Kalari

Kallari

Die Kalari sind Gebäude mit festen Abmessungen: vierzehn Meter lang und sieben Meter breit. Historie ">Edit | | | Quellcode bearbeiten]> Das Kalarippayat (Malayalam für "Schlachtfeldübung") oder Kalarippayattu ist eine uralte indianische Kampfsportart, die ihren Ursprung in Kerala hat und noch heute in Süd-Indien weit verbreitete ist. Die Kampftaktik hat ihre historischen Ursprünge in den Aktionen der alten indischen Kriegsherren, die, um das unnötige Bluten ihrer Heere zu verhindern, zwei Kämpfer der Kalarippayat miteinander konkurrieren lassen, die ein Zweikampf für Leib und Seele für ihre Machthaber führten.

Die Krieger der Kalarippayats wurden als besonders unerschrocken und ihren Machthabern verpflichtet angesehen und haben die koloniale Macht während der englischen Besatzung in mehrere Konflikte verwickelt. Es wird angenommen, dass das Calarippayat eine reine Indianerkunst ohne externe Beeinflussung ist. Andererseits finden sich vergleichbare Bewegungsformen im klassisch-Indianer. Der Gurukal (Meister und Lehrer) von Calarippayat ist nicht nur ein Kampfkunstmeister in seinem Ort, sondern meist auch der Stadtarzt.

Auch in der abendländischen Kultur werden ihre im ayurvedischen Stil begründeten so genannten Kalari-Massagen (z.B. Kalari Uzhichil, Kalari Nadi Uzhichil) immer beliebter. Kalarippayat wurde während der englischen Besatzungszeit verbannt, aber die Überlieferung lebt im Geheimen weiter und kann seit 1947 wieder offen ausgeübt werden. In Südindien gibt es heute zwei Stile, die eng mit zwei ethnischen Gruppen verbunden sind.

Eine unbewaffnete Kunst des Krieges ist das Calarippayat, aber es untersagt nicht den Einsatz von Gewehren. Die Nayar, ein Malayalam sprechendes Volke, praktizieren den nördlichen Teil. Die Kalari sind Bauten mit festen Abmessungen: vierzehn Metern Länge und sieben Metern Breite. Dein Boden ist einen Meter niedriger. In der Kalari werden nicht nur die Kampfaufgaben durchgeführt, sondern sie dienen auch als Übungs- und Beratungsraum des Meister, in dessen Besitz sie sich auch befinden.

Die nordische Art wird sehr streng vertraulich behandelt, so dass die meisten Aktivitäten oft in der Nacht stattfinden. Der Nordstil umfasst sowohl Hochsprünge und Kicks, Blocks und Punches mit nahezu gestreckten Ärmeln als auch Tiefstellungen und breite Longierstufen. Den südlichen Style praktizieren hauptsächlich tamilische Menschen. Anders als im Norden wird der Süden im Außenbereich und am helllichten Tag gespielt.

Das Übungsgelände liegt in der Mitte des Dorfes an einem Schattenplatz. In der südländischen Form finden sich weitere Kreisbewegungen, deren Klötze mit geöffneten Zeigern und abgewinkelten Armlehnen durchgeführt werden. Die Anzahl der Absprünge ist geringer und alle Bewegungsabläufe scheinen etwas rauher als im nördlichen Teil. Kalarippayattu: Pi Balakrishnan. Govindankutty Nair Gurukka, Triwandrum 1995 V. Govindankutty, Kalaripayat, Patrick Denaud.

Budostore, Paris 1996, ISBN 2-908580-62-4 (La Budothéque 411). Armes und Waffen aus Indien 1400-1865. Akademischer Verlag Eburon, Delft 2005, ISBN 90-5972-020-2. Kalarippayat: D. H. Luijendijk. Die Paladin Presse, Block C.O. 2005, ISBN 1-58160-480-7. Kalarippayat: D. H. Luijendijk. 0prat, Elsass 2008, ISBN 978-1-4092-2626-0. Philip B. Zarrilli: Wenn der Körper zu allen Augen wird.

Paradigmen, Diskurse und Machtpraktiken in Kalarippayattu, einer Kampfkunst aus Südindien. Universität Oxford, Oxford et al. 2000, ISBN 0-19-565538-9.

Mehr zum Thema