Japanische Heilkunst

Die japanische Medizin

Erklärung der japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu und Kursangebote. mw-headline" id="Relikte_schamanistischer_Praktiken">Relikte schamanistische Praktiken[Bearbeitung | < bearbeiten Quellcode]

TJM (Traditionelle Japanische Medizin) ist eine in Japan praktizierte Methode, die sich im Austausch mit der chinesischen, koreanischen und seit der Frühneuzeit auch der westli -chen Gesundheitsmedizin auswirkt. Hier war es immer die japanische Mannschaft, die die Verantwortung für die Auswahl, Assimilation und Entwicklung der Medizinschulen der Nachbarstaaten und des Westens hatte.

In vielen Gebieten trug Japan mit therapeutischen Erfindungen und theoretischen Konzepten dazu bei, dass die japanische Heilkunst ihren unabhängigen Stellenwert im Kontext der ostasiatischen Traditionsmedizin erhielt. Die vergleichenden Untersuchungen zur Folkloremedizin in der ostasiatischen Region, auf der Website der Universität Hohenheim (Shint?) sowie Überreste von alten Heilmethoden zeigen, dass die Menschen im asiatischen Schärengarten vor der Zeit der Nara schamanische Praxen und Reinheitszeremonien praktiziert haben.

1555 schloss sich jedoch Luís de Almeida (1518-1584), ein zugelassener Operateur und erfolgreich tätiger Händler, der Society of Jesus in Japan an. Die Bemühungen der Verantwortlichen in Edo zur Stabilisierung der Situation im Land spielten eine wichtige Funktion bei der Wende zur Heilkunst der Europäer. In fast einem Jahrzehnt euro-japanischer Beziehungen wurden erstmalig die Voraussetzungen für ein kontinuierliches Treffen zwischen Japanern und Ärzten aus Europa gegeben.

Wie die Repräsentanten der klassischen chinesischen Medizin waren auch die Unterstützer der Westernchirurgie (???, ramp?-i) auf die Versorgung von Verletzungen, Tumoren, Frakturen, Versetzungen, etc. beschränkt. Es waren keine Vorkenntnisse in westlicher Symptomatik erforderlich. Japans Texten zur westliche Geographie gibt es bereits im XVII. Jh., aber sie haben in der Realität keine Bedeutung.

Doch im achtzehnten Jh. wuchs das Interresse an der anatomischen und internistischen Lehre. Daraus hat sich nach der Reform von Meiji (1868) die so genannte J?do -Theorie entwickelt, und auch japanische Orthopädinnen und Osteopathen mit westlicher Orientierung erkennen hier eine ihrer Traditionen. Obwohl in der so genannten "Schule des Spätalters " (Goseiha, ???) die chinesische Lehre an die japanischen Bedingungen angepaßt worden war, stellte sich die Behandlung als zu theoretisch und streng dar.

Dabei versuchte er, die traditionelle Schulmedizin mit der westlichen anatomischen Struktur zu verbinden. 29 Nach ersten Erkundungen mit dem VOC- Arzt Nikolaas Tullingh überreichte er 1824 mehrere seiner Arbeiten zur Akkupunktur und Oxibustion an seinen Vorgänger, den japanischen Forschungspionier Philipp Franz von Siebold. Hanaoka Seish? (?? ??, 1760-1835) war ein internationaler Pionier: Nach einer Schulung bei einem der renommiertesten Repräsentanten der Altschule und weiteren Untersuchungen in der westlichen Operation wurde Hanaoka durch ein Papier von Nagatomi Dokush?an (?? ???) Many? sakki ( "????") auf das Brustkrebsproblem hingewiesen.

1804, vier Dekaden bevor Crawford Williamson Long die ersten Experimente mit Ether in westlicher Anästhesie durchführte, unternahm Hanaoka eine Brustamputation mit einem Narkosemittel, das unter anderem aus Akonitum und Datura Alba, einer Art Karmesinapfel, bestand. So ist das wegweisende neue Kaitai-Shinscho ( "New Book on Anatomy") von Sugita Genpaku aus dem Jahr 1774, eine komplette Übertragung der Anatomietabellen von Johann Adam Kulmus, auf (elegantes) klassisches chinesisches Englisch umgestellt.

Andererseits hat auch das traditionelle Camp, insbesondere die "Old School" (koh? ha, ko-ih?-ha), auf die westlichen Anstöße reagiert. Der wohl größte Zuwachs war das generelle Wohlwollen an der westlichen Heilkunde durch die von Edward Jenner (1749-1823) entwickelte Impfung, die 1849 dank der von Otto Götttlieb Mohnike nach Neagasaki eingebrachten Lymphflüssigkeit zum ersten Mal erfolgreich war.

31] Wenig später wurden die Differenzen noch offensichtlicher, als der holländische VOC-Arzt Johannes Lijdius Catharinus Pompe van Meerdervort 1857 in Neagasaki ein medizinisches Ausbildungszentrum gründete, wo er nach einem naturwissenschaftlichen, westlichem Curriculum lehrte. Das wird als der Anfang der modernen Heilkunde in Japan angesehen. Jahrhundert haben die staatlichen Behörden zunehmend in die bisher kostenlose ärztliche Lehre und Berufsausübung eingegriffen.

