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Kneippmethoden - Naturheilpraxis Dr. Dr. med. Thomas Beck "Die Verwendung von Heilwasser (Hydro-) und Hitze (Thermo-) gehört zu den Ã?ltesten Heilmethoden, sie wurden bereits vor der Zeit der Römer (ThermalbÃ?

der) eingesetzt. Ausschlaggebend für unsere Idee dieser Therapieform war die Arbeit des Wörishofner Priesters Sebastian KNEIPP (1821-1897), der diese Anträge systematisiert und seine Medizin darauf aufbaut.

Das ist nicht ganz so ganz aktuell, in der althergebrachten Volksheilkunde kennt man bereits seit langem die heilende Kraft gewisser Gewächse und Heilkräuter, z.B. als Teetrink. Gemäß dem Motto: "Der Mensch ist, was er isst" ernähren wir uns von der Ernährung der Grundbausteine, aus denen der Organismus dann die für unser tägliches Dasein notwendigen Lebensmittel produziert.

Unterernährung ist oft die Hauptursache für die Entwicklung und Erhaltung von chronischen Krankheiten, von gastrointestinalen Krankheiten bis hin zu Blutkrankheiten und eventuell sogar Krebs. In den Lebensmitteln mangelt es mitunter an wichtigen "Vitalstoffen" (Vitamine und Spurenelemente), die dann durch qualitativ hochstehende Zubereitungen ergänzt werden müssen. Lebensmittel haben eine Eigenschaft, die über den Fettgehalt hinausgeht: z.B. sind frische Lebensmittel biotechnologisch "besser" als eingemacht.

Krankheiten des Bewegungsapparats können daher auch eine tiefe Psychosomatik haben, man spürt Behinderungen im Alltag. Durch eine gute Behandlung kann man wieder Raum für Bewegung gewinnen, auch die Lebensfreude kann wieder zunimmt. Besonders bedeutsam war für Sebastian Kneipp die Verordnungstherapie, er lege großen Wert darauf, den Lebensstil seiner Patientinnen und Kunden zu verändern.

Das bedeutet, dass es fraglich ist, nur eine kurzzeitige Besserung durch eine medikamentöse Behandlung zu erreichen, wenn die Gründe, die zu der Krankheit führten, nicht mitentscheiden. Anwendungsgebiete sind vor allem erhöhte Resistenzen (Verhärtung und Infektionsprävention), vaskuläres Training, Durchblutungsstörungen, rheumatische Beschwerden, Kreuzschmerzen, Kopfschmerzen, asthmatisches Geschehen, Verdauungsstörungen, örtliche Inflammationen, Erkältungskrankheiten, allgemeine Abgeschlagenheit, psychegegetische Erkrankungsmuster, Stoffwechselerkrankungen, vegetativ-funktionelle Erkrankungsstörungen ("Aktivierung oder Dämpfung", d.h. "Ausgleich").......

Die Phytotherapie wird z.B. bei Erkältungen (Husten, Gerüche, Kratzen, einschließlich Bronchitis) und anderen Lungenerkrankungen, bei Durchblutungsstörungen, Nieren- und Harnblasenerkrankungen, Rheumakrankheiten, in der Gynäkologie und auch bei psychischen Störungen angewendet.

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