Heilige Anna

Die Heilige Anna

Heilige Anna, Mutter der Heiligen Jungfrau. Sie sind oft heilig. Religionswelt für die Kleinen erläutert Sie ist die Heilige Anna, die Grossmutter von Jesus. Einer Sage nach haben sich Anna und ihr Mann Joachim schon lange vergebens ein Baby erhofft. Jedes Jahr ging Anna zum Judentempel, bette und fragte Gott nach einem Kinder.

Immerhin soll sie verheißen haben, ihr eigenes Kinde Gott zu widmen, wenn sie nur endlich eines haben könnte.

Nur als Anna sehr jung war, hat sie ein kleines Kind zur Welt gebracht. und bedankte sich bei Gott. Wenn Maria gehen konnte, nahm Anna ihre Tocher wie angekündigt mit in den Kloster. Hier soll Maria einen großen Tempelvorhang haben. Viele Jahre später traf Maria Joseph.

Irgendwann ist sie mit ihm nach Bethlehem gezogen, wo Jesus, Annas Enkelin, geboren wurde. Zahlreiche Christinnen und Christen waren überzeugt, dass dies nur möglich war, weil Anna ihr Wort hielt und ihr Kinde Gott weihte. Hierfür wurde Anna später heiliggesprochen. Ein Mythos ist eine Geschichte, die über viele Jahrhunderte hinweg geschrieben wird.

St. Jamaika

Gegen Ende des zweiten Jh. n. Chr. werden die beiden Erstnamen Anna und Joachim erstmals erwähnt in einer Bibel, die vor allem der Marienverehrung diente. Die Bezeichnung Anna (Hanna) verweist auf die von ihrem Mann liebevolle und von Gott begabte Samuelmutter (1 Sam 1).

In der Abendkirche hat sich die Anbetung der Gottesmutter Anna besonders seit dem zehnten, die des hl. Joachim seit dem sechzehnten Jh. durchgesetzt. Nur das neue romanische Messbuch erinnert am Samstag, den 27. Juni (früher: Joachim am Samstag, Sonntag, 16. September, Anna am Samstag, 28. Juli) an beide.

Die Eröffnungsworte der hl. Eucharistiefeier sind nicht jeden Tag zu hören, sondern nur selten: "Freuen wir uns im Namen des Herren, wenn wir den Tag der Muttergottes feiern, an dessen Feiertag die Engeln sich fröhlich erfreuen und den Gottessohn preisen. "Mehr feierlich hört es sich beim Opfer an: "Eure Eskorte wird von königlichen Töchtern gebildet, und zu eurer Rechten kommt die Dame (Maria) in ein goldenes Kleid, eingehüllt in Herrlichkeit und Prunk.

"So feierlich begeht die Heilige Anna heute, und das zu Recht, denn sie ist die Heilige Anna ist die Heilige Maria und damit auch die Grossmutter des geliebten Erlösers. Es ist eine doppelte Würde, so hoch und erhaben, dass sie die Ehre aller Damen weit in den Schatten stellt, und wenn die Muttergottes uns sehr am Herzen liegt, weil sie uns den Erlöser brachte, dann müssen wir auch die Heilige Anna mögen, denn sie hat uns die Heilige Muttergottes zuteil werden lassen.

Sankt Anna wurde in Bethlehem geb. Als sie vierundzwanzig Jahre alt war, verheiratete sie einen Gutsbesitzer namens Joachim, der aus der Königsfamilie Davids war. Doch Joachim und Anna litten sehr, denn die von ihnen kurz nach der Trauung gekaufte Kinderwiege blieben frei, und ein kleines Kind wurde ihnen nicht ausgehändigt, wie sehr sie sich auch danach gesehnt hatten und wie leidenschaftlich sie dafür baten.

Noch schlimmer sollte es werden, denn als Joachim, während er im Jerusalemer Kloster geopfert wurde, wegen seiner Kindslosigkeit bösartig verbannt wurde, nahm sich der verachtete Mann diese Ungerechtigkeit zu Herzen, damit er töricht wurde, von Zuhause weglief und in die Wildnis ging, und vierzig Tage lang nicht mehr aß und trank, sondern nur noch mit ihm.

