Heliotherapie

Sonnentherapie

Bei der Heliotherapie wird das natürliche Sonnenlicht zur Behandlung von körperlichen Beschwerden genutzt. Heliotherapie ist der Begriff, der die Sonneneinstrahlung zu Heilzwecken beschreibt (siehe auch: Physiotherapie). In der griechischen Antike wurde der Begriff "Heliotherapie" (= Lichtbehandlung) geprägt.

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Heliotherapie ist die vorbeugende, heilende und rehabilitierende Applikation von Sonnenstrahlen (insbesondere kurzwelliger UVB-Strahlung). Mit der Heliotherapie hat Dr. Bernhard in St. Moritz eine weitere Entwicklung der Frischluftbehandlung durchgesetzt. Die Heliotherapie wird ausgezogen oder in Bademode an der Außenluft ausgeführt. Reicht die UV-Intensität nicht aus, kann die Heliotherapie durch Kunststrahlung erweitert oder abgelöst werden.

Eine wichtige Dosierungsbedingung ist die Mindestdosis an Erythemden der UV-Strahlung (UVB). Die Heliotherapie wird ohne ästhetischen Lichtschutz betrieben, um die Wirkung von Bestrahlung nicht zu begrenzen. Daher muss eine genaue Dosierung eingehalten werden. Im Allgemeinen sollte die Tagesdosis eine Mindestrythemdosis (MED) nicht übersteigen, das Entstehen von Sonnenbrand sollte um jeden Preis verhindert werden.

Im Anschluss an eine Bestrahlungsreihe sollte es eine Unterbrechung von mehreren Tagen oder gar mehreren Tagen geben.

Sonnentherapie

Bei der Heliotherapie wird das Tageslicht genutzt, um körperliche Beschwerden zu behandeln. Die Heliotherapie wird heute vor allem als Heilmittel im Zusammenhang mit der Klima- oder Kuranwendung angewendet. In der Heliotherapie soll das Tageslicht der Sonnenstrahlen eine Vielzahl positiver gesundheitsfördernder Effekte haben, wie z.B. Immunstimulierung, Kräftigung der Körperabwehr, Vitamin D-Bildung, Erythemenbildung, Farbpigmentierung, keimtötende Oberflächenhautreinigung bei Akne und psychologische Euphorie.

Beim Sonnenbaden sollten die folgenden Punkte berücksichtigt werden, die eine gesunderhaltende Funktion haben sollten: Langsamer Anstieg der Strahlenbelastung, Beginn mit 2x15 Min. pro Tag, Applikation jeden zweiten Tag, Dosiserhöhung um 3-5 Min. je nach Hautzustand. Genügend feuchtigkeitsspendende Sonnenschutzmittel verwenden.

Die Heliotherapie - was ist das?

Die Heliotherapie basiert, wie der griechische Begriff (Helios = Sonne) bereits sagt, im Unterschied zur Fototherapie auf der Nutzung des naturbelassenen Sonnenlichts für medizinische Zwecke. Im frühen 19. und frühen 20. Jahrhundert war die Heliotherapie nahezu die einzig mögliche Therapie gegen TB und Rachitis, wurde dann aber durch die Verwendung von wirksamen Therapeutika und den Gebrauch von Mineralien unnötig.

Heutzutage wird die Heliotherapie, genau wie die Fototherapie, vor allem als Teil von Heilmitteln zur Therapie von Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Neurodermitis und Neurodermitis verwendet, kann aber auch dazu verwendet werden, die Psychologie positiv zu beeinflussen. Der größte Teil der biologischen Effektivität des Sonnenlichts liegt in der kurzwelligen UV-B-Komponente der UV-Licht. Der Effekt ist jedoch weitgehend auf die Aktivität des Abwehrsystems durch das Tageslicht zurückzuführen.

Dabei ist die Herstellung von Vitaminen D ein wesentlicher Teil. Denn die biologisch aktiven Vorläufer des Vitamin in der Körperhaut können nur unter dem Einfluß der UV-Komponente im Lichtspektrum umgesetzt werden. Weil Vitamine D die Kalziumaufnahme im Verdauungstrakt fördern.

Der positive Einfluss des Sonnenlichts auf die Seele wird unter anderem dadurch erklärbar, dass es die Bildung verschiedener Hormone und Botenstoffe im Hirn mitbestimmt. Ein angenehmerer Therapieansatz als die Heliotherapie ist kaum vorstellbar. Die Krankenversicherungen tragen im Zuge einer Heilung die anfallenden Gebühren für die von einem Arzt verschriebene Heliotherapie.

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