Kunsttherapie Kinder

Kinder Kunsttherapie Kunsttherapie

KINDER- UND JUGENDTHERAPIE. Kunsttherapeutinnen für Kinder und Erwachsene e.V. Kunsttherapie ist eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, bei der kreative Mittel eingesetzt werden. Hierzu gehören vor allem Malerei, Zeichnung oder Bildhauerei, z.

B. mit Ton oder Putz. Bei ihren Entwürfen können sich Patientinnen und Probanden jeden Alters unter der therapeutischen Leitung äußern, was oft nicht in Worten zu beschreiben ist. Die Kunsttherapie hat zum Zweck, Menschen in ihren Entstehungsprozessen zu betreuen und zu fördern und ihre Kräfte zu bündeln.

Im Rahmen der Verständigung mit dem Unterbewusstsein können oft dort, wo Wörter nicht mehr nützlich sind, Blöcke und Resistenzen beeinflusst und aufgelöst werden. Gerade bei psychologischen und seelischen Krankheiten ist die Kunsttherapie für viele Patientinnen und Patientinnen eine Hilfe. Kunsttherapie kann dazu beitragen, innerer und äußerer Konfliktsituationen besser zu erfassen, sie zu begreifen und letztendlich eine Antwort zu finden.

Heute stehen Kinder sehr schnell unter großem Stress hinsichtlich ihrer geistigen und kognitiven Fähigkeiten. Aber welche Grundbedürfnisse haben Kinder und wie können sie dem Stress aushalten? Im Kindesalter ist der Prozentsatz der reinen geistigen Bearbeitung von Erfahrungen und innerlichen Vorgängen viel niedriger als bei uns Erwachenden.

Die Kinder bearbeiten die vielfältigen Wahrnehmungen und Ereignisse sowie deren Entstehungsprozesse in den Bereichen Spielen, Bewegen, Musizieren und Design. Die Kinder befreien sich durch ihre Mimik! Dafür ist der Schutzraum der Kunsttherapie ein geeignetes Umfeld. Die Bildgestaltung erlaubt es dem Kleinen in einer Umgebung, die von Leistungs- und Wettbewerbsdruck befreit ist, seine Eindrücke und Eindrücke unzensiert auszudrücken.

Nicht nur im Klinikbereich, sondern auch in Bildungsbereichen wie z. B. Vorschulen, Krankenhäusern, Schulen, Kinder- und Jugendfürsorge, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Verbänden und im Coachingbereich wird seit langem kunsttherapeutisch gearbeitet. Kunsttherapieangebote für Kinder und Heranwachsende erfolgen prinzipiell in der Einzel- oder Gesamttherapie sowie in der Projekte.

Die Kunsttherapie oder die Art der Begleitung von Kindern

Bei den meisten Kindern kommt es zu einer schwierigen Situation, in der sie eine Situation des Umbruchs oder Verlustes durchlaufen. Oft sind die Erziehungsberechtigten davon überwältigt und suchen zuerst einen Therapeuten, Kinderpsychologen oder Kindpsychiater auf, in der Erwartung, eine Diagnostik und entsprechende Behandlungsvorschläge zu bekommen. Es ist jedoch nicht für alle Kinder geeignet. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Erwachsene finden es oft nicht einfach, ihre Emotionen in Worten auszudrücken.

Und wie sollten dann Kinder sein? In solchen Fällen ist die Kunsttherapie ein sanfter Abstecher, der einen Einblick in das Leben der Seele gibt, ohne dass alles in Worten ausgedrückt werden muss. Dein Baby hat Ängste, Befürchtungen, Hemmungen, traut sich nicht mehr zu agieren? Hast du den Verdacht, dass sich dein Baby zurückgezogen hat?

Du hast bereits mit ihm gesprochen, aber dein Baby ist still, weil es seine Sorgen nicht ausdrücken kann oder einfach nicht weiß, was sie auslöst. Es kann sein, dass Ihr Baby an Konzentrationsmangel erkrankt ist und sich seine schulische Leistung verschlechtert, was zu Angst und geistigen Beeinträchtigungen mit sich bringt. Hinzu kommen soziale Schwierigkeiten, die es dem Kleinkind schwer machen, seinen festen Sitz in der Schule zu bekommen und es in der Schule oder außerhalb der Schule zu isolieren.

Bei Verhaltensproblemen oder Selbstwertgefühlstörungen ist welche Kunsttherapie geeignet? Zuerst lernt der Künstler seine eigenen Erziehungsberechtigten kennen. Danach muss man aber auch sehen, ob das Kleinkind an diesem Programm teilnimmt. Je nach Vorliebe des Kleinkindes, aber auch nach den Eigenschaften der entsprechenden Ausdrucksform, wird die Therapie gewählt.

