Homöopathische Medikamente Liste

Liste der homöopathischen Arzneimittel

Welche Aspekte sind bei der Lagerung homöopathischer Arzneimittel zu beachten? Lernen Sie die beiden Arten von homöopathischen Arzneimitteln kennen: einzelne und komplexe. Produktion und Vertrieb von homöopathischen Arzneimitteln in der Schweiz: Gesetzliche Vorschriften und deren Anwendung - Volltext - Swiss Journal of Integrative Medicine 2014, Vol. 26, No. 3

In der Regel geht es bei der Diskussion über die homöopathische Medizin um die Suche nach dem richtigen Homöopathika, dem sogenannten Simil. Das ist das Anliegen von Homöopathen und Homöopathen und kann bei langlebigen, von ihnen Betroffenen, die inzwischen von ihnen befreit sind, unglaubliche Lebensfreude bereiten. Anschließend erfolgt ein Abgleich der betreffenden Homöopathika in der Materia medizinica, der schließlich zur Wahl eines Homöopathika mit der entsprechenden Wirksamkeit führen wird.

Die meisten Kurse für Homöopathie sprechen über neue Anamnesetechniken, Interviews, Repertorisation und Materialvergleich. In solchen Fällen wird bisweilen auch über die Produktion homöopathischer Medikamente diskutiert, was ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil der Homöopathie ist. Schließlich nutzt eine sorgsame Wahl des richtigen Heilmittels nichts, wenn der Betroffene schließlich Kügelchen oder Drops nimmt, die aufgrund unvorsichtiger Produktion nicht oder nicht effektiv genug sind?

Daher sollte der Qualität der homeopathischen Medikamente oder der Wahl eines Produzenten solcher Zubereitungen, der die behördlichen Auflagen und die homöopathische Überlieferung aus Hahnemann exakt einhält, mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden (Abb. 1). Eine einzige homöopathische Dosis nehmen. Denn das ist doch ganz klar: Gerade in der Homeopathie sollten Mediziner und Heilpraktiker, die Patienten behandeln, großen Wert auf die Seriosität eines Pharmaherstellers legen.

Nutzt ein Unternehmen, das homöopathische Medikamente produziert, die gleichen Rohstoffe, die auch bei der Durchführung von Tests homöopathischer Medikamente durch die Homöopathiepioniere eingesetzt wurden? Fakt ist, dass homöopathische Medikamente, die nicht von Menschenhand auf mind. dreißig Potenzen, im Idealfall noch höhere, Potenzen entfaltet werden, weniger effektiv sind als solche, bei denen eine sehr geduldige und geduldige Frau vor dem Ledergerüst steht, auf dem von Menschenhand eine Potenzierung erfolgt.

Es gibt in der Schweiz jedoch homöopathische Unternehmen, die ausschließlich per Maschine potentisieren und immer noch viele homöopathische Arzneimittel einführen! Das sind Dinge, die homöopathische Mediziner und Heilpraktiker berücksichtigen müssen - gerade heute im Internetzeitalter, in dem zahllose Provider im Internet mit verführerischen Offerten für Aufmerksamkeit sorgen. Weiterhin erhebt sich die Fragestellung, wer einem Patient die verschriebene homöopathische Medizin gibt?

Die Homöopathin selbst, eine Pharmazie, mit der sie arbeitet und zu der sie den Kranken entsendet, oder überlassen sie es dem Kranken, das vorgeschriebene homöopathische Mittel zu erhalten? Dabei hatte Hahnemann den Hinweis erteilt, dass homöopathische Arzneimittel selbst hergestellt und verabreicht werden sollten[1]. Zu wenig Zutrauen in die Apotheker der Zeit und den Verdacht, dass sie seine Produktionsanweisungen nicht einhalten würden, weil sie keinen Nutzen darin sähen.

Die Schweiz verfügt über Rechtsvorschriften zur Produktion und zum Vertrieb von traditionellen Medikamenten sowie von Homöopathika und Anthroposophika. Der direkte Abgabensatz durch den Homöopath ist nur in den Kanton zugelassen, in dem die so genannte Selbstentschädigung gesetzlich zulässig ist. Ein weiteres Problem ist die Produktion, für die es separate Rechtsvorschriften gibt.

Basis für die Arzneimittelherstellung ist 5 des Medizinproduktegesetzes (HMG), das ein geeignetes betriebliches Gütesicherungssystem fordert. Neben den bekannten Grundsätzen der Good Manufacturing Practice (GMP) sind bei der Zubereitung von Homöopathen und Anthroposophen folgende Punkte zu beachten 2 werden auch die erkannten besonderen Herstellungsanforderungen der Homöopathie und Anthroposophie erfüllt und angemessen dokumentiert[3].

  • der allgemeinen Vorschriften für Ausgangsmaterialien des Arzneibuchs, des Homeopathic Pharmacopoeia (HAB)[5], des Pharmacopé française[6] und des British Homoeopathic Pharmacopoeia[7], - der jeweils individuellen Monographien des HAB, des Pharmacopé française, des Pharmacopoeia oder, falls es keine Monografie gibt, der individuellen Monographien des HPUS (Homeopathic Pharmacopoeia der Vereinigten Staaten) oder der dazugehörigen Hochleistungsmonographien der Pharmazie.

In der schweizerischen Gesetzgebung[8] wird zwischen Homöopathika mit und ohne Hinweis unterschieden. Bei beiden Arzneimitteln muss der Produzent in erster Linie über eine Betriebserlaubnis[9] und aufgrund der Einhaltung verschiedener Auflagen und Erfordernisse nach dem HMG GMP-zertifiziert[2] sein. Im Falle von Homöopathika mit Indikationen muss bei Swissmedic ein vollständiger Zulassungsantrag mit Dokumentation über Güte, Unbedenklichkeit und Effektivität gestellt werden.

Ein vereinfachtes Genehmigungs- oder Notifizierungsverfahren[10] für die Genehmigung eines homogenen und indikationslosen Homöopharmakons ist vorgesehen. der Antrag auf Genehmigung eines Homöopharmakons ist nicht zulässig. Besonders komplex ist die Regelung, dass neben denjenigen, die rezeptpflichtige Medikamente liefern können (Ärzte, Apotheken), auch die Drogeriemärkte und "Personen mit entsprechender Ausbildung" Medikamente liefern können. Für die Produktion von Homöopathieprodukten ist jedoch eine Herstellungserlaubnis erforderlich.

Es gibt eindeutige rechtliche Regelungen für die Produktion von homöopathischen Arzneimitteln, die gewährleisten, dass diese nach GMP und den Richtlinien der homöopathischen Produktion erzeugt werden. Medizinische Homeopathen und Nichtmediziner sind gut beraten, die von einem solchen Unternehmen hergestellten homöopathischen Potenzmittel je nach Land und Zulassung ausschließlich zu verabreichen oder zu verschreiben/empfehlen.

Homöopathische Pharmakopöen, die weitgehend auf die Pharmakopöe Europaea übertragen wurden (Ph. Eur.).

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