Hämorrhoiden Tcm Behandlung

Tcm-Behandlung von Hämorrhoiden

Der erste Schritt in der Behandlung von Hämorrhoiden: Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) behandelt seit langem viele Beschwerden mit Akupunktur. Die Hämorrhoiden sind eine Krankheit, über die die Menschen nicht gerne reden. Prävention und natürliche Behandlung von Hämorrhoiden.

Hämorriden

Die Hämorrhoiden sind immer unerfreulich, im hohen Alter qualvoll - und selbst darüber zu sprechen, ist nicht eines unserer liebsten Themen. Auf dieser Seite erhalten Sie umfangreiche Hinweise zur Entwicklung und naturopathischen Behandlung von Gefäßerkrankungen. Nahezu jeder zweite über 50-Jährige hat heute die Symptome einer erhöhten Hämorrhoidenbildung. Die Hämorrhoiden sind sowieso für jeden zugänglich - es kommt nur darauf an, wo sie sich sind.

Der so genannte hämorrhoidale Plexus hat ein dickes Gefäßkissen, das in der Regel im unteren Teil des Rektums liegt. Hier hat es eine wesentliche Aufgabe, die Kontinuität zu gewährleisten: Werden die drei Hämorrhoidenknoten mit dem Bluten "aufgepumpt", stützen sie den internen Analexperten dabei, das Enddarm undurchlässig gegenüber Gas und Flüssigkeit abzudichten. Bei angespannter innerer Schließmuskulatur wird der Venenausfluss der Hämorrhoidenknoten abgeschnürt und das Gefäßkissen dickt.

Bei einer Dehnung des Rektums durch den Hocker eröffnet sich der innerer Schliessmuskel und gibt auch den Venenausfluss frei: Die Hämorrhoidenknoten werden geschrumpft und der Darmtrakt kann seinen Verlauf nehmen mit der Maßgabe, dass auch der bewusst gesteuerte äussere Schliessmuskel den Durchgang freigeben. Die Problematik einer Hämorrhoidenerkrankung liegt daher nicht in der grundsätzlichen Präsenz der dichten Venen, sondern in ihrer zunehmenden Vergrößerung: Wie bei einem stark beanspruchten Ballon tendiert die Bindegewebsbedeckung der Hämorrhoidenknoten mit den Jahren zum "Verschleiß".

Die Gefässknoten können sich später in den Afterkanal verschieben und schließlich gar aus dem Anus herauskommen. Je nach Umfang der Erweiterung und Verschiebung werden vier Phasen der Hämorrhoidenerkrankung differenziert. Hauptsymptom in allen Phasen sind schmerzfreie Darmblutungen, die sich durch helles rotes Haar auf dem Klopapier oder auf der Oberfläche des Stuhls manifestieren.

Einer oder mehrere Hämorrhoidenknoten sind vergrössert, aber noch nicht in den Analbereich vorgedrungen. Schon jetzt sind die erweiterten Hämorrhoidenknoten spürbar. Wenn Sie während des Stuhlgangs drücken, gleiten sie nach vorne in den Anal-Kanal, um sich dann wieder zurückzuziehen. Der Schleim aus dem Rektum irritiert dann die Hautstelle um den Anus herum und verursacht eine Entzündung, die von Verbrennungen und Juckreiz begleitet wird.

Zu diesem Zeitpunkt kommen die Hämorrhoidenknoten beim Darmtrakt aus dem Anus. Analrisse sind kleine Risse in der Anushaut, die bei Hämorrhoiden durch die generelle Gewebeschwäche als Ergebnis einer häufig auftretenden Entzündung auftreten. In der Regel sind diese Analrisse - und nicht die Hämorrhoiden selbst - für starke Darmschmerzen bei Stuhlgängen ursächlich.

Befinden sich die Hämorrhoiden im Analbereich, kann dies zu Beschwerden oder einem Gefühl von Druck auslösen. In der Endphase sind die Hämorrhoidenknoten immer von innen heraus erkennbar und können nicht mehr ganz in den Anus zurückgeschoben werden. Außerdem nehmen sie viel Platz im Analbereich ein und können so eine komplette Stuhlverdünnung vermeiden - eine unwillkürliche Stuhlverschmierung ist oft die Konsequenz.

Mechanischer Stress, häufig auftretende Verletzungen und Entzündungen der Hämorrhoidenknoten können zu Gefäßverstopfungen (Thrombosen) und Gewebetod (Nekrosen) führen. Thrombolized und abgestorbene Hämorrhoiden können sehr stark sein. Der erste Grund für eine Hämorrhoidenerkrankung ist die Abschwächung der die hämorrhoiden Knoten umgebenden Ballaststoffe des Bindegewebes, die diese alters- oder prädispositionsbedingt in der Rektumschleimhaut an Ort und Stelle festhalten.

