Hinduismus Shiva

Der Hinduismus Shiva

Die hinduistische Gottheit der Gegensätze. Warum ist Shiva so eine große Nummer im Himmel des Hindu-Gottes? Im Hinduismus gilt Shiva als Zerstörer, aber auch als Innovator. Im Hinduismus gilt er als der mächtigste und verehrteste Gott. Einer der wichtigsten Götter des Hinduismus.

Religionswelt für die Kleinen erläutert

Im Hinduismus ist Shiva ein Gott der Gegensätze: manchmal sorgt er für Entsetzen, Unglück und Untergang. Er ist der liebenswürdige, sanfte und freundschaftliche Gott der Wiedergeburt und der Erschaffer der Erde, der Gott des Tanzen und Feierns, der Gott der Betrachtung und der Züchtigung. Die Hindus beten Shiva als einen ihrer bedeutendsten Gottheiten an.

Mit Vishnu und Johannes Paul II. gründet er das Trio Trimurti. Die Ehefrau von Shiva ist Parvati, die Bergtochter. Man erkennt Shiva an seinen drei Blicken und vier Achseln. Shiva's Pferd ist ein Bulle.

Enzyklopädie der Religion Shiva

Eines der beliebtesten Gottesformen im Hinduismus ist "Shiva" (wörtlich: das Freundschaftliche, das Segensreiche). Schiwa als Mittelpunkt. Er ist für die Schiiten, wie seine Jünger heißen, die Erscheinungsform des Unbedingten, des "Brahmanen". Shiva wohnt laut Legende in der Gebirgskette des Himalaya, dem sogenannten Kailasch. Theologisch gesehen ist Shiva jedoch jenseits von Namen, Gestalt und Zeit.

Deshalb ist Shiva, wie zum Beispiel "Vishnu", nicht mit ausgeprägten Eigenschaften ausgestatte. Weil Shiva besonders zweideutig ist, können die Repräsentationen auch sehr verschieden sein. Der Begleiter von Shiva ist der weisse Buckelbullen Nandis. Er wohnt als ruhiger Familienmensch mit seiner ganzen Familie auf dem Mount Kailash. Noch mehr als andere Götter vereinigt Shiva alle Gegenteile in sich: In der Sagenwelt wird er als Außenstehender unter den Götter betrachtet: wilder, der ganze Leib mit Schlacke gerieben, oft verrufen wegen seines Aussehens wie auch seines Verhaltens.

Im Hinduismus, der "Trimurti", verkörperte er die Destruktion. Wenn Shiva auf der einen Seite beängstigend und wilder wirkt, ist er auf der anderen Seite wohlwollend und gesegnet, Erlöser für Mensch und Vieh. Auch der ewige Jogi, eingetaucht in die Betrachtung auf dem Kailash. Ein bekanntes Beispiel ist der Shiva, der auf dem Dämonen " Apasmara " (Wahnvorstellung) im Kreis der Flammen tanzt, der unter anderem ein Sinnbild für die Zirkulation der Welt ist.

Die Hindus in Nepal beten ihn als "Pashupati", Meister der Lebenden, besonders an.

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