Homöopathisches Antibiotikum

Homeopathisches Antibiotikum

Die pflanzlichen Antibiotika zeigen wir Ihnen und erklären Ihnen, warum sie besser und schneller wirken. Man sagt immer, dass zu viele Antibiotika verschrieben werden, also suche ich nach etwas, das ich stattdessen nehmen kann. Fachartikel:Antibiotika - Homöopedia Die Antibiotika (Plural; Singulärform: "Antibiotikum") sind Stoffe, die das Vermehren von Kleinstlebewesen bereits in geringen Konzentrationen behindern ("bakteriostatische Wirkung"; "statisch" heißt Stagnation der Population) oder gar töten ("bakterizide Wirkung";

"-zid" heißt töten). Als Antibiotika gelten Stoffe, die von Schimmel oder Bakterium gebildet werden und damit in der Umwelt vorkommen, oder sie enthalten mindestens einen natürlichen Grundstoff.

Antiinfektiöse Chemie-Therapeutika sind im Unterschied zu Antibiotika reine synthetische Substanzen, die im Grunde genommen die gleiche Wirkung haben wie Antibiotika. Heute ist der Gebrauch von Chemie-Therapeutika bei malignen Krankheiten oft die einzige bekannt und nur für die Chemotherapie vorgesehene Indikation. Verweist dieser Beitrag auf "Antibiotika", so sind "antiinfektiöse Chemotherapeutika" unauffällig in diesem Terminus enthalten:

In wörtlicher Weise (anti = gegen und bio = Leben) ist der Ausdruck "Antibiotikum" eine Überzeichnung. Die Antibiotika richten sich nicht gegen "alles Leben", sondern nur gegen das Überleben von Krankheitserregern, wodurch die Fortpflanzungsunfähigkeit von Krankheitserregern bereits ein wichtiges Anliegen ist. Die Antibiotika haben eine gezielte Wirkung auf den Stoffwechsel der Zellen und nutzen die unterschiedlichen Stoffwechselprozesse.

Stoffwechselprozesse, die in allen Lebewesen gleichermassen ablaufen, sind für einen Befall durch Antibiotika nicht geeignet, da sie alle Lebewesen, auch die des Organismus des Wirtes, angreifen. Die Antibiotika sind daher grundsätzlich auch für den Organismus des Wirtes gesundheitsschädlich und können nur im lebendigen Organismus verwendet werden, da ihre Wirkung gegen Krankheitserreger wesentlich größer ist als die gegen den Erreger.

Mit zunehmender Differenz zwischen der "minimalen Hemmkonzentration" für Keime und Wirte sind die Begleiterscheinungen des antibiotischen Mittels umso geringer. In diesem Fall sind die Begleiterscheinungen. Je kleiner dagegen die Differenz zwischen der Mindesthemmungskonzentration für Keime und Wirtsorganismen, umso höher ist die toxische Wirkung eines Gegenmittels. Diese können auch dann von Bedeutung sein, wenn z.B. die Ausscheidung des Antibiotikas aus dem Organismus durch Leber- oder nierenbedingte Erkrankungen hinausgezögert wird, so dass es zu hohen Dosierungen kommen kann.

Der inhibitorische Effekt von Antibiotika auf Krankheitserreger kann außerhalb des Organismus ("in vitro", z.B. in einem passenden Laborgefäß) erprobt werden. Bei der Verwendung von Antibiotika im Patient ("in vivo") wird die Hemmwirkung des antibiotischen Mittels durch den Einfluß des Abwehrsystems des Gastorganismus verstärkt. Die Antibiotika können nur die Keimbelastung (die Anzahl der Krankheitserreger) reduzieren.

Die für den Aufbau der Zellwand notwendigen Module werden durch Antibiotika-Moleküle abgelöst, so dass der Aufbau der Zellwand nicht gelingen kann. Das Ruheverhalten der Krankheitserreger wird nicht beeinträchtigt. Die Antibiotika sind in einem psychomedizinischen Zusammenhang oft gleichbedeutend mit "schlechter Medizin". Oft werden sie als "chemische Clubs" oder "Antibiotikaclubs" bezeichnet. Bei solchen - Fehleinschätzungen werden die hocheffektiven Antibiotika nicht nur durch den Placebo-Effekt jedes Medikaments und jeder medikamentösen Therapie, sondern auch durch das schädliche Gegenstück, den Nocebo-Effekt, beeinträchtigt.

