Homöopathie Schweiz

Homeopathy Schweiz

Die Homöopathie Schweiz - Patientinnenorganisation für die schonende Heilungsmethode Homeopathische Mittel haben keine Nebenwirkungen, wenn sie nach den Grundsätzen der Homöopathie und in der richtigen Dosis verabreicht werden. Aus homöopathischer Perspektive ist die Gesunderhaltung ein lebendiges und ausgeglichenes Leben, das der Mensch zu erhalten achtet. Nach Angaben der WHO ist der Gesundheitszustand ein perfekter körperlicher, geistiger und sozialer Wohlstand und nicht das Nichtvorhandensein von Krankheiten oder Behinderungen.

Die Patientinnenorganisation Homöopathie Schweiz will mit ihrem Leistungsangebot den Interessenten den Zugang zu der schonenden Heilungsmethode aufzeigen. Die Homöopathie als Patientin oder Patient zu verankern und als eine der anerkanntesten Behandlungsmethoden im Schweizer Gesundheitssystem zu pflegen, ist für uns als Patientin oder Patient ein Anliegen. Um das Wissen über die Homöopathie zu vermitteln, führen wir verschiedene Aktionen und Aktionen durch.

Wir geben auch Sachinformationen über die schonende Heilungsmethode.

Die Schweiz als Etappenziel für Globuli-Fans

Die Tatsache, dass die Krankenversicherungen in Deutschland für Alternativbehandlungen aufkommen müssen, ist ein Beleg für die Effektivität der Methodik für die deutschen homöopathischen Unterstützer. Die Homöopathie ist mehr als nur ein Hobby? In Deutschland wird die Diskussion auch heftig geführt - und die Homöopathen bezeichnen die Schweiz immer wieder als ein Vorbild für den Einsatz alternativer Heilmethoden.

Cornelia Bajic, Präsidentin des Zentralverbandes der homöopathischen Ärztinnen und Ärztinnen Deutschlands (DZVhÄ), und ihr Arbeitskollege Michael Frass haben in einem Beitrag für die "Ärztezeitung" kürzlich geschrieben, dass die Schweiz zur Jahresmitte 2017 bekräftigt habe, dass "die Homöopathie die Voraussetzungen für eine wissenschaftliche Bewährung von Effektivität, Zweckmäßigkeit und Kosteneffizienz erfüllt". Dies ist die rechtliche Grundvoraussetzung für die Aufnahme in den Leistungsumfang der gesetzlichen Grundversorgung - anders als in Deutschland, wo die Krankenkassen die homöopathischen Leistungen bezahlen dürfen, aber nicht müssen.

Nicht erwähnt wird, dass die Schweiz, wo die Krankenversicherung für die homöopathischen Therapien bezahlt, nicht als Nachweis für ihren wissenschaftlichen Charakter interpretiert werden kann. Damals haben sich zwei Dritteln der Wähler für den Gegendruck zur Aktion "Ja zur Komplementärmedizin" ausgesprochen (siehe auch Ergänzungstext).

Letztes Jahr hat der Bundsrat beschlossen, fünf Behandlungsalternativen endgültig in den Katalog der Grundversicherungsleistungen - auch der Homöopathie - aufzunehmen. Darin sind fünf verschiedene Behandlungsmethoden enthalten. In der Krankenkasse müssen alle ärztlichen Dienstleistungen die so genannten WZW-Kriterien erfüllen: Sie müssen effektiv, zweckmäßig und kostengünstig sein. Die Effektivität der Homöopathie ist nicht nachgewiesen, weshalb das BAG mit einem Kunstgriff den Willen der Menschen umsetzte.

"Man geht davon aus, dass die homöopathischen Dienstleistungen, die von Fachärzten mit angemessener Fortbildung durchgeführt werden, den Charakter von Pflichtleistungen haben, weil man davon ausgeht, dass die Dienstleistungen effektiv, zweckmäßig und kostengünstig sind", sagt BAG-Sprecherin Grégoire Gogniat. Eine solche Prüfung können die Kassen, Ärztekammern oder Patientenverbände - wie bei "konventionellen" medizinischen Dienstleistungen - nachfragen.

Nach Gogniat müsse die Berufsorganisation der homöopathischen Mediziner dann den Nachweis über die Erfüllung der WZW-Kriterien führen. Patientvertreter haben kein eigenes Einschränkungsinteresse, und homeopathiekritische Mediziner wollen kaum Konflikte mit ihren globuli-verschreibenden Patienten. Die beiden Krankenkassenverbände Kurafutura und Gesundheit sind sich einig: Eine Abschaffung der Homöopathie wäre nicht unerwünscht, aber niemand will geeignete Maßnahmen ergreifen.

Für die Krankenkassenvertreter ist deutlich, dass sie, wenn sie sich weniger als zehn Jahre nach dem Referendum gegen die Homöopathie einsetzen, unpopulär werden würden. Außerdem sind die Ausgaben für die Homöopathie verhältnismäßig gering: Von den rund 30 Mrd. Schweizerfranken in der Krankenversicherung entfallen nur 7,8 Mio. auf sie. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass die deutsche Homöopathieanhängerschaft die Schweiz weiter beneidet. ni.

  • Ärztinnen und Ärztinnen, die die Homöopathie und vier weitere Alternativtherapien nutzen, können ihre Dienstleistungen über die gesetzliche Krankenkasse nachweisen. Schon 1998 zog ein landesweites Forschungsprojekt (NFP 34) ein positives Resümee über die Homöopathie: Die Methodik sei weder effektiv noch kostensparend, so der Titel der Studie, die sechs Milliarden Schweizer Franken ausmachte.

Ungeachtet dieser nüchternen Einschätzung hat Bundesrätin Ruth Dreifuss 1999 die Homöopathie und Co. in die Leistungsliste der Basisversicherung aufgenommen. Mit dem Studiengang Evaluierung der Komplementärmedizin (PEK) soll geklärt werden, ob die fünf komplementärmedizinischen Therapien den Erfordernissen des Gesundheitsversicherungsgesetzes für krankenversicherungspflichtige Dienstleistungen entsprechen: Sie müssen effektiv, zweckmäßig und kostengünstig sein (WZW-Kriterien).

Die vorliegenden Erkenntnisse sind für die Homöopathie vorteilhaft. Sie weisen eine niedrige Effektivität für die Homöopathie auf, die nur durch den Placebo-Effekt erklärt werden kann. Nachdem diese Erkenntnisse bekannt geworden sind, teilt Bundesrat Pascal Couchepin mit, dass die kontroversen Behandlungsformen aus dem Leistungskatalog der solidarischen Basisversicherung gestrichen werden. Sie wollen die komplementäre Medizin zu einem festen Bestandteil der Krankenkassen.

Die Schweizer Bevölkerung hat 2009 mit einer klaren Mehrheitsentscheidung von 67 Prozentpunkten die Verfassungsvorschrift "Zukunft mit Komplementärmedizin" akzeptiert. Diejenigen, die die ganze Sache nicht kennen, können leicht den irrtümlichen Anschein erwecken, dass die Schweiz der Homöopathie das Gütesiegel verliehen hat.

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