Kinder und Jugendpsychotherapie

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Anna Freud und Melanie Klein gelten als Begründer der Psychagogik oder analytischen Psychotherapie für Kinder und Jugendliche. Hier finden Sie Informationen zur Kinder- und Jugendpsychotherapie. Basisinformationen zur Kinder- und Jugendpsychotherapie.

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Eine Kinder- und Jugendpsychotherapeutin (kurz "KJP") dient der Diagnose und Behandlung von psychischen Erkrankungen bei Kleinkindern, Teenagern und Teenagern bis zum Alter von 23 Jahren. Sie sind psychologisch aktive Psychologinnen, Pädagoginnen und Medizinerinnen mit einer psychotherapeutischen Fortbildung mit dem Fokus auf Kinder und Jugendliche. Die Erwachsenen gehören nicht zu seinem Aufgabenbereich (siehe Unterscheidung zu anderen Psychotherapeuten).

Aus dem Berufsstand der Psychologin ist der Berufsstand der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin hervorgegangen. Die Pädagogik ist ein aus der Psyche entwickelter Berufsstand, der nahezu ausschliesslich von pädagogischen Personen mit einer pädagogischen Analyse ausgeübt wurde. Anna Freud und Dr. med. Melanie Klein gilt als die Begründerinnen der Psychologie oder Analysepsychotherapie für Kinder und Jugendliche. Der Kinder- und Jugendpsychotherapeut kann wie der Psychotherapeut auch die Expertise aller für diese Altersgruppe genehmigten Leitverfahren (z.B. Verhaltenstherapie) erlernen.

Zu den zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten gehört die psychotherapeutische Versorgung von psychisch kranken oder psychisch bedingten physisch kranken Kindern und Heranwachsenden durch die psychotherapeutische Betreuung sowie die begleitende psychotherapeutische Betreuung der Bezugspersonen. Für die Schulung gelten die "Ausbildungs- und Prüfungsordnungen für Kinder- und Jugendpsychotherapeuten"[1] auf der Grundlage des Psychotherapiegesetzes. Grundvoraussetzung für die Berufsausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin ist ein abgeschlossener Abschluss (Diplom oder Master) in den Bereichen Sozialpsychologie, Pedagogik oder Gesellschaftspädagogik, in einigen Ländern auch in den Bereichen Musiktheorie, Soziale Arbeit, Heilpädagogik oder Lehrberuf.

Die durchschnittliche Zeit für das Studium der Pädagogik/Psychologie und die anschließende Berufsausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin liegt in der Regel bei 9-12 Jahren. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten für Kinder und Jugendliche sind in Krankenhäusern oder in der eigenen Praxen tätig. Das Training umfasst die Unterrichtung über fundierte Grundkenntnisse über naturwissenschaftlich anerkannte psychotherapeutische Vorgehensweisen sowie eine fundierte Schulung in einem dieser Vorgehensweisen.

Die folgenden Vorgehensweisen sind in dieser Liste enthalten: Psychoanalyse / Analytische Physiotherapie, Tiefenpsychotherapie, verhaltenstherapeutische Maßnahmen. Das Training besteht aus mindestens: 800 Unterrichtsstunden mit einer praktischen Schulung mit zehn Behandlungen unter 250 Unterrichtsstunden, 800 Unterrichtsstunden, 1.800 Unterrichtsstunden, davon 1.200 Unterrichtsstunden in einer psychiatrisch-institutionellen und 600 Unterrichtsstunden in einer von einer Sozialversicherung anerkannter psychotherapeutischer oder psychosomatischer Betreuungseinrichtung, 120 Unterrichtsstunden Selbstaufklärung (§5 Abs. 2 PsychTh-APrV).

Im Rahmen der Psychotherapieausbildung wird der Praktikant als "Psychotherapeut in Ausbildung" (PiA) bezeichnet. Auf der Grundlage des Psychotherapiegesetzes in der "Ausbildungs- und Untersuchungsverordnung für Psychotherapeuten" werden die Mindestvoraussetzungen für die Aus- und Weiterbildung sowie die Einzelheiten der Staatsexamina festgelegt. Sie kann sowohl an hochschulnahen Institutionen als auch an öffentlich-rechtlichen Ausbildungseinrichtungen abgeschlossen werden.