Es wird oft vermutet, dass Antibiotika mehr schädlich als nützlich sind. Dieser Verdacht ist unbegründet, wenn Antibiotika nach den Gütekriterien der heutigen medizinischen Forschung verwendet werden. Die moderne wissenschaftsorientierte Schulmedizin ist ohne eine rationelle Antibiotika-Therapie nicht mehr vorstellbar. Die Antibiotika sind nicht durch einen chemischen Zusammenhang gekennzeichnet, sondern nur durch die Häufigkeit, mit der sie gegen Mikro-Organismen wirken.

Es gibt natürlich eine Gruppe von Antibiotika, deren Mitglieder in chemischer Beziehung zueinander stehen. Die Antibiotika sind effektive Arzneimittel im Bereich der Bekämpfung von Infektiositäten, die nicht durch Krankheitserreger hervorgerufen werden. Die Verwendung dieser Arzneimittel muss genau abwägt und die Wahl der Zubereitungen muss gezielt erfolgen. Im Grunde genommen sind nicht alle Krankheitserreger erregend. Auch potentiell krankheitserregende Krankheitserreger machen uns nicht immer krank: Wir wohnen in Lebensgemeinschaft mit den meisten Keimen ohne Probleme.

Ein bloßer Befall des Organismus mit Krankheitserregern ist zunächst völlig unbedenklich: Die Krankheitserreger zählen zur so genannten "physiologischen Standortflora". Nur wenn das Abwehrsystem des Organismus gestärkt wird und die eigene Abwehrkräfte des Organismus die Krankheitserreger bekämpfen, gibt es eine "Infektion" mit der Konsequenz einer "Entzündung". Krankheitserreger, die durch Antibiotika getötet oder wenigstens hemmt werden, werden als "empfindlich" oder "empfindlich" eingestuft.

Der Aufbau von Resistenzen gegen pathogene Krankheitserreger ist in der heutigen Wissenschaft ein Problemfeld, vor allem, wenn Krankheitserreger gegen viele Antibiotika Resistenzen entwickeln ("multiresistent"). Der Mensch und die höheren Tierarten dagegen sind von Haus aus gegen Antibiotikaresistenz. Sonst würden auch Menschen und übergeordnete Tierarten einen "Antibiotikagriff" nicht aushalten. Antivirenmittel, gegen die Mensch und tierische Umwelt nicht widerstandsfähig sind, können nur als Mittel zur Desinfektion eingesetzt werden.

Mit zunehmender Empfindlichkeit der Keimart gegenüber einem Antibiotikum ist ihr Wirkungsspektrum umso "breiter". Bei den meisten verwendeten Antibiotika handelt es sich um so genannte "Breitbandantibiotika". Es gibt jedoch keine "Vollspektrumantibiotika": Es gibt kein Antibiotikum, das bei allen Keimtypen gleichwertig ist. Bei " Mischinfektionen " mit mehreren Keimtypen ist es auch möglich, dass einige Krankheitserreger bei Verwendung von Breitbandantibiotika nicht im Wirkungsspektrum des jeweiligen Wirkstoffs enthalten sind und so die Behandlung aushalten.

Ist dies der Falle, muss die Antibiotikatherapie mit anderen Mitteln - und anderen wirksamen Spektren - fortgeführt werden. Verzichtet man auf die Weiterführung der Behandlung, könnten sich die wenigen resistenzfähigen Krankheitserreger, die den "Angriff" überstanden haben, ungestört vervielfältigen und zu einem Rezidiv ("Rezidiv") auslösen. Das Problem dabei ist, dass widerstandsfähige Krankheitserreger ihre Resistenzeigenschaften von ihren Kindern übernehmen.

Deshalb ist es nicht nur nützlich, sondern auch notwendig, gegen ein Antibiotikum resistente Krankheitserreger mit einem anderen Antibiotikum zu töten, für das sie sensibel sind. Oftmals ist es jedoch nicht zweckmäßig, zwei oder mehr Antibiotika in einer festen Kombination zu applizieren. Oft fehlt nicht nur die gewünschte Stärkung der Wirksamkeit, sondern verschiedene Antibiotika bewirken vor allem eine Schwächung der Wirkkraft.

