Homöopathische Medizin

Homeopathie-Medizin

der Medizin zur Grundlage einer neuen Richtung. Homöopathische Medizin ist eine Methode der Komplementärmedizin. Die erstaunlichste Sache der Homöopathie ist ihre Medizin.

naturheilkundliche Behandlung

Homöopathische Medizin ist eine Methode der Komplementärmedizin. Erkrankungen werden mit aktiven Inhaltsstoffen bekämpft, die vergleichbare Beschwerden verursachen. Die homöopathische Medizin fungiert wie ein Gaspedal, das die selbstheilenden Kräfte des Organismus auslöst. Die Besonderheit der homöopathischen Medizin besteht darin, dass auch hochwirksame Medikamente eine ausgezeichnete Wirksamkeit haben. Die Stoffe - z.B. Kräuterwirkstoffe - werden in einem Alkohol-Wasser-Gemisch oder in Laktose in mehreren Schritten und nach festgelegten Prozeduren aufgelöst, geschüttelt oder eingerieben.

In Österreich ist die homöopathische Medizin eine ärztlich zugelassene Behandlungsmethode, die von Medizinern mit einem ÖÄK-Diplom in homöopathischer Medizin praktiziert wird. Die homöopathische Medizin wird in Österreich nicht von den Kassen, sondern von privaten Spezialversicherungen mitfinanziert. Einzelpräparate sind Kügelchen, Triturationen oder Flüssigpräparate eines einzigen Wirkstoffs, während komplexe Präparate eine fertige Mischung aus unterschiedlichen Homöopathika für gewisse Krankheiten sind.

Was für Erkrankungen werden mit der Homeopathie aufbereitet? Sie will den Menschen ganz allgemein fördern, damit er mit seinen Erkrankungen besser umgehen kann. Davon ausgeschlossen sind so genannte Komplexpräparate, die mehrere nachgewiesene homöopathische Mittel für eine spezifische Erkrankung beinhalten und nach der klinischen Diagnose in anwendungsfertiger Weise vermarktet werden. Sie werden von den Klassikern jedoch kritisch gesehen, da die Gesamtheit des Menschen nicht berücksichtigt wird, sondern eine Erkrankung mit mehreren Homöopathiemitteln auftritt.

Grundvoraussetzung für eine homöopathische Therapie ist, dass der Organismus und seine Körperzellen auf die Stimuli des Medikaments anspricht. Sowohl akut als auch chronisch auftretende Erkrankungen werden therapiert. Auch die homöopathische Medizin kann nicht die zerstörten Zell- oder Funktionskreisstrukturen auffrischen. In der Zwischenzeit veranlassen viele Familien ihre Schützlinge eine homöopathische Nachbehandlung. Dort kommen die gute Regelbarkeit und der Wille zur nebenwirkungsarmen Therapie zusammen.

Viele unproblematische akute Erkrankungen können auch mit Hilfe der Homeopathie therapiert werden. Dabei ist die Installation einer kleinen Medikamentenschatulle mit Homöopathika sehr nützlich. Bei welchen Erkrankungen wird die homöopathische Medizin nicht angewendet? Der reinen homeopathischen Behandlungsmethode sind kaum noch Grenzen gesetzt: Hier kann die homöopathische Medizin nicht die beste Lösung sein. Selbst wenn eine OP notwendig ist (z.B. ein Beinbruch) oder wenn Organsysteme unwiderruflich vernichtet werden, ist natürlich die Schulmedizin zu bevorzugen.

In jedem Falle kann die homöopathische Medizin mit einer orthodoxen medizinischen Versorgung verbunden werden. ¿Wie findet der Homöopath sein Gegenmittel? Ziel ist es, den Menschen in seiner Gesamtheit, Einzigartigkeit und Eigenart zu erfassen, was den Homöopath iearzt zum rechten Mittel bringt ("Simile"). Es gibt noch keine wissenschaftliche Begründung dafür, wie die homöopathische Medizin funktioniert. ¿Wie kann ich einen geeigneten homöopatischen Patienten aufsuchen?

Die Bestimmung des geeigneten Heilmittels für den Betreffenden ist die tatsächliche Tätigkeit des Heilpraktikers und oft eine große Aufgabe. Die homöopathische Tätigkeit darf in Österreich nur von Medizinern ausgeübt werden. Das Verzeichnis der Diplom-Homöopathen ist bei den Fachgesellschaften und Homöopathiegesellschaften erhältlich. Das Grundtraining, das bei der Österr. Fachgesellschaft für homöopathische Medizin und der Medizinischen Fachgesellschaft für antike homöopathische Erkrankungen abgeschlossen werden kann, umfasst drei Jahre und umfasst 200 theoretische und 150 praktische Stunden.

Es endet mit einer mundlichen Untersuchung und wird von der ÖÄK-Medizinischen Gesellschaft für Medizin e. V. ausgezeichnet, die das ÖÄK-Diplom "Komplementärmedizin: Homöopathie" auszeichnet.

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