Kunsttherapie mit Kindern

Künstlerische Therapie mit Kindern

Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen:::Kunsttherapie mit Kindern und Jugendlichen:: Die begleitende Malerei ist therapeutisch verwendbar, wenn die Angstfreisetzung Erfahrungen macht geklärt und bearbeitet wird. Kreatives Design ermöglicht es, das eigene Gleichgewicht (wieder) zu erlernen. Die begleitende Malerei eröffnet die Möglichkeit, sich auf Symbolebene mit den vielschichtigen Erfordernissen des Alltags auseinanderzusetzen, im Internet unter geschützten Atmosphäre des Malkurses. Meiner Meinung nach ist es von Bedeutung, dass es einen Ort gibt, an dem es nicht den fehlenden Platz im Center rückt. Dort wird nicht nachfragen, was Ihnen fehl.

Dabei ist es von Bedeutung, dass es einen Ort gibt, an dem selbstverständlich von dem, was man kann, ausstrahlt, dass auf die natürliche Neugier, Bereitschaft zu lernen und Lebenslust auslöst. Selbstverständlich wird das Problemfeld des Kindes/Jugendlichen in der Kunsttherapie in Bildern und durch Gespräche während Malerei ansprechen. Kinder/Jugendliche erarbeiten neben ihren Präsentationen auch eigene Motive, die ihrer unvergleichlichen Persönlichkeit gerecht werden.

Entscheidend sind dabei Beharrlichkeit und Eigenart, wobei Tiefgang, Repetition und Bearbeitung ermöglicht werden. Die Kunsttherapie mit Kindern und Heranwachsenden kann sich zum Beispiel auf die freie Meinungsäußerung von Gefühlen, auf die Konfliktlösung auf Symbolebene, auf die Linderung von stressigen Lebenserfahrungen sowie auf die Lösung von Krämpfen, auf die Reduzierung von Zwangs- und ängstlichem Verhaltensweisen konzentrieren.

Ebenfalls kann das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein, das Selbständigkeit durch Malerei gesträrkt und das Handlungsfähigkeit ergänzt werden. Behinderte Kleinkinder haben hier die Möglichkeit, sich zu befreien, uneigennützige Kleinkinder erhalten einen Raum, in dem sie sich austoben und etwas Neues erleben können. Offensive und überaktive Jugendliche haben im Malstudio, durch creative Betätigung ihre Sorgen an überwinden, die Möglichkeit, besser mit sich selbst zurecht zu kommen und zu werden.

heilende schöpferische Tätigkeit für verunsicherte Jugendliche, schöpferische Möglichkeiten für Menschen in einem instabilen psychischen Umfeld, kompetente Beratung, Einleitung von kreativen Prozessen

Es ist eine der ersten Arten der Zufriedenheit, wenn man etwas ausprobiert und damit erfolgreich ist. Das " Erfolgsglück " (Hans Georg Gadamer) kann jeder sehen, der kleinen Kindern beim Spielen zuhört. Dass ein Bleistift auf dem Blatt spürt, dass man aus Blöcken Tore errichten und aus Ton Skulpturen bilden kann, erfährt jedes Mal, wenn es voller Begeisterung ist - die Freude am bewusst essbaren Design ist da.

Vielen Familien fällt es leicht, ihre Kleinen in diesem Gebiet nicht zu demotivieren, denn ihre Sicht auf die "Werke" ihrer Kleinen ist zu weit entfernt und zu sehr an den Standards der Großen orientier. Oft wird die schöpferische Arbeit der Kleinen ohne schlechte Absichten unterschätzt oder sogar angelächelt, und anstatt ihre schöpferische Macht zu verstärken, werden die Kleinen ermutigt, das zu machen, zu malen, neu zu streichen usw., was sie im Voraus gemacht haben.

An dieser Stelle ist es sinnlos darauf hinzuweisen, dass der Vorschulkindergarten und die schulische Ausbildung den Rest tun, um die zufriedenstellende Erkenntnis der eigenen Schöpferkraft durch die knappe Aufgabe (und die nachfolgende Bewertung!) zu versprühen. Den meisten Kindern wird viel zu wenig Platz und Genehmigung gegeben, ihre schöpferischen Fähigkeiten zu erproben, und für die meisten ist es eine befreiende und stärkende Begegnung, die Möglichkeit zu haben, dies zu tun.

