Körperbezogene Psychotherapie

Personenbezogene Psychotherapie

Die Bioenergetik ist eine Form der Körperpsychotherapie. Dies bedeutet, dass der Körper wesentlich an der therapeutischen Arbeit beteiligt ist. Der Münchner Arbeitskreis bietet Fortbildungen in der körperorientierten Psychotherapie an. Ambulante physikalische Psychotherapie bei Anorexie und Bulimie nervosa. Die Psychotherapie mit dem Körper.

Übersetzung: The_development_of_analytical_body_psychotherapy[Processing | < bearbeiten Sie den Quelltext].

Psychotherapie des analytischen Körpers ist eine spezielle Form der psychoanalytischen Psychotherapie, die in einem offenem Umfeld funktioniert, so dass Dialoge, wie z.B. der Wechsel von physischen emotionalen Signalen, getestet und zielgerichtet erarbeitet werden können. Wo in der klassischen psychoanalytischen Analyse nur unbewußt vermittelte Beziehungsnachrichten als Aktionsdialog begriffen werden, greift die psychotherapeutische Körperanalyse auf unbewußt auftretende Aktionsdialoge (Verordnungen) sowie bewußt angewandte Aktionstests zurück.

Die Psychotherapie des analytischen Körpers ist eine Psychotherapiemethode, die in den vergangenen 15 Jahren auf der Basis von psychoanalytischem Wissen und modernen entwicklungspsychologischen Thesen innerhalb der Sozialpsychologie erarbeitet wurde. Der wichtigste Pionier ist Sándor Ferenczi, dessen Wichtigkeit durch die psychoanalytische Wiederentdeckung seit dem zunehmenden Einfluß der gegenwärtigen Kinderforschung, wie seine in den 1920er und 1930er Jahren formulierten antropologischen Ideen nun bestätigt werden:

Es ist ein tief verwandtes Lebewesen, und eine gute Verbindung ist die lebenswichtige Basis für eine funktionierende mentale Verfassung. Weil die Befestigung als ausschlaggebender Faktor für das Überleben und die psychologische Erschließung so bedeutsam ist, wurde das Kind mit der grundlegenden Eigenschaft ausgerüstet, die Verbindung zu den Betreuern durch physische Signalisierung über Millionen von Jahren menschlicher Erschließung hinweg zu gestalten.

Das intersubjektive Beziehungsbild des Menschen mit dem Schwerpunkt auf der Bedeutung der physischen Wechselwirkung hat die Entstehung der analytischen Leibspsychotherapie als eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren maßgeblich beeinflusst, indem sie - im Gegensatz zur psycheanalytischen Normalmethode - den Therapiebereich im Sinne der Möglichkeiten der physischen Wechselwirkung ausweiten. Die Erinnerung des Körpers. Auch Wilhelm Reich war in gewissen evolutionspsychologischen Konzeptionen einem verwandten Kinderbild nahe, aber seine praxologischen Schlüsse haben ihn immer weiter von einem Verstehen von Therapieereignissen als Beziehungsereignisse entfernt.

Durch diese beiden verschiedenen Schwerpunkte entstand in der Entwicklung psychotherapeutischer Methoden ein Spannungsverhältnis, sowohl innerhalb der psychoanalytischen als auch innerhalb der bioenergetischen Analysemethode nach Alexander Lowen, einem Reichsschüler, der in den 1970er und 1980er Jahren des zwanzigsten Weltkrieges gegründet wurde. Ungefähr zur gleichen Zeit wie die Ausrichtung auf Ferenczi in bestimmten Bereichen der psychoanalytischen Forschung wendeten sich die einzelnen Psychotherapeuten des Körpers, die mit den von Friedrich und Niedrig ausgearbeiteten Theorieinstrumenten in ihrem Verständnis dessen, was im Therapieprozess vor sich ging, zunehmend an die Ereignisse der Beziehung und bemühten sich, diese in der Theorie umzudeuten.

Am Ende der 80-er und anfangs der 90-er Jahre gab es einen Konflikt zwischen zwei verschiedenen Lagern: zwischen Körperpsychologen auf der einen und Psychoanalysten auf der anderen seiten. Aber das sollte sich in Zukunft als erfolgreich herausstellen, denn das Ergebnis war, dass seitdem oft Konferenzen in Deutschland und Österreich veranstaltet werden, bei denen sich sowohl körperpsychologische Therapeuten, die für psycheanalytische Ansätze offen sind, als auch für physische Ereignisse aufgeschlossene psychoanalysierte Menschen zum Gedankenaustausch und zur Diskussion treffen.

Organisator des Vienna Symposium on Psychoanalysis and the Body ist Peter Geißler, der auch Redakteur der gleichnamigen Fachzeitschrift ist, die seit 2002 zwei Mal im Jahr herausgegeben wird. Günter Heisterkamp und Peter Geißler veröffentlichten 2007 das erste Fachbuch zur Analysepsychotherapie mit dem Thema psychoanalytische Aspekte von Lebensbahn. Im klassischpsychologischen Verständnis werden Handlungs- und Dialoggespräche nur als unbewusst vermittelte Beziehungsnachrichten verstanden, die sich auf eine umfassendere Begriffsbestimmung stützen, in die Unbewusstes und Bewusstes gleichberechtigt einfließt, und indem sie die Effektivität von Handlungs- und Aktionsdialogen sowohl in ihrer realen als auch emblematischen Sinnhaftigkeit für den Pat....