Nachdem diese Entscheidung gefallen ist, werden dem Kleinkind die Spielregeln erläutert. In Anwesenheit der Erziehungsberechtigten definiert der Künstler dann die Therapieziele. Dabei geht es übrigens nicht darum, "schöne" Werke zu schaffen, sondern das Kleinkind zum Ausruhen, Spiel und vor allem (wieder) zur Spaßerlebnis.

Dem britischen Pädiater und Physiotherapeuten Donald Wood, sagte Donald Woods/Geisler ( "Winnicott", 1896-1971), dass das Spiel eine normale und grundlegende Tätigkeit von gesünderen Schülern sei. Die Kinder toben aus Spaß, um mit Angst zurechtzukommen, ihren Erfahrungsschatz zu vergrößern oder die sozialen Beziehungen zu stärken. Beim " Spiel " der Malerei konkrementiert das Kleinkind seine Empfindungen, erlebt und berührt seine Umwelt und sein Insidern.

Dem Kleinen ist es im wahrsten Sinne des Wortes gelungen, sein inneres Wesen nach außen hin sichtbares. Daraus ist auch ersichtlich, warum das Thema Sport für die geistige Weiterentwicklung von Kleinkindern so wichtig ist. Schließlich wird die ganze Person involviert und das Kleinkind kann sich selbst wiederfinden. Kinder müssen im Spielverlauf nichts sagen, alles resultiert aus dem Spielverlauf selbst.....

Am Anfang der Behandlung findet das Kleinkind die Werkzeuge, die ihm zur VerfÃ?gung stehen, zum Beispiel um sich durch Zeichnung auszudrÃ?cken. Dabei werden die zu verwendenden Materialen - Guache, Stifte, Farben, Faserstifte usw. - und auch der "kreative Raum" - also Pappe, Segeltuch, Papier usw. - ausgewählt. Sämtliche seine Arbeiten werden sorgfältig verwahrt, so dass nur der Künstler und das Kleinkind Zugang zu ihnen haben.

Auf diese Weise kann sich das Kleinkind von nun an ungehindert und in aller Ruhe einbringen. In dieser Herangehensweise ist der Weg das Ziel: Der Schöpfungsprozess selbst steht im Mittelpunkt und es gibt keinen Druck, ein wunderschönes Endresultat zu erzielen. Die Kunsttherapeutin betrachtet das Kleinkind und führt es in seinem eigenen Schaffensprozess mit.

Es wird darauf geachtet, wo sich das Kleinkind im Zimmer befindet, welche Stoffe es wählt und welche Erkenntnisse es macht. Es kann also sein, dass das Kleinkind mit einem neuen Stoff in seinem Stück experimentierend oder seine Hand in die Guache eintauchen und mit den Fingerspitzen bemalen will..... Die Kunsttherapie bedient sich der künstlerischen als Ausdruck.

Die Kunsttherapeutin schenkt seinen Rezepturen Aufmerksamkeit. Wenn er herausfindet, dass das Baby in seinem kreativen Prozess behindert ist, wird er nicht sagen: "Dein Zuhause ist zittrig, sieh mal, so machst du es". Es sollte in Harmonie mit seiner Arbeit sein, die exakt zum Ausdruck bringt, was das Kleinkind in diesem Augenblick ist.

Aber auch der Künstlertherapeut führt das Kleinkind dazu, selbst herauszufinden, was den Fortgang der Skizze behindert. Das ist auch eine Möglichkeit für das Baby, seine Eindrücke und Eindrücke zum Ausdruck zu bringen, was es vorher nicht konnte. Es geht darum, das Kleinkind dazu zu bewegen, sich zu distanzieren und eine Antwort zu suchen, wenn es mit einem bestimmten Thema in Berührung kommt.

Die Verbindung von Heilkunst und Behandlung wurde ab dem achtzehnten Jh. in der Medizin dargestellt. Dr. Philippe Pinel (1745-1826) war ein Vorreiter, der Kunststudios in Krankenhäusern gründete, um die Patienten zu unterrichten. Unter diesem Begriff begreift man authentische Künste "jenseits gängiger Künste und Strömungen". Je nach Grundkrankheiten (Zwangsstörungen, Stress, Überaktivität, Ernährungsstörungen etc.) und den Anforderungen im jeweiligen Fall variiert die Behandlungsdauer der Kunsttherapie und auch die Frequenz der Behandlungen.

Du musst ihm etwas Zeit lassen und daran denken, dass jedes einzelne Baby anders ist und sich anders weiterentwickelt. Dazu findet ein ausführliches Gespräch mit dem Kleinkind statt, das die Gelegenheit erhält, über seine Eindrücke, Freude und Trauer zu sprechen und einen neuen Einblick in den kreativen Prozess zu erhalten, der während der Trainingseinheiten stattgefunden hat.

Mehr zum Thema