Die Antibiotikatherapie endet erst, wenn der letze Krankheitserreger getötet wurde. Zu diesem Zweck muss die Dosis der Antibiotika hoch genug und die Verwendungsdauer lang genug sein. Aus medizinischer Sicht ist es durchaus zulässig, bei kleineren Erkrankungen auf den Gebrauch von Antibiotika zu vermeiden und sich auf die körpereigene Immunabwehr zu verlassen.

Nach der Entscheidung für den Antibiotikaeinsatz muss die Behandlung jedoch nach den oben beschriebenen Richtlinien erfolgen - in ausreichender Dosierung und für ausreichende Zeiträume. Vor allem muss natürlich sichergestellt sein, dass die zu beseitigenden Krankheitserreger grundsätzlich gegenÃ??ber dem ausgewÃ?hlten Antibiotikum sind. Es ist nicht möglich, im Voraus zu wissen, ob sensible Krankheitserreger eine Resistenzbildung haben.

Wurde ein Stammbaum einer grundsätzlich sensiblen Keimart bereits vor der Entzündung widerstandsfähig, so besteht ein "Primärwiderstand". Eine Sorte einer hauptsächlich sensiblen Art, die während der Antibiotikatherapie resistenter geworden ist, hat eine "Sekundärresistenz" gebildet. 3 ] Sorten, die während der Antibiotikatherapie eines Menschen eine Sekundärresistenz aufgebaut haben, sind in erster Linie gegen einen anderen Menschen widerstandsfähig, der anschließend mit diesem Erregerstamm infiziert wurde.

Das bedeutet, dass es in der Pflicht von Ärzten und Patientinnen liegt, dafür zu sorgen, dass Krankheitserreger, die eine Sekundärresistenz aufgebaut haben, nicht als primärresistente Sorten auf andere Patientinnen übertragbar werden. Werden für die Wahl des Antibiotikas exakte Angaben verlangt, kann im Vorfeld im Voraus im Labor eine " Erreger- und Resistenzanalyse " vorgenommen werden.

Doch auch ohne Bestimmung des Erregers und der Resistenz ist exakt bekannt, welche Krankheitserreger nicht zum Wirkungsspektrum eines antibiotischen Mittels auftauchen. Es ist auch absurd, Antibiotika gegen Grippeviren zu verwenden. Bei empfindlichen Keimen kann, wie bereits erwähnt, durch Mutationen eine Resistenz gegen Antibiotika entstehen. Durch die sehr kurze "Generationszeit" der Krankheitserreger entstehen rasch die Konsequenzen der Resistenzbildung.

Selbst bei Verwendung geeigneter Antibiotika, d.h. solcher, gegen die die Krankheitserreger keine angeborene Widerstandskraft haben, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Ansteckung trotz der angeborenen Sensibilität der Art mit einem überwiegend resistentem Stammbestand erfolgte. Das verwendete Antibiotikum erweist sich in diesem Falle als wirkungslos. Der Patient hat keinen Einfluß darauf, welche Krankheitserreger und welche Stämme ihn infizieren; es ist nicht die Verantwortung des Betroffenen.

Eine Patientin, die mit einem resistentem Stammkörper angesteckt ist, kann bei der nÃ??chsten EntzÃ?ndung mit einem sensiblen Stammkörper angesteckt sein. Dementsprechend kann sich ein Antibiotikum, das sich bei einer Infizierung als wirkungslos erweist, bei der folgenden Infizierung wieder als wirkungsvoll herausstellen. Antibiotika basieren nicht auf der Persönlichkeit des Betroffenen, sondern auf der Resistenz gegen pathogene Erreger.

Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass eine widerstandsfähige Variation aus dem Nichts und "ohne Grund" auftaucht. Führt eine solche Veränderung zu einer Antibiotikaresistenz, profitiert das Bakterienmaterial erst dann von der Veränderung, wenn es mit dem Antibiotikum in Kontakt kommt. Dabei ist es auch so, dass resistenten Erregern in einer antibiotikafreien Umwelt gegenüber nicht resistenten Erregern geringfügige Beeinträchtigungen zugemutet werden müssen, die auf einen höheren Energie- und Zeitaufwand für die Produktion des Resistenztyps (eines Plasmids oder eines Enzyms) zurückzuführen sind.

