Homöopathische Arzneimittel

Homeopathie-Medizinprodukte

Die Homöopathie ist eine Stimulationstherapie zur Behandlung einer Krankheit, vor allem durch Mittel, die nach dem sogenannten Ähnlichkeitsprinzip funktionieren. Homöopathische Medizin - Homeopathy - Homeopathie Die meisten Menschen denken bei Homöopathika an die kleinen weissen Kugeln, die Kugeln. Während einer Homöopathiebehandlung können aber auch andere Arzneimittel verwendet werden. Sie alle haben eines gemein, angefangen als Kugeln oder in Form von Tropfen, ob als Salbe oder Spritze, sie alle werden nach den rechtlichen Vorschriften des offiziellen Homöopathischen Arzneibuches, HAB 1, produziert.

Die HAB beinhaltet die allgemeingültigen Grundsätze für die Produktion und Analyse von homöopathischen Arzneimitteln. Die zahlreichen Werke und Publikationen von Samuel Hahnemann sind die Basis für dieses Arzneibuch, das eine ständige Vorbereitung der Medikamente gewährleistet. Folglich ist ein nach den Bestimmungen des HABM hergestelltes Arzneimittel ein homöopathisches Arzneimittel. Die Bandbreite der Ausgangsstoffe, aus denen homöopathische Mittel zubereitet werden können, ist nahezu unbegrenzt.

Von Schlangen- oder Anlagengift, Metall und Säure über Seeschwämme bis hin zu einheimischen Wald- und Wiesengewächsen wird alles genutzt. Kräutermedizin. Grundsätzlich kann jede beliebige Anlage - ob frisches oder getrocknetes - zur Herstellung eines homöopathischen Mittels herangezogen werden. Für einige Medikamente wird die ganze Anlage benutzt, für andere werden nur Teile der Anlage benutzt, wie z.B. die Pflanzenwurzeln, Blättchen, Samen oder Blumen.

Dabei werden sehr ungewöhnliche und toxische Gewächse wie Belladonna, Belladonna oder Alltagspflanzen wie Bellis Stauden, Margeriten oder auch einheimische Heilpflanzen wie z. B. Ambrosia, Calendula, Ringelblume, etc. eingesetzt. Für die Herstellung von Medikamenten wird der gesamte Körper teilweise oder nur ein Tierprodukt, wie z.B. ein Schlangegift, aufgenommen. Die homöopathischen Mittel werden aus der Biene, dem Kalmar oder der Klapperschlange zubereitet.

Unorganische Drogen. Metall wie z. B. Metall oder Metall werden gerieben, nicht-metallische Stoffe wie z. B. Natriumsulfate, Salze oder Chlordioxid werden zur Produktion eingesetzt. Als Ausgangsprodukt dienen entkeimte Produkte für Menschen oder Tiere, wobei Sekret oder Gewebestücke zum Einsatz kommen. Die erste Stufe in der Produktion von Arzneimitteln ist die Art, die medizinische Kraft aus Natur- oder Rohstoffquellen in die Flaschen oder Dosen zu bringen.

Ethanol ist der so genannte Hilfsstoff. Ein Lösungsansatz ist eine Mischung aus einem basischen Medikament und einem Flüssig-Träger. Dabei werden Stoffe wie z. B. Salz oder Flüssigsäuren wie z. B. essigsaure Stoffe aufgelöst. Verreibung ist eine mit Laktose geriebene lösliche Masse, wie z.B. Sand oder Fluorit. In der HAB kann man die Produktion der Verreibung wie das Kochrezept für eine Gebäckmischung lesen: Der Hilfslaktose wird in drei Teile gegliedert.

Die erste Terz wird zunächst für einige Zeit in einem Porzellanmörtel allein gerieben, dann wird das Grundarzneimittel zugegeben und beide werden für sechs Min. gerieben. Dann mit einem Porzellanspachtel viermal kratzen, sechs Mal reiben, viermal kratzen, dann das zweite Dritteln der Laktose hinzufügen und erneut kratzen.

