Indien Ernährung

Indische Ernährung

In Indien gilt Nahrung als Nahrung für die Seele, weshalb die Ernährung als sehr wichtig angesehen wird. Wie wird in Indien gegessen? Nahrung für eine Million Menschen: Inder Vor wenigen Dekaden genügten zwei Worte, um die Ernährung in großen Bevölkerungsgruppen zu beschreiben: "nichts" oder "Reis". Vor wenigen Dekaden genügten zwei Worte, um die Ernährung in großen Bevölkerungsgruppen zu beschreiben: "nichts" oder "Reis". Obwohl die reiche Oberklasse, die Sultane und das Mogulvolk schon immer reichlich gegessen haben, gehörte Indien in den 60er Jahren noch zu den ersten Ländern der Erde, die eine weit verbreitete Hungersnot erlebten.

Der indische Superkontinent ist heute im Gefolge der raschen Wirtschaftsentwicklung ernährungstechnisch auf dem Vormarsch. Im Jahr 1980 deckten ertragreiche Sorten des Weizens und Reises weite Teile des Subkontinentes ab. Durch die " Grüne Revolution " können auch heute noch große Hungerkatastrophen in Indien weitestgehend verhindert werden. Heute ist Indien in der Position, die Menschen mit grundlegenden Nahrungsmitteln zu ernähren.

Dies ist angesichts des strukturellen Wandels in Indien um so überraschender: Zwischen 1950 und 2004 sank der Agraranteil am Bruttoinlandprodukt um mehr als die Haelfte. Auch wenn Indien nicht mehr im Rampenlicht der globalen Abdeckung des Hungers steht, ist für viele Menschen der Hungertod noch immer ein bitteres Alltagsleben.

Von 1996 bis 2004 waren 47% aller unter 5jährigen Schüler noch Untergewichtige. Im Jahr 2002 waren bis zu 44% aller im Vorschulalter geborenen und schwangeren Mütter von Vitamin-A-Mangel befallen. Auf der Grundlage eigener Untersuchungen fragt die Weltbank, ob Indien das Millenniumsentwicklungsziel (MDG) bis 2015 einhalten wird.

"Extremer Appetit und Elend beseitigen" ist das Hauptziel. Das Angebot der Bevoelkerung bleibt hinter dem restlichen Wachstum zurueck. Abgesehen von der Not gibt es in Indien eine unglaublich wohlhabende Oberklasse. Indien rangiert mit fünf bis sieben Prozentpunkten der Weltbevölkerung im Ranking hinter Russland und China mit 400 von insgesamt rund hunderttausend Einheimischen.

Die Nahrungsmittelvielfalt ist so vielfältig wie die Ernährungslage in den verschiedenen Bevölkerungsschichten. Indien hat eine große Vielfalt an Gerichten und Zubereitungen, die von Land zu Land variieren: Im nördlichen Teil wird verstärkt mit Rahm, Butterschmalz, Joghurt und Nüssen gekocht, während im südlichen Teil Chilischoten, Kokosnussmilch und Kokosnussöl bevorzugen.

Aber auch die anderen früheren Besatzungsmächte wie Großbritannien, Frankreich und die Niederlande haben ihre Spur in Indien gefunden. Statt der Creme, die manche Curry-Saucen ihre Creme geben sollen, benutzen die Indianer gern Jogurt. Es gibt neben indischem Curry auch eine Reihe von typischen Gerichten: Wie in der spanisch-lateinamerikanischen Gastronomie serviert man in Indien vor dem Verzehr gern kleine Häppchen und Vorspeisen: würzige Gemüsesomosas, eingelegte Fleischspiesse, gebratene Ringe aus Zwiebeln oder Fleischbällchen.

Hähnchenrezepte sind besonders beliebt bei den Hauptgerichten: gebraten, in Currys, in Masala und/oder aus dem Tantal. Am beliebtesten in der Küche ist jedoch Lammfleisch, das oft in einer ähnlichen Art und Weise wie Hühnerfleisch oder als Lammspieß, Kofta (Fleischbällchen), Tikkas (in Joghurt-Gewürzmarinade) oder als Gemüsefüllung wie z. B. für Paprika oder Avocados serviert wird.

Die Grundrezepturen sind gleich und können leicht modifiziert werden: anstelle von Fleischfisch oder Shrimps. Ruhig köcheln und nach Belieben mit etwas Wasser und Pfeffer würzen. "Curry " Außerhalb Indiens wird Curry gemeinhin als fertiges Gewürzmischgut (kein eigenes Gewürz) verstanden. Currys sind in Indien selbst ein typisches Fleischragout oder Gemüseeintöpfe, deren Sauce eine Vielzahl von Gewürzen enthält:

Nach einer Studie von 2004 sind etwa 25 Prozent der Inder vegetarisch. Auch Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Linse Dhal, die zu nahezu jeder Speise gehören, sind typische Speise. Doch auch süß abgeschmeckt mit Weinbeeren und Mandel oder Cashew, gelbe mit safrangelb (was in Indien noch bezahlbar ist) oder vermischt mit Linse ist es gut.

Ohne die sanfte, kühlende Wirkung von frischem Joghurt könnte kein Geschmack der Erde der Schärfe indischer Speisen widerstehen. Das Reisbrot oder Flachbrot kommt unmittelbar auf das Blech, die Einzelgerichte wie z.B. Currys werden in kleine Schalen abgefüllt, Moslems vermeiden, vermeiden Schweine und Jainisten essen keine Milch.

In Indien gibt es wie in allen Schwellenländern eine fahrbare Strassenküche an jeder Straßenecke, in der alle denkbaren Speisen neu aufbereitet werden. Der Einfluss auf den Nahrungsmittelzugang ist viel zu kompliziert, um ein gleichmäßiges Gesamtbild von Indien zu malen. Wie nirgends sonst auf der Erde liegt in Indien großer Wohlstand, großer Wohlstand, großer Wohlstand und Verfall in der Nähe von Verhungern und Elend, Krankheiten, Hoffnungslosigkeit vor.

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