Knochenleitung

Beinleitung

Die Funktionalität von Hörsystemen mit Knochenleitung. Es gibt auch eine Knochenleitung, bei der die Vibrationen über die Schädelkappe in das Innenohr gelangen. Aber auch Schallwellen können über die Knochenleitung in das Ohr gelangen:

Mw-headline" id="Hintergr.C3.BCnde">Hintergründe[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Knochenleitung, auch Knochengeräusch oder Knochengeräusch oder Knochengeräusch beschrieben, beschreibt die Übertragung von Schallwellen oder -schwingungen durch den das Hörorgan umliegenden Kopfknochen unter Vorbeigehen an dem Mittelohr. Aufgrund des großen Schallwellenwiderstandes des Kopfknochens wird die Wahrnehmungsfähigkeit des "Knochenschalls" in der Regel durch die als Luftschall übermittelten Signale verschleiert. Der Schall repräsentiert die Fortpflanzung des geringsten Drucks und damit auch der Dichtefluktuationen in einem elastischem Untergrund.

Wenn Schall aus einem Gasmedium - hier die Atemluft - auf den Kopf fällt, vibrieren nicht nur das Trommelfell und damit die Knöchelchen, sondern auch ein Teil des Atemschalls wird mit angemessener Stärke in Körperschall umgesetzt und verursacht Vibrationen des ganzen Nackts.

OberflÃ?chenwellen an den Schnittstellen zwischen SchÃ?delhaut und Weichgewebe; Biegewelle entlang der SchÃ?delkalotte; Translationswelle durch das SchÃ?delinnere; Verformungsschwingungen im Umfeld der stÃ?rkeren Knochenkonstruktionen der SchÃ?delbasis, z.B. im Zeitknochen. Der schwingende Knorpel des Schläfenbeins stimuliert die Lichtsäulen im äusseren Ohrkanal und in der Tympanahöhle. So sind alle Bereiche des Gehörs auf unterschiedliche Art und Weise an der Entwicklung des Klangeindrucks aus der Knochenleitung mitbeteiligt.

Wenn Sie einen Luftschallerzeuger (Kopfhörer) unmittelbar auf den Kopf stellen, müssen Sie den Geräuschpegel um ca. 50 dB anheben, um das selbe Volumengefühl wie über das Gehör zu erreichen. Zur Hörvermessung über Knochenleitung wird ein spezielles knochenleitendes Ohrhörer mit standardisierter Kontaktfläche und Anpressdruck auf den Mastoidprozess des Schläfenknochens (Knochen unmittelbar hinter der Ohrmuschel) aufgebracht und mit einem Stirnband fixiert.

Zur Bestimmung der normalen Gehörschwelle muss der Schwellenwert der von den Knochenleitkopfhörern abgestrahlten Schwingungen wesentlich größer sein als der von den Luftleitkopfhörern. Allerdings ist das Audimeter so eingestellt, dass die übliche Hörmarke auch bei Messungen mit dem Knochenleitungsempfänger wieder als Nulldecibel angezeigt wird. Wenn der Knochenleitungsempfänger auf die Stirn gelegt wird, ist eine etwa zehn Dezibel höhere Schwellenkraft notwendig, um die Gehörschwelle zu erreichen.

Wenn das durch Knochenleitung aufgeregte Gehör geschlossen wird (z.B. durch Ohrhörer oder Gehörschützer), bildet sich im Außengehörgang ein verschlossenes Volumen, was zu einer Absenkung des Hörschwellenniveaus beiträgt. Knochenleitung ist von ärztlicher Bedeutung, da sie im Unterschied zur Luftführung das mittlere Gehör umgangen hat. So können Menschen mit Schäden am mittleren oder äusseren Gehör Schall in der Regel über Knochenleitung wahrnehmen, während sie beim Gehör über Luftversorgung klare Mängel aufweisen.

Mit der audiometrischen Untersuchung der Knochenleitung im Rinnentest und in der Klang-Audiometrie wird dies für die Differentialdiagnostik einer Hörminderung genutzt. Normales Hörvermögen über Knochenleitung, aber Hörschwäche über Luftversorgung ist ein leitfähiger Hörverlust, während die gleiche Hörschwäche über Luftversorgung und Knochenleitung ein sensorineuraler Hörverlust ist. Knochengeräusche oder Knochenleitung können für Hörgeschädigte mit leitfähigem Hörverlust von großem praktischen Wert sein.

Im Einzelfall wird Knochengeräusch mit einem Knochenleitungs-Hörgerät zur Korrektur der Hörminderung verwendet. In der Praxis ist das PhÃ?nomen aus der Angewohnheit von Leitern und Chorknaben bekannt, die Schwinggabel auf den SchÃ?del zu legen und so die Konzerttöne unmittelbar durch den Kieferknochen zu hören. Beim Einsatz von Gehörschützern oder Im-Ohr-Monitoren kann die Knochenleitung bei einigen Instrumenten (Gesang, Blechblasinstrumente) zu Klangverzerrungen führen.

Bei der eigenen Stimmbildung wird der individuelle Gehörsinn durch die durch die Gebeine geführten Klangkomponenten wesentlich beeinflusst. Nachdem man diesen Teil des Knochenklangs abgeschaltet hat, z.B. wenn man seine eigene Sprache akustisch von einem Magnettonband oder einem anderen Tonträger wiedergibt, merkt man die hörbare Änderung sehr gut. Nach der Messung der Luftleitung an beiden Ohr über die angeschlossenen Ohrhörer wird der Pflegebedürftige mit einem Knochenleitungsempfänger ausgestattet, der unmittelbar auf dem Kopfknochen liegt.

Damit können die Gehörschwellen der Knochenleitung in Analogie zur Luftführung ermittelt werden. In dieser relativen Darstellung werden die so genannten Hörschwellenverläufe für die Luft- und Knochenleitung für jedes Gehör - d.h. das rechte und linkes Gehör - separat durch Verbinden der Hörschwellenpunkte errechnet. Im Wesentlichen werden die Ergebnisse des rechten Ohrs im rechten Bereich rot dargestellt (Symbole für die Luftführung "O" links, "X" oben; Zeichen für die Knochenführung "

Mehr zum Thema