Ist Buddhismus eine Religion

Wird der Buddhismus zur Religion?

Obwohl die meisten Buddhisten keinen Gott anbeten, ist ihr Glaube eine Religion. Egal ob der Buddhismus eine Religion, eine Weltanschauung, eine Erlösungslehre oder was auch immer ist, ist eine Frage der Definition von Religion. Wieso sollte der Buddhismus keine Religion sein? Es gibt keinen allmächtigen Gott im Buddhismus? Wieso sollte er keine Weltanschauung sein?

Die Religion ohne Gott

Buddhismus weiß weder Gott noch die Welt. Er verheißt nicht ewiges Sein, sondern Rettung durch Selbstkenntnis. Vielleicht ist es ein Zusammentreffen, dass im Thüringer Ort Martin Luthers, wenige km von der Wartburg enfernt, wo der Reformer in der Vergangenheit die Schrift übersetzte, das neueste buddhistische Haus Deutschlands gebaut wird.

Wenn Möhras ehemaliges Waldgasthaus zum "Karma Schedrub Tschöpel Ling" wird, dem "Ort, an dem Buddhas Lehren durch Studieren und Meditieren verbreiten ", dann ist das immerhin etwas, woran sich die auf Luthers Fußstapfen reisenden Landesbesucher gewöhnen müssen.

Buddhismus - eine gottlose Religion

Jede über die üblichen Zitierungen hinausgehende Verwendung in Veröffentlichungen ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Autors gestattet. 1.1 "Buddhismus" Der Theravada-Buddhismus ist doktrinär die buddhistische Gestalt, die ihre normativen Grundlagen in Tipitaka hat, dem Körper der buddhistischen Texte, die in Pali geschrieben sind. Der Theravada Buddhismus ist die einzig erhaltene Art der antiken buddhistischen Schule, die den Weg zum Mahayana nicht geschafft hat.

In der religiösen Geographie ist der Theravad-Buddhismus die dominierende Religion in Sri Lanka, Burma, Kambodscha, Thailand und Laos. 1.2 "Religion" Ob der Buddhismus eine Religion, eine Weltsicht, eine Heilslehre oder was auch immer eine Sache der Abgrenzung ist.

Ich würde mich in diesem Zusammenhang natürlich so weit ausdehnen, dass so viele Menschen wie möglich von Privatunterkünften nach kanonischem Recht profitieren können. Am Ende werde ich über die Position des Buddhismus gegenüber und unter den anderen Glaubensrichtungen sprechen. 1.3 "atheistisch" kann und will ich niemanden diktieren, den und was er Gott nennt und folglich das, was gotteslästerlich, gottesfürchtig ist.

Es steht natürlich jedem Lehrenden frei zu beweisen, dass der Buddhismus nach seinem Verständnis von Gott nicht theologisch ist. Der Buddhismus ist sicherlich nicht in dem Sinn Atheist, dass er übermenschlichen Lebewesen mit einer sehr langen Lebensspanne und einem glückseligen Dasein verweigert. Vielmehr ist die Anwesenheit solcher Gottheiten eine selbstverständliche Sache für den Buddhismus.

In der buddhistischen Tradition ist es von Bedeutung, dass die übermenschlichen Lebewesen - Göttinnen - den Buddhas ehrten und damit die Exzellenz und Einmaligkeit Buddhas aufzeigten. Würde man behaupten, dass der Buddhismus den Buddhismus wenigstens im Lauf der Zeit vergöttert hat, so ist das nicht wahr. Der Buddhist steht für den Buddhismus weit über allen Götzen, soweit er die Gesetze der Realität erkennt, denen auch Gott unterworfen ist.

Wenn man einen Buddhas vergöttlicht, würde man ihn herabsetzen! Inwiefern ist der Buddhismus also atlantisch? Ein Gott bedeutet, dass man alle Güte und Geborgenheit in allen Notlagen haben soll, so dass ein Gott nichts anderes ist, als ihm von ganzem Herzen anzuvertrauen und zu vertrauen wie ich oft gesagt habe, dass nur das Vertrauen und der Glaube des Herzen sowohl Gott als auch Begott ausmacht.

Überlegungen, denen der Buddhismus in vollem Umfang folgt: "Im Sinn der Verleugnung der Existenz eines solch endlosen (nicht versagenden) mächtigen Gott ist der Buddhismus in der Tat Atheist. Zum Beispiel muss ein Buddha die Anwesenheit der Heiligen Dreieinigkeit nicht abstreiten. Einzig ein buddhistischer Wille leugnet, dass die Heilige Dreieinigkeit ein wahnhaftes Selbstverständnis hat, wenn sie sich selbst als unsterblich, konstant, allwissend erachtet.