Kurze Zeit nach dem Fall des vergangenen Amazonas-Dynastie-Tokugawa beschloss die neue Bundesregierung 1870, die westliche Bildung und die westliche Medizinaltechnik einzuführen, und zwar am Beispiel der deutschen Medizinaltechnik. Ursprünglich konnten die Traditionspraktiker ihre Arbeit aufgrund besonderer Vorschriften fortsetzen, aber ab 1883 war eine zusätzliche Ausbildung an einer der Fachschulen (igakk?, ???) und Untersuchungen in den Bereichen Physik, Geographie, Physiologie, Krankheitslehre, Pharmazie, Innere Gesundheit und Unfallchirurgie vorgeschrieben.

Der Versuch, sich dieser Strategie organisiert zu widersetzen, scheiterte an internen Meinungsverschiedenheiten und dem Tod der führenden Führer des Lager. Der Versuch von 1895, ein eigenes Lizenzsystem für die Schulmedizin zu etablieren, war ebenfalls ergebnislos. Im Laufe dieser Jahrzehnte entstand der Begriff Kamp?-Medizin (????, Kamp?-igaku), um die sino-japanische Lehre von der westlichen Lehre zu trennen.

32 ] Bestimmte Gemeinsamkeiten mit den Diskussionen in China nach 1912 sind zu erkennen, aber im Gegensatz dazu konnten die japanischen Traditionsmediziner nicht die Zustimmung von einflussreichen politischen Kreisen erringen. In der zweiten Jahreshälfte des 20. Jh. ist die Anzahl der Mediziner gestiegen, die nach Erlangung der Zulassung zur Ausübung der westlichen Ärzteschaft eine Fortbildung in der Kamp? Medizinaltechnik absolviert haben.

Dabei werden in den Pharmafakultäten des Bundeslandes klassische Arzneimittel auf ihre Inhaltsstoffe hin untersucht. Der Unterricht an Fach- und Hochschulen umfasst wichtige Gebiete der "westlichen Medizin" wie die anatomische Bildung. Obwohl die Büchereien mit Arbeiten zur Traditionsmedizin vollgestopft sind und die Ergebnisse in Wissenschaft und Praktik unverkennbar sind, ist die Förderung durch Bund und Länder im Gegensatz zu Korea und China nach wie vor nicht besonders stark ausgeprägt, was auch auf der internationalen Bühne große Wirkung zeigt.

Mittlerweile haben drei Verbände, die Japan Society for Oriental Medicine, die Medical and Pharmaceutical Society for Wakan-Yaku und die Weltgesundheitsorganisation (WHO), eine Japan Liaison for Oriental Medicine (JLOM) gegründet, aber dies ist keine staatliche Organisation. Die Japanische Gesellschaft für Akupunktur und Moxibustion hat 2011 zusammen mit der Gesellschaft für Traditionelle Akupunktur und Moxibustion eine "Tokioer Erklärung zur japanischen Akupunktur" auf einem Gemeinschaftskongress verabschiedet, die die Charakteristika der Traditionsmedizin aufzeigt und die Grundlagen für die weitere Ausgestaltung vorgibt.

Die intradermale Vernadelung, die der Akupunkteur Akabane K?bei (?????, 1895-1983) um die Jahrhundertmitte, das japanische Chinaishin (???), entwickelt hat, ist 0,16 bis 0,2 Millimeter dick und etwa 5 Millimeter Kurznadel diagonal in die Nagelhaut eingebracht, mit einem kleinen Gips fixiert und dort für einen oder mehrere Tage stehen gelassen.

Der traditionelle Direktbrand erzeugt eine kleine Verbrennung auf der Schale, manchmal sogar eine Blasenbildung. In der Edo-Zeit erfuhr die japanische Lebensweiselehre Y?j?ron (???,'Life Care') einen großen Durchbruch durch Texte wie Y?j?kun (???) der neokonfuzianischen Kaibara Ékiken. Kontaktstellen mit den westlich orientierten Texten aus Hippokrates' Traktat On Air, Water and Locality zu Christoph Wilhelm Hufelands Macrobiotics or The Art to Prolong Human Life (1796) waren vorbestimmt.

Ende des neunzehnten Jahrhundert hat die Militärärztin Ishizuka Sagens (????, 1850-1910) in Texten wie Theory of Longevity through Scientific Nutrition[43] und General Method of Life Care through Nutrition[44] (1898) versucht, die konventionellen japanischen Lehrmeinungen mit der westlichen Naturwissenschaft zu unterlegen. In der Edo-Zeit hat sich die seit den Anfängen der Schulmedizin ins Leben gerufene Manualtherapie Anma (??; chines. ánmó, engl. "press and rub") zu einem bedeutenden Arbeitsfeld für Sehbehinderte entwickelt.

Im Jahr 1571 wurde in China im Zuge einer Neuordnung der Fachgebiete der Name Tuina (tu?ná) eingetragen; in Japan wurde der alte Begriff beibehalten. Judotherapie oder Judo-Soapfuku-Therapie ist eine nicht-invasive Behandlung, die auf den Kampfkünsten des gleichen Namens und der osteopathischen Wirkung der Edo-Periode basiert, die 1920 vom japanischen Innenministerium zum ersten Mal als solche ausgezeichnet wurde.

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