Homöopathische mittel bei Schmerzen

Homeopathische Mittel gegen Schmerzen

Gespräch mit Dr. medizinisch Klaus Zak "Die Schmerztabletten aus der Sackgasse: Unter Schmerzen und unter den Mitteln dagegen litten Millionen". Das ist die Schlagzeile eines Artikels von Björn Bendig, der in der Fachzeitschrift "Die Naturheilkunde" in der Februarausgabe 2012 zum Titel-Thema "Schmerz und Reizung" veröffentlicht wurde. In einem begleitenden Gespräch mit Dr. medizin.

Klaus Zak, Facharzt für Orthopädie, Traumatologie und Homöopathie, wird die folgende Fragestellung verfolgt:

Worin besteht der Unterschied zwischen dem Verfahren der homöopathischen und dem der konventionellen Ärzteschaft bei der Therapie von Schmerzkranken? Dr. Zak sieht in der homöopathischen Schmerzbetreuung eine wesentliche Erweiterung eines ganzheitlichen Ansatzes, der einen EbM-konformen Ansatz und eine Osteopathiebehandlung zur Berücksichtigung psychischer und psychischer sowie physischer Aspekte mit einbezieht. Dr. Zak, die Therapie von Schmerzkranken mit Analgetika ist mit beträchtlichen Gefahren behaftet - insbesondere bei anhaltenden Schmerzen.

Ist die homöopathische Medizin eine gute Wahl? Dr. medizin. Klaus Zak: Aus homöopathischer Perspektive muss die Therapieindikation richtig sein. Auch wenn die homöopathische Medizin aus der Perspektive des Betroffenen und des Homöopathen die vernünftigste Behandlungsoption für eine chronische Erkrankung ist, kann man nicht von einer "alternativen Behandlung" reden. Dann ist die homöopathische Medizin nötig und logisch.

Der Zustand des Betroffenen, die Leistungsfähigkeit des Heilberufes, die derzeitige Lage und die Umstände des Einzelfalls deuten dann darauf hin, dass die homöopathische Medizin die vernünftige und heilende Entscheidung für das Wohl des Betroffenen ist. Worin besteht der Unterschied zwischen dem Verfahren eines Homöopathen und dem eines Hausarztes bei der Therapie eines Schmerzkranken?

Dr. }Klaus Zak: Kurz gesagt, die Schulmedizin erkennt nur die körperlichen "Symptome". Die ganzheitliche homöopathische Ärztin hingegen betrachtet alles: die mentalen, psychologischen und physisch-materiellen Bedingungen. Es geht darum, das homöopathische Mittel zu entwickeln, das für den einzelnen Menschen geeignet ist. Benötigt der Betroffene neben der homöopathischen Heilkunde auch eine Materialbehandlung wie die osteopathische Therapie?

Eine ganzheitliche Schmerztherapeutin nutzt diese Potenziale. Patientinnen und Patientinnen mit schweren Schmerzen sind in einer extremen Situation. Was sind die Besonderheiten, die dies an den Homöopathen aufwirft? Dr. medizin. Klaus Zak: Der Doktor muss die notwendigen Massnahmen im Einzelfall treffen und dann die Schmerzen so effektiv wie möglich eliminieren - lassen Sie uns eine Schulterluxation vornehmen.

Mit zunehmender Komplexität der Ausbildung des Arztes wird das Leistungsspektrum seiner Therapievariabilität natürlich erweitert. Er ist im Idealfall Homöopath, Osteopath, Unfallarzt, Orthopäde und Manualtherapeut. Wenn wir mit einer Schulterluxation fortfahren, bedeutet das: zuerst Schmerzlinderung, Diagnose, Repositionierung, X-Strahlen und dann Homöopathie, Krankengymnastik und Knochenerkrankungen. Darf die Homöopathie auch als Ergänzung eingesetzt werden?

Dr. ärztlich Klaus Zak: Nahezu jede chirurgische Schmerzerkrankung verlangt folgendes: zum einen die medikamentengerechte Therapie nach der Evidenz-basierten Heilkunde (EbM), zum anderen die knochentherapeutische Therapie, da die akute Schmerzerkrankung den Organismus beeinflusst. Die dritte ist die homöopathische Sichtweise, die auch die mentale und psychologische Dimension des Betroffenen umfasst.

Alles in allem kann der Homöopath sehr oft mithelfen, wenn die erwähnten Umstände es möglich machen und die schulische Betreuung "am Ende" ist. Welche Bereiche haben Sie bereits mit Erfolg in der Schmerzbehandlung mit der homöopathischen Medizin genutzt? Als Schmerztherapeutin gab es für mich beinahe immer eine Möglichkeit, die homöopathische Medizin sinnvoll einzusetzen: vom post- oder versehentlichen Sofortbehandlung von Arnika bis zu Bißwunden, Stichwunden - d.h. akute Befunde von Kopfende bis Zehen - Brüche, unterschwellige Zustände nach Zahnextraktion, Kopfschmerzen nach Altprellungen, Halsschmerzfolgen nach Mandelentzündung, chronische Nasennarbenschmerzen der Halswirbelsäule oder Schmerzen nach gynäkologischen endoskopischen Operationen bis hin zu Fisteln nach Altbeinfrakturen.

Kurz gesagt: Die Homeopathie ist oft das allerletzte As im Anmeldedeck. Existieren Untersuchungen oder Fallstudien, die die Effektivität der homöopathischen Medizin bei der Linderung von Schmerzen nachweisen? Dr. medizin. Klaus Zak: Ich selbst habe eine Publikation über die Verabreichung von Arnika nach der Operation mit einem guten Resultat gemacht. Mittlerweile haben mehr als 1.200 Patientinnen und Patientinnen an dieser Studie teilgenommen.

Bei keinem der beiden Patientinnen gab es eine Entzündung und keine Entzündung mit der Notwendigkeit einer weiteren chirurgischen oder medikamentösen Behandlung. Auf Schmerzmittel konnte jeder zweite Betroffene komplett auskommen. Wir konnten keine Begleiterscheinungen der Homöopathie nachweisen. Seitdem ist die Verabreichung von Arnika oder anderen geeigneten Homöopathiemitteln Teil unseres üblichen Postoperationsablaufs.

Dr. Klaus Zak: In den meisten FÃ?llen benutze ich osteopÃ?dische und homöopathische Behandlungen.

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