Klopfen gegen Angst

Anpacken gegen Angst und Schrecken

Angstzustände - Klopfbehandlung ist hilfreich Ob Untersuchungsangst, Spinnenphobie oder Burnout? Meine Idee: Lästige Empfindungen wie Angst, Wut oder Kummer verhindern den Fluss der Energie im Organismus. Mit einem sanften Klopfen auf die Meridianenden (Meridiane sind die Energiekanäle des Organismus nach TCM) werden diese Blöcke wieder aufgelöst. Das ist es, was wir für die Klopfbehandlung verwenden." Mit einer Skalierung von "0" (nicht verfügbar) bis "10" (unerträglich) klassifiziert man seine akuten Furcht.

Anschließend wird der so genannte "wunde Punkt" verarbeitet, der sich in der Mittellinie unterhalb des Schlüsselbeins aufhält ("rechts oder links"). Du massierst es mit einer kreisförmigen Massage und sagst dazu: "Auch wenn ich Angst habe vor....". Danach setzt das tatsächliche Klopfen ein. Nimm deine Zeige- und Schlüsselfinger und klopfe etwa zehnmal vorsichtig auf die unteren Zacken.

Sag immer wieder den gleichen Satz: "Meine Panik / meine Angst vor........". Wenn die Angst immer noch über einer "3" auf der Tonleiter zu spüren ist, wiederholen Sie das Ganze wieder. Danach entfällt nur noch die Fixierungsübung: Klopfen Sie dazu den Spalt (oder die Vertiefung) zwischen dem kleinen und dem Rundfinger auf der Handfläche und machen Sie die folgenden Übungen:

Schließt die Ohren, öffnet die Ohren. Schau mit den eigenen Augäpfeln sehr behutsam von oben nach unten. Hier. Kreise deine Blicke um sie herum, dann nach hinten.

Nur keine Angst - mach dich selbst fertig!

Das Klopfen dient der Vorbeugung von Panikanfällen. Das Klopfverfahren ist eine rasche Hilfen zur Selbsterhaltung im täglichen Leben, um sich von einer Angst- oder Stressbelastung zu erholen. Das Klopfen mit den Finger zwischen den Brauen, an der Stirn, unter der Nasen- und Kinnhaut sowie am Schlüsselbein hat eine beruhigende Wirkung. In einem interaktiven Video auf YouTube von der Dresdner Hochschule der Künste kann jeder in 10 Min. die Gewindebohrtechnik einüben.

Mit der Meridian Energy Technique (MET) wird eine erprobte Vorgehensweise gegen Angstanfälle durch Traumata, Depressionen, Schizophrenien oder auch konventionelle Phänomene wie z. B. Flugangst, Spinnenphobien oder Untersuchungsangst angewendet. Das Verfahren kommt aus der Akkupunktur. Heutzutage wird es als Heilmittel gegen leichte Krankheiten wie Spinnenangst, Höhenangst und Fluchtangst eingesetzt. Auf lange Sicht kann MET das Problem der plötzlichen Rastlosigkeit und Angstanfälle nicht lösen, wenn diese Symptome auf einem traumatischen Zustand beruhen.

Häufig wissen die Betroffenen nicht, dass ihr Angstzustand auf eine traumatische Situation zurückzuführen ist. Der Trauma-Experte Prof. Dr. Stefan Jacobs erläutert im Gespräch mit der Zeitschrift DreamaReport, dass jeder, der sich vor Höhen fürchtet, verstehen kann, warum diese Angst durch Höhen verursacht wird. "Es ist viel schwerer, wenn jemand glaubt, dass er beim Rasenmähen eines Tages einen Infarkt bekommt", sagt er.

Wer der Flugzeugkatastrophe von Rammstein zum Opfer fällt, dessen Ehefrau und Kleinkind auf dem Wiesen verbrannt sind, bekommt diese herzzerreißenden Panikanfälle durch den Duft von frischem Schnittgras. Häufig sind die Traumata viele Wochen oder Jahre her, so dass es dem Betreffenden nicht gelungen ist, eine Ursache für die spontanen Angstzustände zu ergründen.

Ein Therapieverfahren wie MET wird dazu beitragen, die Angst für kurze Zeit zu bewältigen, aber das Phänomen auf Dauer nicht auflösen. Wie diese Technologie arbeitet, wird im N-TV-Bericht anhand einer Spinnfieberphobie gezeigt.

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