Körper Massage

Bodymassage

Die Wirkung einer Massage auf unseren Körper kann je nach Art der Massage variieren. Wozu und auf welchen Ebenen wirken Massagen? Die Massage entspannt Körper und Geist. Eine Massage für Geist, Körper und Seele!

Aktive Bestandteile der Massage - Was passiert eigentlich im Körper?

Die Massage ist mehr als nur eine rein mechanisch wirkende Wirkung auf das Körpergewebe, denn die daraus resultierenden Bio- und Nervenmechanismen sind zumindest ebenso bedeutend. Es besteht kein Zweifel, dass eine Massage in der Anwendung sehr effektiv ist. Nur wenige Menschen wissen wirklich, warum eine Massage in der Tat einen tiefgreifenden Einfluss auf den Körper hat und nicht nur für Erholung sorgt, sondern auch spürbares medizinisches Leid lindert.

Deshalb ist es für den angehenden Masseur oder Spezialisten für Massage, Wohlbefinden und Vorbeugung besonders lohnend, sich mit den drei wichtigsten Wirkmechanismen grundsätzlich auseinanderzusetzen. Inwiefern beeinflussen Massagemaßnahmen den Körper? Vordergründig wirkt die Massage wie eine rein mechanisch wirkende Einwirkung auf den Körper durch den Gebrauch von Mitteln wie z. B. Anpressdruck, Erdbeschleunigung, sanfte Berührungen und Vibrationen.

Folgerichtig sind durch die Stimulation von Empfängern in den Bereichen Muskeln, Gelenke und Kopfhaut bestimmte Aktionen wie die lokale Durchblutungsförderung unvermeidbar. Das gilt auch in der Wirklichkeit, aber in der Tat liegt es an wesentlich komplexeren Prozessen, deren Eigenschaften maßgeblich davon abhängen, wo eine Massage praktiziert wird, wie dynamisiert die Bewegung des Massagepersonals ist und last but not least, welcher Kraftaufwand entsteht.

Damit die Wirkmechanismen der Wellness-Massage wirklich verstanden werden, sollten die biochemisch, mechanisch und neuronal wirksamen Komponenten berücksichtigt werden. Der einfachste - weil unmittelbarste - aktive Bestandteil, durch den die Massage auf den Körper wirkt, ist die Belastung des Körpers durch den Eingreifen des Massagepersonals. Während der Behandlung nimmt der Therapeut über Bewegung und Kraft direkt Einfluß auf die sich bewegenden Schichten, Blutgefäße und die Körperflüssigkeit.

Die größte Wirkung ist die zielgerichtete Verdrängung von Flüssigkeiten wie z. B. des Blutes durch den Druck-Saug-Effekt infolge von mittelschwerer und streichelnder Massage. Es kommt zu einem vorübergehenden örtlichen Überfluss an Blutzufuhr, was den Austausch von Substanzen im Körper erheblich erleichter. Bei den meisten Massagemethoden, die auf dem therapeutischen Stilismus beruhen, wird das Schwammprinzip angewendet.

Dabei wird das Körpergewebe durch adaptierten Anpreßdruck herausgedrückt, wobei Substanzen und Körperflüssigkeit ausgewaschen werden. Sinkt der Blutdruck wieder, beginnt ein Pumpeffekt, in dessen Verlauf der Blutdruck gesenkt und die Flüssigkeiten durch einen Sauger in das Blut eindringen. Das Verdrängen des Hautbindegewebes ist letztlich der dritte wesentliche Bestandteil der maschinellen Verarbeitung des Hautgewebes, verlangt aber auch eine erfahrene Handfläche, um die Schaltschichten in den Bereichen Oberhaut, Unterhaut und Muskeln feinfühlig zu betätigen.

Der mechanische Prozess in der Muskelmasse ist eng mit den durch die Handgriffe und die Technik des Massagestabes ausgelösten biologisch-chemischen Vorgängen verbunden. Die Mastzelle wird durch den Massagendruck gereizt und reagiert mit der Freisetzung von Heparinen und Histaminen. Es ist auch bemerkenswert, dass Sie als Massageassistent minimale Traumata im Körpergewebe verursachen können, indem Sie auf eine kleine Stelle einwirken.

Die freigesetzten Substanzen, die die biologisch-chemischen Vorgänge auslösen, sind u.a: Durch die Verdrängung und Streckung der Bindegewebsschichten durch eine professionelle Massage wird auch die Freisetzung von sogenannten Collagenasen aus Fresszellen und -zellen sichergestellt. Neben der maschinellen Reizung lösen diese Substanzen Verwachsungen des Hautbindegewebes auf und leisten so einen Beitrag zur Weichheit des Hautgewebes.

Der dritte Wirkstoff besteht in der Behandlung der Reizungen des Gehirns durch Massage. Sofort nach dem Reiz findet die Absorption und Übertragung über das Zentralnervensystem statt, so dass örtliche Reflexionen ablaufen. Dabei handelt es sich insbesondere um die durch empfindliche Nervenfaser unter der Oberhaut ausgelösten Axon-Reflexe sowie die von ihnen abgezweigten Nebenwirkungen, die beispielsweise zu einer gesteigerten Blutzirkulation der Oberhaut und der Subcutis beitragen.

Verschiedene Massageverfahren wirken aufgrund ihrer Stärke in die so genannten Steuerkreise der Muskeln ein. Diese so genannten Dynamic Receptors sprechen vor allem auf rasche und starke Einflüsse an und bewirken eine Muskelkontraktion. Entsprechend können Sie solche Massagen immer dann anwenden, wenn Sie die Muskeln unter Druck setzten wollen.

Andererseits sollten die Verfahren zur Detonation der Muskeln unterlassen werden. Nutzen Sie die Expertise in den mechanischen, biochemischen und neuronalen Komponenten Ihrer Massagetechnik und gewinnen Sie die Chance, Ihre Kundinnen und Kunden auf allen Stufen zu entspannen. Das Training an der SWAV Academy ist ein optimaler Start in die berufliche Praxis des Massagehandwerks.

Er arbeitet seit über 20 Jahren an neuartigen Trainingskonzepten in den Sparten Massage, Fitness, Wellness, nichtmedizinische Praxis und Vorbeugung.

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