Ilse Middendorf Atemübungen

Atmungsübungen Ilse Middendorf

sowie die damit verbundene Atembewegung durch eine mildere Atemübung. Ein kurzer Überblick über die Atemtherapie nach Prof. Ilse Middendorf.

Institute in Ilse-Middendorf

Seit dem 01.01.2018: Ortsbezeichnung "Beerfelden" geändert in "Oberzent - Falken-Gesäß" In einem Basiskurs (drei oder fünf Tage), den wir mehrfach im Jahr durchführen, haben Sie die Gelegenheit, die Wirkungsweise des Erlebnisatems kennenzulernen. Im Rahmen eines Aufbaukurses (drei oder fünf Tage) können Sie an speziellen Schwerpunkten arbeiten. Sie haben in einem intensiven Kurs die Gelegenheit, Ihre Atemarbeit - langfristig und in einer abgeschlossenen Runde - zu intensivieren.

Es besteht aus sechs Mal pro Kalenderwoche Unterrichtsstunden, die sich auf ca. 18 Monaten verteilen. Sie können nach der Absolvierung eines Intensivkurses in Berlin oder Oberszent zum Atemtherapeuten ausbilden werden. Das Training beinhaltet 18 mal pro Kalenderwoche Unterrichtsstunden, die sich auf ca. 3 ½ Jahre verteilen.

Die Erfahrungsatmung nach Prof. Ilse Middendorf

"Atmung ist eine der führenden Kräfte in uns, Atmung ist die Quelle und der Lebensrhythmus, Atmung - ein Weg zum Sein. "Prof. Ilse Middendorf). stehen unter Stress und verlangen nach inneren Kräften und Stille, die auch bei der Arbeit und im Alltagsleben überleben können, die ihre eigene Gesundung festigen wollen, die sich selbst und ihren KÖrper sensibler, permeabler und lebhafter wahrnehmen wollen, die den eutonalen ( "optimales Gleichgewicht zwischen Über- und Unterspannung") wahrnehmen wollen, die ihren eigenen Atem(leben)rhythmus, ihr eigenes Gleichgewicht wiederherstellen wollen,

haben Sie den Willen, sich selbst zu erleben und zu entfalten, Ihre Schaffenskraft wiederzuentdecken und zu erleben, neue Wege zu gehen und sich zu verändern, Eigenverantwortung zu suchen, Ihre Empathiefähigkeiten zu stärken, Konversationen aufmerksam, einfühlsam und deutlich zu gestalten, sich für spirituelle Aspekte, Fragen des Seins und der Bedeutung zu erschließen. Es gibt drei Arten, mit dem Atemgas zu arbeiten: ihn kommen zu laßen, ihn kommen zu laßen, ihn zu erlauben und ihn bewußt zu nehmen.

Das " Atemholen " wurde von Ilse Middendorf als das bedeutendste Merkmal der Methodik beschrieben. Von Anfang an unterscheidet sie den "Erlebnisatem" von Verfahren, die ihn bewusst einsetzen oder im Bewußtsein aufgeben. Ilse Middendorf fasste zusammen, was das bedeutet: "Ich ließ meinen Odem kommen, ließ ihn gehen und wartete, bis er aus eigenem Antrieb zurückkam.

"Atemtherapeuten des Erlebnisatems nach Ilse Middendorf® wirken sowohl atmungsaktiv als auch atembildungsaktiv. Bei der Behandlung der Atmung wird zwischen:: Atemtherapeuten, die die diagnosisch-therapeutische Arbeitsmethode repräsentieren, ergänzen den erlebbaren Atemgasthof um externe Gesichtspunkte, indem sie den psychosozialen Background der Klienten mit all seinen Wirkungen ("Störungssyndrome" etc.) in die Behandlung integrieren.

"Im Gegensatz dazu ist "Middendorf Atemtherapie" eine salutogene Art, mit dem Thema Atmung zurechtzukommen. Die Atmung verstärkt die Gesunden, wobei die "Kranken" an Stärke und Einfluß verlieren. Die Atmung richtet sich auf die Körperteile oder -bereiche, die dem Praktizierenden bereits stärker bewusst geworden sind, um das Unbewusste für ihn zu öffnen. Der pädagogische Umgangs formen mit dem Erfahrungsatem steht die Entfaltung gewisser Fertigkeiten im Mittelpunkt.

Es geht vor allem um die Entstehung und das Bewusstsein dessen, was wir Sensationen genannt haben (die wir von Fühlen unterscheiden) und nicht um kognitives Bewusstsein. Wenn man den Luftstrom erlaubt, entsteht ein sensorisches Bewusstsein, das den Organismus zu immer mehr wahrnehmbarem Wachstum aufweckt. So wird der Korpus zu einem Korpus, der gesamtheitlich erlebbar ist.

Wenn der Kunde die Erfahrungen macht, den Luftstrom kommen zu laßen und ihn zu spüren, wächst die Fähigkeit, den Luftstrom zu erfassen und zu atmen - im Gleichgewicht zwischen Andacht und Aufmerksamkeit - die Führungsrolle zu übernehmen. Das oben geschilderte Atembewusstsein ist daher keine "Therapie" im gewohnten Sinne, sondern verursacht oft die Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen, weshalb wir im Erfahrungsatem behaupten, dass die Behandlung von Erkrankungen "zufällig" erfolgt.

Von der heilenden Kraft des Atemes - von der alle namhaften Zivilisationen wusste - zeugt die Tatsache, dass der Luftstrom (wie keine andere Körperfunktion) eng mit allen körperlichen und geistigen Prozessen im Menschen verbunden ist: Zusätzlich zu den oben erwähnten Zielsetzungen und Einsatzmöglichkeiten der Atmungsarbeit mit dem Erlebnisatem gibt es spezifischere Aspekte: Bestimmte Fachgruppen schätzen es, dass es die Effizienz und die Arbeitsqualität erhöht.

So gibt beispielsweise eine Körperhaltung, die nicht steif ist, sondern vom Luftstrom mitgetragen wird und federnd um eine mittlere Schwingung schwankt, allen Sängern, Musikern, Schauspielern und Tänzern eine essentielle Expressivität. Permeabilität und Sensibilität für den Körper sind weitere Faktoren, die die Güte der künstlerischen Aussage beeinflussen. Lehrer können dem Atemstillstand entgegenwirken, um die Fähigkeit, die Sprache auch nach mehreren Unterrichtsstunden zu tragen, nicht zu mindern. Ihre ausgewogene Körperhaltung hat eine beruhigende Wirkung auf die Nachkommen.

In allen Berufsgruppen, in denen Menschen über einen längeren Zeitraum hinweg ruhen müssen (z.B. im Arbeitszimmer und am Computer), kann die Atmung ein Gefühl des ermüdungsfreien und schmerzfreien Sitzens auslösen, so dass sich z.B. die Schulterpartie nicht mehr spannt. Gerade in Berufsgruppen, in denen Menschen lange Zeit im Einsatz sein müssen, trägt ein durch Atmung trainiertes Körpergefühl dazu bei, Beinschmerzen zu verhindern.

Bislang gibt es keine abgeschlossene Psychotheorie, die in der Regel die bisherigen Atemwegserfahrungen auch nur näherungsweise darstellen kann. Abschließend wollen wir den Terminus "Therapeut" besprechen und damit unsere Einstellung zu den Klienten klären. Die Therapeutin ist daher in erster Linie eine "Dienerin" und Atembegleiterin des Klienten.

Er ist immer auch ein Lehrer, weil er den Klienten Übungen beibringt, die ihm erlauben, gewisse Atemübungen zu machen.

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