Obwohl die Veränderung selbst also versehentlich erfolgt, bringt der Umgang mit dem inzwischen wirkungslosen Antibiotikum einen überlebenswichtigen Nutzen für die resistente Krankheit. Ein Nutzen, den die sensiblen Krankheitserreger nicht haben. Die Antibiotikatherapie reduziert so die Anzahl der sensiblen Krankheitserreger, steigert aber die Anzahl der resistente Erreger. Selbst wenn mit jedem Einsatz eines Antibiotikas die Anzahl der resistentekeimt: Die Anzahl der Bakterien steigt:

Die Verwendung von Antibiotika bei Bakterieninfektionen ist jedoch nicht absurd. Die Anzahl der sensiblen Krankheitserreger sinkt zwar verhältnismäßig rasch, die Anzahl der resistenzfähigen Krankheitserreger steigt jedoch an. Wenn das Abwehrsystem zu geschwächt ist, um die Krankheit zu beseitigen, ist es möglich, dass die Infektionskrankheit zu einem negativen Ergebnis führt.

Selbst wenn der Sterbefall des Organismus aus der Perspektive der Krankheitserreger in eine "evolutionäre Sackgasse" mündet und nicht "im Interesse" der Krankheitserreger sein kann, gibt es solche Kurse. Im Statistischen Jahresbuch sind 2006 insgesamt 16,8 Mio. Patientinnen und Patienten aufgeführt, die in den Kliniken versorgt wurden. Es zeichnet sich ein Kreislauf ab: Werden Antibiotika zu häufig und zu unbeabsichtigt eingesetzt, steigern wir den Auslesedruck auf die Krankheitserreger und fördern so die Entwicklung von Resistenzen.

Damit stehen wir im Spannungsbogen zwischen dem Einsatz von Antibiotika bei schwerwiegenden Infektionskrankheiten auf der einen Seite und dem Einsatz von Antibiotika auf der anderen Seite, um den Auswahldruck so gering wie möglich zu halten. Vor allem kann es tödlich sein, wenn jede neue Entwicklung eines Antibiotikas in der täglichen Anwendung mit unbedenklichen Krankheitserregern auftritt. Der Einsatz der neuen Antibiotika sollte so präzise wie möglich erfolgen, wenn es unbedingt notwendig ist: Unsere "Gegner" - die Krankheitserreger - sollten so wenig wie möglich mit unseren wirkungsvollsten Antibiotika in Berührung kommen, um die Entwicklung von Resistenzen gegen sie nicht zu anregen.

In Deutschland sind Antibiotika nur auf Rezept erhältlich. Anhand von Antibiotika wird in diesem Bereich gezeigt, wie die heutige naturwissenschaftliche Schulmedizin funktioniert und welche Ideen die homöopathische Technik hingegen hat. Früher sind viele Menschen an Infektionserkrankungen verstorben. In diesen "Keimen" wurden kleine Wesen identifiziert, die die Betroffenen erkrankt haben.

Später, nach der Entwicklung des Lichtmikroskops, gelang es, noch weniger Krankheitserreger zu haben: Sie waren ganz anders, verursachten aber auch Krankheiten: Diese wurden nach der Erforschung pathogener Krankheitserreger als Ursache der Erkrankung durchgesetzt. Nachdem Wirkstoffe entdeckt wurden, die das Keimwachstum verhindern oder abwehren - Antibiotika -, wurde die Erforschung systematisch durchgeführt.

Es wurde untersucht, wie und wo Antibiotika den Bakterienstoffwechsel stören, und diese Wirkmechanismen wurden gezielt aufbereitet. Die Menschen haben es verstanden, Antibiotika in großen Stückzahlen zu produzieren, damit so viele Patientinnen wie möglich von der positiven Auswirkung des Medikaments Gebrauch machen können. Zugleich wurden auch die Grenzwerte von Antibiotika untersucht. Es ist nicht nur bekannt, gegen welche Krankheitserreger Antibiotika wirken, sondern auch gegen welche nicht.

Sie wissen, wie und warum Keime widerstandsfähig werden und erforschen Wege, dies zu verhindern oder zu mindern. Liegt eine Entzündung mit einem gewissen Erreger vor, kann man den Keimkörper mit einem daran angepassten Antibiotikum befreien und eine Erholung einleiten. Unter homöopathischen Gesichtspunkten gibt es überhaupt keine Infektiosität.

Er lebte vor der Erforschung pathogener Mikroorganismen; bis zur Hälfte des neunzehnten Weltkrieges konnten er und seine Pupillen nicht einmal imstande sein. Samuel Hahnemann: "Das bis heute unverändert gebliebene theoretische Gebäude der homöopathischen Forschung lässt die Ergebnisse der vergangenen 100 Jahre unberücksichtigt.

