Karma und Reinkarnation

Das Karma und die Reinkarnation

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Swami Vishnu-devananda mit Karma und Reinkarnation. Das Karma und die Reinkarnation - Sukadev Volker Bretz Sukadev Bretz, Yoga-Meister aus Deutschland und Jünger von Swami Vishnu-devananda, hat sich seit vielen Jahren mit Karma und Reinkarnation auseinandersetzt. Ein aufregendes Werk, in dem die wesentlichen Lebensfragen aufgeworfen werden: Das sind nicht nur theoretische Fragestellungen. Zahlreiche Praxistipps, was Sie kurz vor oder nach dem Tode für sich oder andere tun können, machen dieses Werk durch die einfache Handhabung dieser Massnahmen und Hinweise sehr wertschätzend.

Der zweite Teil des Buchs handelt von Karma: Warum passiert das, was passiert? Es geht ihm um die Frage: Wie kann ein Anwärter aus den Lebenserfahrungen etwas Neues erlernen? Fundierte Kenntnisse, bereichert durch persönliche Beispiele und Erfahrungswerte sowie interessante und lebendige BeitrÃ?ge machen dieses Werk aus.

Das Karma und die Reinkarnation

Allerdings haben psychiatrische Fachkräfte wie Dr. med. Dr. phil. Stanislav Grof im vergangenen Jahrzehnt einen wesentlichen Beitrag zur Etablierung und Vertrauenswürdigkeit der so genannten "empirischen Wissenschaften" geleistet. Glücklicherweise waren sie aber neugieriger, widersetzten sich der Bosheit und dem Widerwillen ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiter und erkundeten die Bewusstseinswelten in ihren vielfältigen Formen des Daseins.

Durch seine vierzig Jahre lange Berufserfahrung auf dem Gebiet der Erkundung ungewöhnlicher Zustände des Bewusstseins hat Stan Grof selbst die transpersonalen Psychologien wesentlich geprägt und jene Räume des Bewusstseins akzeptabel gemacht, die nicht im Linienraum-Zeit-Kontinuum liegen. Grof hat sich im Laufe seiner Forschung immer wieder mit dem Karma und der Reinkarnation beschäftigt und über seine eigenen Erlebnisse, die seiner Patientinnen und Patienten oder seiner Kolleginnen und Kollegen in diversen Fachbüchern und -magazinen geschrieben.

Wie schwierig es ist, in der abendländischen Forschung ernst zu nehmen, wußte Grof vor allem in seiner ersten Tätigkeit als Diplompsychiater, als man als empirischer Wissenschaftler mit Werken zum Themenkomplex Rebirth an die Börse ging. Nach westlicher materialistischer Lehre ist unser irdisches Dasein ausschließlich auf die Zeitspanne zwischen unserer Fortpflanzung und unserem biologischen Absterben begrenzt.

Der Gedanke an ein Dasein nach dem Tode ist keineswegs erschöpft im unbestimmten Wunschdenken über die paradiesischen Verhältnisse im Diesseits oder ein Seelenleben, aber es gibt sehr klare Auffassungen darüber, welchen Weg die Seelen nach dem letzen Herzrhythmus gehen. Der Mythos vieler Menschen beschreibt gar exakt, was geschieht, wenn wir sterben, und hat regelmäßige Karten der verschiedensten Gegenden - des Himmels, der Paradiese und der Hölle - in denen entkörperte Lebewesen auftauchen.

Dr. Grof selbst war sehr an der Wiedergeburtstheorie interessiert, nach der die einzelnen Bewusstseins-Einheiten immer wieder auf die Welt kommen und ganze Verkettungen verkörpern. Manche Glaubensrichtungen assoziieren den Glaube mit dem Karma, das davon ausging, dass die Übertretungen und Vorzüge vergangener Zeiten die Güte der kommenden Neugeburten ausmachen werden.

Bei seinen Recherchen, aber auch bei vielen Ausflügen und Treffen mit kleinen ethnischen Gruppen in geographisch und kulturgeschichtlich weit entfernten Gegenden entdeckte Grof, dass es ähnlich gelagerte Ideen über Neugeburt und Karma gibt. Doch auch beim Betrachten der Geschichte erkennt der Therapeut Nachfolger dieser Doktrin, darunter die Pythagoräer, die Platonisten und Orphisten.