Für die Methodik der analytischen Psychotherapie heißt das, dass sowohl unbewußt auftretende Aktionsdialoge (Enactments) als auch bewußt verwendete Aktionsdialoge (szenische Interventionen) verwendet werden. Der Platz der tatsächlichen Wirkungsweise der Psychotherapie zeigt sich im allgemeinen implizit-emotionalen-physikalischen Wissen und seiner allmählichen Änderung im Therapieverlauf. Auch wenn die sprachliche Reflektion bei Therapieverfahren eine große Bedeutung hat, ist sie nicht immer eine Bedingung, sondern tritt auch direkt im gegenseitigen Einvernehmen auf ( "present understanding" nach G. Heisterkamp) und ändert damit das Intersubjektivfeld.

Die therapeutischen Rahmenbedingungen sind prinzipiell offen für jede Art von physischer Lagerung, verbale Verbindungen sind gleichwertig mit Körperverbindungen. Auch wenn die Therapiearbeit oft zu Beginn der Stunde beginnt, wenn man sich auf den Stühle gegenüber sitzt, sind je nach den physikalischen Zusammenhängen des Betroffenen und/oder des Heilpraktikers sehr verschiedene Weiterentwicklungen möglich. Zusammen mit dem Psychotherapeuten werden so auf der Grundlage der Körper- und Aktionsassoziationen beider Interaktions-Partner wichtige Modellszenarien aus der kindlichen und der heutigen Lebensweise des Betroffenen in das Gesamtbild eingebracht und verarbeitet.

Das Selbstbewusstsein des Betroffenen gewinnt durch die Sensibilisierung für physische Ereignisse (Atemänderungen, Änderungen in der Anordnung der einzelnen Körperstellen, physische Mini-Impulse, Schwankungen im Stimmausdruck) eine immer größere Selbstbehauptung in Bezug auf die grundlegenden seelischen Eigenschaften in der Erfahrung des Betroffenen - eine unschätzbare Unterstützung für Betroffene, deren Umgang mit der eigenen seelischen Selbsterfahrung traumatisch zunichte gemacht worden ist.

Entsprechend dem Fokus auf die interssubjektive Erfahrung zwischen Patienten und Therapeuten werden direkte Interaktionsmuster gebildet, die als Orientierungshilfe für den vielschichtigen Therapieprozess dienen. Zur immer offeneren und physisch direkteren Repräsentation der im Hier und Jetzt traumatisiert erlebten Teile der Entwicklungsgeschichte gehört bei der Analyse des Widerstandes nicht nur die Berücksichtigung von Befürchtungen, sondern auch die genaue Ausarbeitung von Beschämungsgefühlen.

Die genaue Beobachtung von Resistenzen (und Gegenübertragungswiderständen) hat die Aufgabe einer Leitlinie, so dass die Therapie-Rückbildung, die durch die Vertiefung der Körpererfahrung sehr stark sein kann, beherrschbar ist. Im deutschsprachigen Raum ist die Psychotherapie des analytischen Körpers bisher eine Spezialität, und in den USA gibt es bisher kaum Ansätze dazu. Die Psychotherapeutinnen und -therapeuten B. Tilmann Moser, Günter Heisterkamp, Gisela Worm, Robert Ware und Jörg Scharff) und in Österreich im AKP (Arbeitskreis für analysierte körperbezogene Psychotherapie), die sich mit der Fortentwicklung der Verfahren auseinandersetzen.

Neben der Selbsterkenntnis der Körpertherapie ist die Psychoanalyse eine Grundvoraussetzung. Bei der Analytischen Psychotherapie handelt es sich um eine jüngere Sonderform der körperbezogenen psychoanalytischen Psychotherapie, die sich in Bezug auf ihre theoretische Grundlage in der Entwicklungsphase befindet. Kategorien: Psychosoziale Aspekte. 74, 1998, S. 19-32. P. Geissler: Psychotherapie des analytischen Körpers. Biologisch-energetische und psycheanalytische Grundkenntnisse und die aktuellen Trend. Facultas-Univ. Verlag, Wien 1997, ISBN 3-85076-416-8 P. Geißler: Psychotherapie im analytischen Körper in der Anwendung.

Pfeiffer, München 1998. ISBN 3-7904-0667-8. P. Geissler: psychoanalytische und körperliche Aspekte. P. Geißler: Psychosozialer Verlag, Giessen 2001, ISBN 3-89806-063-2: Mythenregression. Psychosoziale. P. Geißler: Der Organismus im Zusammenspiel, P. Geißler, 2001, ISBN 3-89806-126-4. Als Wissensquelle in der psycheanalytischen Behandlung. P. Geißler: Psychosoziale Körperpsychotherapie: eine Inventur.

Psychosozial-Verlag, Güssen 2009, ISBN 978-3-89806-879-6. Website of the "Working Group for Analytical Physical Psychotherapy

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