Homöopathie Anwendung Globuli

Homeopathy Anwendungsgebiete Globuli

Kann ich die Globuli berühren? Was ist mit der Aufbewahrung und der Lagerfähigkeit? Darf ich die Globuli selbst berühren, obwohl mein Baby sie einnehmen sollte? Was ist, wenn nicht drei, sondern vier Globuli aus der Trinkflasche geworfen werden? Es muss ganz deutlich gesagt werden, dass nahezu alle vorhandenen Stellungnahmen zu speziellen Anwendungsgebieten von Homöopathie immer nur auf Erfahrungsberichten und Gutachten von Experten basieren.

Sämtliche homöopathische Regelungen haben ihren Ausgangspunkt im "Organon" von Samuel Hahnemann. Hahnemann erklärte in seiner "Homöopathischen Bibel" alle Details: Wie man mit der Homöopathie arbeitet, was man bedenken muss, um das passende Heilmittel zu bekommen, welche Erkrankungen es gibt, wie man sie in der Homöopathie handhabt und natürlich welche Hindernisse bei der Heilung auftreten können.

Hahnemann hat deutlich geschildert, was der Homöopath vermeiden sollte, damit das Mittel wirksam ist (siehe Kasten). Kaffe, Edelchinesisch und anderer Kräutertee; Bier aus pflanzlichen Arzneistoffen, die für den Gesundheitszustand des Patienten ungeeignet sind, so genannte Feinlaugen, die mit Heilgewürzen zubereitet werden, alle Sorten von Bowle, Gewürzschokolade, duftendes Wasser und Parfümerie jeglicher Couleur, kräftig riechende Blüten im Raum, Zahnreinigungspulver aus Medikamenten und Zahnalkohol.

Gerüche, stark gewürzte Gerichte und Soßen, Gewürzbäckerei und Tiefkühlkost mit Arzneimitteln, z.B. B. unter ?B. Milchkaffee, Petersilie etc. Objekte der Wut, der Trauer, der Verärgerung, des leidenschaftlichen Spiels, der übertriebenen Anstrengungen von Geist und Körper, exquisit direkt nach dem Essen; sumpfiges Wohngebiet und langweilige Räume; spärliche Armut und wer diesen Bericht von Hahnemann liest, fragt sich, wie man heute homöopathisch arbeiten kann.

So ist an dieser Stellen bereits zu sehen, dass nicht alles, was Hahnemann im Organon schrieb, in der jetzigen Zeit strikt befolgt werden muss. Hahnemann handelte auch aus eigener Anschauung und damit nach besten Wissen und Gewissen und änderte seine Sichtweise zum Teil von Ausgabe zu Ausgabe des Organon.

Bei der Erfüllung der unterschiedlichen Anforderungen ist immer zu differenzieren, ob es sich um eine einzige Verabreichung homöopathischer Hochpotenzen im Zuge der Verfassungsbehandlung oder um eine häufigerere Verabreichung nied.... im Zuge der Selbstbehandlung banaler Krankheiten handel. Trinkst du keinen Kaffe und putzt dir die Zähnchen? Einmal gegeben, muss das Mittel mit seiner homeopathischen Wirkung im Organismus "ankommen"; eine Beeinträchtigung der Wirkung durch Gegenmittel (einige homeopathische Mittel wirken sich negativ aus) oder es können Kaffe und essentielle öle das Mittel wirkungslos machen.

Einige empfehlen, in der ersten Schwangerschaftswoche nach der Verabreichung des Medikaments keinen Kaffe, Kampfer- und Menthaltee, Einreibemittel, Süßigkeiten oder Zahnpflege zu trinken; andere gehen davon aus, dies für einen Zeitraum von vier bis sechs Schwangerschaftswochen zu tun, denn nur dann kann man einschätzen, ob die hohe Wirksamkeit eine Auswirkung auf den Betroffenen ausübt. B. auf den Verzicht auf den Konsum von Kaffe, wenn dieser die Symptome der Leiden verschärft (was für die Drogenbilder von Nux vomica, Ignatia oder Sulfur gilt).

Wenn eine Dosis durch Kaffe, Zahnputzen oder ähnliches beeinträchtigt wird, wird sie kurz darauf wiedergegeben. Es wäre in der Apotheke sehr schwer, jeden Menschen zu warnen, mit dem Kaffeetrinken aufzuhören und eine mentholfreie Zahnpflege zu erwerben, wenn er ein homöopathisches Mittel abgibt, damit seine Globuli oder Pillen funktionieren können.