Immer wieder hebt Grof hervor, dass die Lehren von Reinkarnation und Karma keine unbegründeten und willkürlichen Ideen sind, die in den Gedanken der Menschen aufgetaucht sind, die sich vor dem finalen Ende der Existenz fürchten. Reinkarnation ist für viele Glaubensrichtungen eine Erfahrung, die auf tausenden von Jahren Erfahrung und Beobachtung beruht.

Grof selbst und andere weltoffene Wissenschafter, mit denen er seit vielen Jahren im Gespräch ist und die zusammen daran arbeiten, von der Kritik ernst genommene Resultate zu zeigen. Zahlreiche dieser Mitarbeiter haben an geistesverändernden Sessions wie Holotropic Breathing, Hypnosis, Reincarnation Sessions, etc. mitgewirkt und selbst Einblick in vergangene Lebenswege erhalten.

Sie haben die lebendigen Erlebnisse vergangener Zeiten bei ihren Patientinnen und Teilnehmern studiert und geschildert. Nach Grof ist eines der spannendsten Phänomene in diesem Gebiet die Erfahrung von Schülern, die über frühere Lebenswege erzählen. Zum Beispiel wissen sie in verschiedenen Kulturkreisen oft ihr ehemaliges Dasein so genau, dass sie sich an Umstände, Plätze oder Menschen in anderen Regionen der Welt zurückerinnern, die sie noch nie zuvor gesehen haben.

Nach Grof können solche Begegnungen den Erziehungsberechtigten große Probleme machen, weil sie gelegentlich ungewohnte Verhaltensweisen mit sich führen, die in der Regel schwierig zu klassifizieren oder zu begreifen sind. Laut Grof haben sich einige Fachärzte auf dieses Phänomen konzentriert und können den Betreffenden zum Glück helfen. Ian Stevenson, Psychologieprofessor an der University of Virginia, der unzählige Beispiele recherchiert und über sie in seinen Werken berichtet, ist besonders dafür bekannt, solche Experimente zu untersuchen.

Auch wenn sie noch nie dort gewesen waren, wussten sie sich zurechtzufinden, konnten die Psychiaterin zu sich nach Hause nehmen und wussten die Familiennamen. Nach Grof erinnert sich ein Erwachsener auch an vergangene Jahre. Gewöhnlich findet diese Erinnerung jedoch in solchen Lebens-Krisen statt, die der Mediziner als "spirituelle Notfälle" bezeichnen kann.

Aber sie können auch bewußt produziert werden, z.B. durch hypnotische Behandlung, Meditationen, Einnahme von psychedelischen Stoffen, durch die Arbeit am Körper oder während erfahrungsmäßiger Therapiesitzungen, wie dem von Grof entwickelte Holotropic Breath. Aber auch Therapeutinnen, die nicht an eine Neugeburt glaubten, erlebten bei ihren Patientinnen oft, dass die Erinnerung an vergangene Jahre unbeabsichtigt in Sessions auftauchte.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass solche Erinnerungen gefühlsmäßig geladen sind. Meist gibt es in diesem Zusammenhang auch Menschen, mit denen wir in unserem heutigen Alltag eine enge Verbindung haben. Kummer, Ärger, Schuld, Neid, Schmerz oder Panikfurcht gehen mit solchen Erlebnissen einher und prägen diejenigen, die solche Abläufe erfahren und daran glauben.

Aus seinen Recherchen kam Grof zu dem Schluss, dass die Erfahrung aus vergangenen Zeiten einige Besonderheiten aufweist. Oftmals entstehen genaue Jugenderinnerungen, Kindheits- oder Geburtserinnerungen, teilweise gleichzeitig oder im Wechsel mit biographischem Bildmaterial aus unserem aktuellen Dasein. Er verweist darauf, dass die heutigen Lebensprobleme denen früherer Zeiten sehr ähneln, so dass die Erinnerung an die karmischen Abläufe einen kathartischen Effekt oder aufschlussreiche Erkenntnisse vermittelt.

Die Erinnerung an vergangene Schicksale ist daher meist mehr als ein reines Verstehen unserer gegenwärtigen Lage. Erfahrungsgemäß kann ein Klärungsprozess, der sich aus dem Umgang mit vergangenen Lebensläufen ergibt, dazu beitragen, dass die psychosomatischen Beschwerden wegfallen, die gestörten Verhältnisse heilen und die eigenen psychischen Vorgänge besser verstehen. Damit man sich möglichst genau an vergangene Lebensabschnitte erinnert, empfiehlt Grof das selbe Verfahren, mit dem man sich auch an die eigene Jugend errinern kann.

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