Die zweite Phase der aufwändigen Herstellung des Homöopathiemittels ist nun die Stärkung. Potenzialisierung ist das Erwachen und die immer stärkere Stärkung der heilenden Kraft in einer zu einem Medikament werdenden Droge. Dazu wird das Ausgangsmaterial verdünnt und durch Schütteln oder Reiben energetisch aufbereitet. In § 269 des Organons Hahnemann wird diese Erkenntnis beschrieben, dass die abwechselnde chemische Zerreibung einer Chemikalie und ihre Verwässerung versteckte Dynamikkräfte einer Chemikalie freisetzt.

Diese Änderung der Dilution und des Schütteln ist absolut notwendig, damit sich aus der Angelegenheit die Entwicklung der medizinischen Kraft entfalten kann. Ein alleiniges Verdünnen der Substanz ohne die dazwischen liegenden Schritte des Schüttelns verursacht diese Medikamentenentwicklung nicht. Der C ist die Kurzform für Centesimal, das Mischungsverhältnis ist 1:100. Der Q- ist die Kurzform für Firlefanz, LM ist die tatsächlich fehlerhafte Rechtschreibung für die Latin50. 000, das Mischungsverhältnis ist 1:50.000. A D1 wird mit einem Flüssighilfsstoff gebildet, bei dem ein Gewichtsteil der Harninkeltinktur mit neun Gewichtsanteilen Wasser-Ethanolgemisch aufbereitet wird.

Verreibungen ergeben sich dementsprechend durch die Zerreibung mit einem Stößel. Der Potenzgrad D2 wird erhalten, indem man einen Gewichtsanteil von D1 einnimmt, ihn mit neun Gewichtsanteilen Wasser-Ethanol-Gemisch auflöst und schüttelt. Denn als Fertigarzneimittel stehen in der Apotheke unterschiedliche Dosierungen zur Verfügung. Sie sind auch als sehr kleine Perlen verfügbar, die sich besonders gut für die Therapie von Kleinkindern und Kleinkindern eignen.

Die Herstellung von Kugeln erfolgt durch Übertragung einer Verdünnung auf Zuckerperlen durch gleichmäßiges Befeuchten der Perlen. Ein weiterer häufiger Anwendungsfall sind Verdünnungen, das sind Flüssigmedikamente. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass sie zu 62% aus Alkohol besteht und daher nicht für die Verwendung bei Kindern oder Alkoholikern geeignet sind.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass z.B. beim Transportieren von nicht mehr vollständig befüllten Probengefäßen das Medikament durch die Shaking-Bewegungen potenziert wird. Sie werden aus der jeweiligen Trituration herausgepresst und mit der Angabe des Verdünnungsgrads der eingesetzten Trituration versehen. Im homöopathischen Arzneibuch werden auch andere Verabreichungsformen erwähnt, die in der Anwendung jedoch kaum eine Bedeutung haben: Flüssigverdünnungen zur Einspritzung, Flüssigkeitseinreibungen, Salben, Suppositorien und Tropfen im Auge.

Damit steht ein nahezu unbegrenztes Sortiment an Homöopathiemitteln zur Auswahl. Im Schatz der Homöopathie gibt es über 2.500 Heilmittel, die ihrerseits in unterschiedlichen Wirkungsgraden und Dosierungen aufbereitet werden. Auf der Suche nach einer milden Medizin entwickelte er eine neue Form der Zubereitung. Bei den ersten drei Potenzierungsschritten handelt es sich um eine Trituration im Mörtel.

Zuerst wird die Ausgangssubstanz bei dem vorstehend genannten Verfahren mit der 100-fachen Laktosemenge eingerieben. Die C 1-Potentiation wird 2 mal im Verhältniss 1:100 mit Laktose wieder aufgelöst und eingerieben. Dadurch wird die C 3 Zerreibung erlangt. Der nächste Potenzierungsschritt erfolgt durch weitere Verwässerung mit Ethylalkohol im Mischungsverhältnis 1:50.000. Vor jedem weiteren Verwässerungsschritt erfährt das Arzneimittel 100 weitere Stöße.

Das Medikament sollte nach Möglichkeit am Morgen, unmittelbar nach dem Stehen und auf jeden Falle vor dem Putzen der Zähne einnehmen werden. Der Wirkstoff wird dann mit kontinuierlich steigender Wirksamkeit verabreicht, bis die am Anfang der Aufnahme verschwundenen Beschwerden wieder auftreten.

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