Hinduismus Rituale

Rituale des Hinduismus

Die Rituale sind zeremonielle Handlungen, die immer auf die gleiche Weise stattfinden. Die Gottesdienste im Hinduismus sind eine sehr persönliche Angelegenheit zwischen dem Einzelnen und der Gottheit. Die Hindu-Rituale des Sterbens. Auch die hinduistischen Bräuche hatten ihre Schattenseiten. Der Hindus: Niemals mit den Füßen nach Westen legen und schlafen.

Heilige Kühe, süße Opfer und nackte Heilige - Hinduismus - Welt-Religionen - Dateien

Die heiligen Rinder sind auch im Abendland bekannt. Für einen Hindu-Gläubigen ist es einfach unvorstellbar, eine Kuh zu erlegen oder gar ihr Fruchtfleisch zu ernähren. Also ist Rinderfleisch für einen Inder verboten. Es wird oft vermutet, dass es sich bei den Hinduisten um vegetarische Menschen handelt, die weder Alkoholika zu sich nehmen noch Medikamente nehmen dürfen. In der Tat halten viele Hinduisten ein fleischloses und enthaltsames Dasein für lobenswert - aber ein allgemeines Glaubensbekenntnis kann daraus nicht abgeleitet werden.

Einige asketische Orden benutzen Spiritus oder Drogen in Bräuchen. So gibt es zahlreiche Regelungen, die z.B. zwischen rohen und gekochten Nahrungsmitteln oder gezüchteten und wilden Nahrungsmitteln unterschieden. Wenn die Köchin unsauber war - zum Beispiel weil sie einer niederen Kastenzugehörigkeit zugehörig ist - ist auch das Futter unsauber. Für hinduistische Familien ist die eigene Kueche ein Heiligtum, das kein Unbekannter betritt.

Essen wird nur mit der rechten Seite gemacht - die rechte Seite wird als unsauber angesehen, da sie zum Reinigen des Gesässes diente. Das Alltagsleben eines jeden Hindus ist geprägt von religiösem Handeln. Als göttliche, gestorbene Angehörige, als Guru, manchmal Bollywood-Stars, werden auch Blumen, Lebewesen, Flüsse in den Bergen oder als Heiligen geehrt. Die traditionellen Hindus fangen und enden jeden Tag mit einem Morgen- und Nachtritual.

Hierzu zählen die kultische Läuterung, gewisse Atmungsübungen, das Vortragen von heiligen Versen, die Anbetung der Gottheiten und die Austreibung von Seelen und Demonen. Im Hinduismus nennt man den Lobpreis "Puja". Der Lobpreis kann in Ihrem eigenen Hause oder in einem der zahlreichen Tempeln und Heiligtümer sein. Essen, das einem Gott dargebracht wird, gilt als heilig und wird normalerweise als Geschenk der Gnade (prasada) wiedergegeben.

Auch im Hinduismus wirken Pfarrer als Vermittler zwischen Menschen und Gott. Sämtliche Pfarrer sind in der brahmanischen Priesterkaste, der obersten Ebene der hinduistischen Gesellschaft. Aber nicht alle Brasilianer sind Pfarrer. Es sind allesamt Ordensleute, die in der Regel sehr gut vom rituellen Dienst profitieren können. Es gibt keine Zentralgewalt wie die Gemeinde im Hinduismus.

So mancher Asket (Sadhus) lebt ein abgeschiedenes Dasein, das er ganz der Anbetung von Gott geweiht hat. Assetiker werden von der Bevoelkerung oft wie die Heiligen angebetet. Für die traditionellen Hinduisten ist die Askese eine von vier Lebensphasen, die jeder Mensch durchmachen muss, um endlich aus dem Wiedergeburtszyklus befreit zu werden. Schliesslich sind die beiden letztgenannten beiden Sportstadien - der Eremit und der wandernde Mönch - ganz der Kontemplation unterworfen.

Natürlich können und wollen nur wenige Hinduisten durch alle vier Sportstadien gehen.

Mehr zum Thema