Johanniskrautöl Weleda

St. John's Wort Öl Weleda

Die Johanniskraut wurde bereits im Altertum als Heilpflanze verwendet. Der Sanddorn, die Johanniskraut, der Mönchskraut und die Belladonna: Diese Heilpflanzen begleiten uns durch die Zeit, in der die Tage kürzer werden. Johanniskrautöl wird auch häufig zur Massage bei Dorn und Breuss verwendet. Die wahre Johanniskraut ist eine Pflanze der Gattung Johanniskraut. "Die stimmungsaufhellende Johanniskraut hilft nach Studien und Erfahrungen gegen Depressionen.

Johanniskraut Hypericum performatum Bezeichnung Profilystematik

Johanniskraut - Bildquelle für Hypersicum perforatum: Die Wikipedia User Pethan; Bildlizenz: CC BY-SA 2. 0; Hypericum: gr. x Hypereik = wächst über der Heidelandschaft, Abl. nicht ungefährlich; "Johanniskraut" perforatus: Johanniskraut wurde bereits in der Früh als Arzneipflanze eingesetzt. Die Johanniskraut (Hypericum perforatum), auch Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut oder Johanniskraut ist.

Schon seit der Antike ist sie wegen ihrer vielfältigen Wirkstoffe wie ätherische öle und Tannine eine beliebte Arzneipflanze. Das ist es, was die Johanneswürze von anderen Arten der Johanneswürze abhebt. In den Gewebelücken befindet sich das blutorote Hyperizin, das beim Reiben eine rote Farbe an den Fingerspitzen zurücklässt (am besten mehrere Blumenknospen nehmen). Johanneswürze ist eine Laubweide (Überwinterungspflanze ohne Rosette) und ist daher ein Hemikryptophyt.

Johanniskraut ist die am meisten verbreitete Gattungsart in Europa und stammt aus Europa, Westasien und Nordafrika. Die Johanniskraut wird aufgrund ihrer Anwendung als Arzneipflanze in der Landwirtschaft zubereitet. In den Trockenblüten der haarigen Johanniskraut sind bis zu 1,4% des Rotpigments Hypericin vorhanden. Johanniskrautmedikamente sind in der Regel gut verdaulich, störende Begleiterscheinungen sind niedrig oder eher auffällig.

Im Einzelfall werden manische Anfälle durch Johanneswürze gemeldet. Auch kleinere Magen-Darm-Beschwerden, Kopfweh, Unruhe und Ermüdung sowie eine fototoxische Hautreaktion (Neigung zum Sonnenbrand) können durch St. John's Wort verursacht werden. Helle Menschen, die regelmässig Johanneswürze zu sich nehmen und sich in Sonnenterrassen oder im Urlaub sonnen wollen, sollten erwägen, das Johanniskrautpräparat 14 Tage vor dem ersten Kontakt mit Licht/Sonne einzustellen.

Seitdem Hypericin die Sensitivität gegenüber UV-Licht steigert (Photosensitivitätsreaktion), sollten vor allem Menschen mit heller Haut eine starke Sonneneinstrahlung oder Sonnenbänke vermeiden. Johanneswürze sollte vermieden werden, wenn lichtempfindliche Stoffe bekannt sind. Vieh und Tiere, die zu viel Johanneswürze essen, weisen diese auch auf. Johanneswürze von guter Güte beinhaltet im Durchschnitt 0,1-0,15 % Gesamthyperizin (Ph. EUR. 5,0/S. < 2485), die hauptsächlich in den Ausscheidungsblättern von Blumen und Blütenknospen zu finden sind.

Darüber hinaus sind 2-4 % Flämide und Biovlavone für die Wirkung zuständig. Nach der Verwendung des Hypericingehalts bis 1995 zur Ermittlung der Wirkung des Medikaments Hyperici herb, wird nun davon ausgegangen, dass die Therapiewirksamkeit durch das Zusammenspiel mehrerer aktiver Substanzen und Wirkungsmechanismen auftritt. Johanniskraut wird seit vielen Jahren bei leichten bis mittelschweren Depressionen eingesetzt.