Jedoch wird ein Buddha dem Fehler der Heiligen Dreieinigkeit in ihrer Art zu sein sehr wohlgesonnen sein: Wenn man eine so lange und fröhliche Lebenszeit wie die Heilige Dreieinigkeit hat, ist es äußerst schwer zu erkennen, dass man selbst auch die Eigenschaften aller konditionell geschaffenen Realität hat - instabil, schmerzhaft und nicht die meine.

Wer sich selbst so oft in Begodles verliebt, wird nicht mit einem Stein auf die Heilige Dreieinigkeit fallen, die ihn im Sinn von Luther als einen Abegod im Gewächshaus macht. Das gibt uns das Stichwort: Buddhismus im Lutherschen Sinn ist Atheismus, denn für den Buddhismus sind alle Gottheiten Begleiter, wenn das eigene Herzen an ihnen liegt.

Durch diesen Gottlosigkeitsgedanken wird das Thema Gottesdienst auch für den Buddhismus aufgelöst: Nun möchte ich allmählich zu diesem gottlosen Buddhismus führen. Dies erleichtert auch die Beantwortung der Fragen nach der Position dieses Buddhismus gegenüber und zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen. Zuerst einmal negativ: Buddha ist auch keine Diskussionsgruppe für geniale mentale Übungen wie die Doktrin des Nicht-Ich, Leere, Nirwana und ähnliche populäre Kaffeekränzchenunterhaltungen - Die Absicht des Buddhismus ist es, sich mit unserer täglichen Lebenserfahrung von Leiden, Altern, Krankheit unangenehmen Erlebnissen mit unseren Nächsten und so weiter auseinanderzusetzen.

Gemäß dem traditionellen Verstehen aller buddhistischer Traditionen und Konfessionen wird ein Buddha durch die dreimalige Flucht zu Buddha, seiner Unterweisung und der Gemeinde derer, die Buddhas Unterweisung und damit Errettung erkannt haben, zum Buddhisten. Diese dreigliedrige Schutzhütte ist sehr bedeutsam, um die notwendige Kraft, Tatkraft und Durchhaltevermögen auf dem Weg zur Errettung zu haben.

Viele Weisheitslehrer und religiöse Gründer waren und sind unüberschaubar. Also musst du eine Entscheidung fällen. Damit der Buddhist uns vertraut, hängt es von Buddhas existentieller und didaktischer Fähigkeit als Heilpädagoge ab. Buddhas zu sein ist die beste Form der Existenz, und ein Buddhas als Lehrmeister der Gottheiten und Menschen steht auch weit über allen Übermenschen.

Für den Buddhismus ist er wie ein Doktor, der die Diagnostik macht und heilende Maßnahmen vorschreibt. Oder um ein anderes Beispiel zu verwenden: Buddhas ist wie jemand, der einen Weg zeigt. Diese Zuversicht, dieser Glauben, ist der Kern der ersten Zufluchtsstätte, der Zufluchtsstätte zu Buddhas. Für den Buddhismus ist jedoch nicht die Erlösungspersönlichkeit in "der Tatsache, dass sie gekommen sind" (Bultmann), sondern die Lehre von der Befreiung, die es dem Individuum erlaubt, den Weg zur Befreiung selbst zu gehen und so die Befreiung selbst zu erwirken.

Vorerst - solange wir nicht aus eigener Anschauung wissen, dass es zum Ergebnis führen wird - müssen wir von dieser Lehren so weit sein, dass wir die Kraft aufbringen können, ihre Wahrhaftigkeit zu prüfen. Das ist der Sinn der zweiten Zufluchtsstätte, der Zufluchtsstätte zu Buddhas Lehren, oder des Dharmas / Dhamma, wie diese Unterweisung im Sanskrit oder Pali genannt wird.

Sogar der schönste Pädagoge und die schönste Pädagogik sind für mich unbrauchbar, wenn sie für einen gewöhnlichen Menschen unverständlich sind. Das ist der Sinn der dritten Schutzhütte, der Schutzhütte in Sanskrit oder Pali nach San ga, der Gemeinde derer, die auf dem Weg des Buddha zur Rettung gekommen sind. Diese Dreifachhütte, die ein Ein-Buddhist wird, muss nicht der Beginn des Buddhismus sein, um das Leiden zu minimieren und endlich zu beenden.