Hier befinden sich die Hämorrhoidenknoten, quasi wie in einem Wurstpellet. Wenn die Schale lockert oder zerreißt, vergrössern sich die Gefäßkissen und ragen nun weiter in den Rektum- oder Afterkanal. Eine problematische Venendrainage kann das Leiden verschärfen - in der Regel sollte das Wasser bei Öffnung des inneren Schließmuskels aus den Hämorrhoidenknoten abfließen.

Dies unterstreicht auch die Bedeutung der Stuhlstrategie bei Hämorrhoidenerkrankungen: Während des Pressens ist der äußere Schliessmuskel noch verschlossen und das Blutmorrkissen aufgeblasen - immerhin befindet sich noch kein Hocker im Dickdarm. Durch den ausgeübten Blutdruck werden die Hämorrhoiden unmittelbar beeinflusst. Durch die während des Stuhlgangs auftretenden Kräften werden die Hämorrhoidenknoten mehr und mehr in Fahrtrichtung "Ausgang" geschoben.

Auch hier sind die Gründe für die Hämorrhoiden auf einen Blick ersichtlich: Die Ursachen: Bewegungsmangel, längeres Sitzen und Stehen begünstigen die Blutstauung bei den Hämorrhoiden. Gefahrenfaktoren für die Entstehung einer Hämorrhoidenerkrankung sind nach wie vor Fettleibigkeit, hoher Alkoholkonsum und eine faserarme Kost. Dr. Scheel: "Viele Menschen, oft schon im Kindesalter, haben eine venöse Blutstauung.

Es würde ein Stauwasser in der Portalvene entstehen, das bis hin zu toxischem Stress im Organismus reichen könnte. Allerdings können diese Beschwerden andere, manchmal viel ernstere Gründe im Darmtrakt haben als "nur" eine unerwünschte, aber nicht bedrohliche Hämorrhoidenerkrankung ersten oder zweiten Ranges. Daher sollte die Diagnostik der Hämorrhoiden von einem Experten durchgeführt werden.

Der Anus wird begutachtet und der Analbereich von der Innenseite her durch Palpation erforscht. Die Hämorrhoiden ersten Ranges sind nicht zu spüren. Dabei wird das Rektoskop verwendet, das es dem Doktor erlaubt, in den Anal-Kanal zu schauen. Dies ist eine angeschwollene Ader, die durch ein Blutgerinnsel am Anus blockiert ist. Auch ohne Behandlung gehen die Thrombosen zurück.

In der Orthodoxen Medizin werden hämorrhoide Beschwerden mit Wundsalben, Cremen und Suppositorien gegen Schmerzen und Entzündungserscheinungen mit adstringierender (gewebeverdichtender) und gefäßverengender (vasokonstriktiver) Wirkung bekämpft. Hämorrhoiden des ersten und zweiten Grad können durch die Einspritzung von bestimmten chemischen Mitteln desolatisiert werden, Hämorrhoiden des zweiten Grad können durch die so genannte Gummibandligande schmerzfrei getötet werden. In Hämorrhoiden dritten und vierten Grades kann die Position am After und im Analgang durch chirurgisches Entfernen der verschobenen Teile der Hämorrhoidenknoten normiert werden.

Aufgrund seiner bedeutenden Kontinenzfunktion wird das Hämorrhoidenkissen nie ganz abgetragen. Dementsprechend gibt es natürlich immer die Chance, dass sich wieder neue Hämorrhoiden ausbilden. Ein vorwiegend alkalische und ballaststoffreiche Diät, die für einen sanften, leicht ausgehenden Hocker steht, ist das A und O der Prävention und Behandlung von Hämorrhoiden. Durch ein großes Sitzvolumen im Rektum wird der innere Schliessmuskel zum Aufreißen angeregt und damit auch der venöse Ausfluss aus den Gefäßen des hämorrhoiden Plexus freigegeben.

Die Darmfunktion ist viel "glatter" als bei kleinen, festen Stuhlteilen, die durch Keltern aus dem Verdauungstrakt transportiert werden. Faserreiche Diät - mehr Gemüsen, Hülsenfrüchten, Früchten, Nüssen und Vollkornprodukten, weniger Rindfleisch (30-40 gr. Ballaststoff täglich), ".... der Normalbürger bekommt höchstens 18 g", sagt Andreas Pfeiffer, Endokrinologieleiter an der Hauptstadtregierung und Vorsteher der Lehrstühle am Dt. Huminstitut für Ernährungswissenschaft in Hamburg.

