Handauflegen

Auflegen der Hände

mw-headline" id="Judentum">Judentum[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] In diesem Beitrag wird das Handauflegen als Ritualgeste erklärt; die Behandlungsweise wird unter Handauflegen erörtert. Das Handauflegen ist in vielen Glaubensrichtungen eine Ritualgeste der Übermittlung von Segnung oder Autorität. Israels rechte Hand wurde ausgestreckt und auf den Haupt Ephraims gelegt, obwohl er jünger war, aber er lag seine rechte Hand auf den Haupt Manasses und kreuzte seine Arme, obwohl manasseh das erste Kind war.

"Das Handauflegen dient auch dazu, das Sündenrecht auf ein Opferstier zu übertragen (Lev 4:22-26 EU). In der Schrift des Levitikus wird der Ausdruck Handauflegen fünfmal in Verbindung mit dem Sühneopfer genannt. "Jesus Christus übte auch oft das Handauflegen nach dem Neuen Testament. Nun, da er die Hand auflegt. Eines der Beispiele unter vielen ist der Segen der Söhne und Töchter in Mt 19,13-15 EU: "Kinder wurden zu ihm gebracht, damit er seine Hand auf sie legen und für sie beten konnte.

Danach streckte er seine Finger auf sie aus und machte weiter. "Die Heilung der Erkrankten ging oft auch mit dem Handauflegen einher (Lk 4,40 EU). "Nach Sonnenuntergang brachte das Volk seine Kranke, die alle Arten von Leid hatten, zu Jesus. Mit den Händen fasste er alle Kranke an und behandelte alle.

"Es wird über das Handauflegen im Rahmen der Weihe, den Erhalt des Hl. Geists und die Heilung der Kranken berichtet." Die Akte der Apostel enthält Berichte über das Handauflegen im Rahmen der Weihe. Gemäß den Bibelberichten über das Handauflegen gibt es also vor allem fünf Anwendungsbereiche: Die römisch-katholische und die orthodoxe katholische und die anglikanische kirchliche Praxis des Handauflegens in der frühen kirchlichen Überlieferung mit der Verabreichung von einigen Sakramenten oder Sakramenten.

Es ist Teil des Taufritus, der Bestätigung, der Salbung der Kranken und des Weihesakraments, in dem die Hand aller anwesenden Priester auf die Ordinanz gelegt wird. Mit der Spende der jungfräulichen Weihe war die Spende wenigstens vorübergehend mit dem Handauflegen durch den Läufer verknüpft. Das Handauflegen erfolgt in den evangelischen Gemeinden bei Taaufe, Firmierung, Heirat und Weihe.

Diakone und Diakoninnen haben Segnungsdienste, in denen die Segnung der Hände im Zentrum des Dienstes steht. Bei der Unabhängigen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde wird der Handauflegeritus in den Tauf- und Konfessionssakramenten verwendet. Das Handauflegen wird auch bei der Priesterweihe, der Firmung, der Hochzeit oder der Salbung der Kranken vorgeben.

Statt Bestätigung erkennt die evangelikale methodistische Gemeinde den Segnungsdienst, in dem auch die Hand der jungen Menschen auf sie gelegt wird. Auch die Weihe ihrer Diener (Pastoren) erfolgt mit der Übergabe der Hand mehrerer Diener (z.B. durch den Läufer und den Superintendenten). Mit dem Handauflegen werden in den evangelikalen Freikirchen- und Freikirchengemeinden, vor allem bei Kindern, die Getauften und die Kranken mitgenommen.

Das Handauflegen wird auch bei der Vorstellung von älteren Menschen, Pfarrern und anderen Gemeindearbeitern (z.B. Jugend-, Sonntagsschulleiter, Hausgruppenleiter) vielfach geübt. Im Grunde genommen haben im zwanzigsten Jahrhunderts Menschenrechtler, Völkerkundler, Ethnologen, Psychologen und Sozialsoziologen erkannt, dass auch das Handauflegen ein integraler Teil vieler Initiations- und Übergangsrituale in den unterschiedlichsten Glaubensrichtungen ist.

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