Jemanden, der leidet, zu einer Voraussetzung für Unterstützung zu machen, dass er zunächst formell buddhistisch wird, wäre äußerst abstoßend. Im Umkehrschluss: Wenn ihm der Rat des Buddhismus weiterhilft, dann ist das vielleicht das Beweggrund für ihn, ein formaler Buddha zu werden. Verwirklichung der Großzügigkeit (câgânussati) (eine Art der beruhigenden Meditation): "Es ist ein Vorzug für mich, ein großer Vorzug, dass ich es genieße, unter den Lebewesen, die vom Dreck der Geiz besessen sind, mit einem vom Dreck der Geiz befreiten Gefühl, von der Geiz, freigebig, mit ausgebreiteten Haenden, sich freudig im Verschenken, erreichbar für Anfragen, zu sein.

Die gesamte ethische Haltung der buddhistischen Laien kann man als ein Geschenk der Unerschrockenheit und Unerschrockenheit zusammenfassen: Ein anfangs sehr attraktiver Weg der Neugeburt ist die Neugeburt in einer Himmelswelt, einem Paradies, einem Himmel, einem Paradies. Zugleich sind die paradiesischen Vergnügungen eine relativierte irdische Vergnügung, das irdische Glück: das Beste ist der Feindbild des Guten. 2.

Selbst nach ihnen gibt es eine Auferstehung. Der Buddhismus hat deshalb die Einrichtung des Ordens, die ein sorgloses und sorgloses Arbeiten erlaubt, wenn man sich auf die Erfüllung der grundlegenden Bedürfnisse von Ernährung, Bekleidung, Obdach und Krankheitsbehandlung konzentriert. Der bisherige Weg zur Minimierung des Leidens ist nicht so, dass er speziell auf den Buddhismus ausgerichtet ist.

Jetzt erst kommt das, was die buddhistischen Menschen als typisch für den Buddhismus betrachten. "Nachdem der Venerable erkannt hatte, dass der N. N. N. Geiste fertig, beweglich, frei vom Hindernis, auf hohe Dinge ausgerichtet und geklärt war, gab er ihm die für Buddha typische Lehre, die Lehre von den vier noblen Glaubenswahrheiten.

"Einer von Buddhas ersten Zuhörern fasste die ganze Belehrung zusammen, das heißt das Dogma (Dharma) Buddhas in der Formel: Daher ist der Gehalt von Buddhas Lehren das Ende der Entstehung, indem die Voraussetzungen der Entstehung gemieden werden. Buddha hat in seiner zweiten Unterweisung die drei Eigenschaften aller Realität gezeigt, die nicht für Nestlé gilt: instabil, also schmerzhaft, also meisterlos, nicht für mich, nicht für mich.

Hiermit sind wir dem Atheismus näher gekommen. Man sieht: Nirgendwo auf diesen Ebenen kommt einem göttlichen Lebewesen eine maßgebliche Bedeutung zu. Allerdings können wir nicht glauben, dass wir den ganzen Religionsunterricht als lebendige Religion jetzt wunderschön in ein paar Schlüsselwörtern nachhause transportieren können. Daher einige Anmerkungen zu den Aspekten des Theravadabuddhismus: Im Umgang mit einer Religion können wir unterschiedliche Aspekte wie z. B. die gemeindebildende, gesellschaftliche Komponente kennen.

Gerade im Theravada-Buddhismus können wir unterschiedliche Gesichtspunkte beobachten: Für den Buddhismus als Mittel zur Auslegung und kritischen Auseinandersetzung mit unserer heutigen Zeit ist der endzeitliche Gesichtspunkt wichtig: der Buddhismus als Religion der Erwartungshaltung an den nächstfolgenden oder die Erwartungshaltung an eine Zeit des Wandels. Auch sollte man nicht den Irrtum machen, die unterschiedlichen Facetten des Theravada-Buddhismus als unterschiedliche Buddhisten zu betrachten und sie miteinander abzuspielen.

Weil der Buddhist nicht nur auf ein einziges sondern auf unzählige Zahlen zählt, hat er große Ausdauer mit sich selbst und seinen Mitmenschen: Was man in diesem irdischen Dasein nicht erreicht, kann man vielleicht in einem zukünftigen einrichten. Deshalb kann man zum Beispiel die Nibbânian nicht gegen den combischen oder apotroeuropäischen Teil des Buddhismus ausspielen: Die Menschlichkeit benötigt all diese Teilaspekte.

