Long Tail

langer Schwanz

Der Longtail-Theorie des Journalisten Malcolm Gladwell zufolge werden Massenmärkte im Internetzeitalter weniger wichtig als Nischenmärkte. Das " Long Tail " bezieht sich auf unbedeutende Suchbegriffskombinationen. mw-headline" id="Begründung">Begründung[Bearbeiten="mw-editsection-divider"> | | Quellcode bearbeiten]> Weitere Bedeutung s. Long Tail. Standardmäßig verfolgt die ABC-Analyse für den Handel mit Endverbrauchern die Strategie, C-Artikel, d.

h. Artikel, die kaum gefragt sind, aufzulisten und bei Bedarf über den Fachgroßhandel zu beziehen. Die Kosten für die Kapitalbindung von virtuellen Gütern sind aufgrund ihres virtuellen Charakters gering, so dass es keinen Anlass gibt, diese Erzeugnisse einzustellen.

Dadurch ergibt sich eine größere Anzahl von Angeboten des Lieferanten, da es kein weiteres Hindernis mehr gibt, in das Angebot eines Lieferanten einbezogen zu werden. Auf der Nachfrageseite bedeutet dies, dass die Nachfrage nach C-Produkten steigt, da die Kunden auch davon ausgehen können, dass Nischenprodukte im Angebot sind. Die Bezeichnung "Long Tail" stammt aus der Warenverteilung.

Der Anstieg der C-Produkte bedeutet, dass die Distribution "länger" wird, d.h. einen größeren Schweif hat. Auf einen Plattenladen, der Schallplatten vertreibt und dessen Angebot in etwa der der Pareto-Distribution gleicht, auf der die ABC-Analyse basiert, entfallen 80% des Absatzes mit 20% der Waren. 50% der Erzeugnisse machen zusammen nur 5% des Gesamtumsatzes aus, führen aber zu hohen Lager- und Kapitalbindung.

Die Plattenfirma hat große Chancen, diese 50 Prozent aufzugeben und sich auf A- und B-Artikel zu begrenzen, d.h. ihr Angebot deutlich zu reduzieren. Ein Online-Handelsplatz wie der Apple Online Shop hat (aufgrund der hohen Funktionalität seiner Produkte) praktisch keine Speicher- und Bereitstellungskosten. Deshalb gibt es einen Ansporn, ein größtmögliches Angebot zu bieten und Musikanten einzuladen, ihre Erzeugnisse in das Angebot einzubeziehen.

Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Angebote. Das Bild zeigt die Anzahl der Erzeugnisse von 100 auf 200 Der lange Schweif wird gebildet. So wird der Schweif "dicker". Infolgedessen nimmt die Umsatzbedeutung von A-Produkten ab und der Großteil des Absatzes wird von vielen Nischenprodukten generiert, die zwar kaum abgesetzt werden, aber den grössten Anteil am Gesamtumsatz durch das Volumen der einzelnen Erzeugnisse erwirtschaften.

Anderson identifiziert drei Faktoren[1][2], deren Interaktion den langen Schwanz erzeugt. Demokraten von Produktionsmitteln: Die Technologie, die potenzielle Lieferanten (Autoren, Musiker,....) zur Herstellung von Erzeugnissen brauchen, ist drastisch im Wert gesunken, so dass es keine finanziellen Markteintrittsbarrieren mehr gibt. Dadurch erhöht sich die Zahl der Lieferanten und der Angebote, wodurch die neuen Angebote in der Regel zu Nischenprodukten werden.

Der einfache und schnelle Zugang zum Angebot über den Produktkatalog reduziert die Recherchekosten der Käufer, die davon ausgehen können, dass sie jedes beliebige bestehende Angebot im Angebot wiederfinden. Dadurch kommt es zu einer verstärkten Nischennachfrage, so dass der "Schwanz" der Frequenzverteilung stärker wird. Der Langschwanz wird überwiegend kritisiert.

Der Langschweif - der lange Schweif. Der Carl Hanser-Verlag, München 2007, ISBN 978-3-446-40990-3, S. 287 (Amerikanisches Englisch: The Long Tail: Originalwerk: Chris Anderson: The Long Tail. Jahrgang 12, Nr. 10 The Conde Nast Publication, October 2004, ISSN 1059-1028, S. 170-177 (online[Zugriff erfolgte am Dienstag, 7. Juli 2009]).

? Hochsprung zu: von Chris Anderson: The Long Tail. Teil 12, Nr. 10 The Conde Nast Publication, October 2004, ISSN 1059-1028, S. 170-177 (online[Zugriff erfolgte am 8. August 2009]). Von Chris Anderson: Der lange Schweif - der lange Schweif. Der Carl Hanser-Verlag München 2007, ISBN 978-3-446-40990-3, S. 287 (amerikanisches Englisch: The Long Tail:

Devriez-vous sollte man in den Long Tail investieren? Jahrgang 86, Nr. 7/8 Harvard business Verlag, July 2008, ISSN 0017-8012, S. 88-96 ((verfügbar hier)[Zugriff am 28. März 2010]). Die Geschichte vom langen Schwanz. Harvard- Unternehmensleiter, Aug. 2008, ISSN 0174-335X, S. 32-44 (hier erhältlich) US-Englisch: If You Invest in the Long Tail.

Hochsprung ? Chris Anderson: Debatte über den langen Schwanz. June 2008 (hier online[Zugriff am 24. September 2010]). Die Long Tail Debatte. Eine Antwort auf Chris Anderson. July 2008 (hier online[Zugriff am 24. September 2010]). Süddeutsche. de, 5. bis 8. August 2008 (hier online[Zugriff am 24. Mai 2010]).

Eine Untersuchung des Long-Tail-Phänomens im Videoverkauf. Nr. 07-015, 2006, S. 42 (online[PDF; 267 KB; Zugriff am 28. März 2010]). Nutzung von Netflix Preisdaten, um den langen Schwanz des E-Commerce zu untersuchen. Septembre 2009 (online[PDF; 567kB; download 30. April 2010] Anmeldung erforderlich).

Brooklyn, New York, 8. Februar 2003 (hier online[Zugriff am 28. April 2010]).

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