Die Ursachen von Krankheiten und die daraus abgeleiteten Behandlungsmöglichkeiten sind Hahnemann und auch den modernen homöopathischen Ärzten egal. Die verschiedenen Ansätze der Humanmedizin auf der einen Seite und der homöopathischen auf der anderen Seite zu Infektionserkrankungen können als Beispiele für die Untersuchung der verschiedenen Ansätze dienen. Über die Krankheitssymptome (bei Infektionserkrankungen sind dies die krankheitserregenden Erreger und die "geeigneten" Antibiotika) erreicht das Medikament die Ursache der Krankheit und deren Behandlung.

Im Bereich der homöopathischen Medizin haben die Beschwerden eine ganz andere Relevanz. Mit Hilfe des Symptommusters findet die homöopathische Medizin ein Mittel, das bei gesunder Bevölkerung ein vergleichbares Verhalten zeigt. Auch wenn Hahnemanns Vorstellung, etwas Vergleichbares zu behandeln, eine bestimmte Validität hätte, würde dieser therapeutische Ansatz nur auf die Reaktionen des Organismus auf die Entzündung abzielen - eine bei verschiedenen Patientinnen und Patientinnen sehr unterschiedliche und für die Entzündung nicht pathognomonische Wirkung haben kann.

Wenn die pharmazeutischen Bilder authentisch wären, die Vermutung der Ähnlichkeit korrekt ist und die Dosen im physischen Feld verwendet würden, dann wäre die homöopathische Medizin jedoch nur ein therapeutisches Verfahren mit dem alleinigen Zweck, die Symptome einer Krankheit zu unterdrücken. Durch die begrenzte Reaktivität der Gewebe ist diese Reaktivität für die Suche nach einem Homöopathiemittel nicht nutzbar. Wenn Sie keine Keime kennen, sind Antibiotika zwecklos.

Seiner Meinung nach befreite er seine Homöopathika von allen Toxinen und Wirksubstanzen durch " Verstärkung " (Verdünnung und Erschütterung), was ihm natürlich nicht bekannt war, weil er nicht über das Wissen der modernen chemischen Zusammensetzung verfügte. Dass Antibiotika heute nur "chemische Klubs sind, die Krankheitserscheinungen unterdrücken" und nicht zu einer echten Genesung beitragen, ist grundsätzlich falsch.

Im Umkehrschluss gilt: Antibiotika kämpfen gegen die Ursachen von Infektionserkrankungen und sorgen oft für eine vollständige und echte Ausheilung. Es müssen, wie bereits erwähnt, nicht alle Bakterieninfektionen mit Antibiotika therapiert werden. Angesichts der Bedrohung durch die fortschreitende Entwicklung der Resistenzen sollte der Antibiotikaeinsatz aus medizinischer Sicht nach Möglichkeit viel vorsichtiger sein.

Wenn aus medizinischen Gründen im Einzelnen keine Antibiotika benötigt werden, dann sind natürlich auch in diesem Fall keine homöopathischen Mittel nötig. Andererseits gibt es Situationen, in denen Antibiotika benötigt werden. Hier ist der Gebrauch von homöopathischen Medikamenten nicht nur wirkungslos - er kann auch gesundheitsschädlich sein, da die Verabreichung der notwendigen Antibiotika oft weggelassen wird.

Der Vergleich von Antibiotika-Erkrankungen mit nicht-antibiotischen Krankheiten ist unehrlich. Benötigt eine Krankheit nicht den Gebrauch eines effektiven Arzneimittels, sollte sich die homöopathische Medizin nicht selbst preisen, wenn sie ein Arzneimittel einnimmt - auch wenn es sich um ein Arzneimittel ohne Wirksamkeit handelt. Auch wenn es sich um ein Mittel zur Behandlung von Krankheiten handel. Die Verwendung von homöopathischen Mitteln hat keinen Einfluss auf die Selbstheilung.

Doch auch die Verwendung von homöopathischen Mitteln für ungefährliche Krankheiten hat keinen Einfluss auf die spontane Heilung - und das ist keinesfalls unbedenklich, denn bei schweren Krankheiten ist die spontane Heilkraft oft unzureichend. Die Erfolgsraten der Antibiotikatherapie bei Infektionserkrankungen sind jedoch deutlich über denen der homöopathischen Medizin.

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