Sie können auch die Entwicklung von Hämorrhoiden vorantreiben. Ein Löffel in einem Wasserglas gerührt und am Morgen oder Abend gleich zu sich selbst betrunken (stark anschwellen), bringt einen schmerzfreien Verdauungstrakt und einen wohltuenden "Nebeneffekt" mit sich: Der Cholesterinspiegel im Serum wird abgesenkt, der Organismus wird nachgereinigt und dieser geht mit abnehmendem Gewicht bis zur Linderung.

"Kreislaufmaßnahmen fördern die Durchblutung und beugen so einer Stauung des Venenabflusses des hämorrhoiden Plexus vor - die Hämorrhoiden werden in der Regel kleiner und schwinden bei Stuhlgängen besser. Den äusseren Analschliessmuskel kräftig zusammenziehen (Tipp: "Negativdrücken" - als ob Sie den Darmtrakt mit aller Kraft vermeiden wollen) und nach zwei Sek. oder mehr, zumindest 30 mal, nachlassen.

Über die Portalvene wird das Venenblut aus dieser Gegend zur Entgiftung in die Lunge geleitet. Eine optimierte Leberverfügbarkeit verhindert Blutstaus und damit auch eine direkte Verbesserung der Durchblutung des hämorrhoiden Plexus. Für die Leberpflege wird die Milchdistel als homöopathische pflanzliche Tinktur empfohlen. Dieter Berweiler, Heilpraktiker, sagt über die Lunge und die Hämorrhoiden: "Bei Hämorrhoiden geht es auch darum, den Fluss von Lunge und Galle auf natürlichem Wege zu fördern und die Entschlackungsfunktion der Lunge zu verstärken.

"Die für eine hämoroidale Erkrankung charakteristischen Symptome (Juckreiz, Entzündung und Brennen) können durch das Sitzen im Bad gelindert werden. Warmes Sitzen mit Kamillen-, Schafgarben-, Schachtelhalme-, Schachtelhalmextrakten, Lavendel-, Wacholder-, Zaubernuss - oder Zypressenextrakten hat eine wundheilende, entzündungshemmende und beruhigende Wirkung. Eine Sitzbadewanne mit zusammenziehenden aktiven Inhaltsstoffen lindert das Analekzem und reduziert die Neigung der Hämorrhoiden zu Blutungen: Sitzgelegenheit mit Eichen- oder Rossrosenrinde bei Hämorrhoiden: 500 g Borke mit 5 Litern Trinkwasser 5 Min. lang aufkochen.

Eine weitere empfehlenswerte Maßnahme der Phytotherapie: Weichen Sie ein Lappen mit Hamamelislösung (Hamamelis) ein und platzieren Sie es auf der betroffenen Haut. Die Hamamelis hat eine entzündungshemmende und hämostatische Wirkung. Hämorrhoidale Salben mit den gleichen Kräutermitteln, wie sie für Sitzbäder vorgeschlagen werden, mildern auch die Symptome. Empfehlenswert sind hier jedoch hämorrhoide Zäpfchen, die als Wirkstoff-Depot im Anal-Kanal effektiver und länger haltbar sind.

Zu den homöopathischen Mitteln gegen Hämorrhoiden gehören Säuren (Acidum nitricicicum), Arnika und Nux vomica (gegen blutende Hämorrhoiden), Hamamelis, Schwefel (gegen Rötungen und Juckreiz), Aloe und Graphite. Nicht zuletzt: Für Hämorrhoiden sind Regelmässigkeit und die korrekte Darmtätigkeit (nicht drücken, aber nicht verhalten!) sowie eine behutsame Analenhygiene von Bedeutung.

Den Anus nach jedem Verdauungstrakt vorsichtig und sorgfältig mit sanftem Klopapier oder Einmalwaschtuch säubern oder ( "wenn möglich") mit handwarmem Wässerchen abspülen. Für die Geburtshilfe bei Hämorrhoiden empfahl die Geburtshelferin Ursula Fragmeier ihren Eltern folgende Verschreibung (für 2 x 10 Zäpfchen): Glücklicherweise sind die nach der Entbindung in der Analregion auftauchenden Symptome oft gar keine Hämorrhoiden, sondern Thrombosen oder Spaltöffnungen am Anal.

Hämorrhoiden werden laut Rüdiger Rahlke oft von Menschen erlitten, die unter großem Stress standen und/oder zu viel in ihrem Alltag forcieren wollen und die entsprechende Probleme mit dem "einfach loslassen" haben. Sicherlich wäre es besser, wenn einige Dinge "an ihrem Arsch" vorbeigehen könnten - anstatt sich dort anzusammeln (in Gestalt der erweiterten Hämorrhoiden).

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