Dieser heilende Gesichtspunkt der schöpferischen Tätigkeit kann nun sehr gut für Menschen genutzt werden, die - aus verschiedenen Beweggründen - den Untergrund unter den Füssen vernachlässigt haben oder deren Weiterentwicklung behindert ist. Für die bedürftigen Seelen der Kleinen trifft das, was für jedes Kleinkind wahr ist, noch mehr zu: Die "Sprachlosigkeit" der schöpferischen Formgebung kommt den Kindern zugute, denn ihr Alter erschwert es ihnen, ihre Bedürfnisse zu formulieren, und die Erfahrungen ihrer eigenen schöpferischen Macht wirken als Gegenmittel zur Erleben der Machtlosigkeit.

Dass Malerei, Kollage oder Textilgestaltung dazu beitragen können, traumatische Erfahrungen wie Unfälle, Krankheiten oder den Tod eines Kindes zu verarbeiten, mag nicht selbstverständlich sein. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass kreatives Arbeiten in solchen Fällen sehr hilfreich sein kann. Ein intensives Tauchen in den Prozess kann eine Pausenzeit der qualvollen Überlegungen einleiten, und die Auseinandersetzung mit dem kreativen Potenzial aktiviert das Gespür für die eigene Selbstkompetenz.

Aber um über die Erfahrung eines kleinen "Bastel-Highlights" hinauszugehen und das Kleinkind in die Lage zu versetzen, seine kreative Kraft nachhaltig zu entwickeln, ist es notwendig, von Anfang an passende Randbedingungen zu haben. "Tatsächlich fängt alles mit einem Platz an: einem kleinen Zimmer mit eigener Stimmung, in dem eine Tätigkeit stattfindet, in dem sich die Menschen nichts "draußen" ausmalen können.

"Mit diesen Wörtern bezeichnet Arno Stern seinen "Malraum", in dem er den Kindern das freie Malern erlaubt, und auch wenn er in seiner Tätigkeit mit Waisenkindern nach dem zweiten Weltkrieg nicht malt. Meiner Meinung nach drückt diese Schilderung etwas aus, das jeder Vertiefung der eigenen Schöpfung innewohnt: Man tritt in einen "anderen Raum" ein, in dem ein Zwiegespräch zwischen dem Materiellen und den eigenen Schöpfungskräften statt findet, es entstehen in der Arbeitswelt Vorstellungen und Gestaltungspotentiale, die bisher nicht aufgetreten wären, und das macht die wunderbare Erlebnisse möglich, dass mir etwas zuteil wird, wenn ich mich in den Schaffensprozess einführe, was mich immer mehr den "roten Faden" meines Entwurfs drehen lässt:

Meiner Vorstellung folgen Umsetzungsversuche, die zu einer Materialerfahrung führen, die mich zu neuen Versuchen und Designmöglichkeiten führen, aus denen neue Vorstellungen entstehen, etc. Natürlich eignet sich ein geschützte Räume besonders gut für diesen Zweck, da sie durch ihre Umgebung etwas vor externen Einflüssen geschützt sind und darüber hinaus durch ihre Einrichtung zur Mitgestaltung einladen.

Selbstverständlich ist es grundsätzlich möglich, kreative Abläufe unter allen und auch unter engsten Voraussetzungen einzuleiten, aber bei Kindern, die sich derzeit in einem instabilen psychischen Zustand befindet, ist es lohnenswert, sich etwas um die Raumatmosphäre zu kümmern. So wie der Ort selbst eine gewisse Stimmung transportiert, die die Zusammenarbeit mit den Kindern beeinflusst, so spielen auch das Thema und meine Angebote eine wichtige Bedeutung.

