Kundalini

Die Kundalini

Bei vielen Yogatraditionen wird sexuelle Abstinenz empfohlen, damit die Kundalini-Energie frei fließen kann. Die Kundalini Energie ist in jedem Menschen vorhanden, ruht aber bis über die Pubertät hinaus. Die Kundalini ist die ursprüngliche Energie, die in einem ruhenden Potentialzustand im Muladhara-Chakra an der Basis liegt. Wie kann und soll man diese "Schlange" am besten erwecken?

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Die Kundalini (Sanskrit, weiblich, ????, ??? ???, ???, Schakti, eine Art von Devi, Kundalini-Schlange, "Schlangenkraft") beschreibt eine der ätherischen Kräfte im Menschen, die in den tantraischen Schriftzeichen beschrieben werden. Zur Aktivierung dieser "physikalisch-psychologischen" ätherischen Energien wurden verschiedene Verfahren wie das Kundalini Yoga erarbeitet. Gelegentlich verkündet das Hohe Selbst das Erwecken der Kundalini durch Träume. 5] Der Regen der vorher eingeschlafenen Kundalini bewirkt eine erhöhte Temperatur, die nicht mit dem hohen Temperaturanstieg zu vergleichen ist.

Der Kundalini-Prozess entfaltet nach seiner Aktivierung eine eigene Dynamik, die durch sorgfältige Weiterbildung erlernt werden muss. Der Aufstieg der Kundalini erfolgt meist allmählich und kann sich noch einmal zurückbilden, das dritte Kraftzentrum in der Nabelregion wird nicht erreichen. Danach setzt nach einigen Anweisungen der Kundalini-Prozess ein, der als eine Art Alternanz des aufsteigenden, wärmenden und absteigenden, abkühlenden Energieflusses bezeichnet wird.

Unterschiedlichste Yogastile behandeln das Themengebiet Kundalini. Doch die meisten Yoga-Asanas haben nicht den direkten Zweck, die Kundalini zu erwecken. Einige Yogaschulen setzen sich explizit mit der Kundalini auseinander und wollen den Organismus mit ihren Körperübungen auf den zarten Vorgang der aufsteigenden Kundalini vorzubereiten. Es wird darauf geachtet, die Chakras zu reinigen und "durchlässig" zu machen, damit die Kundalini unbehindert aufsteigt.

Im Kundalini Yoga zeigt sich der deutliche Hinweis auf die Kraft der Kundalini schon im Titel. Ähnlich wie beim Yoga als Ganzes gibt es auch beim Kundalini Yoga verschiedene Ausbildungen oder Ausrichtungen. Charakteristisch für die Yogapraxis der von Yogi Bhajan im Abendland angekündigten Ausrichtung sind körperliche anstrengende Übungsaufgaben mit zügiger Bewegungsführung, verbunden mit Phasen der Ruhe und Nachdenklichkeit.

Kriya Yoga lehrt auch gewisse Übungsformen, um die Chakren und die so genannten Criyas (Reinigungsübungen) zu erwecken. Diese sollen der körperlichen Aufbereitung und dem gezielten Erwachen der Kundalini nützen. Die Kundalini soll im Shahaja Yoga ganz einfach erwachen. Das Erwachen der Kundalini soll hier im Unterschied zu den geschilderten schmerzlichen Erlebnissen als ein freudiges und fröhliches Erlebnis in Gestalt von wahrnehmbaren kühlenden Schwingungen an den Armen und über dem Schädel erlebt werden.

Hochsprung B. K. S. Iyengar: Light on Yoga; Barth Verlagshaus (2005). Sivananda Radha (Swami): Kundalini-Yoga im Alltag, Darmstadt 2006; ISBN 3-89767-501-3. ? Carl Gustav Jung: The Psychology of Kundalini-Yoga, englisch. Zürcher 1998, ISBN 3-530-40684-8, Hochsprung von ? Sivananda Radha: Kundalini Yoga im Alltagsleben, Darmstadt (2006); ISBN 3-89767-501-3.

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