Knochenleitung Ohr

Ohr mit Knochenleitung

Das neue Hörgerät ist für die Knochenleitung am Gehör geeignet. mw-headline" id="Definition">1 Definition Definition Definition Definition Unter Knochenleitung versteht man die Übermittlung von Geräuschen oder Schwingungen an das innere Ohr über den Gehörgang - unter Vorgabe des Gehörganges und des Mittellandes. Das gesendete Geräusch selbst wird als Knochengeräusch bezeichnet. In diesem Fall handelt es sich um ein Knochengeräusch. Im Vergleich zur Luftführung nimmt die Knochenleitung aufgrund des großen Schallwellenwiderstandes des kranialen Knochens unter Normalbedingungen eine nachgeordnete Stellung in der Klangwahrnehmung ein.

Es wird durch die über die Luftführung gesendeten Signale abgedeckt. Knochenleitung wird in einigen FÃ?llen bei Schwerhörigen mit Schallleitungsschwerhörigkeit eingesetzt. Ein Knochenleitungs-Hörgerät wird verwendet, um die Schwerhörigkeit zu kompensieren.

Funktionalität von Hörgeräten mit Knochenleitung

Teilweise implantierte und knochenverankerte Hörgeräte sind so konzipiert, dass sie die natürlichen Fähigkeiten des Organismus zur Schallübertragung durch Knochenleitung ausnutzen. Die Soundprozessoren wandeln Geräusche in Vibrationen um, die dann über Ihren Kopfknochen unmittelbar auf das innere Ohr weitergeleitet werden. Das im Kieferknochen befestigte, teilweise implantierte Hörgerät ist aus drei Komponenten aufgebaut:

Die Klangerzeugung kann mit einem simplen Mausklick am Abutment befestigt werden. Danach empfängt es Klangwellen, die denen eines herkömmlichen Hörgeräts ähneln. Doch anstatt sie durch den Ohrkanal zu schicken, verwandelt er sie in Vibrationen, so dass sie durch den Kopfknochen transportiert werden können. Durch die direkte Anbindung des Klangprozessors an den Kieferknochen (durch das Einbringen des Implantats und des Sekundärteils) federt Ihre Körperhaut die Vibrationen nicht ab, was zu einem klaren Klangbild führt.

Beim Entfernen des Soundprozessors (z.B. zum Duschen/Halten) werden keine Vibrationen übertragen und Ihr Gehör geht in den Ausgangszustand zurück. Sie bietet die bestmögliche Amplifikation und Leistung im Gegensatz zu Hautsystemen, bei denen die Außenhaut eine DÃ??mpferschicht zwischen dem Klangprozessor und dem Körperbildet.

Struktur des Ohres

Auf den ersten Blick sieht man nur die Ohrmuschel und den weitaus größten Teil des Hörvermögens ist im Schädel verborgen und beschützt. In der Abbildung auf der rechten Seite ist die exakte Position des Außen-, Mittel- und Innenohres dargestellt. Bei den individuellen Klängen, Geräuschen oder Reden, die wir wahrnehmen, handelt es sich in Wirklichkeit um nichts anderes als Luftvibrationen.

Solange der Klang keine akustischen Informationen mit einer gewissen Aussagekraft wird, muss er alle Bereiche des Hörsystems vom Außen-, Mittel- und Innenohr sowie durch den Gehörnerv durchdringen, um als Stimulus das Hirn zu erreichen. Erst wenn die Übertragung durch die Einzelstationen perfekt läuft, wird die vibrierende Atemluft schließlich zu einem Warngeräusch, einer angenehmen Geräuschkulisse oder einem verständlichen Spruch.

Das Gebiet vor dem Mittelohr, d.h. die Vorhof und der äussere Ohrkanal, bildet zusammen das Aussenohr. Dabei kommt der Ton zuerst an und wird über die Ohrmuschel wie durch einen Schornstein nach Innen gerichtet. Die Konstruktion des äußeren Gehörgangs ist so ausgelegt, dass die einströmende Schwingungsluft wie in einem Klangkörper angereichert wird.

Die Trommelfellwand selbst ist eine feine Membrane, auf die der Klang auftrifft. Von dort aus werden die Feinschwingungen auf drei kleine Knöchelchen übertragen: Hämmer, Amboss und Bügel - die feinsten Körperknochen. Durch ihre spezielle Ausrichtung kann der Klang an dieser Position 20 mal gesteigert werden, was eine gute Übertragungsmöglichkeit auf das Innenohr sicherstellt.

Die Innenseite des Ohres fängt dort an, wo der Bügel auf die nächstgelegene Membrane, das "ovale Fenster", stößt. Durch einen der beiden Durchgänge wird der auf die Probe übermittelte Ton auf die Düse und von dort wieder zurück über einen zweiten Durchfluss übertragen. Im Zentralkanal befindet sich das eigentliche Gehörorgan, das Corti-Organ, dessen Fußboden mit tausend sehr feinen Haaren - den Haargefäßen - belegt ist.

Abhängig von der Schallfrequenz verändert sich die Wellengangbewegung in den mit Flüssigkeiten gefüllten Gerinnen. Lediglich dort, wo der Hautausschlag besonders groß ist, werden die Haarfollikel irritiert. In der Cochlea werden je weiter unten die dünnen Haare bewegt, während die hohen Farbtöne die Haargefäße gleich zu Anfang der Cochlea anregen.

Die Haarsinneszellen unterliegen wie alle Körperzellen einem Altersprozess. Diese können schwinden und somit den Klang weniger oder gar nicht ausstrahlen. Als der Klang das innere Ohr erreicht, hat er immer noch keine Deutung. Auf diese Weise erhalten Klänge eine Aussagekraft und werden letztendlich mit vorhandenen Strukturen in der Großhirnrinde verknüpf.

In der Videoaufnahme können Sie sich ansehen, wie das Menschenohr arbeitet und welchen Weg der Klang bis ins Hirn einnimmt! In den oben genannten Bahnhöfen wird der Weg des Klangs bis zum Mittelohr über die so genannte Luftführung dargestellt. Aber auch über die Knochenleitung können Klangwellen in das Ohr gelangen:

Durch die sich bewegende Atemluft wird der Kopfknochen von aussen angegriffen und leicht in Schwingung versetzt. Über die Ohrflüssigkeit erreicht der Ton über diesen Weg auch die Kopfhaut. Allerdings ist die Knochenleitung nicht so wirksam wie das Gehör durch Luftführung. Durch die Übertragung des Klangs über die Gebeine fühlen wir unsere Sprache bei Videoaufzeichnungen als fremd:

Und wenn wir es so anhören, wird es nur in der Luft sein. Die Knochenleitung hat keinen Teil, den wir sonst im Gespräch wahrnehmen.

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