Natürlich ist es notwendig, bei der Wahl des Stoffes darauf zu achten, dass es nicht zu viel vortäuscht und die Kleinen bei der Nutzung so kostenlos wie möglich sind. Aber auch die Form, wie ich mich präsentiere, ist von großer Wichtigkeit, da sie meine eigene Einschätzung des Stoffes zum Ausdruck bringt. Für mich ist die Qualität des Stoffes entscheidend.

Dabei geht es nicht darum, dass das Produkt besonders wertvoll oder teuer ist, sondern darum, wie vorsichtig ich damit umsetze. Der Punkt ist, dass ich durch die Darstellung des Stoffes die Nachricht vermittele, dass ich diese Sachen schätze und in ihnen das Potential erkenne, das sie unter dem Einfluß der schöpferischen Macht entwickeln können.

Es gibt kaum ein Kleinkind, das beim Aufmachen keinen Ansporn sieht, mit solchen "materiellen Schatzkisten" zu hantieren. Die Räumlichkeiten, das Arbeitsmaterial und die sachkundige Beratung können Ihnen helfen, sich in den Kreativprozess einzubringen, aber es ist und bleibt etwas, was nicht auf Tastendruck passiert. Besonders für belastete Söhne und Töchter kann es sehr hilfreich sein, erst einmal für eine gewisse Zeit "aufzutanken", um ganz nebenbei dabei zu sein, ohne sofort wieder tätig zu werden.

Diese Betankung sollte ausreichend Platz haben. Möglicherweise muss das Kleinkind zuerst etwas von der Geistlichkeit darüber erzählen, womit es sich befasst, vielleicht muss es sich etwas ausruhen und eine Schale Kaffee trinken, aber vielleicht ist es auch notwendig, eine Zeitlang in dem Stoff zu "baden", sich umzuschauen, diese und jene Vorstellung zu entwicklen und sie wieder zurückzuweisen.

Dabei geht es darum, die jeweilige Lage zu beurteilen, ob ein Kleinkind Konzentrationsschwierigkeiten hat und Unterstützung benötigt, um seinen Weg in einen Arbeitsablauf zu ebnen, oder ob es Platz und Frieden zur Regeneration und Wiederbelebung seiner Kraft braucht: Deshalb ist es unerlässlich, nicht jedes Mal auf die Vervollständigung eines "Produkts" zu dringen, sondern auf den Innenrhythmus der Kleinkinder zu achten.

Wenn man dem Kleinkind die Möglichkeit geben will, seine schöpferischen Fähigkeiten zu erleben und zu erlernen, ist es je nach Ausgangslage des Kleinkindes ratsam, eine Frist von mind. mehreren Wochen festzulegen. Wenn das Kleinkind im Voraus weiss, dass nur wenige zeitliche Einheiten vorgesehen sind, ist es sehr wenig wahrscheinlich, dass ein tieferer Kreativprozess in Gang gebracht werden kann.

"Was für die Einrichtung des Arbeitsraums und die Darstellung des Stoffes zutrifft, trifft natürlich auch auf die Weise zu, wie ich die Kleinen begleite: Meine innerliche Haltung wird dadurch vermittelt, wie ich sie erfülle und welche Ansprüche ich an sie habe.

In diesem Kontext sehe ich mich gewissermaßen als Geburtshelferin des Schaffensprozesses. Es ist mir klar, welche Voraussetzungen gut sind und was man tun kann, wenn der Vorgang nicht beginnt oder verzögert - aber am Ende ist es das Kleinkind, das die Wahl hat, sich auf den Weg zu machen, und zusammen mit ihm bin ich neugierig darauf, welches "Baby" herauskommt.

Mein Versuch ist es, dem Kleinen die Kuriosität über sich selbst und seine eigenen Möglichkeiten, die Ausdauer mit den Unabwägbarkeiten des Vorgangs und die Lust an seinem eigenen Gelingen zu geben. Als ich zum ersten Mal die Kinderaugen leuchten sehen, als er merkt, dass er wirklich an etwas denken kann und dass ich alles tun werde, was ich kann, um es ihm zu ermöglichen, es umzusetzen - dann ist der erste kleine Triumph zu Ende.

Auch hier, wo er belastete Kleinkinder in ihrem Schaffensprozess begleitet, sollte er die höchste Devise sein.

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