Kardinaltugenden

Lieblingstugenden

In den Katechismus der katholischen Kirche fanden die sogenannten "Kardinaltugenden" Einzug und wurden dort durch weitere theologische Tugenden ergänzt. Seit der Antike sind die Kardinaltugenden (vom lateinischen cardo, "Türscharnier, Drehpunkt") eine Gruppe von vier Grundtugenden. Kardinaltugenden sind jene Tugenden, um die herum alle anderen angeordnet sind. Es handelt sich um die sieben Kardinaltugenden in Deutsch und Latein, die den Sünden der Tugend gegenübergestellt werden.

mw-headline" id="Antike">Antike[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]>

Aufrechterhaltung von Mut (???????, andreia), Recht (??????????, dikaiosýne) und Vorsicht (?????????, sophrosýne), aber er ersetzt Pietät (????????, eusébeia) durch Weißheit (????????, phrónesis) oder Weißheit (?????, sophía). Immer noch Platons zeitgenössisches Xenophon, das wie Platon ein Schützling von Kratern war, schuf Kratern einen nur aus zwei Eigenschaften bestehenden kanonischen Ansatz, und zwar Religiosität (die die Beziehung zwischen Menschen und Götter bestimmt) und Justiz (die für die Beziehung zwischen Menschen entscheidend ist).

Plato weist jedem der drei Seelepartien, die er annimmt, und jedem der drei Zustände in seiner Vorstellung von einer idealen sozialen Ordnung (????????, politeía) eine De zu, und zwar der Weisheit zum höchsten Seeleparadies oder Zustand, der Mut zum sekundären Seeleparadies und der Vernunft oder Mäßigung zum niedrigsten. Allen drei wird Recht gegeben, sie sorgen für das richtige Zusammenspiel der einzelnen Bestandteile des Ganzen.

Aber nicht nur die Mitglieder der von Platon begründeten Academy, sondern auch die Slowaken nahmen den kanonischen Teil der vier Gewohnheiten an; wahrscheinlich aus der stoischen Literatur ging die Gruppe der Vier auch in die Rhetorikbücher ein. Es wurden auch im Jüdischen Reich die gleichen vier wichtigsten Eigenschaften unterrichtet; sie tauchen zwei Mal in der Septuaginta auf ( "Tanach"), und zwar im Weisheitsbuch (8.7) und im vierten Makkabäerbuch (1.18).

Damit beschäftigte sich auch der Judenphilosoph Philon von Alexandria; er interpretierte die vier Ströme des Alltags als die vier Sünden. Mark Tullius Cicero, der hier auf einem unkonservierten Gemälde der Stoiker Panaitios basierte, stellte die Doktrin der vier wichtigsten Werte dar. Die vier Vorzüge benennt und diskutiert er in seinem Schreiben De amiciis (On Duties):

Justiz (iustitia), Moderation (temperantia), Weißheit oder Weißheit (sapientia oder prudentia). Zum ersten Mal benutzte er den Terminus "Kardinaltugenden" (virtutes cardinales), jedoch ist der Terminus "Haupttugenden" (virtutes principales) in seinem Werk gebräuchlicher. In Philons Interpretation der vier Flüsse des Paradieses nahm er die vier Sitten an. Mut, Frieden, Güte, Recht. In der Überlieferung von Thomas Aquinas identifiziert der Denker Josef Pieper die nachfolgenden chronischen Kardinaltugenden:

Weisheit, Recht, Tapferkeit, Mäßigkeit. Auf diese Weise gibt er der Weisheit den ersten Platz. Daraus entstehen alle anderen Vorzüge. Weisheit ist das Mass der Weisheit, der Mut und der Mässigung; dass die Kraft der Weisheit die gebärende Mutter und die formale Grundlage aller anderen Kardinaltugenden, der Weisheit, der Mut und der Mässigung ist; dass also nur der Weise, der weise ist, auch gerechtfertigt, mutig und bescheiden sein kann; und dass der gute Mensch durch seine Weisheit gut ist.

"Die fünf konfuzianisch geprägten Kardinaltugenden (chin. ?? w?cháng) sind: 5 Yamas: 5 Niyamas: Sinnbildliche Repräsentationen der Kardinaltugenden sind charakteristische Bestandteile repressiver Gräber der Wiedergeburt und des Barocks, insbesondere auf Grabdenkmälern für Papst, Läufer oder profane Machthaber, wie dem Doge von Venedig. Papst Clemens II. im bmb. Dom: Die Repräsentation der Vorzüge an der charakteristischen Barockfassade (1737) der Gesuati-Kirche in Venedig soll dem Ruf der Herrschenden diene. Sie haben die Krippe und den Vorhang in Auftrag gegeben.

In der Gattung des lateinamerikanischen Wortes sind die sinnbildlichen Repräsentationen von Gewinnen immer fraulich. Angehängte Beschriftungen oder Eigenschaften erleichtern dem Zuschauer die Identifizierung der entsprechenden Vorzüge. Die Kanonisierung der vier Gewohnheiten erscheint im Neuen Testament nicht. Paulus stellte drei fromme Eigenschaften vor: Methodik der Kirchväter im Auseinandersetzung mit der alten Kunst, Teil 4: Die Kardinaltugenden in Cicero und Ambrosius: De amiciis, Schwäbisch, Basel 1994, ISBN 3-7965-0953-3, Carl Joachim Classen:

Platonischer Stoiker-Kanon der Kardinaltugenden in Philon, Clemens Alexander und Origen. Wandenhoeck & Robrecht, Göttingen 1979, ISBN 3-525-55369-2, pp. 68-88. Albrecht Dihle: Der kanonische zweifacher Tugend, West-Deutscher Verlagshaus, Cologne 1968. sibyll. Mähl: Quadriga evutur. Kardinaltugenden in der intellektuellen Geschichte der karolingischen Zeit. In Böhlau, Köln 1969. Josef Pieper: Das Vier-Mann-Team - Weisheit, Recht, Mut, Maß.

Köhler, Stuttgart 1951. Ulrich Klein: Kardinaltugenden. Vol. 3. Sp. 3. 2. 695. 11. Thomas von Aquin, De virtures I. 12-14. Zitiert nach HWB d. Philosoph. Kardinaltugenden.

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