt es nicht, nichts zu tun".

Aber es ist möglich, durch Karma aus der Konditionalität herauszukommen und geistige Taten zu vollbringen, die uns erlösen - gerade durch den Gottesdienst oder durch unbeabsichtigtes Tun. Wir sind nicht an diese Aktionen gebunden und wir sind nicht verwickelt. Die Lehre vom Handeln, also die eigentliche Erklärung des Karmas, findet sich in der Bhagavad Gita, den Heiligtümern Indiens, besonders in den Kapiteln drei und vier.

Mehr zum Thema