Kette Bedeutung

Bedeutung der Kette

Doch erst mit Beginn der industriellen Revolution gewann die Kette ihre umfassende Bedeutung. mw-headline" id="Geschichte_der_Kette">Geschichte der Kette>[edit&section="mw-editsection-divider"> | | | Quellcode bearbeiten]>

Die Kette (von lateinisch katena, altdeutsch cetina, mittel-hochdeutsch keten) - im Sinn von row, flock - ist eine Serie von bewegbaren, ineinandergreifenden oder gegliederten Kettengliedern, oft aus Metallwerkstoffen wie z. B. Metall (früher eisenhaltig, s. auch Schwammeisen). Schon in der Bronzenzeit beginnt die Kette als Juwelenkette und zum Binden (Kettenlegen) von Gefangenen, den späten Knechten oder Kriminellen für Nacken, Knöchel und Arm.

Es wurden auch zum Beispiel für hängende Kessel, aber auch für die Kette und später für die Ankerkette verwendet. Erste eiserne Schiffs- oder Ankerfesseln wurden im Assyrischen Major Sarrukin (heute Chorsabad im Irak) von 1400 bis 800 v. Chr. wiedergefunden. Die Eisenketten waren seit dieser Zeit ein integraler Teil des Mittelmeerraumes.

Dies ist kunsthistorisch (z.B. in Gestalt von Steinreliefs) oder aus der antiken mythologischen Welt (z.B. der Gott des Schmiedens für Prometheus, der die schweren Fesseln schmiedet) belegt. Der erste Kettenpanzer wurde im vierten Jh. v. Chr. in Keltengräbern entdeckt.

Der praktische Kettenpanzer wurde bereits im dritten Jh. v. Chr. von den alten Griechen unter dem Namen Lorica Hamata erworben. Im Altertum beschäftigten sich viele Wissenschaftler auch mit der Kette als technisches Glied der Antriebstechnik, wie es der Grieche Feinwerkmechaniker Philippe von Byzanz in seinen Werken Mechanike-Syntax tat. Eine Pumpstation mit einer geschmiedeten Gelenkkette wurde im I. Jh. v. Chr. vom Römer Marcus Vitruvius Pollio errichtet.

Doch erst mit Beginn der Industrialisierung gewann die Kette heute ihre übergreifende Bedeutung. Aufgrund der Industrieproduktion war die Kette dann in großen Stückzahlen erhältlich und konnte daher in vielen unterschiedlichen Einsatzbereichen z. B. als Kettenfahrzeugkette zum Einsatz kommen. Im Industrieeinsatz wurde die Kette durch ein Seil aus der Hälfte des neunzehnten Jahrhundert erweitert.

Beim untertägigen Bergbau lief die Erschließung von der Kette über das Seil zurück zur Kette. Die Kohlenschneidemaschine wurde bis in die 40er Jahre mit einem Seil abgezogen. Die Rundstahlkette ersetzte mit der Löbbe-Hobelmaschine im Jahre 1947 das bisher verwendete Seil im untertägigen Hobelwerk (Hobelkette). Sie sind in den Standards EN 22252 und für flache Ausführungen in EN 22255 festgelegt.

In den vergangenen Jahren haben die Kettenhersteller die klassischen Förderketten in ihrer Geometrie weiterzuentwickeln. Die Flachverriegelung kann sowohl waagerecht als auch senkrecht durch das Ritzel verlaufen. Der Vorhängeschloss darf nur senkrecht durch das Ritzel verlaufen. Der Versuch, in der Gießtechnik zu produzieren, brachte nur einen Teilerfolg, da sie leicht zerbrachen.

Spätmittelalterlich spezialisierten sich die Kettenmacher als besondere Form des Schmiedens. Jahrhundert, aber einige Kettenschmiedinnen haben bis heute erhalten, einige von ihnen zeigen ihre Werke in einem Museum. In den 70er Jahren gehörte die Herstellung von Gliedern mit Feuerschweißen noch zum Lehrplan der Schmiede.

Es ist bewiesen, dass die Eisengeschichte vermutlich zuerst von den Hethitern verfasst wurde[2], aber die Entdeckung von Verankerungsketten in Major ?arrukin durch die Archäometrie beweist, dass die assyrischen Truppen bereits vor etwa 3000 Jahren mit dem Feuerstrahlschweißen von festem Gusseisen bekannt waren - eine Beziehung, die hohe Beanspruchungen aushält.

Nur durch Biegen, Vernieten oder Verflechten konnten die Kettenglieder der ersten geschichtsträchtigen Kette aus Kupfer, Bronzen oder Gusseisen hergestellt werden; eine Methode, die auch heute noch aus Dekorationsgründen von künstlerischen Schmieden verwendet wird. Im Laufe der Zeit wurde die Kette auch zu einem Sinnbild für zusammenhängende Zusammenhänge, wie zum Beispiel eine Gebirgskette, eine Handwerkskette, eine Kohlenstoffkette und einen abstrakten Ausdruck für in Zeit und Raum folgen.

Der Begriff Rescue Chain bezeichnet die Reihenfolge der Informations- und Beschaffungsschritte zur Anforderung und Einleitung der Hilfe. "Auf einer Kette sein", sagt eine moderne Art von[Leibeigenschaft] im Geheimdienst namens Meleus. Unter Catenanen versteht man in der chemischen Industrie Substanzen, die aus zwei oder mehr mechanischen (wie Kettenglieder ) miteinander verbundenen Ringstrukturen - in der Regel Makrozyklen - auf der molekularen Stufe zusammengesetzt sind.

"Eine Kette ist nur so kräftig wie ihr schwaches (Ketten-)Glied. "Die Zeitschrift der Berliner Zeitung: Der berühmten Herrn Leibniz - eine Biografie, C. H. Beck, Munich 2000, ISBN 3-406-45268-X, p. 197. ? Otto Johannsen: History of Iron.

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