Die heilige Anna klagte auch erbittert und traurig, bis der Himmelsbote ihr zwanzig Jahre altes Beten beantwortete; denn ein Engel kam zu ihr und sagte: "Anna, Anna, Anna, Gott hat auf deine Bitte reagiert, denn du sollst selig sein, eine kleine Schwester, die von nun an für immer und ewig im Paradies und auf der Erde sein wird.

"Anna antwortete mit großer Freude: "Wenn dies der Fall ist, wird auch die Jungfrau dem Herren alle Tage seines Leben gewidmet sein. "Nachdem Anna die Wörter gesagt hatte, ging der Engel von ihr weg. Joachim, der die selbe Nachricht erhalten hatte, kam nach Hause, und beide jubelten mit großer Begeisterung, jeden Tag aufs Neue, bis schließlich am achten Tag das kleine Kind auf die Welt kam, dem sie den Titel Maria zuteilen.

Es war eine unermessliche große Fröhlichkeit, denn es war diese Jungfrau, der Anna das Licht des Lebens gab, die gebende Seite unter den Weibern, die Barmherzige, die unser Dasein ist, unsere Fröhlichkeit, unsere Hoffnungen und die Königin des Himmels, die Maria für immer preiste. Joachim und Anna hielten das Jesuskind drei Jahre lang bei sich, dann haben sie es geopfert, wie es der Herr im Heiligtum versprochen hatte.

Als Joachim vier Jahre nach der Geburt des Kindes der Gnade verstarb, erfuhr Anna noch, dass sie Mutter Gottes wurde und ihren geliebten Erlöser, den Enkelsohn, an ihr Innerstes drängen konnte. Sie war sehr alt, als sie in den Friede des Herren eintrat, und doch bleibt sie für immer in der Nächstenliebe aller Kinder Gottes und Mariens, denn sie war es, die uns das Gotteskind durch Maria schenkte.

In der christlichen Malerei wird Anna als fromm er, würdiger Vater dargestellt, der ihre Tochter aus einem geöffneten Heft oder einer Buchrolle über Gott lehrt. Joachim, eine ernsthafte Figur, steht in einigen Fotos etwas weiter hinten und betrachtet auf beschützende und nachdenkliche Weise den ihm vom Paradies anvertrauten grössten Reichtum, nämlich Mama und Papa, die Kinder.

Ein heilige Familie! Was? Weitere Fotos von Anna, Maria und dem Kind Jesus. Man nennt sie "Selbdritt" oder die "drei Allerheiligsten". Eine berühmte Predigerin, die im neunten Jh. in Konstantinopel wohnte, sagte einmal: "Zu deinem Ruhm, Joachim und Anna, ist es genug, dass du der Gottesmutter das Licht der Welt geschenkt hast. "Allein diese Tatsachen sind der Anlass, warum die Heilige Anna eine so große und universelle Ehrfurcht erlangt hat, dass die Papstväter unserer Gemeinde, besonders die des Orients, sie in den verherrlichenden und tiefen Wörtern gelobt haben.

Westliche Autoren folgten denen des Orients, und bald war die Heiligenverehrung im Westen so breit und tief wie im Ost. Unter ihrem Vornamen entstanden Brüderschaften, religiöse Fundamente, Pilgerfahrten. Spanien, England, Frankreich, Deutschland, Italien konkurrierten in ihrer Ehrung. 1378 rief Pope Urban VI. die englischen Erzherzöge und Bishops auf, die dort üblichen Feierlichkeiten zur Hl.

Es war eine Studentin der hl. Theresa, die in Spanien die Anbetung der hl. Anna von St. Augustinus vorantrieb. Der Unschuldige der Minoriten von Clusa tat dies in Italien und Italien; wegen seiner sanften Hingabe an die Muttergottes wurde er "Unschuldig der hl. Anna" getauft und vollbrachte viele Heilungswunder durch ihre Mittlertätigkeit.

Als er todkrank wurde und die Doktoren ihn bereits aufgaben, verkündete Innocent seine Heilung durch den Beschützer Anna in Eile. In Dankbarkeit dafür verfügte der Geheilte 1622, dass das Heiligenfest alljährlich am 26. Juni in der ganzen Gemeinde begangen werden sollte.