Der Buddhismus - eine Atheistenreligion. Heute sind wir dem Atheismus etwas näher gekommen. Jetzt, wie verheißen, schauen wir uns den Buddhismus und seine Position zu und unter anderen Glaubensrichtungen an. Vor allem Buddhismus und Respekt vor anderen Religionen: Toleranzen können unterschiedliche Ursachen haben: Nach Voltaires schönem Wort: "Wir sind alle voller Schwäche und Irrtum, also lasst uns einander unsere Verrücktheiten nachsehen.

Der Weg zur Errettung, den Buddhist geht und den er unterrichtet, ist der einzige Weg für ihn. Der Buddhismus beansprucht Exklusivität in Bezug auf den Weg der Errettung. Keiner von ihnen ist ein einzigartiges Phänomen: Es gab unterschiedliche buddhistische Formen vor Gautama, und es wird in absehbarer Zeit wieder buddhistische Formen haben.

Sâriputta, einer der beiden bedeutendsten Schüler, gab Buddhas Bekenntnis: Kein früherer, heutiger oder künftiger Buddhas oder Weißheitslehrer hatte oder wird eine grössere Erlösungseinsicht haben als Gautama. Er wurde von ihm gefragt, ob er das sagte, weil er alle vergangenen oder künftigen Buddhas kannte.

So wie man eine von einer Mauer umgebene Großstadt mit nur einem Eingangstor betreten und verlassen kann und deren Mauer nicht einmal einen Durchgang für eine Katz hat, nur durch das Eingangstor, so können alle vergangenen und künftigen Buddhas und rettenden Lehrer nur auf einem Weg zur rettenden Erkenntnis kommen.

Jetzt könnte es sein, dass alle Weltreligionen diesen einen Weg unterrichten. In der Tat wird eine solche Haltung gegenüber anderen Weltreligionen z. Alle wollen das Gleiche, da sie die Menschen dazu bringen, Gutes zu tun und Böses zu hinterlassen. Man bezieht sich auf die Begriffsbestimmung der buddhistischen Unterweisungen, wie sie zum Beispiel in Dhammapada 183 formuliert ist: "Tut nichts Böses, tut heilsame Dinge, reinigt das eigene Bewusstsein; das ist die buddhistische Lehrt.

"Ob sich andere Glaubensrichtungen angemessen und korrekt vertreten fuehlen, ist ihre Sache. Doch auch dort, wo der Buddhismus Fehler in anderen Glaubensrichtungen erkennen sollte, sollte für den Buddhismus das Tolerieren aus Gewissenhaftigkeit und Gutherzigkeit eine selbstverständliche Sache sein. In der Lehre des Buddhismus wird fast schon das Tolerieren aus Engelsgeduld und Gutmütigkeit angewendet.

Jetzt der Buddhismus und die Dienste anderer Religionen: Für alle Sachen, die nicht unmittelbar zum Weg der Erlösung vom Leiden zählen, beansprucht der Theravadabuddhismus nicht, die besten Mittel zu bieten. Auch für einen überzeugt lebenden Buddha ist der Weg zu Fachleuten auf diesen Feldern also offen, z.B. Geisterpriester und Priesterinnen, Medientheoretiker, indische Brahmane, hinduistische Priester, katholische Geistliche und katholische Wallfahrtsorte, für solche irdischen Angelegenheiten wie Geisterbehandlung, Regensicherung, Nachkommengewinnung und dergleichen.

Für einen Buddha sind die anderen Glaubensrichtungen keine dem Buddhismus gleichwertigen Glaubensrichtungen, sondern Dienste auf einer ganz anderen Stufe als die Kernpunkte des Buddhismus, oder nur Glaubensrichtungen, denen der Buddhismus als etwas anderes (nicht als eine äquivalente Religion) gegenübersteht. Der Buddhismus, eine Atheismusreligion, war mein Thema: Ich habe vielleicht für These plädiert, die nicht allen gepasst hat.

Erinnern Sie sich an das, was ich über die geduldige Auseinandersetzung mit den Paläontologien des Buddhismus in den Neugeburten gesagt habe. Ich selbst bin kein Erlöser im Buddhismus, daher wäre es ein unbuddhistischer Betrug von mir, den Buddhismus - so wie ich ihn begreife - gegen andere Erlösungswege in einer herrischen Art und Weise abzulegen.

Solange wir nicht bereit sind, gibt es noch genug Arbeit auf niedrigeren Ebenen, wo unterschiedliche Glaubensrichtungen und Heilspfade nicht umstritten sein müssen. Du selbst hast mit der Ausdauer, die du mir heute Nacht entgegengebracht hast, wieder einmal unter Beweis gestellt, dass solche Eigenschaften nicht ausschließlich im Buddhismus vorhanden sind.

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