Die Ausbildungseinrichtungen führen in der Regelfall die Schulung in nur einem Arbeitsgang durch. Nur zwei Institutionen bilden in allen anerkannten Psychotherapiemethoden aus. Der von den selbst ausgebildeten Therapeuten zu tragende Ausbildungsaufwand beträgt rund 20000 bis 40000 EUR. Im Rahmen der obligatorischen Praxisarbeit in einer psychiatrisch geprägten Klinik werden die Teilnehmer der Fortbildung in der Praxis in der Regel sehr schlecht für ihre Arbeit bezahlt.

Das liegt unter anderem daran, dass Pädagoginnen und Pädagogen während ihrer Berufsausbildung aufgrund fehlender Psychotherapieberechtigung nicht selbstständig als Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten tätig sein dürfen. Nach Zustimmung der Fachbehörden der Bundesländer erhalten die jeweiligen Menschen die Genehmigung zur Durchführung einer psychotherapeutischen Betreuung von Kinder und Jugendliche. Beinhaltet die Psychotherapiezulassung auch die Genehmigung zur Erwachsenenbehandlung und hat der Antragsteller daher eine entsprechende Berufsausbildung nach dem PsychTh-APrV[2] in Zusammenarbeit mit dem PsychTh-APrV abgeschlossen, kann die Berufsausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (abgekürzt "PP") beibehalten werden.

Diese ist jedoch den Klinikpsychologen (M. Sc. oder Dipl. -Psych.) reserviert, die zunächst eine Berufsausbildung in der Erwachsenenpsychotherapie und dort auch das Staatssexamen absolviert haben und sich dann nach ihrer Zulassung zur psychologischen Psychotherapeutin zum Zusatzfacharzt für "Kinder- und Jugendtherapie" ausgebildet und weiterqualifiziert haben. Therapeutinnen und Therapeuten, die in eigener Zahnarztpraxis tätig sind, haben oft auch eine Krankenversicherungslizenz, d.h. die von ihnen erbrachte Leistung wird von den GKV übernommen (ggf. nach Einreichung eines Kostenübernahmeantrags).

Für die Fachgruppe der Psychotherapeutinnen und Sozialtherapeuten gibt es auch eine Nachfragesteuerung, die bestimmt, wie viele Therapeutinnen und Therapeuten sich in einem Distrikt ansiedeln dürfen. Verhaltens-Therapie als Methode, Tiefenpsychologie-basierte psychotherapeutische und psychotherapeutische Therapie, in der es drei allgemeine Theorierichtungen gibt: die psychoanalytische Analyse nach Sigmund Freud, die psychoanalytische Analyse nach Carl Gustav Jung und die individuelle Psyche nach Alfred Adler.

Bereits seit dem Stichtag 1. Januar 2002 werden die Gesprächspsychotherapie[4] und seit dem Stichtag 1. Januar 2008 die Systemtherapie [5] als "wissenschaftlich anerkannte Verfahren" evaluiert, aber die Versorgung nach beiden Verfahrensweisen wird von den GKVs bisher nicht übernommen. Das Honorar der Psychopsychotherapeuten und der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ist in der GOP (Gebührenordnung für die Kostenübernahme von Psychotherapien und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten)[7] festgelegt, die es ermögli -chen, die Honorare für Mediziner zu berechnen.

Auch in Österreich gibt es Psychotherapeutinnen und -therapeuten, die sich auf die Betreuung von Kinder und Jugendliche spezialisieren, aber nicht die deutschsprachige Berufsausbildung haben. Verband der Analytischen Kinder- und Jugendsynthetischen Therapeuten in Deutschland e. V. e. V. Die Richtlinie für Psychotherapien ? Prof. Dietmar Schulte und Gerd Rudolf über den Bericht des Wissenschaftsbeirats Physiotherapie zur Systemtherapie.

Die Honorare für psychologisch psychotherapeutische Therapeuten (GOP).

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