Homöopathie D6

Homeopathie D6

So entspricht die Potenz D6 im homöopathischen Sinne ungefähr der Potenz C6. Die am häufigsten verwendeten Materialien sind D6 bis D30 und C6 bis C30, möglicherweise Q1 bis Q6. Wofür steht D6 tatsächlich? Zur Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln

Eigentlich vielleicht nicht so eine alberne Vorstellung von Hahnemann: toxische Drogen zu verwässern, um sie in sehr niedrigen Dosen an die Betroffenen verteilen zu können. Aber Hahnemann wollte mehr als das: Er wollte nicht vor allem toxische Substanzen auflösen, sondern alle seine Drogen potenzieren. Dazu verdünnt er z.B. einen Tröpfchen der aufgelösten Ursubstanz mit 9 Tröpfchen Weißwasser oder Spiritus, schüttelt die erhaltene Masse heftig, indem er sie bevorzugt auf ein ledernen Buch klopft, dann nimmt er einen Tröpfchen und verdünnt diesen wieder mit 9 Tröpfchen Weißwasser oder Spiritus, schüttelt ihn......

Dabei erhoffte er sich ein solches Präparat, dass sich der stoffliche Teil der ursprünglichen Substanz zwar immer kleiner werden würde, sich aber die "Essenz/Energie" der Medizin nun in immaterieller Gestalt entfalten würde. Daher gibt es in der Homöopathie unterschiedliche Wirkungsweisen. Es gibt auch C-Potentiale, bei denen ein Tröpfchen der ursprünglichen Lösung mit je 99 Tröpfchen weiter aufbereitet wird.

Nach Hahnemanns Ideen besagt die Menge der Zahlen hinter dem D oder C jedoch, dass ein homeopathisches Mittel umsomehr funktioniert, da es nun immer wirkungsvoller wird, was die von Hahnemann beschriebene spezielle "energetische" Heilung betrifft. Sie können von uns akzeptiert werden und als Homöopathinnen mitarbeiten. So gibt es 1 Tröpfchen Originallösung in fast 1 Mio. Tröpfchen Wasser/Alkohol, für ein Tröpfchen T12 ist es bereits 1: 1 Trillion (12 Nullen), für ein Tröpfchen D15 1: 1 Trillion (15 Nullen).

So viele waren für mich schon immer schwierig vorzustellen, aber es ist gewiss, dass man bei einer solchen Verwässerung nicht mehr davon ausgehen kann, dass der einzelne Fall noch einen Effekt im Organismus auslösen kann. Allerdings beschreibe und erkläre er nirgendwo, wie die Verwässerung und das Zittern einer Substanz eine heilende Kraft entfalten solle.

Wenn wir ehrlich sind, können wir als Homöopathinnen und Homöopathen das bis heute nicht besser nachvollziehen. Viele Forscher würden sich über dieses Phantom, über dieses Naturwunder freuen: Verdünnung, Zittern, Masse wird spirituell/"Energie". In der Homöopathie - eine Spurensuche.

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