Im Rheinland kämpften die Städte und Mainz lange um eine St. Anna-Reliquie, bis schließlich Julius II. beschloss, dass sie weiterhin im Eigentum von St. Anna bleiben sollten. Auch die religiöse Spaltung des XVI. Jh. konnte die Anbetung der Heiligtümer nicht vollständig zunichte machen, auch wenn sie nicht wie früher in einigen Gebieten florierte.

Die Katholiken sehen die heilige Anna immer noch als ein wunderbares Beispiel für die Mutterschaft. Zu einer Zeit, in der sich das Leben der Familie in Zersetzung befindet, in der die Religionen ihren Einfluss verlieren, proklamiert die Heilige Anna den Stellenwert und die Würde der Mütter und belehrt, dass der Mütterberuf keine Bürde ist, sondern eine Wandlung und eine Ehre, und dass sie die Opferbereitschaft der Mütter großzügig annimmt.

Unzählige Christinnen und Christinnen sehen zu Recht mit Zuversicht und Verehrung zu derjenigen auf, die geschätzt wird, um der Seligen Madonna und dem Muttergottes, ihrem Lehrer und Erzieher, neues Leben einzuhauchen; sie verlangen von ihr Anmut, Segnung und Unterstützung in ihrem schwerfälligen, aber sublimen Berufsstand. Und in Dankbarkeit werden die Christinnen und Christinnen mit der ganzen Gemeinde beten: "O Gott, du hast es geschätzt, der hl. Anna die Ehre zu erweisen, der Frau deines einzigen gezeugten Kindes das Licht der Welt zu bringen; schenke uns, die wir ihr Festmahl feiern, dass wir durch ihre Fürbitte in dir aufsteigen.

"Während die Pfarrkirche das Mariä Himmelfahrtsfest gefeiert hat, wie es seit langem üblich ist, hat sie am Todestag, dem 24. Juni, die Erinnerung an ihren Vater Joachim, dessen Todestag unbekannt ist, wunderschön und vernünftig am Tag nach der Himmelfahrt, dem sechzehnten 8. Mai, gefeiert.

Joachim, der in Nazareth wohnte, war ein Nachfahre von König David und stammte damit aus der Familie, der versprochen wurde, dass von ihm der Erlöser zu werden. Er war ein doppelter Adeliger, und zu Joachim gesellten sich der Adelige aus Blut und Versprechen, denn mit seiner Frau Anna erlebte er ein frommes und gottesfürchtiges Leben, und beide waren äußerst gütig.

Sie waren die Väter derer, die neben dem Erlöser das beste Herzen hatten, das je die Brüste eines Mannes schlug. Das hat auch Joachim erlebt. Er ging nicht ohne Leiden durchs Dasein, denn nach der weisen Weisung des Herrn wird niemandem das Leiden vorenthalten.

Joachim musste mit seiner Frau Anna das Leiden ertragen, dass sie ohne Kinder blieb. Dies galt damals als Schmach, und als Joachim einmal im Kloster Opfer bringen wollte, wurde er abgelehnt, weil er als kindlicher Mann unter dem Schimpfwort des Herrn galt. Dies war so schlimm und schmerzhaft, dass die Schändlichen sich in der Einöde versteckten und Gott ohne Unterlass stürmten, bis ihm ein Gott wie seine Frau erschienen war und ihm sagte, dass sein Bitten eine Antwort darauf gegeben hatte und dass der Himmel ihn mit einem Jesuskind versorgen würde, das in der ganzen Welt bis in die entferntesten Ewigkeit gesegnet sein sollte.

Dann ging Joachim beruhigt nach Hause, und als er sich dem Hause annäherte, rannte Anna ihm entgegen und schrie ihm aus der Ferne mit Freude zu: "Jetzt weiss ich, dass Gott der Herrgott uns reichlich segnete. "Er wurde am achten Tag der Geburt des Kindes gezeugt. Es gab noch nie solche Gnadenkinder wie Joachim und Anna in Maria.

