Inka Kultur

Inka-Kultur

Von den Spaniern wurde das Inka-Reich, die Kunst und die Kultur übernommen. Das sind die Anden: Inkas - Berge - Anden-Landschaft - Natürlichkeit Im Jahre 1532, als die spanischen Soldaten das peruanische Bergland erreichten, trauten sie ihren Blicken nicht. Die Inkas schätzten schon lange den Goldbestand, aber nicht als Zahlungsinstrument, sondern für die Produktion von Kunst- und Kultobjekten. Aber nicht nur der angebliche Wohlstand der Inka begeistert die spanischen Bürger. Aber wie konnte sich ein so großes Imperium in verhältnismäßig kurzer Zeit auf dem süd-amerikanischen Festland durchsetzen?

Mit einem Mythos fängt die Inkageschichte an. Die sagenumwobenen Gründerväter Römer Romanus und Rémus waren für die Inkas die Gotteskinder der Sonne: Manco Capac und Mutter Occlo. Hier wurde die Haupstadt der Inka erbaut. wird Manco Capac der erste Inkakönig, seine Schwägerin Mutter Occlo die Königsfrau.

Geschichtsschreiber hingegen gehen auf den Anfang der Inka-Geschichte um 1200 zurück Die ersten Generation der Inkas beschäftigen sich zunächst mit dem Bau des jugendlichen Bundesstaates im Cuzcotal. Allmählich werden die mit den Inkas im Valley zusammenlebenden Menschen unterjocht und in den Zustand eingegliedert.

Nur der fünfte Inka-Herrscher Capac Yupanqui leitet die ersten Kampagnen außerhalb des Tales. Die Inkas halten sich inzwischen für übermächtig und sind allen anderen Menschen vorzuziehen. Aber nicht nur die Inkas wollen ihren Einflussbereich erweitern. Die Nachbarvölker der Chanca haben eine vergleichbare Geschichte hinter sich und bedrohten den Zustand der Inkas im XVI Jh. mit einer Armee von über hunderttausend Mann.

Im Jahre 1437 gelang es dem sagenumwobenen Pachacuti Yupanqui in einer entscheidenden Schlacht, die Chanca zu zerstören. Der Machtapparat der Inkas wurde konsolidiert und der Boden für weitere Errungenschaften bereitet. Mit Pachacuti Yupanqui und seinem Sohne Tupac Inka Yupanqui erhält das Imperium enorme Ausmasse. Nach dem Tod von Tupac Inka Yupanqui im Jahre 1493 regierten die Inkas über 250 Menschen und mehr als neun Mio. Menschen.

Das Imperium dehnt sich von Norden nach Süden über eine Strecke von 5000 km aus. haben die Inkas den Gipfel ihrer Macht erreicht. Es dauerte nur gut 300 Jahre, bis die verhältnismäßig kleinen Inka das grösste Imperium, das es je in Südamerika gab, errichteten. Es war nur mit eigenen Mitteln, dass dieses Imperium nicht aufrechterhalten werden konnte.

Wie die Römer waren auch die Inkas auf Bündnisse mit den unterjochten Menschen angewiesen. 2. Jeder, der aus einer anderen Kultur kam und etwas im Inkareich tun wollte, musste seine ganze Treue zum neuen Bundesstaat zeigen. In der Tat, die Inka-Meister der Selbstorganisation. Sie vereinten die Kultur und Kultur nach ihren Maßstäben.

Die Inka haben jedoch nichts "neu erfunden", sondern nutzten die schon lange vor ihnen existierenden Überlieferungen anderer Anden-Völker. Wie die Römer die Metallbearbeitung der Etrusker oder die griechische Philosphie übernommen haben, so haben die Inka die Goldschmiedkunst des Chimu oder die Weberei der Moches entwickelt.

Von Norden nach Süden führen zwei Hauptstrassen durch das ganze Imperium, eine entlang der Küsten, die andere durch das Andenhochland. Mit dem Einmarsch der spanischen Truppen in das Inkareich im Jahre 1532 waren die Anzeichen dafür positiv. Zu dieser Zeit waren die Inkas in einen erbitterten Nachfolgekrieg verwickelt und waren zutiefst entzwei.

In Cajamarca begrüßt der jüngste Inka-Herrscher die wenigen hundert spanischen Soldaten unter der Leitung von Francisco Pizarro. Sie sind schockiert, als die spanischen Truppen das Lagerfeuer auf sie eröffneten. In der Kampfführung kennt die Inkas weder Feuerwaffen noch Edelstahlklingen. Sie haben auch großen Respekt für die Pferde der spanischen Pferde.

Das Erobern des übrigen Inkareichs ist ein Klacks für die Iberer. Denn die unkontrollierbaren Inkas sind nicht in der Position, sich umzugestalten. Zu diesem Zweck haben sich die spanischen Soldaten gekonnt mit den unterjochten Menschen verbündet, die sie zu Verbündeten im Krieg gegen die Inkas machen. Schon in wenigen Wochen wird nahezu das ganze Imperium unter spanische Herrschaft stehen.

Doch in der folgenden Zeit raubten die spanischen Truppen den Inkas nicht nur ihr Imperium, sondern auch ihre Kultur und Kultur. Geschichtsschreiber reden vom Verkauf einer ganzen Kultur. Abgesehen von einigen handwerklichen Überlieferungen, Überresten und Legenden ist Quechua die einzige noch erhaltene Landessprache des ehemaligen grössten Imperiums des Erdteils. Von den Inkas wurde sie einmal als offizielle Landessprache für alle besiegt.

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