Kundalini Kraft

Die Kundalini-Power

Die Kundalini wecken Energie, Symptome und Erfahrungen mit der "Schlange". Die Kundalini | Dr. Schweikart Die Kundalini wird sinnbildlich als Schlangenmacht bezeichne. Leute mit Kundalini-Erfahrung haben uns sogar von dem körperlichen Empfinden erzählt, dass sich eine energiereiche Schlangen durch ihren Organismus winden. Die Erkenntnis über den Vorgang des Erwachens der Kundalini wird hauptsächlich im Tantra vermittelt, einer besonderen geistlichen Strömungen im hinduistischen und buddhistischen Bereich.

Wichtigster Vertriebskanal in diesem Zusammenhang ist der mittlere Schushumnakanal, der im Wirbelsäulenkanal der Lendenwirbelsäule liegt. Ida und Pingala, beide linke und rechte Seite des Flusses sind von zwei weiteren bedeutenden Nasenlöchern umschlossen, die sowohl weibliche als auch männliche Eigenschaften aufweisen und in den beiden Nasenlöchern münden.

Welcher Faktor exakt zur Kundalini-Kraft führt, ist letztendlich ungeklärt. Es gibt mehrere Verfahren, um diese Kraft zu wecken und auch Energietransfers (Shaktipat), die diesem Ziel nützen. Doch ob diese Verfahren Sinn machen, ist kontrovers, denn die enorme Kraft der Kundalini kann auch in einem unpräparierten Organismus Schäden verursachen.

Der Kundalini löst sich selbst aus, oder durch einen Gnadenakt, wenn der Mensch ein zugehöriges Bewußtsein erlangt hat. Die Kundalini Erfahrung ist umso größer, je mehr Verstopfungen es gibt. Umso mehr Offenheit ein solches Gerät besitzt, umso feiner ist die Zusammenarbeit mit Kundalini.

Mit dem Aufstieg der Kundalini kann der abfallende Energiestrom der Seelen nun ungestört in das Kreislaufsystem fließen und sich vollständig durch alle Organe wiedergeben. In einigen FÃ?llen geschieht dies sogar vor einer stÃ?rkeren Kundalini Aktivierung, so dass dies nicht immer "mit einem Knall" geschieht. Durch den aufsteigenden, befreienden Energiefluß der Kundalini kann sich der herabsteigende, leichte Fluss der Seelen vollständig in die physischen Umschläge einfügen.

So wird ein wirkliches Seelenleben möglich, das zugleich vollständig im Leib vorhanden und in der Transzendenz des Weltbewusstseins verwurzelt ist. Im Tantra Yoga wird dieser Status "Nirvikalpa Samadhi" bezeichnet und entsteht, wenn die Kundalini-Kraft aus dem Wurzel-Chakra emporsteigt und sich mit dem herabsteigenden Weltbewußtsein der Seelen verbindet. Yoga hat seine eigene Methode, um die Kundalini-Energie im Organismus zu wecken und zu fördern, den Kundalini Yoga.

Chakra Yoga und Chakra Meditation bieten eine der nützlichsten Methoden, um die Kundalini im Wurzelchakra zu erwecken und ihren Aufstieg zum Gipfelchakra zu fördern, aber auch um den Abstieg zur Root zu begleiten. In der indischen Legende gibt es ein wunderschönes Abbild dieses Prozesses: Sie berichtet von einer Zeit vor der Zeit, als alles eins war, vereint in einem gemeinsamen Bewusstheit.

Zwei Mächte wurden aus dieser Vereinigung herausgebildet, die als der Männergott Schiwa, Sinnbild des Bewusstseins des absoluten, und seine Frau Schakti, Sinnbild der aktiven Schöpfungsenergie, dargestellt wurden. Mit der Abtrennung der Einigkeit in diese ursprüngliche Kraft von Mann und Frau entstand eine Scheidung von Bewußtsein und Substanz (in all ihren Grob- und Feinformen) - und damit der Kreation.

Die Kundalini- Shakti, die ursprüngliche Schöpfungskraft der Frau, schläft im Wurzel-Chakra jedes Individuums und erwartet die Wiedervereinigung mit ihrer Gattin Schiwa, um so das Bewußtsein der Einigkeit aller Dingen wiederzufinden. Im Yoga wird es durch eine schlummernde Schlangenfigur an der Wirbelsäulenbasis wiedergegeben.

Aber auch in der abendländischen Kultur kennt man das Bildnis von Ida, Pingala und Shushumna: Im Hermestab (Kaduceus), der immer noch das Sinnbild für alle Heilberufe ist, findet man eine Repräsentation dieser drei Nadeleien. Das Personal selbst ist der Shushumna-Nadi, um den sich Ida und Pingala drehen. Am Ende des Stabes steht ein von Schwingen flankierter Ball - Sinnbild für die Befreiung der Menschen.

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