Jansen Streit

Der Jansenstreit

Der Diplom-Psychologe Fritz Jansen hat an der Universität Tübingen Germanistik und Geographie studiert. Entwickelt wurde das IntraActPlus-Konzept von Dr. Fritz Jansen und Uta Streit. Derzeit: Lehrtherapeutin für Verhaltenstherapie; mit Uta Streit Entwicklerin des IntraActPlus-Konzepts;

Psychologische Psychotherapeutin.

Der Diplom-Psychologe Fritz Jansen hat an der Uni Tübingen studiert und sein Studium der Deutsch und Geographie abgeschlossen.

Der Diplom-Psychologe Fritz Jansen hat an der Uni Tübingen studiert und sein Studium der Deutsch und Geographie abgeschlossen. Danach erfolgte eine Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit anschließender Doktorarbeit in Tübingen. Er lehrte auch an den Hochschulen Tübingen, Konstanz und München. In der Ludwigsburger Sozialpädagogik war er tätig, bevor er die Betreuung der Kinderklinik des Kinderhauses München übernahm.

Er ist Psychotherapeut und Lehrtherapeut für Verhaltens-Therapie. Nach ihrem Schulabschluss war Uta Streit zunächst in England im Behindertenbereich aktiv. Danach studierte sie Psychologie in Tübingen und schloss ihr Studium als Psychologin ab. Zuerst war sie als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Tübingen, dann in der Ludwigsburger Sozialpädagogik und in den Kliniken und Ambulanzen des Münchner Kinderhauses angestellt.

Uta Streit ist ausgebildete Psychologin und Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

Hand-Therapie, Demenz-Therapie, Verhaltens-Therapie nach IntrActPlus, Konzentrations-Training, Elterntraining

Die Entwicklung des IntraActPlus-Konzepts erfolgte durch Dr. Fritz Jansen und Uta Streit. Jansen und Streit schildern in der verhaltenstherapeutischen Behandlung nach dem IntraActPlus-Konzept, dass unser Handeln weitgehend von unbewussten Wahrnehmungen und unbewussten Aussendungen von Beziehungs-Signalen abhängt. Über positives oder negatives Feedback der Referenzpersonen, die sich in Gesten, Gesichtsausdrücken und Stimmlagen äußern, regelt das Kinde sein Benehmen und adaptiert es.

Aus diesem Grund hängt das Benehmen eines Kindes hauptsächlich davon ab, wie die Erziehungsberechtigten im Intervall von weniger als einer Minute vorgehen. Bsp. 1: Das Kinde ist dumm, die Bezugsperson lachend, das Kinde merkt sich, dass sein Benehmen, das ist dumm, gut ist, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens steigt. Bsp. 2: Das Kinde ist dumm, die Bezugsperson legt den Grenzwert mit einem klaren Ausdruck fest, das Kinde merkt sich, dass sein Benehmen nicht gut ist, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens sinkt.

Bsp. 3: Das kindliche Dummchen, die Bezugsperson schmunzelt unmittelbar und legt erst dann die Begrenzung fest, durch das unbewußte Lächeln (Grinsen) legt das Kind trotz Einstellung der Begrenzung, daß sein Benehmen gut war, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens steigt. Oft wissen sie selbst nicht, welche Reaktion die Referenzpersonen im zweiten Fenster nach dem Benehmen des Babys auslösen.

Deshalb können sie oft nicht nachvollziehen, dass trotz der hohen Bildungsmotivation Bildungsziele nicht zur Konversion kommen. Aus diesem Grund ist das Therapieziel die bewußte Wahrnehmung von Beziehungssignalen in einem zweiten Fenster und das Trainieren des zielgerichteten Einsatzes von Lobe und Setzen von Grenzen.

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