Es heißt, der Tag des achten Septembers sei ein Sonnabend in dem Jahr gewesen, in dem Maria zur Welt kam. Deshalb, obwohl wir Maria jeden Tag preisen, ist es angemessen, dass wir sie am liebsten am Sonnabend anbeten. Die Bilder zeigen St. Joachim mit einer weissen Turteltaube in der Hand. Im Bild.

Noach ist ein Symbol für Joachim und Noahs Turteltaube ein Beispiel für Joachims Töchterchen Maria, die durch den Erlöser, den sie uns gebracht hat, dem Menschen den ewigen Friede mit Gott gibt. Joachim gehörte also zu den großen Geistern, die Gott der ganzen Erde mehr nach ihrem Tode als zu ihrer Lebzeit bekannt machen wollte.

Jh. begannen sie, das Gedenken an die Heilige Kirche zu begehen, zuerst im Orient, bald auch im Westen, immer in Zusammenhang mit der Muttergottes, am neunten und neunten Septembers, nachdem sie am Vortag oder, wie oben erwähnt, am sechsten oder neunten Dez.

Um 1510 verfügte der Heilige Vater Julius II. den zwanzigsten Marsch als St. Joachimstag. Clemens XII. verlegt das Festmahl auf den Tag nach der Himmelfahrt 1738. der selbst in seiner Taufe Joachim erhielt, erhob am 11. Juli 1879 den Status des Festmahls seiner Schutzpatronin auf den der Annen.

Demzufolge müssen wir dem Hl. Joachim und der Hl. Anna eine ganz spezielle Ehre erweisen, denn sie, aus denen die Heilige Muttergottes und die Heilige Muttergottes hervorgegangen sind, sind daher vor allem herrlich. Sie konnte ihre Anbetung steigern, so dass die Gemeinde ihre Unterstützung in noch größerem Umfang erfahren konnte. "Mit diesem Fest erfüllte sich der Wille eines großen Verehrers des hl. Joachim, des Gesegneten von Kaufbeuren, der einen hohen Stellenwert für seine Zeit gesucht hatte.

Leo XIII. nahm die Anbetung seines Schutzpatrons immer sehr ernst. Aus diesem Grund wurde in einem Teil Roms von 1891 bis 1893 eine prächtige Kirche des hl. Jakobus (San Gioacchino) errichtet, ein unvergleichlicher Edelstein der Schönheiten und ein ewiges Monument der Verbundenheit des Papstes mit seinem berühmten Gönner, in Übereinstimmung mit seinen Sehnsüchten nach seinem Goldjubiläum aus den Geschenken der ganzen Katholiken.

Der Monat September als das Vaterfest der Allerheiligsten Muttergottes. Sankt Epifanius, Bischoff von Salami auf Zypern, sagt: "Von der Quelle Isais kam David und aus dem Stamme von David, der seligen Gottesmutter, die " heilige ", die Töchter der heiligen Menschen, deren Vorfahren Joachim und Anna waren. Sie mochten Gott in ihrem Dasein und hatten eine solche kleine Schwester, die Heilige Maria, die sowohl Tempelfrau als auch Gottesmutter war.

Joachim, Anna und Maria, diese drei bringen der Dreifaltigkeit das Lobopfer. Joachim heißt "Vorbereitung des Herrn", weil daraus der Gottestempel, die Allerheiligste Gottesmutter, zubereitet wurde. Auch Anna wird wieder zu einer Anmut ernannt, weil Joachim und Anna durch ihre Gebetsanliegen ein solches Jesuskind empfangen haben; denn Joachim hat auf dem Berge gebetet und Anna in ihrem Zelt.

"Die Heilige Gemeinde hat sicherlich Recht, uns zu ermutigen, diese ehrwürdigen Mütter anzubeten. Da sie seit der Antike am 27. Juni der hl. Anna gedenkt, begeht sie den hl. Joachim am selben Tag und setzt ihn wegen seiner Tugend als Beispiel für uns alle, aber besonders für die Christen und Vorfahren.

Derjenige, der wie Joachim danach trachtet, in Heiligkeit zu sein, beruht auf der Segnung durch Gott, und ein solcher Mensch wird mit Gott und dem Menschen, mit den Mitmenschen und der Nachkommenschaft geehrt.

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