Lagerfähigkeit oder: Können Globuli vererbt werden? Warum das Sprichwort "Globuli können vererbt werden"? Das Mindesthaltbarkeitsdatum homöopathischer Arzneimittel ist vom Gesetzgeber festgelegt und auf der entsprechenden Verpackung angegeben.

Nach dem Öffnen der Verpackung weisen die Produzenten auf eine Lagerfähigkeit von drei bis zwölf zu. Die Globuli werden mit einer wässrig-alkoholischen Wirkstofflösung der entsprechenden Wirksamkeit eingesprüht und anschliessend trocknet. Aus diesem Grund dürfen Kügelchen, nachdem sie die Primärverpackung hinterlassen haben, nicht mehr in denselben Behälter zurückgeführt werden. Der Zuckerrohrzucker ist wasseraufnahmefähig, weshalb die Kugeloberfläche rasch mit einem Wassermolekül gefüllt wird, das keinen Platz in der Medikamentenflasche hat.

Damit stellt sich auch die Fragestellung, ob Globuli mit der Handfläche angefasst werden dürfen. Wenn es sich um eine sehr kurze Zeitspanne handelt, ist dies nicht kritisch, also: Legen Sie die Globuli auf Ihre Handfläche und dann in Ihren Maul (Ihre eigene oder die der Kinder), ohne lange mit ihnen umzugehen. Wenn man davon ausgeht, dass die Kügelchen an einem trockenen Ort gelagert werden und die Entfernung auch bei geöffneter Trinkflasche rasch erfolgt, dann ist eine lange bis sehr lange Haltbar.

Dies kann aus fertigungstechnischen Gründen nicht so strikt für Tabs wie für Globuli erfolgen, da hier ein pulverförmiges Produkt gepresst wird. Wer auf jeden Fall einen Esslöffel ins Spielgeschehen einbringen will, was eigentlich nur beim " Springen " sinnvoll ist (Globuli in Wässern mit raschem Auflösen, um homöopathische Energien zu aktivieren), wird gefragt: Ob metallisch oder plastisch?

Normalerweise siegt bei diesem Preisvergleich der Kunststofflöffel, denn Hahnemann erwähnte in seinen Berichten, dass Metall die Homöopathie in ihrer Wirkung beeinträchtigen kann. Wer strikt nach Hahnemann arbeitet, greift zum bekannten Hörnerlöffel, der sich von Zeit zu Zeit in den Abgründen eines Rezeptkastens befindet. Da die zu Hahnemanns Zeit verwendeten Materialien oft kontaminiert waren, stellte Hahnemann fest, dass heftige Metallreaktionen eine Beeinträchtigung der homeopathischen Energien verursachen können.

Das hat heute keine mehr Sinn, denn Globuli werden unter ?a auch in Edelstahl-Kesseln großtechnisch gefertigt und funktionieren trotzdem. Übrigens: Was ist mit den gespritzten Homöopathika? Es wird auch allgemein angenommen, dass jede Art von Strahlen die Homöopathie-Störungen und die Zerstörung der Wirkung von Medikamenten verursachen kann.

Zu diesem Thema gibt es mindestens eine Fachpublikation [1]: Der Effekt von Elektromagnetfeldern auf Homöopathika wurde mit homöopatischem Tyroxin und seiner Auswirkung auf "Hochlandfrösche" erforscht. Das mag etwas seltsam erscheinen, aber das Resultat hat ergeben, dass es für die Homöopathie irrelevant ist, ob das Medikament mit oder ohne elektromagnetische Strahlen in Kontakt kommt.

Bei den meisten Homöopathen herrscht Einigkeit darüber, dass weder das Abtasten in der Pharmazie oder im Grosshandel noch die Fluoroskopie am Airport einen negativen Einfluss auf die Homöopathie hat. Im Flugverkehr wird jedoch eine aluminiumbeschichtete Strahlenschutzbeutel als Verpackung für die Globuli-Flaschen empfehlen. Gegenwärtig gibt es Berichte, dass die Mikrowellenbestrahlung Homöopathika wirkungslos macht, indem sie einfach in der unmittelbaren Umgebung des Mikrowellenofens (meist neben oder auf ihm) platziert wird.

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