Herta Richter

Hortarichterin

Das Atemhaus München wurde von Herta Richter viele Jahre lang gegründet und geleitet. Herta-Richterin Seit vielen Jahren gründet und leitet Herta Richter das Lungenhaus München. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit Dr. Schmitt prägte ihr Schicksal und ihre Karrierewahl. Schon während ihrer Studienzeit war sie als Empfangsdame in Schmitts Arztpraxis tätig, durfte sich viele Anwendungen ansehen und erfuhr auch die tiefgreifende, transformierende Auswirkung der Beatmungsmassage auf ihren eigenen Körper und lernte ihre eigene Art, mit dem Atemgas zu umgehen.

Sie führte Schulungen im In- und Auslande durch. Im Mittelpunkt des Films steht der Einfluß von Dr. Ludwig Schmitt auf Herta Richter und ihre Atemluft. Sie kann im Atelier für 10 EUR erworben werden. "Atmungswelten, Einsichten und Überlegungen zur Atemtherapie" "Aus der Essenz des Atems" "Der Atmung - Leben".

Die 1925 geborene Herta Richter.

Die 1925 geborene Herta Richter. Mit ihrer dreizehn Jahre älteren Geschwisterriederike ist sie als junges Mädchen mit einem Sinn für Atmung aufgewachsen. Schon in jungen Jahren traf die Krankenschwester Dr. J.L. Schmitt und diese Begegnungen wurden entscheidend für ihr zukünftiges Lebens. Friedenike studiert Humanmedizin und wird Assistentin und Gefährtin des "Arztes", arbeitet in seiner Ordination, auch allein, während er lange Zeit im Konzentrationslager Saxenhausen einsperrt.

Am stärksten beeinflusste ihre Krankenschwester die Entstehung von Herta. Herta arbeitete nach dem Kriege während des Studiums der Germanistik in der Arztpraxis von Dr. Schmitt und später in der Ambulanz - und wurde so für mehr als zehn Jahre zu seinem Schüler. Sie durfte viele Atemwegsmassagen am eigenen Körper durchführen und dabei große Veränderungen miterleben.

Im Augenblick wußte ich es selbst: "Jetzt ist alles anders, alles ist anders, alles ist anders, das ganze Jahr - das ganze Jahr - das ganze Jahr über beginnt jetzt. "Dr. Schmitt war ihre Lehrerin, trainierte die Zuwendung, die Wachsamkeit, liess sie Gegenwart und Zuneigung erfahren - ohne dass er oder sie ahnte, dass Herta eines Tages den Weg der Arbeit mit dem Atemgeruch gehen würde.

Sie hat nach Jahren des Hoffens und Streiterei ein frisches Jahr begonnen, "mehr eingeworfen als gewählt", wie sie in einem Gespräch mit Joelle Kirch sagt. In der Werdenfelsstr. wurde sie zur Heilmraktikerin ausgebildet und gründete eine Heilmethode - und mit der Zeit erschienen die Erlebnisse, die Erinnerung, die Atemwelt aus der Tiefendecke wieder.

Das Gefühl, dass der Hauch auch ihr Weg war, und zugleich das Wissen, dass sie darin ihr eigenes Wesen wiederfinden musste, führte sie weiter. Die Künstlerin lernt die Arbeiten von Volkmar Glaser und Ilse Middendorf mit ein. Er durfte sie in den vergangenen Jahren seines Leben in seiner individuellen Tätigkeit - den Therapien - kennenlernen.

Nach der ersten Massage von Menschen in ihrer Arztpraxis fing sie an, sie immer mehr zu behandeln. Herta brauchte Jahre, um die Gruppe zu wagen. Das Entwickeln der Atemarbeit wurde zu ihrem ganzen Jahr. Irgendwann fing sie an zu trainieren.

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