So gibt es beispielsweise Untersuchungen, in denen die hochdosierte Johanniskraut so effektiv war wie das künstliche Mittel gegen Depressionen paroxetine. Dies trifft jedoch nur auf Johanniskrautmedikamente mit einer hohen Dosierung von Johanniskrausextrakt zu, die in Apotheken erhältlich sind. Gleichwohl ist die Wirkung von Johanniskraut bei der Behandlung von Depressionen kontrovers, da es sowohl in klinischen Zulassungsstudien die Wirkung zeigt als auch in solchen, die keine überragende Wirkung gegenüber Plazebo haben.

In einer aktuellen Meta-Analyse wird der Schluss gezogen, dass die Wirksamkeit von Johanniskraut am besten bei leichten oder mittelschweren Depressionen bewiesen werden kann, aber auch ein beträchtliches Nebenwirkungspotenzial hat. Auch hier kann die Dosierung entscheidend sein: Einige Untersuchungen gehen davon aus, dass mind. 900 mg Extrakt bis zu 1800 mg Johanniskrausextrakt. Mit Johanniskraut-Tee, aber auch mit rezeptfreien Arzneimitteln aus dem Lebensmitteleinzelhandel, sind solche Dosierungen kaum zu ereichen.

Die typischen Zubereitungen beinhalten etwa 180 Milligramm pro Dragée. Bei anderen Präparaten entsteht der Anschein, dass sie viel Johanneswürze beinhalten, z.B. durch die Erwähnung von "300 mg/100 g Johanniskraut" auf der Verpackung - aber das ist gemahlene Johanneswürze, deren Wirkstoffgehalt nur etwa ein Viertel desjenigen des Johanniskrautextraktes ausmacht.

Johanniskraut wird auch in der Volksmedizin als Teesorte und Teetinktur bei Monatsbeschwerden und pubertären Stimmungen eingesetzt. Er wird durch Einweichen der Johanneswürzeblüten in kaltgepresstem Oliven- oder Sommerblumenöl für 2 Monaten gewonnen, wobei sie manchmal stark geschüttelt und andernfalls in der Sonneneinstrahlung stehen bleiben. Im Einzelfall wurde eine Wechselwirkung zwischen Hypericum und den nachfolgenden Substanzen beobachtet, die zu einer Verringerung der Therapiewirksamkeit dieser Substanzen führt:

Werden bestimmte Aktivstoffe zur gleichzeitigen Therapie von Depressionen (Nefazodon, Paradoxetin, Sertralin) eingenommen, kann deren Wirkung erhöht werden. Die gleichzeitige Anwendung von hormonellen Verhütungsmitteln und Hyperinhibitoren, Herba Ø, kann zu einer Zwischenblutung führen; die Unbedenklichkeit der Verhütungspille kann beeinträchtigt sein. Im Falle einer gleichzeitigen Anwendung mit anderen Medikamenten, die die lichtempfindliche Wirkung der Hautstelle verstärken, ist es möglich, die unerwünschte Wirkung auf die Hautstelle zu verstärken.

Johanniskraut enthaltende Medikamente können auch den Stoffwechsel diverser anderer Medikamente beeinträchtigen. Johanniskraut wird auch in der Volksheilkunde als Tees und Tinkturen bei Monatsbeschwerden und pubertären Stimmungen eingesetzt. Sie wird gewonnen, indem man St. John's Würzeblüten zwei Monaten lang in kaltgepresstem Oliven- oder Sommerblumenöl einweichen, manchmal stark schütteln und sie andernfalls in der Dunkelheit ruhen läss. Die Johanniskraut wurde in der Volksheilkunde als Abtreibung eingesetzt.

Weil die Johanniskraut mehr Kadmium absorbiert, das für den Menschen giftig ist, wenn der Boden sauer reagiert und daher als Speicherpflanze gilt, sollte der pH-Wert des Erdbodens pH-Wert unbedenklich oder leicht alkalisch sein, und Orte mit einer erhöhten Kadmiumbelastung (z.B. schieferbewachsene Böden) sind untauglich. Plagegeister sind der Johanniskäfer (Chrysomela hyperici), der Schattenspanner (Cnephasis sp.) und verschiedene Blatt Wespenlarven (Tenthredinidae).

Johanniskrautpräparate sind in Deutschland auch sporadisch in Lebensmittelzusätzen zu finden: Es gibt Johanniskrautöl ("rotes Öl"), auf das die innermedikamentösen Effekte nicht zutreffen. Ein funktionaler Jogurt mit Kräuterextrakten aus Johanniskraut und Zitronenmelisse machte die Runde.

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