Isopathie

Homöopathie

Isopathie ist eine alternative medizinische Behandlungsmethode, die von der Homöopathie abgeleitet ist. Eine besondere Form der Behandlung mit homöopathisch-biologischen Präparaten ist die isopathische Therapie. Die Isopathie in Lehrbüchern und anderen modernen Standardwerken der Homöopathie.

mw-headline" id="Beschreibung">Beschreibung[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Isopathie ist eine alternative medizinische Therapiemethode, die von der homöopathischen Medizin abgeleitet ist. Die Wirkung ist noch nicht vollständig erwiesen. Luxemburg ging davon aus, dass er Milzbrandkranke therapieren könnte, indem er das kranke Tierblut dreißig Mal potenziert und es ihnen dann für den internen Gebrauch zur Verfügung stellt. Statt des "Prinzips der Ähnlichkeit" ("similia gleichbus curantur" - "Ähnliches wird Ähnliches heilen") der homöopathischen Medizin hat er das "Prinzip der Gleichheit" ("aequalia gleichibus curantur" = "Ähnliches wird Ähnliches heilen") festgelegt.

Allerdings wird der von Samuel Hahnemann bereits 1833 im Organon 5 ( 56 Fußnote) genannte Terminus "Isopathie" nicht mehr in seiner eigentlichen Form benutzt, sondern mit dem Diplom-Biologe Günther Enderlein verbunden. Laut Enderlein war das isopatische Heilungsprinzip bereits den alten Medizinern bekannt. Unter Enderlein verstehen wir hierbei den biologischen Regulator aus dem Blutkreislauf eines vermeintlichen, körpereigenen, polymorphen Erregers, den er "Endobiont" nennt.

Er ist bei allen Säugern nachzuweisen und ist für eine große Zahl von chronischen und degenerativen Erkrankungen mitverantwortlich. Für Enderlein war dieser Mikro-Organismus ein "ursprünglicher Symbiont" von Wirbeltieren, der vor Jahrhunderten den Ausgangsorganismus von Säugern durchdrungen hatte. Der Endobiont unterliegt einem natÃ?rlichen Regelmechanismus, bei dem die hochentwickelten, krankheitsverursachenden Wachstumsformen von den " Spermiten " aufgespalten und abgesondert werden.

Sie sind mit den Kernproteinen des Schimmels "Mucor racemosus" (Fresen), den so genannten ¡chondrites ", aus denen das Unternehmen sein isopatisches Mittel "Endobiont-chondritin" herstellt, gleichzusetzen. Aufgrund mangelnder Kenntnisse der geschichtlichen Zusammenhänge und der Enderlein-Originalwerke wird die Isopathie heute als eine geschichtsträchtige therapeutische Richtung der alternativen Medizin begriffen, in der Erreger zu Arzneimitteln aufbereitet werden. Grundlage der Isopathie war die heute widerlegte Pleomorphismuslehre, die von einigen Forschern Ende des neunzehnten und zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert, nämlich Antoine Bechamp und Günther Ende des zwanzigsten Jahrhundert unterstützt wurde.

Deshalb ist neben der Verbesserung des Säure-Basen-Haushalts eine ausgewogene Kost mit viel Obst und Gemüsen und wenig tierischem Eiweiß Teil jeder Isopathie. Bereits 1842 kritisierte der Gründer der homöopathischen Medizin, Samuel Hahnemann, die Isopathie als "Methode zur Verursachung von Katastrophen und Verschlimmerungen der Krankheit" (Hinweis zu 56, Organisation der Heilung, S. d. Ü.).

Daher sollte die Isopathie nicht mit der homöopathischen in ihrem Verständnis und ihrem Verständnis von Krankheit verwechselt werden. Der in Berlin und Leipzig arbeitende Tierarzt Günther Enderlein (1872-1968) beschreibt 1925 mobile "Miniaturorganismen" in der Schattenfeldmikroskopie, die seiner Meinung nach mit stärker organsierten Keimen in Verbindung standen. In der naturwissenschaftlichen Fachmedizin werden die Verfahren der Isopathie daher nicht berücksichtigt.

Ähnlich wie bei der homöopathischen Medizin gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Effektivität der Isopathie. E. von Behring: Über Heilungsprinzipien, vor allem über das ätologische und isopatische Heilungsprinzip. Die Isopathie der Kontagionen oder: alle Infektionskrankheiten führen in ihren eigenen infektiösen Substanzen die Mittel zu ihrer Selbstheilung.

Dr. Günther Enderlein: Über die Endobiontie der Rinderleukose.

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