Haltungsschäden

Fehlhaltungen

Bei Haltungsschäden weist die gesunde Wirbelsäule zwei deutliche Krümmungen auf: Einer der häufigsten Haltungsschäden bei Kindern ist der sogenannte Buckel. Das gesamte menschliche Bewegungsapparat, einschließlich Muskeln, Bänder, Knochen und Gelenke, kann die häufigsten Haltungsschäden erleiden. Die Haltungsschäden sind bei den Studierenden weit verbreitet. Der Mensch kann weder in seiner Gesamtheit noch im Rahmen seines optimalen funktionalen Designs definiert werden.

Haltungsschwierigkeiten begreifen, Schmerz mildern, Technik.

Der Allgemeinmediziner oder Spezialist stellt fest, dass Haltungsschäden die Problemursache sind, je früher er feststellt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Verbesserung. Hauptursache für Haltungsschäden ist eine fehlerhafte Haltung. Nur auf einer Seite werden die Wirbelsäulen und die damit verbundenen Muskelpartien permanent belasten. Langfristig kann dies das Verhältnis des ganzen muskulösen Stützmantels der Wirbelsäulen aus dem Lot bringen:

Dies stärkt und verschärft die Fehlstellung: Es kommt zu einer Haltungsschädigung, die nicht mehr kompensiert werden kann. Eine zu schwache Rücken- und/oder Bauchmuskulatur kann die Rückenwirbelsäule nicht genügend unterstützen. Was sind die Haltungsschäden? Von der normalen Haltung abweichend gibt es unterschiedliche Haltungsschäden an der Wirbelsäule: Eine Seitenkrümmung der Wirbelsäule mit Verwindung der einzelnen Wirbelkörper wird als Skoliose bezeichnet.

Je nach Schweregrad ist sie mit dem bloßen Blick gut sichtbar, z.B. am Becken und an der Schulterneigung. Mit einem Buckel (Hyperkyphose) ist die Wirbelsäulenform im Brustwirbelbereich kräftig gebogen. Der hohle Lehnenbereich (Hyperlordose) ist die erhöhte Einwärtskrümmung der Rückenwirbelsäule im Lendenwirbelbereich. Im Gegensatz dazu ist der flache Boden, wo der natürlich verlaufende Gang, die so genannte Doppel-S-Form der Lendenwirbelsäule, kaum zu sehen ist.

Bei Haltungsschäden wird Ihr Hausarzt die Behandlung auf die zugrunde liegenden Gründe ausrichten. Wenn andere Krankheiten wie Frakturen, Karzinome, Infektionen und Rückenschäden für Ihre anhaltenden Beschwerden ausschlaggebend sind, werden diese zuerst aufbereitet. Die wichtigste Maßnahme bei Haltungsschäden sind Muskelaufbautraining und Physiotherapie.

Halteschäden in der Natur | Schüler-Enzyklopädie

Haltungsschäden gehören in Deutschland inzwischen zu den häufigsten Erkrankungen und führen zu einem erheblichen Anteil an Krankheiten. Sie werden in der Regel dadurch erkannt, dass der Betreffende an schweren Rückenbeschwerden erkrankt ist. Diese Rückschmerzen sind so uralt wie die Menschen. Traditionen erzählen zum Beispiel von einem ägyptischen König, der seinen Hausarzt tötete, weil er nicht in der Lage war, den König von seinen Schmerzen im Rücken zu erlösen.

Doch auch im antiken China waren um 3000 v. Chr. Schmerzen im Rücken bekannt. Es gibt viele und vielfältige Gründe für Rückenbeschwerden. Verursacht werden können sie durch Krankheiten verschiedenster Art, aber auch psychologische Überlastung, massive Belastung sowie Haltungsschwäche und Haltungsschäden können Rückschmerzen auslösen. Eine wichtige Erklärung für Rückenbeschwerden findet sich in der besonderen anatomischen Gestaltung unserer Rücken.

Urspruenglich war die Welt von Vierbeinern ueberwohnt. Mehr als zwei Milliarden Jahre hat die Evolution vom Vierbeiner zum Zweibeiner, dem Homo sapiens (Mensch), gedauert, denn für den aufrecht stehenden Schritt musste die Wirbelsäulenform ihre Gestalt ändern. Der harmonische Rundlauf der Vierbeiner hat sich in die aktuelle Gestalt der Menschenwirbelsäule, die so genannte duale Wölbung, entwickelt.

Diese Art des Gehens ermöglichte es erst, aufrecht zu gehen, und auch ihre hohe Mobilität ist allein auf diese besondere Art und Weise begründet. Die Halte- und Streckmuskeln sind von großer Wichtigkeit für die Erhaltung der Rückenmarks. Diese sind für die Dehnung und Aufrichtung des menschlichen Körpers zuständig. Wirbelsäulen- und Thoraxmuskulatur werden von zwei großen Muskeln getragen, die mit immenser Geschwindigkeit arbeiten müssen und auch als Muskelpullis bekannt sind.

Wenn die Muskulatur abgeschwächt, d.h. nicht ausreichend geschult ist, tritt Haltungsschwäche auf. Wenn diese nicht frühzeitig erfasst und angemessen therapiert werden, entsteht eine korrekte Haltungsschädigung.

Mehr zum Thema